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Category Archives: Sachwerte

Logistik-Investments trotzen der Krise

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Frankfurt, 10. Juli 2020 – Der Markt für Logistik-Investments zeigte sich im ersten Halbjahr noch verhältnismäßig unbeeindruckt von der Corona-Krise. Mit einem Transaktionsvolumen von 3,74 Mrd. € wurde der langjährige Durchschnitt um beeindruckende 61 % getoppt, sodass unterm Strich das zweitbeste Halbjahresergebnis aller Zeiten steht. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Zwar trägt insbesondere der Rekordjahresauftakt aus Q1 maßgeblich zum überdurchschnittlichen Abschneiden bei, jedoch ist auch das zweite Quartal für sich genommen mit 1,42 Mrd. € alles andere als ein Indiz für einen auf Sparflamme laufenden Markt“, sagt Christopher Raabe, Geschäftsführer und Head of Industrial Services & Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. So ist das aktuelle Quartalsergebnis deutlich niedriger als der Schnitt der vergangenen zehn Quartale, steht aber gleichzeitig in der Tradition des regelmäßig zur Jahresmitte etwas abflachenden Marktgeschehens. Zieht man nur die Q2-Ergebnisse als Vergleichsbasis heran, schlägt ebenfalls das zweitbeste Ergebnis aller Ze iten zu Buche. Als besonders außergewöhnlich präsentiert sich derweil der mit knapp 68 % sehr hohe Anteil der Einzeltransaktionen. Unter anderem gleich sieben Abschlüsse jenseits der 100 Mio.-€-Marke katapultieren das Umsatzvolumen auf satte 2,53 Mrd. € und sorgen so für einen neuen Rekord.

Frankfurt mit Rekordhalbjahr

Die großen Investmentstandorte bieten zum Halbjahr ein gemischtes Bild. So legt etwa Frankfurt mit insgesamt 257 Mio. €, maßgeblich bedingt durch den Kauf eines Teils des Neckermann-Areals durch Interxion, sein bisher bestes Halbjahr hin. Auch Berlin (301 Mio. €) und Hamburg (174 Mio. €) präsentieren sich bärenstark. Das Ergebnis der Hansestadt basiert jedoch vollständig auf Umsätzen aus dem ersten Quartal, sodass trotz herausragendem Jahresauftakt ein neuer Rekord zur Jahresmitte verpasst wurde. Einen deutlichen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet derweil München (136 Mio. €; -34 %), wobei sich der Abschwung dramatischer liest, als er tatsächlich ist, da sich das Ergebnis in etwa m langjährigen Durchschnitt bewegt. Ähnlich sieht es in Leipzig aus. Mit 47 Mio. € wurden gut 44 % weniger als im Vorjahr umgesetzt, jedoch liegt das Ergebnis damit nichtsdestotrotz fast ein Drittel über dem langjährigen Schnitt.

Die Verteilung des Umsatzes auf die Größenklassen zeigt eindeutig, dass Großabschlüsse das erste Halbjahr dominiert haben. Sowohl anteilig als auch absolut liegt das Segment größer 100 Mio. € auf dem zweithöchsten je registrierten Niveau. Bedeutenden Anteil hieran hat eine ungewöhnliche Häufung von Einzeltransaktionen im dreistelligen Millionenbereich, die es so zum Halbjahr bisher noch nie gab.

Da es bisher nur punktuell zu Ausfällen von Mietern gekommen ist, präsentieren sich Logistik-Investments im Vergleich zu anderen Assetklassen im Zuge der Corona-Pandemie als äußerst robust. Sie konnten daher trotz des allgemeinen Krisenumfelds für eine Vielzahl von Anlegertypen sogar an Attraktivität dazugewinnen. So verwundert es nicht, dass sich das Käuferspektrum auch zum Ende des zweiten Quartals äußerst diversifiziert zeigt. Am aktivsten waren im ersten Halbjahr Spezialfonds (26 %), mit deutlichen Abstand gefolgt von Investment Managern (20,5 %) und offenen Fonds (14 %). Weitere bedeutende Anteile entfallen auf Immobilien AGs/REITs (9 %), Corporates (6 %), Equity/Real Estate Funds (5 %) und Versicherungen (4 %). Dass 15,5 % des Investmentumsatzes auf die Sammelkategorie der übrigen Investoren entfällt, ist noch einmal ein deutlicher Beleg dafür, dass sich das Spektrum der Käufer im Vergleich zu den vorherigen Jahren noch einmal deutlich verbreitert hat.

Deutsche Investoren stellen Rekord auf

Nachdem der Markt für Logistik-Investments in den vergangenen Jahren so stark wie keine andere Assetklasse von ausländischen Investoren geprägt war, haben sich die Kräfteverhältnisse aktuell genau ins Gegenteil verkehrt. Mit einem Umsatz von 2,2 Mrd. € bzw. anteilig 58 % stammt so viel Kapital wie in keinem ersten Halbjahr jemals zuvor von deutschen Investoren. Zum Vergleich: Im langjährigen Schnitt liegt der Wert bei gerade einmal 1 Mrd. €. Als aktivste ausländische Gruppe präsentieren sich nordamerikanische Käufer (14 %), dicht gefolgt von den Europäern (13 %). Die in der Vergangenheit häufig im Zusammenhang mit Käufen großer paneuropäischer Portfolios in Erscheinung getretenen asiatischen Investoren sind bislang kaum aktiv gewesen (7 %).

Renditen bleiben stabil

Nachdem sich zum Anfang des Jahres noch leichte Preissteigerungen abgezeichnet haben, waren seit Beginn der Corona-Krise keine signifikanten Anpassungsprozesse zu beobachten. Die Nettospitzenrenditen für Logistikimmobilien in den großen Standorten liegen dementsprechend weiterhin stabil bei 3,70 %, bzw. 4,05 % in Leipzig.

Perspektiven

„Logistik-Investments konnten während der Corona-Krise bei den Anlegern mit Stabilität punkten, weshalb die Nachfrage ungebrochen hoch bleibt. Nichtsdestotrotz kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich mit einiger zeitlicher Verzögerung doch noch eine kleinere Eintrübung im Umsatz bemerkbar macht. So wurden zu den Hochzeiten des Lockdowns einige Ankaufsprozesse on hold gesetzt, die e rst mit Verzögerung auf die Zielgerade einbiegen werden. Ob am Ende des Jahres die 7 Mrd.-€-Marke ein viertes Mal in Folge geknackt wird, bleibt abzuwarten, erscheint aber derzeit als nicht unwahrscheinlich “, fasst Christopher Raabe die weiteren Aussichten zusammen.

Quelle: BNP Paribas (PM vom 10.07.2020)

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Hotelinvestmentmarkt: Historische Einbußen im zweiten Quartal

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Frankfurt, 10. Juli 2020 – Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat durch Corona Einbußen in bis dato nicht gekannter Größenordnung hinnehmen müssen. Bei lediglich acht Transaktionen in den Monaten April bis Ende Juni haben Investoren 260 Mio. Euro in die Hand genommen, um Hotelobjekte zu kaufen. Drei Monate vorher konnten noch 1 Mrd. Euro und 27 Transaktionen bilanziert werden. Ein Trostpflästerchen für die Statistiker immerhin. Denn durch den starken Jahresauftakt mildert sich der Rückgang für das Halbjahr auf ein Minus von lediglich 15 Prozent, gleichbedeutend einem Transaktionsergebnis von 1,25 Mrd. Euro (H1 2019: 1,47 Mrd. Euro). Der 5-Jahresvergleich mit den in diesem Zeitraum stark zugenommenen Volumina liegt da schon eher im Argen: – 28 Prozent schlagen zu Buche. Es hätte aber auch noch schlimmer kommen können.

„Wie befürchtet hat sich die Pandemie im zweiten Quartal den operativen Märkten folgend auch auf den Investmentmärkten bemerkbar gemacht“, so Heidi Schmidtke, Managing Director der JLL Hotels & Hospitality Group. Und weiter: „Auch ist nicht wegzudiskutieren, dass die wenigen Aktivitäten im zweiten Quartal ihre Anfänge bereits meist vor Corona genommen hatten.“

Einzeltransaktionen kamen in den ersten sechs Monaten auf ein Volumen von knapp 632 Mio. Euro, verteilt auf 29 Transaktionen – mit deutlich schwächerem Ergebnis im zweiten Quartal. Im Halbjahresvergleich mit dem Vorjahr ist ein Rückgang von 34 Prozent zu notieren. Die durchschnittliche Größe in den ersten sechs Monaten von knapp 22 Mio. Euro bewegt sich rund 7 Mio. Euro unter der Größenordnung des Vorjahres, also hin zu kleinvolumigeren Transaktionen.

Projektentwicklungen machten bis Ende Juni 2020 bei einem Volumen von ca. 270 Mio. Euro 22 Prozent des Gesamtvolumens aus, im Vergleichszeitraum des letzten Jahres war es knapp die Hälfte (706 Mio. Euro) des Gesamtvolumens. „Es gibt Investoren, die gerade in diesen Zeiten vor dem erhöhten Risiko einer nicht zeitplangerechten Fertigstellung des Objekts zurückschrecken. Hinzu kommt, dass derzeit vielfach die Finanzierung von Projekten schwierig ist. Aber wir sprechen auch mit Investoren, die auf Basis eines zukünftigen Szenarios kalkulieren, bei dem also bis zur Fertigstellung eine Erholung der Märkte zu erwarten ist und kein Verzug der Pachtzahlungen berücksichtigt werden muss“, erklärt Heidi Schmidtke.

Zu den größten Einzeltransaktionen im zweiten Quartal gehörten unter anderem:

➢ der Verkauf des nhow Berlin, bei dem Signing und Closing direkt am Anfang des zweiten Quartals stattgefunden hatten. Dabei hatte EPH European Property Holdings 89,9 Prozent der Anteile des Hotels von der kanadischen Jesta Group erworben.
➢ der Erwerb der im Bau befindlichen Projektentwicklung the niu Cure in Erlangen als Teil der gemischt genutzten Immobilie Paul Carré durch Kingstone Investment Management. Verkäufer war der Entwickler S&P Commercial Development.
➢ der Ankauf des im November neu eröffneten Holiday Inn Express Kaiserslautern durch eine Fondsgesellschaft aus Hamburg. Verkäufer war die Ten Brinke Group.
➢ der Verkauf des Park Hotel Egerner Höfe am Tegernsee Ende April. Molkerei-Unternehmer Christian Ehrmann hatte das familiengeführte Traditionshaus von Klaus Dieter Graf von Moltke gekauft.

Lediglich eine Portfoliotransaktion wurde im zweiten Quartal 2020 mit dem Ankauf der Ferienpark Plattform Roompot durch KKR realisiert, beraten durch JLL. Verkäufer war Ende Juni der französische Investor PAI Partners. Der Transaktionswert betrug insgesamt 1 Mrd. Euro, auf Deutschland entfiel mit zwei Häusern lediglich ein geringer Anteil.
Das Gesamtvolumen für die sechs Portfoliotransaktionen im ersten Halbjahr 2020 beläuft sich damit auf über 610 Mio. Euro, knappe 18 Prozent über dem Vorjahresergebnis – maßgeblich bedingt durch die Mehrheitsübernahme an TLG durch Aroundtown.

„Dass auch in diesen schwierigen Zeiten eine so große Transaktion wie der Ankauf der Roompot Plattform möglich war, ist nicht nur ein erfreuliches Signal für den Hotelinvestmentmarkt insgesamt. Die Transaktion könnte auch als Indikator dafür gedeutet werden, dass sich der Fokus von Investoren verstärkt auf solche Investments richtet. Denn die Ferienhotellerie erholt sich aktuell mit am schnellsten. Hotels am Meer und in den Bergen erleben vor allem durch inländische Besucher einen veritablen Nachfrageboom“, so Heidi Schmidtke.

Ein Gros des Kapitaleinsatzes ging erneut auf das Konto institutioneller Investoren: in den ersten sechs Monaten wurden 14 Transaktionen mit insgesamt 508 Mio. Euro registriert, gefolgt von Immobiliengesellschaften, die bei drei Transaktionen 381 Mio. Euro investiert hatten. Insgesamt knapp 80 Mio. Euro (3 Transaktionen) wurden durch Private Equity platziert. Diese Investorengruppe ist in derzeit laufenden Prozessen der aktivste Marktteilnehmer.

„Eine Schärfung des Investitionsfokus auf bestimmte Märkte mit gutem Mix aus Business und Leisure und auf Segmente wie Budget Hotels oder Serviced Apartments, ist wahrscheinlicher als eine grundsätzliche Ablehnung der Assetklasse Hotel“, so Heidi Schmidtke. Die Hotelexpertin weiter: „Märkte, die nicht zu sehr auf internationale Nachfrage angewiesen sind und zumindest auch eine hohe freizeittouristische Attraktivität haben, wird die Krise weniger stark treffen.“

Eines sei sicher: Bislang sei der Hotelmarkt fest in der Hand der Verpächter gewesen. Mit dem Risiko, den Betreiber zu verlieren und einen Leerstand zu riskieren, drehe sich der Spieß nun um. „Noch können langfristige Trends zwar nicht definitiv ausgemacht werden. Bisher zumindest galt Mietstundung statt -ausfall oder -reduktion. Nun geht es jedoch in die nächste Phase. Ob temporäre Maßnahmen während der Krisenzeit oder dauerhafte Vertragsanpassungen – die allgemeingültige Lösung gibt es nicht. Und Trends müssen sich erst noch herauskristallisieren, etwa mehr Flexibilität bei Mietstruktur mit höheren variablen Anteilen und Corona-Klauseln in Verträgen“, betont Heidi Schmidtke.

Gibt es sie, die zarten grünen Triebe auf dem Hotelmarkt? „Ja, die gibt es“, ist sich Heidi Schmidtke sicher. „Allerdings muss das große Ganze gesehen werden. Vom versprochenen ‚Wumms‘ des deutschen Finanzministers bis zu einer Neuerfindung der gesamten Reisebranche reicht das Spektrum. Die staatliche Rettung einer Fluggesellschaft ist da nur ein Steinchen im Mosaik, genauso wie das individuelle Reiseverhalten der Geschäftsleute.“ Schmidtke abschließend: „2020 wird kein Glanzjahr in den Geschichtsbüchern des Hotelinvestmentmarktes. Die Krise ist nämlich noch lange nicht überstanden. Eine Rückkehr zu Leistungskennzahlen auf Vor-Corona-Level liegt noch in weiter Ferne, je nach Markt und Objekt kann dies zwei bis drei Jahre oder länger dauern. In jedem Fall befinden wir uns in einem Umbruch. Vielleicht sollte auch daran erinnert werden, dass Renditen im Hotelinvestmentmarkt zuletzt denen von Bürotransaktionen zu ähnlich wurden und nicht genügend reflektiert wurde, dass operatives Geschäft immer auch ein höheres Risiko beinhaltet. 2020 wird sich auf jeden Fall deutlich unter dem 5-Jahresdurchschnitt von 4,4 Mrd. Euro bewegen. Aber Kapital und Investoren stehen bereit. Und die Übernachtung außerhalb der eigenen vier Wände wird es auch zukünftig geben. Denn sie ist Teil unseres zivilisierten Lebens. Dessen Koordinaten brauchen eine Nachjustierung und eine tragfähige Vision künftigen Reisens.“

Quelle: JLL (PM vom 10.07.2020)

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Der Immobilienbrief 2020

„Der Immobilienbrief“ Nr. 479:

Im Editorial befasst sich Werner Rohmert mit den „alea jacta est“.Phänomen der EU, großen Gesten und kleinen Schritten, dem Tod des Dreisatzes, Gärtnern mit Gießkannen und unvermeidlich auch der Immobilienwirtschaft, die den Weg in Zyklen zurückfindet, auf denen sich auch gut reiten lässt. (S. 1)

  • EMEA Büromärkte stürzen im Q2 ab: Die Corona-Krise ist dadurch gekennzeichnet, dass sie nahezu alle Märkte, Segmente, Produzenten, Nutzer und Konsumenten trifft. (Rohmert, S. 3)
  • Q2 bringt historischen Absturz für Hotelinvestments: Hotelinvestments waren für Investoren eine periodisch sichere Methode, sich in jeweils gehypten Nischen, blutige Nasen zu holen. (Rohmert, S. 5)
  • Corona und Pflegeheime: Pflegeheime haben dagegen nicht nur die Medienberichterstattung, sondern die Krise insgesamt gut durchgestanden, und profitieren jetzt. (Wrede, S. 8)
  • IMMAC startet Vertrieb des 104. Renditefonds: Aktuell startet der Vertrieb des „IMMAC Sozialimmobilien 104. Renditefonds GmbH & Co. KG geschlossene Investmentkommanditgesellschaft“. (S. 10)
  • Bislang kein Corona-Effekt bei Wohnimmobilien: Aufgrund der globalen Wirtschaftskrise sowie der steigenden Staatsverschuldung wird in den kommenden Jahren keine Erhöhung der Leitzinsen durch die Zentralbanken erwartet. (S. 10)
  • Der (Um-)Bau der Deutschen Bundesbank Zentrale: „Aus alt mach neu“ ist oft leichter gesagt als getan. (Wrede, S. 11)
  • So wirkt sich Corona auf das Anlageverhalten aus: Knapp zwei Drittel der Anleger sind aufgrund der Konjunkturpakete in Billionenhöhe besorgt. (Wrede, S. 13)
  • Immobilienverband sieht stark anziehenden Wohnimmobilienmarkt: FIABCI Deutschland sieht derzeit starke Erholungstendenzen im deutschen Wohnimmobilienmarkt. (S. 14)
  • Aus unserer Medienkooperation mit „immobilien intern“: Der steinige Weg zur Sonder-AfA für Investoren. (S. 16)
  • Wie reagieren die Immobilienmärkte auf die Lockerungen? Savills führt globale Umfrage durch. (Götza, S. 17)
  • Immobilienmarkt Monaco: Teuerster Wohnungsmarkt weltweit. (Götza, S. 18)
  • Immobilienpreise in Mailand kaum von Corona-Pandemie betroffen: Italien war zweifellos eines der Länder weltweit, das vom Corona-Shutdown sehr stark betroffen war. (Götza, S. 20)
  • Sinkt die Nachfrage nach Büros spürbar? BNP Paribas Real Estate hat versucht, langfristige Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Büromärkte abzuschätzen. (Götza, S. 20)
  • Neues Leben im alten Finanzamt: Büroraum in Hamburg ist teuer. Junge Firmen, Solounternehmer und Kreative können sich das kaum leisten. An diese Zielgruppe richtet sich ein ungewöhnliches Büroprojekt im quirligen Stadtteil Altona. (Richter, S. 22)
  • Der*5*Minuten*Hospitality*Experte*: Vom Wert der Werte. (Völcker, S. 24)
  • BFW-Umfrage zum Mietendeckel: Ab November muss für fast jede dritte Wohnung in Berlin die Miete abgesenkt werden. (Krentz, S. 25)
  • 5 Jahre Mietpreisbremse: In nahezu allen Großstädten steigen die Preiseweiter – plus 44% in Berlin. (Krentz, S. 26)
  • Bezirke erzielen Abwendungsvereinbarung mit der Deutsche Wohnen: Nach erfolgreichen Verhandlungen ist es den Berliner Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Treptow-Köpenick und Tempelhof-Schöneberg gelungen, für 16 Häuser im Milieuschutzgebiet Abwendungsvereinbarungen mit dem Wohnungsunternehmen Deutsche Wohnen abzuschließen. (Krentz, S. 26)
  • Howoge kauft und baut: Berliner Wohnungsbaugesellschaft erweitert Bestand um 1.000 Wohnungen. (Krentz, S. 27)
  • Innovativ und interaktiv: Hines entwickelt Zukunftsquartier in Berlin. (Krentz, S.28)
  • DB Research: Corona-Krise reduziert Mangel an Wohnungen. (Krentz, S. 28)
  • Ziegert Group: Bau von ETW mit Schwierigkeiten. (Krentz, S. 30)

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG 

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Erholung zur neuen Normalität noch ungewiss

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London, 9. Juli 2020 – Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc., rechnet laut ihrem aktuellen House View-Ausblick für das dritte Quartal 2020 damit, dass sich die Wirtschaftsaktivität in der zweiten Jahreshälfte weiter erholen wird. Ein Grund hierfür ist die allmähliche Lockerung der Einschränkungen, die verhängt wurden, um die Ausbreitung des COVID-19-Virus einzudämmen. Eine Rückkehr zur Normalität wird jedoch nicht ganz reibungslos verlaufen und der Weg dorthin in den einzelnen Ländern und Regionen unterschiedlich sein. Erneuten Ausbrüchen muss möglicherweise durch die Wiedereinführung einiger Beschränkungen entgegengewirkt werden.

Die schwache Konjunktur dürfte sich auf das zweite Quartal beschränken, in dem das Bruttoinlandsprodukt in den wichtigsten Industrieländern etwa um 10 Prozent bis 20 Prozent sinken wird. Die seit Mai eingesetzte Erholung wird sich erst in den Zahlen des dritten Quartals widerspiegeln, sobald Produktion und Nachfrage um 5 Prozent bis 15 Prozent zugelegt haben. Obwohl die wirtschaftliche Erholung als V-förmig bezeichnet werden kann, ist es unwahrscheinlich, dass diese vor Mitte des nächsten Jahres ihr früheres Aktivitätsniveau vor COVID-19 erreicht.

Trotz der kompromisslosen monetären und fiskalischen Reaktionen in den jeweiligen Ländern dürfte es zu einigen dauerhaften Schäden und Verlusten kommen, deren genauer Umfang und Ausmaß sich erst nach einiger Zeit zeigen werden. Hinzu kommt, dass sich einige Ansichten und Verhaltensweisen aufgrund der Pandemie in Zukunft möglicherweise ändern.

Die derzeitigen Umstände bleiben deshalb nach wie vor herausfordernd. Investitionsstrategien sollten darauf abzielen, Kapital zu erhalten und sich vor Abwärtsrisiken zu schützen. Sie sollten aber nach Möglichkeit auch versuchen, Chancen für eine Welt nach COVID zu erkennen, in der qualitativ hochwertige Vermögenswerte dann überverkauft sein dürften.

Michael Grady, Head of Investment Strategy und Chief Economist bei Aviva Investors, sagt:
„Wir ziehen es vor, globale Aktien infolge überzogener Bewertungen und erhöhter Risiken für die Wirtschaftsaussichten leicht unterzugewichten. Bei Unternehmensanleihen haben wir eine Übergewichtung, da sie eine relativ attraktivere Bewertungsmetrik aufweisen und zudem durch die Zentralbankkäufe unterstützt werden. Wir bevorzugen hierbei US-amerikanische sowie europäische Investment-Grade-Papiere. Im Bereich der Staatsanleihen sind wir leicht übergewichtet, mit einer Präferenz für die USA, wo es Spielraum für weitere Renditerückgänge gibt. Dies gleichen wir teilweise durch eine Untergewichtung in den europäischen Kernmärkten aus, obwohl wir Italien leicht übergewichtet haben, da das Land von positiven Entwicklungen des EU-Wiederaufbaufonds und anderen politischen Initiativen profitieren dürfte.“

Quelle: Aviva Investors (PM vom 09.07.2020)

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Ausgezeichnetes Ergebnis auf dem Retail-Investmentmarkt dank Portfolios

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Frankfurt, 9. Juli 2020 – So wie der Lockdown und die schrittweise durchgeführten Wiedereröffnungen dem stationären Einzelhandelsmarkt im zweiten Quartal ganz entscheidend seinen Stempel aufgedrückt haben, so hatte auch das Portfoliosegment einen prägenden Einfluss auf den Retail-Investmentmarkt im ersten Halbjahr: In Zahlen ausgedrückt generierten Paketverkäufe gut 71 % der insgesamt rund 7,1 Mrd. €, die in den ersten sechs Monaten in Retail-Investments geflossen sind. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Zu den entscheidendsten Umsatztreibern zählten hierbei insbesondere die Unternehmensübernahmen von REAL und der TLG Immobilien AG sowie die verschiedenen Beteiligungen an Galeria Karstadt Kaufhof Immobilien. Im Vorjahres- und im langjährigen Vergleich betrachtet, ordnet sich die Halbjahresbilanz nicht zuletzt aufgrund der genannten Sonderfaktoren gut 32 % über dem Ergebnis des ersten Halbjahres 2019 und 30 % oberhalb des zehnjährigen Mittelwerts ein“, erläutert Christoph Scharf, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Head of Retail Services. Im Segment der Einzeldeals, das gerade einmal die 2-Mrd.-€-Marke knacken konnte (2,05 Mrd. €), fehlen dagegen rund eine Milliarde Euro, die 2019 mehr investiert wurden. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass Einzelverkäufe im dreistelligen Millionenbereich bislang nahezu ausgeblieben sind.

Prekäre Situation kommt in A-Städten zum Ausdruck

Das angesprochene Fehlen großvolumiger Einzelverkäufe, die zumeist den Unterschied zwischen hohen und niedrigen Volumina in den Top-Märkten ausmachen, spiegelt sich im Resultat der A-Standorte wider: So haben die wichtigsten Einzelhandelsmetropolen zur Jahresmitte nur 1,2 Mrd € und damit lediglich 16 % zum Gesamtergebnis beigesteuert. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es noch über 1,8 Mrd. € nd anteilig 34 %. Den umfangreichsten Beitrag lieferten die Beteiligungen am Retail-Portfolio der Signa Prime Selection und in Berlin die TLG-Objekte. Somit setzt sich die Hauptstadt mit einem für den Markt allerdings durchschnittlichen Resultat von 468 Mio. € vor München (270 Mio. €) und Hamburg (150 Mio. €) abermals an die Spitze des Städterankings. Auf den weiteren Plätzen folgen Düsseldorf (136 Mio. €), Stuttgart (74 Mio. €) und Frankfurt (60 Mio. €).

Fachmarkt-Segment auch in der Krise weiter lebhaft

Dass die Fachmarktsparte rund 70 % aller registrierten Deals im zweiten Quartal auf sich vereinen konnte, ist nicht nur ein Indiz für die Abhängigkeit des Retail-Investmentmarkts von dieser Objektart, sondern auch für die Krisenresistenz von Fachmarkt-Investments. In der Summe kommen sie mit 4,5 Mrd. € auf zwei Drittel des Umsatzes und eine neue Rekordbilanz zur Jahresmitte. Mit einigem Abstand und anteilig gut 25 % folgen Kaufhäuser, vor Geschäftshäusern (8 %) und Shoppingcentern(4%).

Kopf-an-Kopf-Rennen zweier Investorengruppen

Vor dem Hintergrund der skizzierten Marktentwicklung ist es wenig überraschend, dass auch das Ranking der Käufer von denjenigen bestimmt wurde, die umfangreich im Portfoliosegment tätig waren. So setzen sich Investment/Asset Manager, die neben der REAL-Übernahme für weitere umfangreiche Investments in der Fachmarkt-Sparte verantwortlich zeichneten, mit knapp 26 % knapp vor Equity/Real Estate Funds (anteilig gut 24 %). Letztere traten in erster Linie im Kaufhaussegment u. a. durch amerikanische Player wie RFR oder Apollo in Erscheinung. Auf den dritten Podestplatz schieben sich im Zuge der TLG-Übernahme durch Aroundtown sowie zahlreiche kleinere Investments Immobilien AGs/REITs (anteilig rund 17 %). Die traditionell sehr aktiven Spezialfonds erzielen mit weniger als einer Milliarde Euro und fast 13 % dagegen eine für die Anlegergruppe vergleichsweise schwache Zwischenbilanz. Deutlich überdurchschnittlich stellt sich im Vergleich zum gesamten Gewerbeimmobilienmarkt weiterhin der Anteil internationaler Käufer dar, der sich auf gut 47 % beläuft. Neben nordamerikanischen Investoren (25 %) waren zudem Anleger aus dem Nahen Osten stark vertreten (15 %).

Insgesamt wurden bei den im ersten Halbjahr abgeschlossenen Verkäufen vergleichbare Renditen wie Ende 2019 erzielt. Da seit den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise noch keine nennenswerten neu zu verhandelnden Objekte verkauft wurden, die ein verändertes Renditeniveau belegen würden, sind demzufolge noch keine Anpassungen zu konstatieren. Vor diesem Hintergrund liegen bei den Spitzenrenditen für Geschäftshäuser in den absoluten Top-Lagen Berlin und München weiterhin gleichauf (jeweils 2,80 %) vor Hamburg (3,00 %), Frankfurt (3,10 %) sowie Düsseldorf, Köln und Stuttgart (jeweils 3,20 %). Gleiches gilt auch für die einzelnen Assetklassen: Hier notieren Fachmarktzentren weiterhin bei 4,30 % und einzelne Fachmärkte bei 5,30 %. Bezogen auf Shoppingcenter kann aufgrund fehlender Transaktionen dagegen aktuell marktseitig keine abgesicherte Spitzenrendite ausgewiesen werden.

Perspektiven

„Das hervorragende Halbjahresresultat darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass hinter dem Ergebnis in ganz entscheidendem Maße Portfolio-Transaktionen stehen, die wiederum durch Übernahmen und Beteiligungen befeuert wurden. Großvolumige Einzeldeals, die eng mit der Bilanz an den A-Standorten verknüpft sind und wichtige Stützen des Retail-Investmentmarkts bilden, fehlten dagegen weitgehend in den ersten sechs Monaten. Auch der Ausblick gestaltet sich aufgrund nach wie vor vorhandener Unsicherheiten schwierig. Allerdings zeigen sich erste Ansätze, dass größere Retail-Objekte, bei denen der Preis und vor allem die Lage stimmen, wieder auf etwas steigendes Investoreninteresse treffen, sodass in diesem Marktsegment im weiteren Jahresverlauf leicht steigende Umsätze nicht auszuschließen sind“, so Christoph Scharf.

Quelle: BNP Paribas Real Estate (PM vom 09.07.2020)

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Scope: ESG-Analyse bietet eine neue Perspektive auf Nachhaltigkeit

Berlin, 08.04.2020 – Die Ratingagentur Scope veröffentlicht erstmals einen ESG-Ansatz, der unabhängig von Nachhaltigkeitsberichten der Unternehmen ist, globale Lieferketten vollständig berücksichtigt und die ESG-Auswirkungen konkret in Euro angibt.

„ESG-Investitionen haben sich zu einem Multi-Billionen-Markt entwickelt“, so Diane Menville, Leiterin der ESG-Analyse bei Scope und ehemalige Spezialistin für Markt- und Counterparty-Risiken bei der Weltbank. „Die meisten Nachhaltigkeits-Bewertungen haben jedoch drei zentrale Schwächen.“

1.            Bestehende Nachhaltigkeitsbewertungen orientieren sich meistens an den von Unternehmen selbst bereitgestellten Informationen. Fehlende einheitliche Berichtsstandards erschweren eine unabhängige Beurteilung.

2.            Ein Großteil der ökologischen und sozialen Auswirkungen entsteht innerhalb der Lieferkette. Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen berücksichtigen diese Einflüsse jedoch nicht weitestgehend.

3.            Die Vergleichbarkeit der Bewertungsergebnisse wird durch eine uneinheitliche Gewichtung von einzelnen Nachhaltigkeitsthemen erschwert.

„Mit unserem ESG Impact Review haben wir auf diese Herausforderungen reagiert und einen umfassenden und objektiven Ansatz zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Unternehmen geschaffen“, sagt Menville.

Scopes „ESG Impact Review“…

1.            … ist ein datenbasierter und von Unternehmensangaben unabhängiger Ansatz, der sich auf anerkannte internationale Datenquellen stützt (z.B. OECD, ILO, Weltbank). Der resultierende ESG-Score ist eine statistische Modellierung der ökologischen und sozialen Auswirkungen eines Unternehmens.

2.            … misst die Auswirkungen in den drei ESG-Dimensionen – Umwelt, Soziales und Governance – durch eine konsequente Betrachtung der globalen Wertschöpfungsketten beginnend bei der Rohstoffquelle bis hin zur Endmontage des Produkts bzw. der Dienstleistung. Das Scope-Modell deckt rund 450 Sektoren in 48 Ländern und Regionen ab.

3.            … beziffert einen monetären Wert für die ESG-Auswirkungen eines Unternehmens und erlaubt Investoren objektive Vergleichbarkeit von Unternehmen und Sektoren

„Ratingagenturen spielen bei der Wandlung hin zu einer nachhaltigeren Form des Wirtschaftswachstums eine zentrale Rolle, da sie mit ihren Bewertungen die Allokation von Kapital massiv beeinflussen werden“, sagt Florian Schoeller, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Scope Group. „Europa braucht auch für das so relevante Zukunftsthema Nachhaltigkeit eine eigene und gewichtige europäische Stimme.“

Über die digitale Plattform „ScopeOne“ stellt Scope institutionellen Investoren seine ESG-Analyse zur Verfügung. Zum Start sind Bewertungen für mehr als 1.600 Unternehmen des MSCI World Index verfügbar. Die Abdeckung wird in den kommenden 24 Monaten entsprechend den Anforderungen der angeschlossenen Investoren deutlich ausgebaut. Diese ESG-Methodik ist auf das sämtliche Unternehmen anwendbar, von kleinen und mittleren Unternehmen bis hin zu großen, börsennotierten multinationalen Konzernen.

Quelle: Scope Group

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ÖKORENTA: Erfolgsgeschichte für nachhaltige Investoren wird fortgesetzt

Landshut, 08.07.2020 (PM epk media GmbH & CO.KG): Fondsbesprechung ÖKORENTA Erneuerbare Energien 11
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Der Initiator

Die ÖKORENTA Gruppe mit Sitz im ostfriesischen Aurich feierte im letzten Jahr ihr 20- jähriges Firmenjubiläum und ist seit nunmehr 21 Jahren einer der führenden Marktplayer in der Assetklasse Erneuerbare Energien. Das Managementteam gilt als herausragender Marktkenner, das seine Expertise den Investoren  in einer sehr fairen Form zur Verfügung stellt. Auch das ist Nachhaltigkeit. Der auf der Firmen-Homepage aktuellste Performancebericht von 2018 weist 7.785

Anleger aus mit einem ursprünglich platzierten Eigenkapital von 288 Millionen Euro. Diese sind laut der Leistungsschau in 2.887 Anteilskäufe bzw. 273 Energieobjekte investiert. Heute dürften dies noch etwas mehr sein.

Damit gehört das Auricher Unternehmen zu den Pionieren im grünen und nachhaltigen Investitionsmarkt. Schwerpunkt bleibt die Anlage in Erneuerbare Energiefonds, die seit der Regulierung in einem regulatorisch bedingten zweistöckigen Konstrukt verarbeitet werden.

Seit einiger Zeit werden auch Chancen durch Investments in Spezial-AIF und Repowering Projekte genutzt.

Das Konzept

Erfolgsschlüssel ist das Investitionskonzept. Und dies hat sich über die Jahre kaum verändert, natürlich mit Ausnahme der regulatorischen Anforderungen seit Einführung des KAGB. Unsere Fondsbesprechung legt das besondere Augenmerk auf die bisherige Gesamtleistung und die Erfolgsstrategie der Fondsserie.  In einem Flyer zum ÖKORENTA Energie-

portfolio heißt es: „Besonderheit der ÖKORENTA Produktwelt sind breit an- gelegte Portfolios. Investiert wird in zahlreiche Energieparks gleichzeitig. …“. Wie bereits bei der Fondsbesprechung zum ÖKORENTA Erneuerbare Energie 10 betont, lohnt ein Blick hinter die Kulissen: Das Asset Management begreift Streuung als Diversifikation auf allen Ebenen und kann dies auch durch seine langjährige Marktkenntnis zum Wohle der Anleger in seinen Fonds umsetzen. Das heißt, küstennahe Standorte werden für die Portfolios mit Binnenlandstandorten, Standorte im europäischen Ausland und mit Solarinvestments breit gestreut. Dadurch erreicht das Management aus der jahrelangen Erfahrung, dass „Mindererträge oder sogar der komplette Ausfall einzelner Anlagen verkraftbar sind und – anders als bei Investitionen in Einzelprojekte – kaum Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Gesamterfolg haben.“ Neu beim ÖKORENTA Erneuerbare Energien 11 ist das Potential, auch in europäische Standorte zu investieren.

Stabilität wird auch durch den Verzicht auf Fremdkapital beziehungsweise Derivate auf Fondsebene und durch fokussierte Investments in bereits bestehende Energieerzeugungsanlagen erreicht.

Dadurch können Genehmigungs-, Entwicklungs- und Errichtungsrisiken nahezu ausgeschlossen werden. Der Datenfundus für alle Analysen und Bewertungen ist, über den das Asset Management der ÖKORENTA verfügt, einer der größten Werte und der USP der Auricher. Darin fließen Erfahrungen aus Beteiligungen an weit über 273 Energieparks ein, um auf der Basis eines umfassenden Bewertungssystems die Investitionen zu ermöglichen.

Das Gesamtkonzept gliedert im Einzelnen folgende Leistungen des Fondsmanage- ments:

+ Identifikation lukrativer Erneuerbarer Energien Projekte (auch im Zweitmarkt)

+ Analyse- und Bewertung neuer Beteiligungen (Wind- und Solarenergie)

+ Analyse- und Bewertung der bestehenden Beteiligungs-Portfolios

+ Konzeption und Begleitung neuer Kapitalanlagen / Emissionen

+ Prüfung und Bewertung von Repoweringentscheidungen / Optimierungspotenzialen

+ Berichtswesen (Performanceberichte, Geschäftsberichte, Zwischenberichte)

+ Enger Kontakt und laufende Abstimmungen mit den Betreibergesellschaften der Energieparks

Kurz: Alles, was ein Privatanleger oder auch ein Semiinstitutioneller nicht in der Lage wäre selbst durchzuführen.

Die Zahlenwelt

Das geplante Kommanditkapital des AIF beläuft sich auf 10 Millionen Euro, aufstockbar auf 15 Millionen. Es werden Auszahlungen an die Anleger in Höhe von ca. 141 Prozent vor Steuern der Beteiligungssumme im Standardmodell und 153 Prozent im Good-Case-Szenario während des Anlagezeitraums bis zum Jahr 2030 prognostiziert. Auf Grundlage der WAI werden die Initialkosten mit ca. 7,3 Prozent der Einlage – eine Reduzierung der Kosten im Vergleich zum Vorgängerfonds – und die laufenden Kosten mit bis zu 2,89 Prozent des Nettoinventarwerts angegeben.

Das gefällt uns

+ Erfahrenes Emissionshaus

+ Nachhaltiger Markt der Erneuerbaren Energien + Ausgezeichneter Track Rekord bei Energiefonds

+ Reines Euroinvestment

+ Reiner Eigenkapitalfonds

+ Sehr breite Diversifikation

+ Ausgezeichnete Marktkenntnisse

Was der Anleger bedenken sollte

+ Konzeptionsbedingter Blindpool

+Regulierungsbedingte zweistöckige Konstruktion

+ Inzwischen hauseigene KVG

+ Marktbedingte Preisschwankungen

br+ Kommentar

Der zehnte Portfoliofonds aus dem Hause ÖKORENTA setzt das Erfolgsmodell der ostfriesischen Energiefondsspezialisten fort. Das Besondere an dem Konzept ist und bleibt, dass man über ein Spezial-AIF in bestehende Zielfonds investiert, bei denen der Cashflow gerade bei den teilweise bereits entschuldeten Windfonds bekannt und damit kalkulierbar ist. Die Verantwortlichen der ÖKORENTA  beweisen seit Jahren ihre Kompetenz mit stabilen Auszahlungen und langjähriger Rentabilität bei ihren breitgestreuten Zweitmarktfonds.

Das Konzept einer erfolgsabhängigen Vergütungskomponente ermöglicht gleichgerichtetes Interesse von Anleger und Management. Aufgrund der Managementkompetenz und dem exzellenten Markteinblick erscheint das Angebot im Marktvergleich als überdurchschnittlich und den diversen ESG-Grundsätzen vollkommen entsprechend.

Eine Anmerkung zum Schluss: Diese Managementqualität verdient Respekt. Zum Deutschen BeteiligungsPreis 2020 nominiert ist dieses Jahr der Spezial-AIF ÖKORENTA ÖKOstabil 7 für professionelle und semiprofessionelle Investoren .

Unser Resümee

++++ (ausgezeichnet)

Quelle: epk media GMbH & CO. KG

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Sehr gute Bewertungen von k-mi und TKL für PROJECT Metropolen 20

Bamberg, 08.07.2020 (OPM): Der am 1. Juli 2020 in die Platzierung gestartete Immobilienentwicklungsfonds Metropolen 20 hat im Rahmen von zwei unabhängigen externen Analysen sehr gute Bewertungen erhalten. Der Branchenexperte Kapital-markt intern (k-mi) kommt infolge der erprobten PROJECT Sicherheitsarchitektur mit reiner Eigenkapitalbasis zu einem empfehlenswerten Gesamturteil »gerade in unsicheren Zeiten«. Auch Ratingspezialist TKL erteilt dem nach Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) regulierten Alternativen Investmentfonds (AIF) ein sehr gutes 5-Sterne-Rating und beruft sich unter anderem auf die »ausgeprägte Erfahrung in der Projektentwicklung«.

Wie auch bei den Vorgängerfonds hat der Branchenexperte Kapital-markt intern eine Analyse des aktuellen Publikums-AIF vorgenommen. Von dem zum 1. Juli 2020 in die Platzierung gestarteten Immobilienentwicklungsfonds »Metropolen 20« zeigen sich die Fondsspezialisten aufgrund des auf Stabilität ausgerichteten Investmentkonzepts des Bamberger Kapitalanlage- und Immobilienspezialisten überzeugt. »Bei dem aktuellen Angebot eines der führenden Anbieter wird die bewährte Anlagestrategie der Vorgängerfonds u. a. mit der rein eigenkapitalbasierten Investition ausschließlich in Metropolregionen fortgeführt, so dass es sich durch eine gelungene Kombination attraktiver Ertragschancen mit einem starken Sicherheitskonzept gerade in unsichereren Zeiten auszeichnet«, resümiert k-mi.

Unterdurchschnittliche Kosten in der Betriebsphase

Im Rahmen der Untersuchung, die sich aus den fünf Einzelwertungen (1) Initiator, (2) Konzeption, (3) Investitionsobjekt, (4) Ankaufsprozess sowie (5) Kostenstruktur und Ergebnisverteilung zusammensetzt, konnte der Publikums-AIF die TKL-Analyseexperten mit einem sehr guten 5-Sterne-Rating überzeugen. Besonders positiv wird die Kosteneffizienz beurteilt: »Die Fondskosten in der Investitionsphase sind marktüblich, die Kosten in der Betriebsphase sind unterdurchschnittlich. Positiv anzumerken ist, dass im Gesellschaftsvertrag ein Abschöpfen von möglichen Zwischengewinnen beim Objekteinkauf durch PROJECT-Gesellschaften oder deren Gesellschafter ausgeschlossen ist. Dadurch wird das Risiko versteckter Kosten reduziert. (…) Insgesamt handelt es sich um ein sehr gutes Angebot mit in der Projektentwicklung sehr erfahrenem Management, das über sehr ausgeprägtes Immobilien-Know-how verfügt«, so das TKL Gesamturteil.

Quelle: PROJECT Investment AG

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Verifort Capital unterstützt den Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e. V. als Fördermitglied

andreas klingberg für AfW Berlin

Berlin, 08.07.2020 (OPM): Verifort Capital ist einer der führenden Anbieter im Bereich Alternativer Investmentfonds in Deutschland. Der Fonds- und Asset-Manager erwirbt über seine Fonds hauptsächlich Gewerbeimmobilien mit Wertsteigerungspotenzial, restrukturiert diese und bringt die Objekte anschließend erfolgreich zurück an den Markt. Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren des Unternehmens zählen neben seiner Branchenexpertise seine langfristige Kooperation mit renommierten Partnern sowie das erfahrene Asset Management, das die Fondsobjekte individuell betreut.

„Wir freuen uns sehr, den Bundesverband Finanzdienstleistung AfW als Fördermitglied unterstützen zu können. Mit unserer Erfahrung und Branchenexpertise wollen wir helfen, die Ziele des Verbands voranzubringen“, sagt Rauno Gierig, CSO von Verifort Capital. „Gleichzeitig profitieren auch wir und unsere Partner von dem breiten Netzwerk und Austausch mit Vermittlern und Vertriebsorganisationen. Wir können unseren Vertriebspartnern so noch gezielter zur Seite stehen und ihnen die individuelle und professionelle Unterstützung bieten, die sie benötigen.“

„Der Vorstand des Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e.V. freut sich sehr über die Entscheidung des Fond- und Asset-Managers Verifort Capital, das Engagement des Verbandes für den Erhalt und die Stärkung des freien Vertriebs von Finanzdienstleistungen in Deutschland mit einer Fördermitgliedschaft zu unterstützen“, ergänzt Matthias Wiegel, Mitglied des Vorstandes beim AfW.



Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW ist die berufsständische Interessenvertretung unabhängiger Finanzdienstleister und Versicherungsmakler. 
Der Verband vertritt die Interessen von ca. 40.000 Versicherungsmaklern sowie unabhängigen Finanzanlagen- und Immobiliardarlehensvermittlern aus über 2.000 Mitgliedsunternehmen.

Quelle: Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e.V.

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Wohn-Investmentmarkt 1. Halbjahr 2020: Zweitbestes Ergebnis aller Zeiten

© pixabay

Frankfurt, 6. Juli 2020 – „Die Wohninvestment-Märkte in Deutschland entwickeln sich weiter ausgesprochen positiv und sind im Vergleich zu anderen Assetklassen deutlich weniger von negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Das Investitionsvolumen mit größeren Wohnungsbeständen (ab 30 Wohneinheiten) beläuft sich im ersten Halbjahr 2020 auf knapp 12,7 Mrd. € und hat damit gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um über 80 % zugelegt. Auch wenn man nur das zweite Quartal betrachtet, in dem der Lockdown und die Kontaktbeschränkungen voll wirksam waren, ergibt sich ein erfreuliches Bild. Mit 3,35 Mrd. € wurde auch in diesem gesamtwirtschaftlich sehr schwierigen Quartal das beste Ergebnis der letzten fünf Jahre erzielt und auch der langjährige Schnitt wurde um 16 % übertroffen“, erläutert Udo Cordts-Sanzenbacher, Geschäftsführer und Co-Head Residential Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Wesentlich zu dem hervorragenden Ergebnis beigetragen hat die Übernahme der Adler Real Estate durch Ado Properties, auf die knapp die Hälfte des Resultats entfällt. Dass Großabschlüsse das Transaktionsvolumen erheblich beeinflussen, ist aber keine Besonderheit des laufenden Jahres.  Beispiele dafür sind etwa der Gagfah Deal in Q1 2015 oder auch die Übernahme der österreichischen Buwog in Q1 2017. Unabhängig davon war aber vor allem auch im kleinteiligen und mittelgroßen Marktsegment viel Bewegung zu beobachten. Insgesamt wurden mit Deals bis 100 Mio. € im ersten Halbjahr knapp 4 Mrd. € umgesetzt, was einer Steigerung von fast 50 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Auch in diesem Marktsegment wurde der Schnitt der letzten fünf Jahre trotz Corona leicht überschritten. Einen weiteren Beleg für das äußerst lebhafte Marktgeschehen liefert die Anzahl der registrierten Deals, die bei rund 220 liegt, wovon knapp 100 im zweiten Quartal abgeschlossen wurden.

Aufgrund der Adler Übernahme überrascht es nicht, dass Bestandsportfolios erneut mit Abstand am meisten zum Gesamtumsatz beitragen und sich mit knapp 64 % klar an die Spitze gesetzt haben. Damit bewegen sie sich auf dem Niveau des langjährigen Durchschnitts, der bei rund zwei Drittel liegt. Demgegenüber fällt der Anteil von Projektentwicklungen mit nur knapp 13 % spürbar niedriger aus als in den Vorjahren. Dies ist allerdings nicht auf ein geringeres Investoreninteresse zurückzuführen, sondern liegt an der sich weiter verknappenden Grundstückssituation in den großen deutschen Städten. Absolut betrachtet wurde mit über 1,6 Mrd. € ähnlich viel in Forward-Deals investiert wie im Schnitt der letzten fünf Jahre. 

Wie häufig in der Vergangenheit stellen Immobilien AGs die mit Abstand wichtigste Käufergruppe dar und zeichnen für rund 62 % des Gesamtvolumens verantwortlich. Hier zeigt sich, dass sich große Übernahmen naturgemäß in den strukturellen Kennzahlen des Marktgeschehens überproportional niederschlagen. Lässt man diese Sondersituation unberücksichtigt, ist es erfreulich, dass eine ganze Reihe unterschiedlicher Investorentypen weiterhin großes Interesse an Wohn-Investments zeigen. Neben Spezialfonds (knapp 10 %) und Immobilienunternehmen (knapp 9 %) haben beispielsweise auch Pensionskassen (gut 3 %) umfangreich investiert. Nachdem der Wohn-Investmentmarkt in den vergangenen Jahren ganz klar in der Hand inländischer Investoren lag, dominieren im ersten Halbjahr mit 57 % ausländische Investoren. Auch hier spiegelt sich die Adler-Übernahme wider. Im Laufe des Jahres dürfte sich das Verhältnis wieder zu Gunsten der deutschen Investoren verschieben.

Der Anteil der A-Standorte am bundesweiten Investmentumsatz fällt verglichen mit einigen Vorjahren mit gut 27 % im ersten Halbjahr unterproportional aus. Geschuldet ist dies dem insgesamt sehr hohen Umsatz. Betrachtet man demgegenüber das absolute Volumen, das sich auf knapp 3,5 Mrd. € beläuft, bewegt es sich in der gleichen Größenordnung wie in den drei vorangegangenen Jahren. Am meisten investiert wurde wie immer in der Hauptstadt Berlin mit gut 1,4 Mrd. €, gefolgt von Hamburg mit rund 655 Mio. €. Auch Düsseldorf fährt mit fast 430 Mio. € ein sehr gutes Ergebnis ein. Aber auch in München (406 Mio. €) Frankfurt (389 Mio. €) und Köln (165 Mio. €) wurde umfangreich in größere Wohnungsbestände investiert.

„Die Ergebnisse des ersten Halbjahres zeigen deutlich, dass auf den Wohnungsmärkten der Nachfrageüberhang grundsätzlich weiter Bestand hat und Wohnimmobilien demzufolge stark im Blickpunkt der Anleger stehen. Hinzu kommt, dass die Cashflows sehr stabil und das Risiko größerer Mietausfälle erheblich geringer ist als bei gewerblichen Immobilien. Vor diesem Hintergrund ist es auch nicht verwunderlich, dass die Kaufpreise sich trotz Corona-Pandemie und vereinzelter regulatorischer Restriktionen des Gesetzgebers stabil zeigen. An dieser Situation wird sich auch im weiteren Jahresverlauf nichts ändern. Für das Gesamtjahr liegt ein Investmentumsatz von über 20 Mrd. € durchaus im Bereich des Möglichen“, fasst Christoph Meszelinsky, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Co-Head Residential Investment, die Aussichten zusammen.

Quelle: BNP Paribas Real Estate (PM vom 06.07.2020)

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