Skip to Content

Category Archives: Kritisch berichtet

Scope Marktbefragung: Logistikimmobilien als Krisengewinner – aber mit Risiken

Berlin, 29.07.2020 (OPM): Die Stimmung unter Anbieter von Logistikinvestments hat sich krisenbedingt zwar leicht eingetrübt, dennoch erwarten nahezu drei Viertel der Befragten in den kommenden drei Jahren Mietpreiszuwächse bei Logistikimmobilien.

Scope hat 16 Anbieter von Logistikinvestments zur Einschätzung ihrer aktuellen und künftigen Lage befragt. Zusammen verwalten die Befragten mehr als 380 Mrd. Euro in Immobilien und bieten verschiedene Investmentlösungen wie Spezial-AIF oder über verschiedene Nutzungsarten diversifizierte Immobilienfonds an. Ein Viertel der Befragten offeriert Anlegern Logistikimmobilien-Investments auch über Fremdkapitalvehikel.

Ergebnis der Befragung: Die Erwartungen der 16 Anbieter sind für 2020 und 2021 für alle Segmente, in denen sie aktiv sind, zwar weiterhin positiv, ihre Stimmung ist aber krisenbedingt im Vorjahresvergleich gedämpft. Dies gilt insbesondere für Anbieter im Bereich Projektentwicklung.

Logistikinvestments werden durch den durch die Krise beschleunigten Trend zum Online-Handel deutlich robuster eingeschätzt als etwa die Bereiche Einzelhandel und Hotel. Infolge der Krise achten Investoren verstärkt auf die Branchen, in der die Mieter der Logistikimmobilien tätig sind. Während der Online-Handel, die Lebensmittel- und Pharmalogistik relativ krisenresistent sind, sind die Vermietungsrisiken in der Automobilindustrie einschließlich ihrer Zulieferer und im Maschinenbau gestiegen.

Steigende Mieten erwartet – zumindest auf Dreijahressicht

Trotz der Corona-Krise erwarten 73% der Befragten Mietpreiszuwächse bei Logistikimmobilien in den kommenden drei Jahren. 27% rechnen mit Stagnation. Je nach Lage und Wirtschaftsstruktur wird die Mietentwicklung differenziert ausfallen. Gute Lagen in den Ballungsräumen werden teurer, während Logistikzentren in ländlichen Regionen weniger stark gefragt sind. Mit Mietpreisrückgängen müssen eher Regionen mit industrieller Prägung und Abhängigkeit von krisenanfälligen Branchen rechnen.

Kurzfristig betrachtet sind die Angebotsmieten jedoch zurückgegangen. Von Jahresbeginn bis Juni 2020 sanken die Preise um 8,6% und im Jahresvergleich um 3,4%. Lediglich der Ballungsraum Berlin, der am geringsten industriell geprägt ist, war von dieser Entwicklung ausgenommen und zeigt sogar eine deutliche Steigerung der Angebotsmieten im Juni 2020 im Vergleich zum Jahresbeginn um 14,5%. Die Renditeerwartungen der Befragten liegen zu 60% zwischen 4% und 5%.

Deutschland weiterhin im Fokus

Der Logistikstandort Deutschland ist für die Investoren im europäischen Kontext weiterhin am attraktivsten. 56% der Befragten schätzen ihn als attraktiv und sogar 44% als sehr attraktiv ein. Deutschland bleibt bei weitem der größte Markt in Europa. Dafür sprechen auch die geografische Lage, die Infrastruktur, die Wirtschaftsleistung, die hohen Technologiestandards und nicht zuletzt die hohe Zahl an Einwohnern mit relativ hoher Kaufkraft, die als Konsumenten erreicht werden können.

Exkurs: Offene Immobilienpublikumsfonds planen mehr Logistikimmobilien

Neben der Umfrage unter Anbietern von Logistikimmobilienfonds hat die Ratingagentur Scope bereits im Frühjahr 2020 die Manager offener Immobilienfonds zur voraussichtlichen Entwicklung der Anteile der Nutzungsarten in den Portfolios befragt. Ergebnis: 44% der Anbieter von offenen Immobilienfonds planen in den kommenden drei Jahren verstärkt Ankäufe von Logistikimmobilien. Nur 6% gehen von Verkäufen aus. Bei den Einzelhandelsimmobilien überwiegen dagegen die Verkaufsabsichten. 22% der Befragten ziehen Verkäufe in Betracht und nur rund 17% gehen von Ankäufen aus.Download der vollständigen Umfrageergebnisse

Quelle: Scope Analysis GmbH

0 Continue Reading →

Scope bewertet den PROJECT Metropolen 20 mit vorläufigem Rating von (P) bbb+ (AIF)

Berlin, 17.07.2020 (OPM): Scope bewertet den geschlossenen Publikums-AIF PROJECT Metropolen 20 mit einem Preliminary Rating von bbb+ (AIF). Der Fonds lässt eine ausgewogene risikoadjustierte Rendite erwarten.

Über den Publikums-AIF PROJECT Metropolen 20 geschlossene Investment GmbH & Co. KG können sich die Anleger ab einer Mindestzeichnungssumme von 10.000 Euro zzgl. 5% Agio an Immobilienprojektentwicklungen mit wohnwirtschaftlichem Fokus beteiligen. Hierfür wird der AIF mittelbar über die Beteiligungsgesellschaft PROJECT M 20 Beteiligungs GmbH & Co. KG zusammen mit anderen Investmentgesellschaften der PROJECT-Gruppe in diverse Immobilienprojektgesellschaften investieren. Der Fonds ist als Blindpool konzipiert. Gemäß den Anlagebedingungen liegt der Investitionsfokus in Deutschland. Darüber hinaus sind auch Investitionen in anderen Mitgliedstaaten der EU oder Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sowie in der Schweiz und Großbritannien möglich, jedoch nur für Österreich angestrebt.

Da der Fonds den Grundsatz der Risikomischung einhalten muss, sollen mindestens zehn verschiedene Immobilienentwicklungen in mindestens drei verschiedenen Metropolregionen angebunden werden. Da der Vertriebsstart des Fonds erst am 01.07.2020 erfolgte, sind zum Ratingstichtag 30.06.2020 noch keine Projektentwicklungen angebunden, wenngleich bereits fünf Immobilienentwicklungen in den Metropolregionen München, Rheinland, Rhein-Main und Nürnberg als mögliche Erstinvestitionen identifiziert wurden.

Gemäß dem Finanz- und Investitionsplan entspricht das geplante Eigenkapital in Höhe von 15 Mio. Euro zugleich dem Mindestkapital des Fonds. Zum Stichtag des Fondsratings ist noch kein Eigenkapital platziert. Die Aufnahme von Fremdkapital ist auf allen Gesellschaftsebenen ausgeschlossen. Die Dauer des Publikums-AIF ist befristet bis zum 30.06.2030, so dass die geplante Fondslaufzeit rund 10 Jahre beträgt. Die Laufzeit kann mittels Gesellschafterbeschluss um vier Jahre auf maximal rund 14 Jahre verlängert werden.

Die Anleger können aus drei Anteilklassen auswählen. Anteilklasse A (keine Entnahme von gezeichnetem Kommanditkapital), Anteilklasse B (4% p.a. Entnahme) und Anteilklasse C (6% p.a. Entnahme). Gemäß den wesentlichen Anlegerinformationen sollen Anleger der Anteilklasse A prognosegemäß insgesamt 152% bezogen auf das Eigenkapital erhalten, was einer internen Verzinsung (IRR) von 4,7% entspricht. Bei der Anteilklasse B werden 138,7% (IRR = 3,6%) und bei der Anteilklasse C 142% (IRR = 3,7%) erwartet. Hinsichtlich der geplanten Rendite liegt diese deutlich unterhalb derjenigen der Vorgängerfonds. Besonders vor dem Hintergrund des Risikoprofils von Immobilienprojektentwicklungen ist diese vergleichsweise gering. Das von der PROJECT-Gruppe verwendete Sicherheitskonzept fließt wiederum positiv in das Rating ein. Darüber hinaus stellen COVID-19-bedingt insbesondere ein Nachfragerückgang und Bauzeitverzögerungen ernstzunehmende Risikofaktoren für künftige Veräußerungserlöse und damit für mögliche Renditereduzierungen dar. Die Investitionsstrategie sieht vor, die verfügbare Liquidität und die Veräußerungsgewinne erneut in Immobilienentwicklungen zu reinvestieren. Somit liegt ein Reinvestitionsrisiko bei diesem Fonds vor.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch:
– Sehr erfahrener und seit Jahren stark wachsender Anbieter mit Fokus auf die Entwicklung von Wohnimmobilien in deutschen Metropolregionen und in Wien
– Bisher ausnahmslos positive Exit-Renditen auf Objektebene bei insgesamt 57 abgeschlossenen Projektentwicklungen seit 2005, teilweise wurden diese jedoch durch Gebührenverzicht ermöglicht
– Sehr guter Marktzugang und breites Netzwerk des Asset Managers
– Keine Fremdkapitalaufnahme geplant
– Kein Währungsrisiko, da ausschließlich Euro-Investments und eine währungskongruente Finanzierung angestrebt sind
– Breite regionale Diversifikation angestrebt

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem:
– Hohe Konkurrenz bei Immobilienprojektentwicklungen besonders im Wohnbereich, wenngleich durch COVID-19 Chancen aus einem günstigeren Objektzugang und niedrigeren Gestehungskosten entstehen könnten
– Durch das vorliegende Reinvestitionsrisiko Herausforderung, in schlechterem Marktumfeld die Renditeprognosen aufrechtzuerhalten
– Geplante Rendite liegt deutlich unterhalb derjenigen der Vorgängerfonds
– Bisher noch begrenzter Track Record im Bereich Projektentwicklungen von Gewerbeimmobilien, die in diesem Produkt beigemischt werden sollen

Das Vertragswerk, die zusätzlichen Informationen der Gesellschaft und das vorliegende Asset Management Rating bilden die Bewertungsgrundlage dieses Ratings. Für die PROJECT Investment Gruppe wurde von Scope am 12.06.2020 eine Aktualisierung des Asset Management Ratings veröffentlicht. Scope stufte das Asset Management Rating der PROJECT Investment Gruppe im Segment Immobilien auf A+AMR ein und attestiert dem Unternehmen eine gute Qualität und Kompetenz im Asset Management.

Quelle: Scope Analysis GmbH



0 Continue Reading →

ÖKORENTA: Erfolgsgeschichte für nachhaltige Investoren wird fortgesetzt

Landshut, 08.07.2020 (PM epk media GmbH & CO.KG): Fondsbesprechung ÖKORENTA Erneuerbare Energien 11
©shutterstock

Der Initiator

Die ÖKORENTA Gruppe mit Sitz im ostfriesischen Aurich feierte im letzten Jahr ihr 20- jähriges Firmenjubiläum und ist seit nunmehr 21 Jahren einer der führenden Marktplayer in der Assetklasse Erneuerbare Energien. Das Managementteam gilt als herausragender Marktkenner, das seine Expertise den Investoren  in einer sehr fairen Form zur Verfügung stellt. Auch das ist Nachhaltigkeit. Der auf der Firmen-Homepage aktuellste Performancebericht von 2018 weist 7.785

Anleger aus mit einem ursprünglich platzierten Eigenkapital von 288 Millionen Euro. Diese sind laut der Leistungsschau in 2.887 Anteilskäufe bzw. 273 Energieobjekte investiert. Heute dürften dies noch etwas mehr sein.

Damit gehört das Auricher Unternehmen zu den Pionieren im grünen und nachhaltigen Investitionsmarkt. Schwerpunkt bleibt die Anlage in Erneuerbare Energiefonds, die seit der Regulierung in einem regulatorisch bedingten zweistöckigen Konstrukt verarbeitet werden.

Seit einiger Zeit werden auch Chancen durch Investments in Spezial-AIF und Repowering Projekte genutzt.

Das Konzept

Erfolgsschlüssel ist das Investitionskonzept. Und dies hat sich über die Jahre kaum verändert, natürlich mit Ausnahme der regulatorischen Anforderungen seit Einführung des KAGB. Unsere Fondsbesprechung legt das besondere Augenmerk auf die bisherige Gesamtleistung und die Erfolgsstrategie der Fondsserie.  In einem Flyer zum ÖKORENTA Energie-

portfolio heißt es: „Besonderheit der ÖKORENTA Produktwelt sind breit an- gelegte Portfolios. Investiert wird in zahlreiche Energieparks gleichzeitig. …“. Wie bereits bei der Fondsbesprechung zum ÖKORENTA Erneuerbare Energie 10 betont, lohnt ein Blick hinter die Kulissen: Das Asset Management begreift Streuung als Diversifikation auf allen Ebenen und kann dies auch durch seine langjährige Marktkenntnis zum Wohle der Anleger in seinen Fonds umsetzen. Das heißt, küstennahe Standorte werden für die Portfolios mit Binnenlandstandorten, Standorte im europäischen Ausland und mit Solarinvestments breit gestreut. Dadurch erreicht das Management aus der jahrelangen Erfahrung, dass „Mindererträge oder sogar der komplette Ausfall einzelner Anlagen verkraftbar sind und – anders als bei Investitionen in Einzelprojekte – kaum Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Gesamterfolg haben.“ Neu beim ÖKORENTA Erneuerbare Energien 11 ist das Potential, auch in europäische Standorte zu investieren.

Stabilität wird auch durch den Verzicht auf Fremdkapital beziehungsweise Derivate auf Fondsebene und durch fokussierte Investments in bereits bestehende Energieerzeugungsanlagen erreicht.

Dadurch können Genehmigungs-, Entwicklungs- und Errichtungsrisiken nahezu ausgeschlossen werden. Der Datenfundus für alle Analysen und Bewertungen ist, über den das Asset Management der ÖKORENTA verfügt, einer der größten Werte und der USP der Auricher. Darin fließen Erfahrungen aus Beteiligungen an weit über 273 Energieparks ein, um auf der Basis eines umfassenden Bewertungssystems die Investitionen zu ermöglichen.

Das Gesamtkonzept gliedert im Einzelnen folgende Leistungen des Fondsmanage- ments:

+ Identifikation lukrativer Erneuerbarer Energien Projekte (auch im Zweitmarkt)

+ Analyse- und Bewertung neuer Beteiligungen (Wind- und Solarenergie)

+ Analyse- und Bewertung der bestehenden Beteiligungs-Portfolios

+ Konzeption und Begleitung neuer Kapitalanlagen / Emissionen

+ Prüfung und Bewertung von Repoweringentscheidungen / Optimierungspotenzialen

+ Berichtswesen (Performanceberichte, Geschäftsberichte, Zwischenberichte)

+ Enger Kontakt und laufende Abstimmungen mit den Betreibergesellschaften der Energieparks

Kurz: Alles, was ein Privatanleger oder auch ein Semiinstitutioneller nicht in der Lage wäre selbst durchzuführen.

Die Zahlenwelt

Das geplante Kommanditkapital des AIF beläuft sich auf 10 Millionen Euro, aufstockbar auf 15 Millionen. Es werden Auszahlungen an die Anleger in Höhe von ca. 141 Prozent vor Steuern der Beteiligungssumme im Standardmodell und 153 Prozent im Good-Case-Szenario während des Anlagezeitraums bis zum Jahr 2030 prognostiziert. Auf Grundlage der WAI werden die Initialkosten mit ca. 7,3 Prozent der Einlage – eine Reduzierung der Kosten im Vergleich zum Vorgängerfonds – und die laufenden Kosten mit bis zu 2,89 Prozent des Nettoinventarwerts angegeben.

Das gefällt uns

+ Erfahrenes Emissionshaus

+ Nachhaltiger Markt der Erneuerbaren Energien + Ausgezeichneter Track Rekord bei Energiefonds

+ Reines Euroinvestment

+ Reiner Eigenkapitalfonds

+ Sehr breite Diversifikation

+ Ausgezeichnete Marktkenntnisse

Was der Anleger bedenken sollte

+ Konzeptionsbedingter Blindpool

+Regulierungsbedingte zweistöckige Konstruktion

+ Inzwischen hauseigene KVG

+ Marktbedingte Preisschwankungen

br+ Kommentar

Der zehnte Portfoliofonds aus dem Hause ÖKORENTA setzt das Erfolgsmodell der ostfriesischen Energiefondsspezialisten fort. Das Besondere an dem Konzept ist und bleibt, dass man über ein Spezial-AIF in bestehende Zielfonds investiert, bei denen der Cashflow gerade bei den teilweise bereits entschuldeten Windfonds bekannt und damit kalkulierbar ist. Die Verantwortlichen der ÖKORENTA  beweisen seit Jahren ihre Kompetenz mit stabilen Auszahlungen und langjähriger Rentabilität bei ihren breitgestreuten Zweitmarktfonds.

Das Konzept einer erfolgsabhängigen Vergütungskomponente ermöglicht gleichgerichtetes Interesse von Anleger und Management. Aufgrund der Managementkompetenz und dem exzellenten Markteinblick erscheint das Angebot im Marktvergleich als überdurchschnittlich und den diversen ESG-Grundsätzen vollkommen entsprechend.

Eine Anmerkung zum Schluss: Diese Managementqualität verdient Respekt. Zum Deutschen BeteiligungsPreis 2020 nominiert ist dieses Jahr der Spezial-AIF ÖKORENTA ÖKOstabil 7 für professionelle und semiprofessionelle Investoren .

Unser Resümee

++++ (ausgezeichnet)

Quelle: epk media GMbH & CO. KG

0 Continue Reading →

Sehr gute Bewertungen von k-mi und TKL für PROJECT Metropolen 20

Bamberg, 08.07.2020 (OPM): Der am 1. Juli 2020 in die Platzierung gestartete Immobilienentwicklungsfonds Metropolen 20 hat im Rahmen von zwei unabhängigen externen Analysen sehr gute Bewertungen erhalten. Der Branchenexperte Kapital-markt intern (k-mi) kommt infolge der erprobten PROJECT Sicherheitsarchitektur mit reiner Eigenkapitalbasis zu einem empfehlenswerten Gesamturteil »gerade in unsicheren Zeiten«. Auch Ratingspezialist TKL erteilt dem nach Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) regulierten Alternativen Investmentfonds (AIF) ein sehr gutes 5-Sterne-Rating und beruft sich unter anderem auf die »ausgeprägte Erfahrung in der Projektentwicklung«.

Wie auch bei den Vorgängerfonds hat der Branchenexperte Kapital-markt intern eine Analyse des aktuellen Publikums-AIF vorgenommen. Von dem zum 1. Juli 2020 in die Platzierung gestarteten Immobilienentwicklungsfonds »Metropolen 20« zeigen sich die Fondsspezialisten aufgrund des auf Stabilität ausgerichteten Investmentkonzepts des Bamberger Kapitalanlage- und Immobilienspezialisten überzeugt. »Bei dem aktuellen Angebot eines der führenden Anbieter wird die bewährte Anlagestrategie der Vorgängerfonds u. a. mit der rein eigenkapitalbasierten Investition ausschließlich in Metropolregionen fortgeführt, so dass es sich durch eine gelungene Kombination attraktiver Ertragschancen mit einem starken Sicherheitskonzept gerade in unsichereren Zeiten auszeichnet«, resümiert k-mi.

Unterdurchschnittliche Kosten in der Betriebsphase

Im Rahmen der Untersuchung, die sich aus den fünf Einzelwertungen (1) Initiator, (2) Konzeption, (3) Investitionsobjekt, (4) Ankaufsprozess sowie (5) Kostenstruktur und Ergebnisverteilung zusammensetzt, konnte der Publikums-AIF die TKL-Analyseexperten mit einem sehr guten 5-Sterne-Rating überzeugen. Besonders positiv wird die Kosteneffizienz beurteilt: »Die Fondskosten in der Investitionsphase sind marktüblich, die Kosten in der Betriebsphase sind unterdurchschnittlich. Positiv anzumerken ist, dass im Gesellschaftsvertrag ein Abschöpfen von möglichen Zwischengewinnen beim Objekteinkauf durch PROJECT-Gesellschaften oder deren Gesellschafter ausgeschlossen ist. Dadurch wird das Risiko versteckter Kosten reduziert. (…) Insgesamt handelt es sich um ein sehr gutes Angebot mit in der Projektentwicklung sehr erfahrenem Management, das über sehr ausgeprägtes Immobilien-Know-how verfügt«, so das TKL Gesamturteil.

Quelle: PROJECT Investment AG

0 Continue Reading →

Sachwertinvestments zu Corona-Zeiten

Landshut, 30.04.2020 (OPM): Derzeit werden eine staatliche Neuverschuldung von 156 Milliarden Euro binnen Tagen durch das Parlament gepaukt und Hilfspakete von 1,2 Billionen Euro allein in Deutschland und ein Vielfaches davon in den USA geschnürt. Die weltweiten Börsen verlieren an einem einzigen Tag 2,3 Billionen Euro. Und viele Deutschen „investieren“ weiterhin über 50 Euro monatlich in die staatlichen Lotterien bei einer Gewinnchance von über 100 Millionen zu 1 (6 aus 49).

Und die gleichen, die all dies fordern, erleben und selbst tun, sprechen allen Ernstes davon, dass ihnen geschlossene Publikums-AIF zu riskant sind. Richtig ist, dass Risiken mit einer unternehmerischen Investition einhergehen. Und nicht selten erhöht ein schlechtes Management diese Gefahr. Meiner Ansicht nach lassen sich aber durchaus positive Entwicklung der Sachwerte erahnen:

a.            Ein Vorteil – insbesondere bei Immobilien – ist hier in der fehlenden täglichen Notierung zu sehen, so dass Panikreaktionen nicht sofort durchschlagen. Eine besonnenere Würdigung der aktuellen Situation für das eigene Portfolio ist möglich.

b.            Das Management bei Immobilienfonds ermöglicht professionelles Vorgehen in Situationen von Mietpreisbremse und Mietstundung, wie von der Politik angekündigt.

c.            Gewohnt wird immer. Ein Satz, der an Bedeutung in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen gewinnt.

d.            Laufende Immobilienfonds mit solventen Mietern und professionellem Management werden überwiegend geringe Volatilität aufweisen.

e.            Geschlossene Immobilienfonds weisen eine deutliche Überlegenheit gegenüber Crowdinvestments auf, da dort der Anleger über Nachrangdarlehen oder (Pseudo)Anleihen nur mittelbarer Immobilieninvestor ist. Crowdinvestoren werden als Erstes Geld verlieren. Ich sehe in den nächsten Monaten einen Tsunami von Immobilien-Crowdinvestment-Insolvenzen auf den Markt zurollen.

f.             Die Immobilien sind als Sachwert weiterhin ein gefragtes Investment. Ich sage voraus, dass durch die nun eingeschränkte Bautätigkeit und das neue Bewusstsein für ein eigenes Zuhause die Preise nach einer kurzen Dämpfung weiter steigen. Objektarten wie Tiny Houses oder (teil)selbstgenutzte Ferienimmobilien auch als Investment werden zunehmen.

g.            Eine gewisse Preiskorrektur wegen Immobilienverkäufen von durch den Lockout in Not geratenen Immobilienbesitzern könnte als Einkaufschance genutzt werden.

h.            Bei den gewerblichen Immobilien sind Handelsimmobilien (Nahversorger), neue Konzepte der Büroimmobilien (Kombi mit Home Office-Arbeitsplätzen) und Logistikimmobilien die Gewinner.

i.             Neue Private Equity-AIF werden auf den Markt kommen. Bei anlegerfreundlicher Konzeption können diese zu Verkaufsschlagern werden.

j.             In allen Assetklassen wir das Thema Impact Investing, ESG-konforme Anlagekonzepten und nachhaltig gelabelte Produkte zunehmen. Entscheidend wird hier sein die green- beziehungsweise impact washing Assets herauszufiltern und vielleicht sogar zu brandmarken, um den wahren sinnvollen Anlagenprodukte einen echten Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Quelle: epk media GmbH & Co. KG

0 Continue Reading →

Absurd, Absurder, Corona-Regeln!

Landshut, 30.04.2020 (epk media): Nur Wenige können die Fülle der Corona-Regeln überblicken. Noch schlimmer sind die Unterschiede der vermeintlich gleichen Regelungen in den einzelnen Bundesländern und deren Umsetzungsverordnungen. Hier, die von unserer Redaktion und der BR Quer-Redaktion zusammengetragenen satirischen Überspitzungen:

  1. Im Prinzip darf man das Haus nicht bis 3. Mai verlassen, aber Geschäfte machen seit 20. April und 27. April wieder auf. Man darf eigentlich nur Lebenswichtiges kaufen. Warum öffnen dann auch die anderen Geschäfte? Wichtig ist aber bei den anderen Geschäften, dass diese nur 800 m² haben. Das reicht wahrscheinlich zum Überleben nicht aus, deshalb dürfen sie geöffnet werden.
  2. Läden über 800 m² bleiben geschlossen. Außer es sind Baumärkte, Gartencenter oder Autohäuser. Da gilt die 800 m² nicht. Oder man ist IKEA in NRW, aber IKEA will gar nicht. Oder man klagt. Gerüchte besagen, dass der Grund daran liegt, dass man in großen Geschäften schlechter den 1,5 m Abstand halten kann – oder so ähnlich.
  3. Masken sind nutzlos, zumindest haben diese die Politiker am Anfang der Pandemie gesagt. Nun sollt man die Alltagsmasken unbedingt tragen, erst dringlich gebeten, jetzt meist drastisch bestraft, wenn nicht.
  4. Maskenpflicht gilt vor allem im Supermarkt und im ÖPNV. Und auch auf dem Land. Nur fehlt da der ÖPNV. Das ist verwirrend, aber egal.
  5. Der Virus kann tödlich sein, auch wenn Jens Spahn im Januar sagte, der Verlauf einer Corona-Infektion ist nicht schlimmer als die einer Grippe. Wichtig ist, dass wir uns aber nicht beängstigen lassen, ist ja nur eine globale Katastrophe.
  6. Autokinos bekommen derzeit gerne eine Betriebsgenehmigung. Wer jedoch vor dem 3. Mai – oder auch später – zuschauen möchte, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Muss man verstehen, wie soll der Staat denn sonst die Finanz-Bazooka finanzieren, als mit diesen Strafgeldern?
  7. Soloselbständige und Kleinunternehmer bekommen Soforthilfe, aber nur für Liquiditätsprobleme aus Gewerbesteuer, Leasingrate etc. – zumindest in Bayern. Leben dürfen die Zielgruppen davon nicht. Merke: Wenn dein Gewerbe stirbt, habe so viel Anstand, dass du selbst auch drauf gehst.
  8. Wir sollen so lange eingesperrt bleiben, bis das Virus verschwindet. Das Virus verschwindet, wenn eine kollektive Immunität erreicht wird, also wenn es zirkuliert. Dafür dürfen wir nicht zu viel eingesperrt sein, deswegen bleiben wir besser die meiste Zeit zuhause – oder habe ich etwas falsch verstanden?
  9. Die Politiker sagen, dass Unternehmen mit Krediten geholfen wird. Banken dürfen Kredite nur einem gesunden Unternehmen geben. Deshalb bürgt die KfW bis zu 80 Prozent. Die Unternehmen verfügen aber derzeit über keine Einnahmen. Egal, sie bekommen ja auch keine Kredite, trotz KfW.

Mutti Merkl und Bayern-King Söder sagen, sie machen nur, was Wissenschaftler raten. Wissenschaftler Drosten sagt, er sagt nur was er weiß und auch, was er nicht weiß. Entscheiden würden aber die Politiker. Kurz: Kein weiß was, dies ist sicher. Für diese Klarheit liebt das seiner Freiheit beraubte Volk Mutti’s Söder mit Zustimmungsraten auf DDR-Wahlniveau.

Quelle: epk media GmbH & Co. KG, Landshut

0 Continue Reading →

Emissionsaktivitäten geschlossene AIF – Zuwachs auf niedrigem Niveau

Berlin, 27. April 2020 (OPM): Die Ratingagentur Scope hat die im ersten Quartal 2020 emittierten geschlossenen Publikums-AIF und Vermögensanlagen erfasst. Insgesamt wurden sechs Publikums-AIF sowie sechs Vermögensanlagen von der BaFin zum Vertrieb zugelassen.

Der Markt der geschlossenen Publikums-AIF (alternative Investmentfonds) startete im Vergleich zum Vorjahreszeitraum schwungvoller ins Jahr 2020. Das Angebot der im ersten Quartal (Q1) 2020 zum Vertrieb zugelassenen geschlossenen Publikums-AIF umfasst sechs AIF mit einem prospektierten Eigenkapitalvolumen von insgesamt rund 204 Mio. Euro.

Zum Vergleich: In Q1 2019 wurden lediglich drei Fonds mit einem geplanten Eigenkapitalvolumen von insgesamt 85 Mio. Euro emittiert. Damit ist sowohl die Anzahl als auch das Angebotsvolumen der neuen Fonds in Q1 2020 gegenüber Q1 2019 gestiegen – die Anzahl verdoppelte sich, und das prospektierte Eigenkapitalvolumen stieg um 140%.

Ausblick 2020 – Corona-Krise wird Spuren hinterlassen

Aufgrund der Corona-Krise dürften Anleger weniger bereit sein, langfristige Investments zu tätigen, solange eine große Unsicherheit über die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung besteht. Daher ist nach Ansicht von Scope durchaus zu erwarten, dass der Vertriebsstart von Fonds verschoben und die Konzeption neuer Produkte vorerst gestoppt wird.

Für den Immobilienbereich, der stets den mit Abstand größten Anteil des Emissionsvolumenvolumen bildet, stellen sich die Herausforderungen differenziert dar: Im Ankaufsprozess befindliche Immobilien werden aktuell von Käuferseite oftmals nachverhandelt, so dass ggf. ein geringerer Ankaufspreis erzielt werden kann. Einige Ankaufsprozesse werden hingegen pausiert oder gänzlich abgebrochen.

Das von Scope noch vor wenigen Wochen erwartete Emissionsvolumen 2020 für geschlossene Publikums-AIF von leicht unterhalb einer Milliarde Euro wird damit nicht erreicht werden.

Entscheidend für das Ausmaß des negativen Einflusses ist natürlich der weitere Verlauf der Corona-Pandemie. Verlässliche Prognosen dazu sind Stand heute jedoch noch nicht möglich, obgleich zurzeit einige Schutzmaßnahmen in Europa gelockert werden. Scope wird die Lage weiterhin eng beobachten und seine Prognosen zum Markt der geschlossenen AIF zu gegebener Zeit entsprechend anpassen.

Download des vollständigen Reports

Quelle: Scope Analysis GmbH

0 Continue Reading →

Mehrwertsteuer: Nach Gastronomie muss Handel folgen

Berlin, 23.04.2020 (OPM): Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, befürwortet die Beschlüsse der Bundesregierung zur Absenkung der Mehrwertsteuer für Gastronomie: „Es ist ein richtiger Schritt, aber wir brauchen einen finanziellen Ausgleich des Shut Down ebenso für den Handel und das Hotel-Segment“, erklärte ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner.

„Diese Bereiche waren durch den staatlichen Eingriff in vollständiger Quarantäne und müssen ebenso aus dem wirtschaftlichen Nichts geholt werden. 1,2 Millionen Menschen sind im Einzelhandel beschäftigt und ähnlich viele Arbeitsplätze sind in der Welt der Handelsimmobilien davon abhängig. Das Transaktionsvolumen bei Handelsimmobilien liegt bei 11,5 Milliarden Euro, die Gewerbemieten belaufen sich auf rund 120 Milliarden Euro netto. All diese Zahlen zeigen die Systemrelevanz auf. Daher sollte die Mehrwertsteuer auch im Handel für einen bestimmten Zeitraum halbiert werden“, so Mattner.

Das Maßnahmenpapier des ZIA „Handelsimmobilien in – und Wege aus der Krise“ finden Sie unter diesem LINK

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

0 Continue Reading →

BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Daten zum Retail-Investmentmarkt für das 1. Quartal 2020 Portfolios befeuern Retail-Investmentvolumen

Frankfurt am Main, 8. April 2020 (OPM): Die Corona-Pandemie, die seit Mitte März insbesondere durch den Lockdown der Ladengeschäfte, den Diskurs um das Aussetzen von Mietzahlungen sowie bestätigte und bevorstehende Insolvenzen die Schlagzeilen beherrscht, spiegelte sich im ersten Quartal noch nicht im Resultat des Retail-Investmentmarkts wider. In den ersten drei Monaten wurde eine Zwischenbilanz von 4,86 Mrd. € erzielt. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
„Mit 4,86 Mrd. € konnte in den ersten drei Monaten sogar eine hervorragende Zwischenbilanz erzielt werden, die sich knapp 92 % über dem Vorjahresergebnis und fast 79 % oberhalb des langjährigen Durchschnittswerts einordnet. Ermöglicht wurde ein derartig hoher Umsatz allerdings nur durch ein enorm starkes Portfoliosegment, das 3,36 Mrd. € und damit 69 % des Gesamtvolumens generierte“, sagt Christoph Scharf, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Head of Retail Services. Nennenswert ist in diesem Zusammenhang nicht zuletzt die Übernahme der im Einzelhandelsbereich vor allem auf Nahversorgungsobjekte spezialisierten TLG Immobilien AG durch Aroundtown. Auch wenn Einzeldeals mit rund 1,5 Mrd. € dagegen knapp unter dem Mittelwert der vergangenen zehn Jahre bleiben, sprechen rund 100 registrierte Transaktionen in diesem Segment dennoch für ein insgesamt lebhaftes Marktgeschehen zum Jahresauftakt.
Erneut über 1 Mrd. € in den Top-Märkten
Wie bereits im vergleichbaren Vorjahreszeitraum wurde auch zum Jahresbeginn 2020 etwas mehr als eine Milliarde Euro in Einzelhandelsimmobilien an den A-Standorten investiert. Deutlich geringer fällt mit 22 % hierbei allerdings ihr Umsatzanteil am Gesamtvolumen aus, der im ersten Quartal 2019 noch bei 40 % lag. Im Städtevergleich haben sich die Hierarchien der einzelnen Top-Märkte seit dem Jahresende 2019 zumindest in den Führungspositionen nicht verschoben. So setzt sich die Hauptstadt vor allem durch die Berliner Einzelhandelsobjekte des TLG-Portfolios mit 417 Mio. € erneut vor München (295 Mio. €) an die Spitze. Auf über 100 Mio. € kommen zudem Hamburg (149 Mio. €) und Düsseldorf (106 Mio. €), während sich Stuttgart, Frankfurt und Köln deutlich unter dieser Marke einordnen.
Fachmarktsparte, Kaufhäuser und internationale Käufer bestimmen den Markt
Mit rund 3,1 Mrd. € (anteilig 64 %) erreicht die Fachmarktsparte nicht nur eine neue Bestmarke, sondern kommt auch abseits des TLG-Portfolios auf zahlreiche Einzel– sowie Paketverkäufe und zu einem sehr guten Resultat. Darüber hinaus wird das ausgezeichnete Gesamtergebnis vor allem durch Kaufhaustransaktionen (anteilig 23 %) gepusht, wozu insbesondere eine Beteiligung an Galeria Karstadt Kaufhof Immobilien zählt. In der Summe kommen die beiden vorgenannten Objektarten auf stolze 87 %, sodass sowohl Geschäftshäusern als auch Shoppingcentern niedrige Anteile von knapp 8 bzw. gut 5 % bleiben.
Das Marktgeschehen auf dem Retail-Investmentmarkt wurde in den ersten drei Monaten 2020 klar von einem Spitzentrio geprägt, das zusammen fast 69 % des Transaktionsvolumens beisteuerte. So zeichnen Immobilien AGs (gut 24 %), Equity/Real Estate Funds (knapp 23 %) und Investment/Asset Manager (fast 22 %) für jeweils über ein Fünftel des Umsatzes verantwortlich. Alle drei Anlegergruppen profitieren hierbei vom lebhaften Portfoliosegment und den beschriebenen Übernahmen und Beteiligungen. Auf dem vierten Rang schließen sich Spezialfonds (rund 8 %) an, die sich genau wie Family Offices zwar viele – insgesamt jedoch eher kleinere Objekte – sichern konnten. Alle weiteren Investorengruppen, zu denen u. a. Corporates (rund 4 %) und geschlossene Fonds (gut 3 %) zählen, sind mit weniger als 5 % beteiligt. Bemerkenswert ist vor allem aber auch die Bilanz der internationalen Investoren: Mit 2,47 Mrd. € und damit gut der Hälfte des Gesamtvolumens erreichen diese im langjährigen Vergleich sowie auch Assetklassen-übergreifend einen beachtlichen Anteil.
Insgesamt wurden bei den im ersten Quartal abgeschlossenen Verkäufen, von denen sich eine Vielzahl bereits Anfang des Jahres in fortgeschrittenem Verhandlungsstadium befanden, vergleichbare Renditen wie Ende 2019 erzielt. Da seit den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise noch keine nennenswerten neu zu verhandelnden Objekte verkauft wurden, die ein verändertes Renditeniveau belegen würden, sind demzufolge noch keine Anpassungen zu konstatieren. Vor diesem Hintergrund liegen Berlin und München weiterhin gleichauf (jeweils 2,80 %) vor Hamburg (3,00 %), Frankfurt (3,10 %), Düsseldorf, Köln und Stuttgart (jeweils 3,20 %).
Gleiches gilt auch für die verschiedenen Objektarten: Hier notieren Shoppingcenter weiterhin bei 4,10 %, Fachmarktzentren bei 4,30 % und einzelne Fachmärkte bei 5,30 %.
Perspektiven
„Auch wenn der Jahresauftakt für den Retail-Investmentmarkt noch sehr gut gelaufen ist, ist davon auszugehen, dass die Auswirkungen der Corona-Krise im weiteren Jahresverlauf deutlich spürbar werden. Gerade im Retailbereich bleibt das Ausmaß der wirtschaftlichen Folgen aufgrund der enormen Einschnitte in das Geschäftsfeld noch abzuwarten. Mit welchem Umsatzvolumen dieses Jahr zu rechnen ist und ob bzw. in welcher Form sich die Netto-Spitzenrenditen entwickeln, kann aufgrund der nach wie vor unveränderten Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Krise nicht seriös abgeschätzt werden“, so Christoph Scharf.
Alle Pressemitteilungen finden Sie auch auf unserer Homepage www.realestate.bnpparibas.de

Quelle: BNP Paribas Real Estate

0 Continue Reading →

Corona-Krise: ZIA fordert Hilfen für Gewerbe

Berlin, 18.03.2020 (OPM): Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, sieht vor dem Hintergrund der Corona-Krise Gewerbemieter und Bestandshalter vor existenziellen Problemen. Besonders weil im Handel bereits die ersten Geschäfte schließen mussten. Ähnliche Entwicklungen setzen nunmehr auch bei Hotelpächtern und werden sich im abzusehenden Fall von Liquiditätsproblemen noch bei Büromietern ereignen. Dies wiederum führe zu Krisen bei den Bestandshaltern, die weiterhin und vor allem nach der Krise für Gewerberaum sorgen mussten.

Im ZIA sind 37.000 Mitglieder der Immobilienbranche organisiert. ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner empfiehlt sich über individuelle Lösungen wie Mietstundungen zu verständigen. „Dort wo Kurzarbeit möglich ist, kann dies eine Hilfe sein. Die Bundesregierung muss jetzt bei der Einrichtung von Sonderfonds und Rettungsprogrammen für Firmen an die Gewerbeimmobilienwirtschaft, speziell an kleine und mittlere Unternehmen denken“, sagte Mattner. 

Die Immobilienwirtschaft erwirtschaftet in Deutschland fast 19 Prozent des Bruttosozialproduktes, sie ist eine Schlüsselindustrie und hat in früheren Krisen stets eine Rolle als stabiler Anker wahrgenommen. Mattner betonte: „Diesmal handelt es sich jedoch um eine Gefahr nicht gekannten Ausmaßes und Tragweite, die ein sofortiges Eingreifen erfordert.“ 

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

0 Continue Reading →