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Category Archives: Sachwerte

Geschlossene AIF – Emissionsaktivitäten Q2 2020

Berlin, 22.07.2020 (OPM): Die Ratingagentur Scope hat die im zweiten Quartal 2020 emittierten geschlossenen Publikums-AIF und Vermögensanlagen erfasst: Insgesamt wurden neun Publikums-AIF sowie zehn Vermögensanlagen von der BaFin zum Vertrieb zugelassen.

Das Neuangebot der Publikums-AIF wird von Immobilienfonds dominiert. Auf Halbjahressicht ging das Emissionsvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei den Publikums-AIF um rund 36% und bei den Vermögensanlagen um rund 12% zurück.

Nachdem im ersten Quartal (Q1) 2020 noch sechs neue Fonds zum Vertrieb zugelassen wurden, ist die Anzahl im zweiten Quartal auf neun gestiegen. Das prospektierte Eigenkapitalvolumen dieser Fonds beträgt insgesamt rund 221 Mio. Euro und ist damit gegenüber dem ersten Quartal (rund 204 Mio. Euro) um rund 8% angestiegen.

Betrachtet man das erste Halbjahr 2020, ergibt sich folgendes Bild: Mit insgesamt 15 Publikums-AIF wurden zwei AIF mehr als im Vorjahreszeitraum von der BaFin zum Vertrieb zugelassen. Das prospektierte Eigenkapitalvolumen sank jedoch um rund 36%. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres summierte es sich auf rund 424 Mio. Euro – im ersten Halbjahr 2019 lag es über alle 13 AIF hinweg bei rund 660 Mio. Euro.

Der Rückgang an Neuprodukten ist zum Teil auf die Covid-19-Krise zurückzuführen. Geplante oder bereits strukturierte AIF und Vermögensanlagen werden nicht zum Vertrieb angemeldet und Produkte mit bereits erhaltener Vertriebszulassung werden nicht in diesen gegeben. Ursächlich ist hierbei die zu erwartende geringe Nachfrage nach Investmentprodukten in unsicheren bzw. Krisenzeiten. Besonders betroffen hiervon ist der Hotel- und Non-Food-Einzelhandelssektor, während die Nutzungsarten Wohnen und Lebensmittel-Einzelhandel als unkritisch und damit krisenresistent einzuschätzen ist.Download des vollständigen Reports

Quelle: Scope Analysis GmbH

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Marktgeschehen auf den deutschen Logistikmärkten im zweiten Quartal spürbar verhaltener

© pixabay

Frankfurt, 21. Juli 2020 – Der aktuell registrierte bundesweite Flächenumsatz von 2,73 Mio. m² markiert das schwächste Halbjahresergebnis seit 2014 und liegt gut 17 % unter dem Rekordergebnis aus dem Vorjahr. Der Blick auf den langjährigen Vergleich verrät allerdings, dass es sich hierbei weniger um einen Einbruch des gesamten Marktes, als vielmehr um eine Delle in den Umsatzzahlen handelt. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Nachdem die deutschen Logistik- und Lagerflächenmärkte noch sehr lebhaft in das Jahr gestartet sind, ist das Marktgeschehen bedingt durch die Corona-Krise im zweiten Quartal erwartungsgemäß deutlich verhaltener gewesen. So ist es wenig überraschend, dass der aktuell registrierte bundesweite Flächenumsatz von 2,73 Mio. m² das schwächste Halbjahresergebnis seit 2014 markiert und gut 17 % unter dem Rekordergebnis aus dem Vorjahr liegt“, sagt Christopher Raabe, Managing Director und Head of Logistics & Industrial bei BNP Paribas Real Estate Deutschland. Der Blick auf den langjährigen Vergleich verrät allerdings, dass es sich hierbei weniger um einen Einbruch des gesamten Marktes, als vielmehr um eine Delle in den Umsatzzahlen handelt: So wurde der 10-Jahresdurchschnitt um gerade einmal etwa 6 % unterschritten. Zurückzuführen ist dies darauf, dass zwar besonders exportorientierte Branchen die Krise mit voller Wucht zu spüren bekommen haben, diese Verluste in der Gesamtbetrachtung jedoch von den übergeordneten Trends der Logistikwirtschaft, etwa der wachsenden Bedeutung des E-Commerce, in weiten Teilen ausgeglichen werden.

n den großen Märkten wurden 1 Mio. m² Logistikflächen umgesetzt und damit gut 8 % weniger als im Vorjahr. Da sich die konjunkturellen Unsicherheiten insbesondere sektorenspezifisch bemerkbar machen, gibt es naturgemäß jedoch auch zwischen den einzelnen Standorten erhebliche Unterschiede. Während Berlin (131.000 m²; -51,5 %), Düsseldorf (70.000 m²; -8 %), Frankfurt (231.000 m²; -11 %), Köln (49.000 m²; -14 %) und Stuttgart (65.000 m²; -10 %) teilweise massive Rückgänge verzeichnen, konnten München (106.000 m²; +12 %) und insbesondere Leipzig (207.000 m²; +78 %) sogar deutlich zulegen. Der Hamburger Markt zeigt sich zum Vorjahr nahezu stabil (141.000 m²; -2,8 %), wobei das zweite Quartal für sich genommen dort das schwächste seit der Finanzmarktkrise 2008 war.

Ruhrgebiet mit starkem Ergebnis
Der in den letzten Jahren zu beobachtende Trend steigender Umsätze außerhalb der großen Ballungsräume hat im Laufe des zweiten Quartals ein jähes Ende gefunden. Mit insgesamt 1,73 Mio. m² wurde der Vorjahreswert um mehr als ein Fünftel unterschritten. Einzig das Ruhrgebiet bildet h ier eine Ausnahme. Insbesondere getrieben durch Abschlüsse von Handelsunternehmen konnte dort das zweitbeste Halbjahresergebnis aller Zeiten erzielt werden. Mit einem Minus von 34 % war der Einschnitt besonders in den 12 Logistikhubs, die BNPPRE zusätzlich zu den Ballungsräumen regelmäßig analysiert, spürbar.

Trotz der im zweiten Quartal etwas abgeflachten Nachfrage hat sich nichts an dem Umstand geändert, dass in nahezu allen Märkten große zusammenhängende Bestandsflächen mit adäquatem Standard Mangelware sind. Immer mehr Nutzer sind daher auf Built-to-suit-Lösungen angewiesen, die entweder angemietet oder selbst in das Eigentum übernommen werden. Darüber hinaus gewinnen insbesondere im nahen Umfeld der großen Logistikagglomerationen seit einigen Jahren auch spekulative Projektentwicklungen sukzessive an Bedeutung. Mit aktuell 72 % liegt die Neubauquote daher nur hauchzart um einen Prozentpunkt unter ihrem Bestwert aus 2016. Die eng mit dem Neubauanteil korrelierende Eigennutzerquote liegt mit 37,5 % ebenfalls erneut auf einem hohen Niveau.

Industrieunternehmen mit verhaltener Nachfrage
Die aktuelle Verteilung des Flächenumsatzes auf die Branchengruppen verdeutlich sehr gut, wie unterschiedlich sich der coronabedingte Wirtschaftsabschwung auf einzelne Sektoren ausgewirkt hat. So stehen, getrieben durch den Onlinehandel sowie generell durch Versorger des kurzfristigen Warenbedarfs, die Handelsunternehmen mit 37 % an der Spitze des Rankings. Der Flächenumsatz von 1 Mio. m² in diesem Segment kann sich dabei durchaus mit dem aus vor Corona-Zeiten messen bzw. liegt sogar auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Auch die Logistiker erzielen mit anteilig 31 % ein respektables Ergebnis. Demgegenüber stoppten zu den Hochzeiten des wirtschaftlichen Lockdowns in vielen Produktionsunternehmen die Maschinen, sodass viele Expansionspläne aus der Branche erst einmal „on hold“ gesetzt wurden. Mit nur 26 % erzielen sie daher auch ein deutlich unterdurchschnittliches Ergebnis. Noch drastischer fällt das Urteil aus, wenn man nur das zweite Quartal betrachtet, wo sie gerade einmal 240.000 m² beisteuerten.

Trotz der im zweiten Quartal spürbar verhalteneren Nachfrage ist bei den Mieten bislang keine Abwärtsbewegung erkennbar. Im Gegenteil: Durch den jahrelangen Nachfrageüberhang sind in nahezu allen großen Standorten die Bestände überwiegend abvermietet, sodass Interessenten vermehrt auf Neubauten zurückgreifen müssen. Dies führt dazu, dass in Frankfurt (6,80 €/m²; +3 %), Düsseldorf (6,00 €/m²; +4 %) und Köln (5,60 €/m²; +4 %) die Höchstmiete sogar zugelegt hat. An den übrigen Standorten blieb sie jeweils stabil, wobei Berlin mit 7,20 €/m² weiterhin am teuersten ist. In München und Stuttgart sind 7,00 €/m², in Hamburg 6,30 €/m² und in Leipzig 4,50 €/m² anzusetzen.

Perspektiven
„Die Corona-Krise hat auch auf den Logistikmärkten zu spürbaren Verwerfungen geführt, wenngleich einige bestehende Entwicklungstrends, wie der Siegeszug des Onlinehandels, sogar noch beschleunigt wurden. Aber auch in anderen Branchen ist das Sentiment mittlerweile wieder deutlich positiver und eine V-förmige Erholung der Konjunktur vorausgesetzt, ist eine zügige Normalisierung des Marktgeschehens wahrscheinlich. Aus heutiger Sicht erscheint daher zum Jahresende ein Ergebnis im langjährigen Schnitt von etwa 6 Mio. m² im Bereich des Möglichen“, fasst Bastian Hafner, Head of Logistics & Industrial Advisory, die weiteren Aussichten zusammen.

Quelle: BNP Paribas (PM vom 21.07.2020)

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Solvium Capital: Vertriebsstart für Logistik Opportunitäten Nr. 2

Hamburg, 21. Juli 2020 – Nur 3 Wochen nach der Schließung der ersten Namensschuldverschreibung von Solvium Capital kommt der Nachfolger „Logistik Opportunitäten Nr. 2“ in den Vertrieb. Das Angebot sieht einen Basiszins von 4,50 Prozent pro Jahr bei monatlicher Zinszahlung vor. Bei Ausnutzung zusätzlicher Optionen können Bonuszinsen die Rendite auf bis zu 5,16 Prozent jährlich erhöhen. Die reguläre Zinslaufzeit beträgt 3 Jahre; auf Wunsch können Anleger zweimal um je 24 Monate verlängern. Anleger, die vorzeitig über ihr Kapital verfügen wollen, können ohne Angabe von Gründen bereits nach 24 Monaten den Vertrag an die Anbieterin übertragen.

Die Mindestanlage beträgt 10.000 Euro; zusätzlich ist ein Agio von bis zu 3 Prozent fällig. Frühzeichner erhalten bei Zeichnung bis zum 31. August 2020 eine Bonuszahlung in Höhe von 1,25 Prozent, die zum Ende der Zinslaufzeit ausgezahlt wird. Umgerechnet auf die Laufzeit von 3 Jahren entspricht das rund 0,42 Prozent pro Jahr. Ebenfalls zum Ende der Laufzeit von 36 Monaten erhalten alle Anleger einen Bonuszins in Höhe von 0,72 Prozent, die auf schriftliche Korrespondenz per Post verzichten und sich für die Kommunikation per E- Mail entscheiden. Dieser Bonus entspricht einem zusätzlichen Aufschlag von 0,24 Prozent pro Jahr.

Die Investitionen fließen zu mindestens 80 Prozent in vermietete Wechselkoffer, Standardcontainer und andere Logistikgeräte. Zu maximal 20 Prozent in Sachwerte, die noch vermietet und/oder gewinnbringend verkauft werden können. Die Investitionskriterien sehen genaue Renditekennziffern vor; diese sind detailliert prospektiert und werden von einer externen Prüfungsgesellschaft kontrolliert.


„Wie beim Vorgänger informiert eine externe Prüfgesellschaft die Anleger bis zu 4 Mal im Verlauf des ersten Jahres über die tatsächlich getätigten Investments und deren Rentabilität. Bei Logistik Opportunitäten Nr. 1 lag die Rendite der Anlagen zum Stichtag 31. Mai mit 14,5 Prozent rund einen Prozentpunkt über der Zielrendite von 13,5 Prozent.“, so Jürgen Kestler, Geschäftsführer der Solvium Capital Vertriebs GmbH.

Quelle: Solvium (PM vom 21.07.2020)

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Europäischer Büroflächenumsatz fällt im 2. Quartal 2020 infolge der COVID-19- Pandemie auf Rekordtief

© JLL

Frankfurt, 17.07.2020 – Die mit der COVID-19-Pandemie verbundenen Einschränkungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hat den Märkten in der gesamten Region EMEA im 2. Quartal weiter zugesetzt. Es sieht so aus, als ob in der zweiten Jahreshälfte die Auswirkungen auch für die Immobilienmärkte eine der wichtigsten Performance-Determinanten bleiben werden. Die makroökonomischen Indikatoren deuten auf den stärksten jemals verzeichneten Rückgang im 2. Quartal hin, dem eine zwar kräftige, aber bei weitem nicht vollständige Erholung im 3. und 4. Quartal folgen könnte. Dies vor dem Hintergrund, dass die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie gelockert wurden, die Fiskal- und Geldpolitik die Unternehmen und den Arbeitsmarkt weiterhin stützen und sich das Verbraucherverhalten allmählich normalisiert. Auch die Transaktionsaktivitäten dürften bis Ende des Jahres wieder zunehmen, die Preisfindung wieder weniger intransparent sein – bei günstig bleibenden Finanzierungsbedingungen.

Zwei Märkte mit Zuwachs bei Büromieten – keine scharfe Korrektur der Spitzenmieten bis Ende des Jahres erwartet

.Der gewichtete europäische Büro-Mietpreisindex von JLL* legte im 2. Quartal 2020 nur um 0,4 Prozent zu. Mit Hamburg (+ 3,4 %) und Paris (+ 1,2 %) notierten lediglich zwei der 24 Index-Städte ein Mietpreiswachstum. In allen anderen Index-Märkten blieben die Spitzenmieten stabil. Mit 2,3 Prozent liegt das jährliche europäische Mietpreiswachstum unter dem 10-Jahresschnitt von 2,8 Prozent, der 5-Jahresschnitt (3,6 %) ist deutlicher unterschritten. „JLL geht davon aus, dass die europäischen Spitzenmieten keine scharfe Korrektur erleben werden. Rückgänge in 2020 werden in einigen europäischen Städte voraussichtlich im niedrigen einstelligen Bereich zu registrieren sein“, so Hela Hinrichs, Senior Director, JLL EMEA Research & Strategy

Büroflächen-Nachfrage mit Rekordtief im zweiten Quartal

Nach Inkrafttreten der meisten Beschränkungen in der Region EMEA Anfang März wurden im zweiten Quartal die meisten neuen Mietabschlüsse (außer denen, die für Unternehmen von entscheidender Bedeutung waren und sind) auf Eis gelegt. Das führte zu einem Rückgang des europäischen Büroflächenumsatzes in den Monaten April bis Ende Juni auf ein Rekordtief von ca. 1,7 Mio. m², entsprechend einem Rückgang um die Hälfte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (westeuropäische Märkte:- 53 %; mittel- und osteuropäische Märkte – 39 %). Nur ein Markt (Luxemburg) unter den 24 Index-Märkten hatte keinen Umsatzrückgang zu verzeichnen. Für das gesamte Halbjahr mussten Einbußen von 41 Prozent in Westeuropa bzw. 32 Prozent in den mittel- und osteuropäischen Märkten hingenommen werden (H1 2020/ H1 2019).

„JLL geht zwar von einer Erholung im 4. Quartal 2020 und im 1. Quartal 2021 aus. Das Vermietungsvolumen dürfte 2020 aber rund 30 Prozent unter dem 3-Jahres-Durchschnitt (2017, 2018, 2019) liegen; 2021 könnten es gegenüber dem gleichen Zeitraum – 15 Prozent sein. Das Tempo von Vertragsverhandlungen ist und wird verhaltener sein. Das wird sich dann ändern, wenn die gegenwärtig vorherrschende Unsicherheit wieder mehr Vertrauen Platz gemacht hat und die Rahmenbedingungen sich verbessert haben. Zu beobachten ist bereits ein wachsendes Interesse an Anmietungen aus Wachstumssektoren wie der Konsumgüterbranche, dem E-Commerce, seitens der Neuen Medien oder Technologieunternehmen“, sagt Hela Hinrichs.

Leerstandsquote nur leicht gestiegen – Niveau bleibt niedrig

Die Leerstandsquote für Büroflächen in Europa ist im 2. Quartal 2020 um 20 Basispunkte auf 5,8 Prozent leicht angestiegen. Europaweit verzeichneten fünf der 24 Index-Städte einen Rückgang des Leerstands im 2. Quartal.  Dagegen stieg die Flächenverfügbarkeit in 14 Indexstädten.

Quelle: JLL (PM vom 17.07.2020)

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Der Fondsbrief 2020

Der Fondsbrief Nr. 366:

  • Fake news! Mit solchen Vorwürfen sollten wir vorsichtig sein. Aber was manche Zeitungen noch immer an Dummheiten über geschlossene Fonds verbreiten, ist einfach nur ärgerlich. Meint Fondsbrief-Chefredakteur Markus Gotzi im Éditorial. (S. 1)
  • Robust. Wie Supermärkte, Wohnungen und Logistikimmobilien kommen auch Pflegeheime eher glimpflich durch die Krise. Der aktuelle Immac-AIF investiert in zwei Objekte in Niedersachsen. (S. 2)
  • Hoch hinaus. Das Bürogebäude Big Red steht 183 Meter hoch über dem Ufer des Michigansees in Chicago. Deutsche Finance sammelt Kapital von Institutionellen und privaten Kapitalanlegern. (S. 5)
  • Nachgefragt. Wie realistisch ist die Kalkulation des US-Fonds der Deutschen Finance? Vertriebs-Chef Symon Hardy Godl hat unsere Fragen beantwortet. (S. 8)
  • Resistent. Das Nettovermögen der offenen Immobilienfonds steigt kontinuierlich. Anleger suchen offenbar Stabilität in der Krise. (S. 10)
  • Dominanz. Immobilien bestimmen die Assets bei den geschlossenen Publikums-AIF. Scope hat neun Angebote im zweiten Quartal gezählt. Über den Erfolg im Vertrieb entscheidet das Immobilien-Segment. (S. 11)
  • Überschaubar. Wie Wohnungswirtschaft rechnet durchaus mit markanten wirtschaftlichen Einbußen – geht aber nicht von strukturellen Auswirkungen auf ihre Unternehmen aus. Eine Umfrage von Aengevelt. (S. 13)
  • Nachgefragt. Logistikimmobilien waren auch im ersten Halbjahr 2020 außerordentlich beliebt bei Investoren. Allerdings fehlen Transaktionen mit hohen Volumina. (S. 16)
  • Verkäuferseite. Das kann nicht verwundern. Der Hotelmarkt liegt weitgehend brach. Alle Hoffnungen ruhen auf einer Normalisierung der Reisetätigkeit. (S. 18)
  • Das Letzte. Im Stau ist niemand allein. Social Distancing im Corona-Sommer. Hoffentlich liest Verkehrsminister Andreas Scheuer mit. (S. 20)

Viel Spaß beim Lesen

 Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Ruth Vierbuchen, Markus Gotzi  und Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

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Die PI meldet bestes Platzierungsergebnis der Unternehmensgeschichte und startet neuen Publikums-AIF

Röthenbach a.d.Pegnitz, 16.07.2020 – Die PI Pro·Investor Gruppe, ein auf Wohnimmobilien spezialisierter Anbieter von Alternativen Investmentfonds (AIF) aus Röthenbach an der Pegnitz, konnte am 31. Mai 2020 den Immobilien-Publikums-AIF PI Pro·Investor Immobilienfonds 4 GmbH & Co. geschlossene Investment KG („PI 4“) mit einem Kommanditkapital von 47,845 Millionen Euro schließen. Dabei handelt es sich um das beste Platzierungsergebnis der PI-Gruppe seit Gründung im Jahre 2009. Durchschnittlich haben 1.267 Investoren 37.762 Euro investiert. Zuzüglich des kalkulierten Fremdkapitals beläuft sich das geplante Gesamtinvestitionsvolumen des Fonds auf rund 85 Millionen Euro.

Investitionsphase in vollem Gange
Der „PI 4“ konnte bereits 28 Objekte mit 370 Wohn- und 20 Gewerbeeinheiten an den drei Standorten Meiningen, Kreuztal und Wilhelmshaven für insgesamt rund 32 Millionen Euro erwerben. Durchschnittlich wurden 892 Euro pro Quadratmeter bei einer durchschnittlichen Miete von 5,64 Euro pro Quadratmeter aufgewendet. Das entspricht einem Faktor von 15,14, also dem 15,14-fachen der Jahres-Netto-Kaltmieten. Nach Abschluss der beim Ankauf geplanten wertsteigernden Maßnahmen soll die Miete rund 7,13 Euro pro Quadratmeter betragen. Der Zielfaktor liegt dann bei rund 13.
Nachfolgeprodukt in den Vertrieb gestartet Nachdem die PI-Gruppe am 25. Juni 2020 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Vertriebserlaubnis für den Publikums-AIF PI Pro·Investor Immobilienfonds 5 GmbH & Co. geschlossene Investment – KG („PI 5“) erhalten hat, steht der Immobilienfonds seit dem 15. Juli 2020 zur Zeichnung offen.

Der „PI 5“ setzt die bewährte Investment-Strategie mit Schwerpunkt im Segment Wohnimmobilien fort.
„Nicht Wohnen geht nicht. Nicht zuletzt deswegen fühlen wir uns besonders in dem aktuellen Umfeld mit unserer Anlagestrategie bestätigt“, so Klaus Wolfermann, geschäftsführender Gesellschafter der PI-Gruppe. Das geplante Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 63,4 Mio. EUR und teilt sich auf in Eigenkapital in Höhe von 31,5 Mio. EUR und Fremdkapital in Höhe von 31,9 Mio. EUR. Anleger können sich ab einer Mindest-zeichnungssumme von 10.000 EUR zuzüglich 5 Prozent Agio an dem neuen Fonds beteiligen. Der prognostizierte Gesamtrückfluss beträgt 157,62
Prozent. Damit beläuft sich der durchschnittliche Ertrag (vor Steuern) voraussichtlich auf 6,5 Prozent per annum. Die Platzierungsphase endet planmäßig mit Erreichen des geplanten Kommanditkapitals von 30 Mio. EUR, spätestens am 31.12.2023. Die voraussichtliche Fondslaufzeit ist bis zum 31.21.2028 befristet, kann aber maximal um 4 Jahre verlängert werden.

Quelle: Pressemitteilung PI Pro·Investor Gruppe

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Bislang kein Corona-Effekt bei Wohnimmobilien Metaanalyse Immobilien Deutschland

Zürich, 17. Juli 2020 – Aufgrund der globalen Wirtschaftskrise sowie der steigenden Staatsverschuldung wird in den kommenden Jahren keine Erhöhung der Leitzinsen durch die Zentralbanken erwartet.

Damit bleibt der Anlagedruck weiterhin hoch, und ein deutlicher Rückgang der Immobilienpreise ist eher unwahrscheinlich.
„Die konjunkturelle Lage sowie ungelöste Probleme in den Staatshaushalten vieler, auch großer Euro- Länder ‚verbieten‘ vorderhand Zinserhöhungen seitens der EZB“, sagt Dr. Stefan Fahrländer, CEO von FPRE. „Dies wurde durch die Corona-Krise noch weiter verschärft.“

Somit ist in den nächsten Monaten und Jahren nicht mit einer Erhöhung der Zinsen zu rechnen, die sich nun schon seit einigen Jahren auf einem
Rekordtief befinden, wie die Metaanalyse Deutschland von FPRE zeigt (Abbildung 1).


Verschiedene Zentralbanken haben zum Ausdruck gebracht, dass sie die Konjunktur mit geldpolitischen Maßnahmen weiterhin unterstützen werden, bis die Wirtschaft wieder richtig in Schwung kommt. Dies kann
aber noch dauern. Das ifo Institut geht in seinen neuesten Konjunkturprognosen von einem BIP-Wachstum von -6,7% im Jahr 2020 und 6,4% im Jahr 2021 aus. Die Inflationsprognose senkte es auf 0,5% für das Jahr 2020 und auf 1,1% für das Jahr 2021 (Frühjahrsprognose: 1,0% und 1,5%). Dieser Wert liegt aber noch deutlich unter dem 2%-Inflationsziel der EZB. Somit ist nicht verwunderlich, dass verschiedene Banken
keine Zinserhöhung bis mindestens Ende 2021 erwarten.

Laut Fahrländer gibt es neben dem schon seit Jahren bestehenden Zinseffekt auch noch eine weitere Erklärung dafür, dass die Immobilienpreise (Wohneigentum) bislang keinen „Corona-Effekt“ zeigen: Es ist schlicht noch zu früh, denn staatliche Hilfen konnten Einbußen bei Mietzinseinnahmen bisher begrenzen.
„Entscheidend für die volkswirtschaftlichen Auswirkungen und letztlich auch die Auswirkungen auf die Immobilienmärkte ist die Dauer der Krise“, sagt Stefan Fahrländer. „Je länger diese ist, desto gravierender
werden die Folgen.“ In der Frühjahrsumfrage von FPRE vom Mai 2020 gingen jedenfalls trotz Corona noch ein Großteil der Teilnehmer von weiterhin steigenden Preisen für Eigentumswohnungen aus. Die nächste
Umfrage findet im Herbst statt.

Quelle: Mitteilung der Fahrländer Partner AG

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IMMAC startet Vertrieb des 104. Renditefonds

„Braunschweiger Hof“ Langelsheim, © ESCAPEFilmproduktionGmbH

Hamburg 16.07.2020Mit Genehmigung der BaFin vom 26.06.2020 startete der Vertrieb des „IMMAC Sozialimmobilien 104. Renditefonds GmbH & Co. KG geschlossene Investmentkommanditgesellschaft“.
Der durch die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung GmbH aufgelegte Publikums-AIF mit einer Mindestbeteiligung von 20.000.- Euro investiert in zwei substanziell hochwertige Alten- und Pflegeeinrichtungen mit Sitz in Langelsheim und Visselhövede, Niedersachsen.
Das Investitionsvolumen des Fonds beträgt rund 18,5 Millionen Euro, davon entfallen rund 9,1 Millionen Euro auf das Kommanditkapital. Die Ausschüttung p.a. beträgt 4,5% und wird in monatlichen Teilraten ausgezahlt.

Alten- und Pflegeheim „Braunschweiger Hof“, Langelsheim
Die Kleinstadt Langelsheim mit ihren rund 11.400 Einwohnern liegt im Harz innerhalb des Landkreises Goslar. Das dort befindliche Alten- und Pflegeheim „Braunschweiger Hof“ besteht aus zwei miteinander verbundenen Gebäudeteilen. Insgesamt stehen 56 vollstationäre Pflegeplätze, die auf 24 Einzel- und 16 Doppelzimmern untergebracht sind, zur Verfügung. Bedingt durch die Nähe zum Harz und zu verschiedenen Seen, Grünflächen und Wäldern existieren sehr gute Naherholungsmöglichkeiten im Umfeld der Pflegeeinrichtung.


Senioren- und Pflegeresidenz „Zur Mühle“, Visselhövede
Die Kleinstadt Visselhövede hat rund 9.900 Einwohnern und ist die südlichste Gemeinde innerhalb des Landkreises Rotenburg (Wümme) im Bundesland Niedersachsen. Der Landkreis liegt am Westrand der Lüneburger Heide und befindet sich im Städtedreieck zwischen Bremen, Hamburg und Hannover. Die Senioren- und Pflegeresidenz „Zur Mühle“ liegt im Herzen von Visselhövede und umfasst drei Gebäude. 99 vollstationäre Pflegeplätze, aufgeteilt auf 95 Einzel- und 2 Doppelzimmer, sind hier untergebracht. In direkter Nachbarschaft befinden sich die wichtigsten Infrastruktur- und Nahversorgungseinrichtungen genauso wie Grünflächen und eine Parkanlage, so dass ein idealer Standort für die Pflegeinrichtung gegeben ist.

Quelle: IMMAC Immobilienfonds GmbH

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Versicherungsmakler und unabhängige Finanzanlagenvermittler werden wieder optimistischer

Berlin, 15.07.2020 (OPM): Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW hat Ende Juni 2020 eine zweite „Corona-Umfrage“ unter seinen Mitgliedern durchgeführt, an der 461 Mitglieder teilgenommen haben.

Auf die Frage, wie die Mitglieder ihre geschäftliche Zukunft bis Jahresende 2020 einschätzen würden, antworteten knapp 31% mit „Katastrophe“ oder „Schlecht“, 36,5% waren noch „unentschieden“ und 31,3% schätzen ihre Geschäftsentwicklung in den kommenden 6 Monaten sogar mit „gut“ oder „sehr gut“ ein. Damit hat sich das Klima unter den Vermittlern in den vergangenen 8 Wochen etwas verbessert, denn Ende April hatten auf diese Frage noch 47% mit „Katastrophe“ oder „Schlecht“ geantwortet, 35% waren unentschieden und nur 18% blickten optimistisch in die Zukunft.

In konkreten Zahlen ausgedrückt heißt das, dass die befragten Vermittler im Durchschnitt einen Rückgang ihres Provisionsumsatzes um 14% im Vergleich zum Vorjahr erwarten.

„Viele Vermittler haben in einem bewundernswerten Tempo ihre Prozesse an die Corona-Wirklichkeit angepasst und fühlen sich so gerüsteter für die Zukunft“, analysiert AfW-Vorstand Frank Rottenbacher die Umfrageergebnisse. „Wenn natürlich ganze Kunden-Branchen wegbrechen, dann kann auch der am besten organisierteste Vermittler nicht dagegen ankommen. Hier braucht es auch Unterstützung seitens der Produktpartner, um diese Zeiten überstehen zu können“, so Rottenbacher weiter.

Auf die Frage, für welche Produkte die Vermittler durch die Corona-Krise eine steigende Nachfrage erwarten, antwortete fast jeder zweite Teilnehmer „offene Investmentvermögen“ (44,7%). Auf den Plätzen zwei und drei folgen Biometrie (31%) sowie Altersvorsorge (27%). Im Vergleich zur April-Umfrage hat damit die „gewerbliche Versicherung“ an Wichtigkeit verloren (von Platz zwei auf Platz sieben abgerutscht), was sicher mit den Diskussionen rund um das Thema Betriebsschließungsversicherung zu begründen ist.

50% der Kundentermine finden zurzeit telefonisch statt, 25% schon als Video-/Onlineberatung und ein weiteres Viertel in Form persönlicher Treffen. „75% aller Kundentermine finden somit zurzeit ohne direkten Kundenkontakt statt. Vor einem halben Jahr wäre diese hohe Zahl noch unvorstellbar gewesen“, analysiert AfW Vorstand Frank Rottenbacher.


Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW ist die berufsständische Interessenvertretung unabhängiger Finanzdienstleister und Versicherungsmakler. 
Der Verband vertritt die Interessen von ca. 40.000 Versicherungsmaklern sowie unabhängigen Finanzanlagen- und Immobiliardarlehensvermittlern aus über 2.000 Mitgliedsunternehmen.

Fotos des Vorstandes (RA Norman Wirth, Frank Rottenbacher und Matthias Wiegel) sowie das Verbandslogo finden Sie HIER

Quelle: Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e.V.



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Scope-Umfrage zu institutionellen Immobilienfonds

Berlin, 09. Juli 2020 – Scope hat das Angebot an institutionellen Immobilienfonds erhoben und analysiert. Der Nutzungsarten-Fokus hat sich im Vergleich zur Vorgängerumfrage aus dem Jahr 2018 deutlich verschoben.

Die Ratingagentur Scope hat im Zeitraum von Februar bis Mai das Angebot an Immobilienfonds, in die deutsche Institutionelle derzeit investieren können, erhoben und analysiert. Insgesamt 21 Asset Manager haben an der Umfrage teilgenommen und Auskunft über ihr derzeitiges Angebot an indirekten Immobilienanlagen für deutsche Investoren gegeben. Das Ergebnis:

Aktuell sind mindestens 52 alternative Investmentfonds investierbar. Das geplante Eigenkapitalvolumen (EK) der Fonds beträgt mehr als 42 Mrd. Euro.

Rund 40% der Fonds haben einen breiten Investitionsfokus auf Europa. Mehr als ein Drittel der Fonds konzentriert sich rein auf deutsche Immobilien. Mit deutlichem Abstand folgen Fonds mit einer globalen Strategie sowie dem Investmentziel USA.

Die Nutzungsart Büro weist mit 14 Fonds die größte Anzahl am Angebot auf. Es folgen Wohnimmobilien (10 Fonds), Fonds mit mehreren Nutzungsarten (10), Mikro- und Studentenwohnungen (6), Hotel (4) und Logistik (2).

Interessant: Aktuell gibt es keinen einzigen Fonds mit einem Fokus auf Einzelhandelsimmobilien. In der Umfrage von 2018 zählte Einzelhandel mit 15 Fonds zur dritt-beliebtesten Nutzungsart. Dies zeigt: Die Perspektiven für Einzelhandelsimmobilien haben sich deutlich eingetrübt.

34 der 52 Fonds und zusammen mehr als 80% des EK-Zielvolumens investieren in die risikoarme Risikoklasse „Core“. Weitere zwölf Fonds setzen auf „Core+“-Strategien. Lediglich sechs Fonds werden in Objekte mit dem Risikoprofil bzw. der Anlagestrategie „Value Add“ investieren.

49 der 52 Fonds haben Angaben zur Renditeerwartung gemacht. 34 dieser Fonds verwenden dazu die IRR-, 14 Fonds die BVI-Methode. Die durchschnittliche Renditeerwartung der Fonds nach IRR- bzw. BVI-Methode liegt bei 6,8% bzw. 4,1% p.a. Ein Fonds mit Fokus auf deutsche Wohnimmobilien stellt bei der Renditeerwartung auf das ausschüttungsfähige Ergebnis ab.

Quelle: Scope

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