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Category Archives: Sachwerte

bsi mit neuem Vorstand

© bsi Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen e.V.

Berlin, 03.02.2015 – Auf der jährlichen Mitgliederversammlung des bsi Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen e.V. wurde am 2. Februar 2015 turnusmäßig der Vorstand gewählt.

Der Vorstand setzt sich satzungsgemäß aus mindestens sechs und maximal acht Vertretern der Vollmitglieder sowie jeweils einem Vertreter der Branchenmitglieder und der Fördermitglieder des Verbandes zusammen.

Als Vertreter der Vollmitglieder hat die Mitgliederversammlung Oliver Porr (LHI Leasing) als Vorsitzenden bestätigt. Auch Gert Waltenbauer (KGAL) und Andreas Heibrock (PATRIZIA) sind als stellvertretende Vorsitzende weiterhin Mitglieder im Vorstand des bsi.

Neu in den Vorstand des Branchenverbandes gewählt wurden Dr. Peter Lesniczak (Dr. Peters), Jochen Schenk (Real IS) und Michael Ruhl (Hannover Leasing), ebenfalls als Vertreter der Vollmitglieder.

Als Vertreter der Branchenmitglieder ist weiterhin Dr. Holger Sepp (Caceis Bank Deutschland) Mitglied des Vorstandes. Seine Position stand nicht zur Wahl.

Aus den Reihen der Fördermitglieder wurde Frau Martina Hertwig von TPW Todt & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Kandidatin für den Vorstand entsendet und von der Mitgliederversammlung bestätigt.

Marc Drießen (Hesse Newmann), Dr. Torsten Teichert (Lloyd Fonds) und Reiner Seelheim sind aus demVorstand ausgeschieden. Reiner Seelheim wird künftig den noch einzurichtenden Beirat des bsi leiten.

Quelle: bsi Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen

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Griechenland hat gewählt – 1:0 gegen die europäische Finanzpolitik

Akropolis © shutterstock.com

Landshut, 26.01.2015 – Eine kleine Presseschau zur Griechenlandwahl am Morgen danach:

Spiegel online titelt (26.01.2015 um 03.15 Uhr): „Die Griechen haben Angela Merkel abgewählt“ und berichtet aus Brüssel: „Als erste Reaktion haben die Sozialdemokraten im Europaparlament Tsipras aufgefordert, eine proeuropäische Koalition zu bilden. Die Neuverhandlung der hohen griechischen Staatsschulden sollte kein Tabu mehr sein, erklärte der Fraktionsvorsitzende Gianni Pittella in Brüssel. „Die Griechen haben sich deutlich dafür entschieden, mit dem harten Sparkurs zu brechen“, so der italienische Sozialdemokrat.“

Stern Online schreibt (26.01.2015 um 06.00 Uhr): „Mit seinem populären Mix aus Schuldzuweisungen und Heilsbotschaften hat es der 40-Jährige (Alexis Tsipras) geschafft, ein Drittel des griechischen Wahlvolks hinter sich zu versammeln. … Den Rentnern versprach er eine dreizehnte Monatsauszahlung, den Eigenheimbesitzern die Abschaffung der Immobiliensteuer – eines jener von der Troika erzwungenen Instrumente, mit denen das Staatsdefizit verringert werden soll. Unerheblich für Syriza, dass in fast allen europäischen Ländern so etwas wie die Grundsteuer Alltag ist“. Als Fazit zieht Stern online: „Letztlich muss auch ein Tsipras die Luft aus seinen Phrasen lassen. Am Ende hilft nur Pragmatismus. „Die Hoffnung kommt“, lautet der Syriza-Slogan. Willkommen im wahren Leben, Herr Tsipras.“

Die Süddeutsche kommentiert (26.01.2015 um 07.37 Uhr): „Die Griechen sind wütend. Sie wählen Syriza, sie wählen Alexis Tsipras. Der hat sein Rebellenimage kultiviert. Jetzt rechnen viele damit, dass er einen Purzelbaum schlägt, wie die Griechen das nennen. Seine Kehrtwende hat schon begonnen.“

Die Kommentatorin Christiane Schlötzer ist überzeugt:
„In Berlin und Brüssel aber wird man zugeben müssen, dass die Griechenland-Rettung noch kein Erfolg war, auch wenn sich das Kanzlerin Angela Merkel und ihr Finanzminister gewünscht hatten. Schönreden hilft eben nicht, so wenig wie die vielen guten Ratschläge von außen, wenn die verlangten Reformen in den Händen derer liegen, die für das alte Schlamassel maßgeblich mitverantwortlich sind.“

Die WELT dreht die Richtung der Berichterstattung (26.01.2015 um 09:41 Uhr): „Griechenland hat gewählt: Syriza ist stärkste Partei und ihr Chef Alexis Tsipras muss sich nun beweisen. Es spricht einiges dafür, dass er am Ende liefern könnte, was niemand von ihm erwartet.“ Und prophezeit „Das Linksbündnis muss nun beweisen, ob es sich traut mit der alten Klientelpolitik zu brechen. Wenn Syriza die absolute Mehrheit verfehlt, wird die Partei zudem einen Koalitionspartner brauchen. Der wird entweder die linke Kompromissbereitschaft fördern – oder wenigstens als Sündenbock herhalten, wenn Tsipras den Ewiggestrigen in seiner Partei den proeuropäischen Kursschwenk verkaufen muss.“

Das Handelsblatt titelt (26.01.2015 um 07:49 Uhr / 09:32 Uhr): „Euro hält den Atem an“ und erläutert: Die Reaktion war heftig, aber kurz: Für wenige Sekunden fiel der Kurs des Euro nach dem Syriza-Wahlsieg unter die Marke von 1,11 Dollar. Die Furcht vor einem Wiederaufflammen der Euro-Krise wächst.“ Die Redaktion zitiert Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer: „Der Wahlsieg der Linken bedeutet, dass der Euro-Raum bei der Lösung der Staatschuldenkrise auf halber Strecke stehen bleibt.“ Der Druck auf die EZB wachse, die ungelösten Probleme durch eine massive Abwertung des Euro zu übertünchen, so Krämer. Dreh- und Angelpunkt ist derzeit der charismatische Frontmann das Linksbündnisses. Aber Tsipras signalisierte den EU-Partnern noch in der Wahlnacht Gesprächsbereitschaft für eine „gerechte und praktikable Lösung“ beim Umgang mit den Schulden und dem Sparkurs.

Quelle: BeteiligungsReport Presseschau

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Fünf Gründe, warum die Sachwertbranche aufpassen muss

www.shutterstock.com

Landshut, 22.01.2015 – Das Kapitalanlagegesetzbuch hat die Sachwertbranche verändert, derzeit sind lediglich ein Dutzend Publikums-AIF auf dem Markt, die teilweise reißenden Absatz finden wie im Falle des Sozialimmobilienspezialisten IMMAC, aber auch durchaus schleppend bei dem einen oder anderen bsi-Mitglied. BeteiligungsReport.de hat fünf Gründe herausgestellt, warum die derzeitige Situation sich nur schleppend auflösen wird.

Erstens hat die Erlaubnisbehörde – das Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin – durch das doppelstöckige Zulassungsverfahren die Macht, auf Zeit zu spielen. Das alles kostet Geduld und Geld. Eine Studie von PwC, bsi und ZIA zeigt, was im Jahr nach Einführung des KAGB hier geschehen ist.

Zweitens wird die Anzahl der Finanzanlagevermittler zurückgehen. Gründe sind der zunehmende Verwaltungsaufwand und die steigenden Kosten. Inzwischen muss ein Finanzanlagevermittler mit 5.000 bis 8.000 Euro im Jahr rechnen, um seinen Beruf weiter ausüben zu können. Dazu zählen Versicherungen, Prüfung, Rechts- und Steuerberatung oder behördliche Aufsicht. Das ist zwar gut für den Anleger, lohnt sich aber nicht mehr für Gelegenheitsvermittler.

Drittens werden nach der Einführung des KAGB nun durch das Kleinanlegerschutzgesetz weitere Änderungen auf die Branche zukommen, zum Beispiel bei Nachrangdarlehen. Ziel der Politik ist, dass entweder der Emittent oder der Vertrieb reguliert ist. Folge ist, dass die laufenden Kosten von Finanzprodukten steigen und somit künftig großvolumige Anlageformen die Regel sein werden. Das ist nicht unbedingt zum Vorteil des Anlegers.

Viertens sind Anleger von scheinbarer Sicherheit beispielsweise bei Anleihen geblendet. Das Persaud-Paradox erklärt den Widerspruch. Nur deshalb, weil viele ein Produkt als risikoarm einschätzen und zeichnen, ist es nicht in dieser Risikoklasse angesiedelt. Vielmehr erzeugt genau dieser Herdentrieb das Gegenteil.

Und schließlich ist der fünfte Grund die Pseudologie der Finanzpolitik. Der Gesetzgeber tut alles, um trotz gigantischer Staatsschulden und Nullzinsen eine heile Welt zu predigen. Eine Vielzahl von kritischen Ökonomen prophezeit aber, dass die Anleger mit Geldwerten Vermögen verlieren werden. Die Politik versucht alles, dem Investor dies zu verschleiern. Über 50 Prozent der Anleger legten 2014 ihre Ersparnisse immer noch auf Sparbüchern und Konten an. Sie glauben voller Überzeugung, damit für die Altersvorsorge gut aufgestellt zu sein. Gratulation: Die Gehirnwäsche bei den Bundesbürgern hatte Erfolg.

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Mathias Dreyer neuer Geschäftsführer Bankenvertrieb bei PROJECT Investment

Mathias Dreyer © PROJECT Investment Gruppe

Bamberg, 21.01.2015 – Der fränkische Kapitalanlage- und Immobilienspezialist hat für die neu geschaffene Position des Geschäftsführers Bankenvertrieb Mathias Dreyer (42) verpflichtet. Dreyer kommt vom Investmenthaus Hannover Leasing und verantwortet den Geschäftsbereich mit Wirkung zum 1. Februar.

Der gebürtige Osnabrücker bringt über 20 Jahre Branchenerfahrung ein, darunter 10 Jahre in leitender Posi-tion. Mathias Dreyer war von 2004 bis 2010 für die MPC Capital AG tätig. Zuletzt verantwortete er dort als Prokurist den Gesamtvertrieb für Sparkassen und Genossenschaftsbanken. 2010 wechselte der studierte Bankfachwirt als Vertriebsleiter für den Bereich Banken und Sparkassen zur Deutschen Fonds Holding AG. Seit 2013 war Dreyer als Vertriebsdirektor Banken und Sparkassen bei der Hannover Leasing GmbH & Co. KG tätig. Mathias Dreyer ist verhei-ratet und Vater von zwei Kindern. »Ich freue mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit. Die erstklassige Leistungsbilanz, die Marktführer-schaft und die Bodenständigkeit des Unternehmens haben mich über-zeugt. Ein exzellenter Zugang zu attraktiven Projektentwicklungen sichert die zukünftige Produktverfügbarkeit. Für unsere Geschäftspartner werden wir die Produkte kontinuierlich weiterentwickeln und den Bedürfnissen anpassen«, so Mathias Dreyer.
»Mathias Dreyer ist aufgrund seiner langjährigen profunden Branchenerfahrung mit sehr guter Vernetzung im Bankenumfeld unser Wunschkandidat für die neu geschaffene Position. Wir freuen uns, dass er als Geschäftsführer den Ausbau unseres Bankenvertriebs mit den im vergangenen Jahr erfolgreich gestarteten PROJECT Publikumsfonds Wohnen 14 und PROJECT Spezial-AIF Fünf Metropolen für semi-professionelle Investoren weiter voran-treibt«, so Wolfgang Dippold, geschäftsführender Gesellschafter der PROJECT Investment Gruppe.
Quelle: PROJECT Investment Gruppe

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KGAL vergibt Verwahrstellenmandat an CACEIS

München, 20.01.2015 – Die KGAL Investment Management GmbH & Co. KG, eine hundertprozentige Konzerngesellschaft der KGAL GmbH & Co. KG (“KGAL”), hat der CACEIS Bank Deutschland GmbH das Verwahrstellenmandat für ihre acht Spezial-AIF`s übergeben. Unter diesen Sachwertfonds befinden sich neben Immobilienfonds auch Fonds anderer, alternativer Assetklassen wie regenerative Energien und Flugzeuge. Das Volumen der Fonds beläuft sich auf insgesamt eine Milliarde Euro.

Seit 1968 konzipiert die KGAL Gruppe innovative Finanzlösungen und langfristige Sachwertanlagen in den Bereichen Immobilien, Flugzeuge und Infrastruktur (Erneuerbare Energien) – inzwischen hauptsächlich für institutionelle Investoren. Sie verwaltet zum 31. Dezember 2013 ein Investitionsvolumen von 24,6 Milliarden Euro (bezogen auf die Zeit vor der AIFM-Direktive).

Gert Waltenbauer, Chief Executive Officer von KGAL, begründet die Entscheidung für CACEIS so: „Sowohl im Bereich Immobilien als auch im Bereich Alternative Assetklassen verfügt CACEIS über die notwendige Erfahrung und über eine umfassende Expertise. Wir sind beeindruckt von der hohen unter Beweis gestellten Migrationskompetenz. In kurzer Zeit und mit großer Flexibilität hat CACEIS die acht Fonds übernommen. Auch in der Zukunft zählen wir auf die Stärken von CACEIS, die eine Grundlage für unsere künftige Geschäftsentwicklung darstellen.“

„Wir sind sehr stolz, KGAL als etabliertes, deutsches Emissionshaus für uns gewonnen zu haben“, sagt Dr. Holger Sepp, Mitglied der Geschäftsführung der CACEIS Bank Deutschland. „Dies unterstreicht die Strategie von CACEIS, weiter im Bereich der Sachwerte zu wachsen und unseren Kunden dabei individuelle, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten.“
Quelle: CACEIS Bank Deutschland GmbH

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Claus Thomas wird Deutschlandchef LaSalle Investment Management

Bild: Claus Thomas © LaSalle Investment Management

München, 20.01.2015 – Claus Thomas (50), International Director und FRICS, wird mit sofortiger Wirkung die neu geschaffene Position eines Deutschlandchefs (Head of Germany) von LaSalle Investment Management übernehmen. Die Schaffung dieser Position innerhalb der Unternehmensorganisation wurde durch die dynamische Ausweitung des Geschäftsaufkommens in Deutschland und Europa unabdingbar.

Claus Thomas ist seit 1991 in leitenden Funktionen bei LaSalle Investment Management und JLL, deren Muttergesellschaft, tätig, zuletzt als Client Executive in der Client Capital Group von LaSalle verantwortlich für alle Kunden in den deutschsprachigen Ländern, sowie in Italien und Spanien.

Gleichzeitig mit der Bestellung von Claus Thomas zum Länderchef Deutschland wird Andy Watson die ebenfalls neu geschaffene Position eines Chief Investment Officer (CIO) Europa bei LaSalle übernehmen und Karim Habra die eines Länderchefs für Frankreich.
Quelle: LaSalle Investment Management

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BaFin erteilt PROJECT Immobilienentwicklungsfonds »Wohnen 15« die Vertriebszulassung

Bamberg, 19.01.2015 – Der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist PROJECT Investment hat seinen vierten nach Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) regulierten alternativen Investmentfonds auf den Markt gebracht. Anleger beteiligen sich über eine Einmalzahlung und weitere monatliche Teilzahlungen an professioneller Immobilienentwicklung mit Schwerpunkt Wohnen in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Nürnberg und München.

Zwei Spezial-AIF und zwei Publikums-AIF nach KAGB – kein Initiator hat derzeit mehr regulierte alternative Investmentfonds in der Assetklasse Immobilien in der Platzierung als die Bamberger PROJECT Investment Gruppe. Das Fondsquartett, das von der eigenen Kapitalverwaltungsgesellschaft der Franken verwaltet wird, wurde zuletzt um den Fonds »PROJECT Wohnen 15 geschlossene Investment GmbH & Co. KG« im Publikumsbereich ergänzt und soll ein Eigenkapitalvolumen von mindestens 10 Millionen Euro erreichen. Fremdkapital ist auf allen Ebenen der Immobilienentwicklung untersagt. Die Investitionen finden in mindestens 10 verschiedenen Immobilienentwicklungen und in mindestens drei verschiedenen der genannten Metropolregionen statt. Der Verkauf der entwickelten Wohnungen erfolgt über den exklusiven Asset Manager PROJECT Immobilien, der für Objekteinkauf, Planung, Bau und Verkauf verantwortlich zeichnet und mit eigenen Niederlassungen und Verkaufsteams an allen Investitionsstandorten vertreten ist.
Quelle: PROJECT Investment Gruppe

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Alles hat einmal ein Ende

Dr. Werner Großekämper, ©Maritim Equity

Hamburg, 16.01.2015 – Nach 34 Jahren in der Fondsbranche hat Dr. Werner Großekämper die Unternehmensgruppe Salomon Invest am 31. Dezember 2014 verlassen.

Bevor Dr. Werner Großekämper Geschäftsführer von MARITIM INVEST wurde, leitete er das Emissionshaus Norddeutsche Vermögensanlage, wo er elf Jahre als Geschäftsführer und insgesamt 26 Jahre in der Konzeption und im Vertrieb von geschlossenen Beteiligungen tätig war. Promoviert hat der studierte Wirtschaftswissenschaftler am Lehrstuhl für Marketing an der Universität Dortmund.
Quelle: Maritim Equity

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Wer braucht jetzt Schiffsfonds?

Kommentar von Edmund Pelikan

Landshut, 15.01.2015 – Anfang 2015 ist eine Pressemeldung über die Ticker gelaufen, dass wieder Schiffsfonds auf den Markt kommen werden. Doric als KVG und die Oltmann‎ Gruppe als Asset Manager wollen 2015 tatsächlich maritime Anlagen an Endkunden verkaufen. Sicherlich zwei seriöse Häuser‎ – aber haben diese den richtige Zeitpunkt gewählt?

Wir sind nun im sechsten, siebten oder sogar achten Jahr, je nach Schiffsgattung, in der Schiffskrise. Ist das wirklich ein Anlegermarkt für Publikumsinvestoren? Natürlich kenne ich die Argumente des antizyklischen Investierens und ich benutze sie selbst. Ich sehe es aber trotzdem sehr kritisch. ‎Wir gehen von einer Schiffsfondspleite zur anderen und es werden noch einige kommen. Viele Anleger haben viel Geld verloren und werden immer noch zur Kasse gebeten. Allein der Unterschiedsbetrag der Tonnagesteuer reißt Löcher in die Privatanlegertaschen bei Schiffsauflösungen. Zu viele Emissionshäuser und Banken haben sich nicht mit Ruhm bekleckert und sind bei Problemen nicht an der Seite der Investoren gestanden. Auch sind manche kürzlich aufgelegte Fonds, die die Chancen der maritimen Finanzenkrise ‎nutzen wollten, inzwischen wieder pleite oder in schwierigem Fahrwasser – explizit ist hier die MS „King Jacob“ aus dem Schifffahrts Investment 1 von König & Cie zu nennen. Kurz: Es handelt sich um eine Wette und noch dazu um eine hochspekulative.

Das Vertrauen‎ der Anleger in Schiffsfonds ist nicht mehr da. Es muss hier erst wieder der Weg mühsam und langsam bereitet werden. Die Gefahr ist, dass Anleger den spekulativen Charakter des Investments nicht erkennen und auch nicht erklärt bekommen. Die Folge wäre, dass das zarte Pflänzchen des weißen Kapitalsmarktes für Sachwertinvestments im Rahmen des KAGB jäh gestört wird. Die Schiffsfinanzierungsbranche hat erst viele Hausaufgaben zu machen, bevor ein – und das kann ich durchaus betonen – positiver Marktteilnehmer einen neuen Anlauf wagen sollte.

Ich bin gespannt, wie das Fondskonzept sein wird, aber ‎wenn es nicht ein Produkt nur für Profis wird, glaube ich, dass man der Sachwertebranche keinen Dienst damit erweisen wird.

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PROJECT mit dem Deutschen BeteiligungsPreis 2014 ausgezeichnet

Bamberg, 01.12.2014 – Der fränkische Kapitalanlage- und Immobilienspezialist hat den Hattrick geschafft: Binnen Jahresfrist konnte das auf rein eigenkapitalbasierte Immobilienentwicklungen mit Schwerpunkt Wohnen spezialisierte Investmenthaus drei begehrte Branchenauszeichnungen gewinnen. Den Deutschen BeteiligungsPreis nahm Unternehmensgründer Wolfgang Dippold persönlich in Landshut entgegen.

Nach der Wahl zum Fondsinitiator des Jahres 2014 durch die Leser der Magazine €uro und Fonds & Co sowie den Gewinn des Cash Financial Advisors Award in der Kategorie „Sachwertanlagen Immobilien“ wurde PROJECT jetzt mit dem Deutschen BeteiligungsPreis 2014 ausgezeichnet. Die Franken erhielten den Award in der Kategorie „Managementseriosität“.
Quelle: PROJECT Investment Gruppe

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