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Deutscher Wohnimmobilienmarkt: Ende des Booms, aber kein Crash

Berlin, 24.05.2017 (Marktnews): Die Ratingagentur Scope erwartet für den deutschen Wohnimmobilienmarkt ein Ende des Booms: Mieten und Preise werden sich innerhalb der nächsten fünf Jahre durch sinkende Wachstumsraten wieder dem langfristigen Trend annähern.

Der deutsche Wohnimmobilienmarkt erlebt seinen längsten Aufschwung der Nachkriegsgeschichte. Es bestehen vor allem in Metropolen angespannte Mietmärkte und Überbewertungen an Märkten für Eigentumswohnungen. Ein Beispiel ist München: Dort sind nach Ansicht von Scope-Analyst Manfred Binsfeld die Preise für Eigentumswohnungen derzeit um 20 bis 30 Prozent überbewertet.

Trotz Überhitzungstendenzen an einigen Wohnimmobilienmärkten ist die Gefahr eines Preiscrashs nach Ansicht von Scope-Analyst Binsfeld gering. Die wichtigsten Gründe:

  • Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, allen voran die Arbeitsmarkt- und Einkommensentwicklung, sind robust. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland hat mit 44 Millionen einen Höchststand erreicht. Auch in den nächsten fünf Jahren wird die Wohnungsmarktnachfrage vom Arbeitsmarkt starke Impulse erhalten.
  • Die Anzahl der Haushalte wächst trotz nachlassendem Bevölkerungswachstum in Deutschland weiter dynamisch. Der Trend zu kleineren Haushalten mit ein oder zwei Personen hält an. Zudem wächst die Bevölkerung in den Metropolen und Wachstumsstädten nachhaltig.
  • Die Bautätigkeit hat in den vergangenen Jahren zwar deutlich angezogen, hinkt der dynamischen Nachfrage aber noch immer hinterher. Eine Folge: Die Leerstandsquoten befinden sich auf einem historisch niedrigen Niveau. Es wird noch einige Jahre dauern, bis eine verbesserte Wohnungsversorgung zu einer spürbaren Entlastung am Wohnungsmarkt führt.

Mit einem deutlichen Einbruch der Immobilienpreise wäre nach Ansicht von Scope-Analyst Manfred Binsfeld nur im Falle einer plötzlichen und drastischen Zinswende oder einer Rezession in Deutschland zu rechnen. Beide Szenarien sind derzeit jedoch sehr unwahrscheinlich. Vielmehr wird der Anstieg von Mieten und Preisen am deutschen Wohnimmobilienmarkt in den kommenden fünf Jahren abflachen.

Quelle: Scope Group

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Scope bewertet den geschlossenen AIF IMMAC 84. Renditefonds mit einem Rating von a (AIF)

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Berlin, 20. April 2017 – Für das gute Rating verantwortlich sind vor allem die über die Fondslaufzeit hinauslaufenden Pachtverträge und das sehr gute Asset Management Rating der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG.

Der Anleger beteiligt sich über den Publikums-AIF an zwei Altenpflegeeinrichtungen, die sich in Niedersachsen an nah beieinander liegenden Standorten (<50 km) befinden. In der 1997 erbauten Einrichtung in Seesen stehen aktuell 155 Pflegeplätze zur Verfügung, die auf 136 reduziert werden sollen. Das zweite Objekt befindet sich in Hardegsen und wurde 1992 errichtet. Darüber hinaus verfügt es über einen Anbau aus dem Jahr 1996. Auch hier wird die Pflegeplatzanzahl von aktuell 154 zugunsten der Einzelzimmerquote auf 130 reduziert werden.

Für beide Standorte konnten über die Fondslaufzeit hinauslaufende Pachtverträge (20 Jahre) mit der identischen Pächterin, der DOREA, die erst seit 2015 am Markt agiert, geschlossen werden. Das Gesamt-Investitionsvolumen von 27,5 Millionen Euro wird in Höhe von 12,2 Millionen Euro durch vorrangiges Fremdkapital finanziert. Die Fremdkapitalquote liegt somit bei rund 44,4 Prozent. Über das Agio von fünf Prozent hinausgehende Weichkosten fallen in Höhe von 21,7 Prozent bezogen auf das Eigenkapital an.

Die von Scope erwartete Rendite liegt bei 4,25 Prozent p. a. mit einer abwärts gerichteten Volatilität von 2,11 Prozent. Das Rendite-Risiko-Verhältnis des Fonds lässt nach Einschätzung von Scope eine gute risiko-adjustierte Rendite erwarten.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch:
•    die über die geplante Fondslaufzeit hinauslaufenden Pachtverträge
•    die fixierte Fremdfinanzierung über 10 Jahre mit einer vergleichsweise hohen Tilgungsrate
•    den bereits erfolgten Eigentumsübergang beider Immobilien
•    das sehr gute Asset Management Rating der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem:
•    die vergleichsweise eingeschränkte Diversifikation aufgrund Standortnähe und identischer Pächterin
•    die eingeschränkte Drittverwendungsmöglichkeit von Pflegeeinrichtungen
•    das Refinanzierungsrisiko nach zehn Jahren
•    die Ausfallwahrscheinlichkeit der Pächterin
•    die Lage in einer strukturschwachen Region sowie den erhöhten Konkurrenzdruck durch Neubautätigkeit und den vergleichsweise hohen Investitionskostenansatz am Standort Seesen
•    Prozentual vergleichsweise hohe Weichkosten im Vergleich zur Peergroup der Publikums-AIF

Die Scope Analyse hat für den AIF folgende Kennzahlen ergeben:
•    Break-Even-Wahrscheinlichkeit: 98,48%
•    Verlustmöglichkeit: 1,52%
•    Value-at-Risk: 4,61% (ein Verlust von 4,61% wird in 99% aller Simulationen nicht überschritten)
•    Risikoklasse: 4

Bei dem Anbieter handelt es sich um den Marktführer im Bereich geschlossener Fonds für das Segment Sozialimmobilien.

Quelle: Scope Analysis GmbH

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Catella: Nachfrage nach Büroimmobilien treibt Kaufpreise. 76 deutsche Standorte im Investorenfokus

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Frankfurt, 11. Februar 2016 –  Die hohe Nachfrage nach Büroimmobilien – gerade von internationalen Investoren in den Top-Standorten – sorgt für weiter steigende Kaufpreise. B/C-Standorte erleben diese Entwicklung zum Teil zeitlich versetzt. Die Mieten steigen, die Renditen sinken weiter. Aber: die Lücke zwischen Mietentwicklung und Kaufpreisentwicklung wird messbar größer. Insgesamt versprechen die Büromärkte 2016 ein ausgewogenes Rendite-Risiko-Profil.

Die heute von Catella vorgelegte Analyse zu 76 deutschen Büromärkten der Größenkategorie A bis D zeigt ein einheitliches Bild: Die hohe Nachfrage nach deutschen Büroimmobilien hat in den letzten 12 Monaten die Preise weiter steigen lassen. Dabei folgt diese Entwicklung einer strengen Standorthierarchie: Die Spitzenrenditen in den 7 untersuchten A-Standorten (München, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Köln und Düsseldorf) sind in den letzten 12 Monaten um rund 45 Basispunkte gefallen. Im gleichen Zeitraum lag der Rückgang bei den 12 untersuchten B-Standorten bei lediglich 21 Basispunkten, er war also gerade einmal halb so groß. An den 31 untersuchten C-Standorten wurde ein Rückgang um 14 Basispunkte festgestellt. Keine Preisänderung konnte an den 26 untersuchten D-Standorten dokumentiert werden.

„Diese vermeintlich lehrbuchhafte Entwicklung findet gleichwohl bei der Mietentwicklung einen Kontrapunkt“, so Dr. Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella. Denn die größten prozentualen Mietsteigerungen finden aktuell an den B-Standorten statt. Mit anderen Worten: Dort scheint die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung eine insgesamt höhere Wirkung zu entfalten als in den A- und C-Standorten.

„An insgesamt 25 von 76 Standorten gehen wir von weiter sinkenden Renditen aus; Mietsteigerungen erwarten wir im Jahr 2016 an ebenfalls insgesamt 25 Standorten“, so Beyerle weiter. In der Bandbreite lassen sich aktuell die höchsten Spitzenmieten in Frankfurt (38,50 €/m2) registrieren, die geringsten in Schwerin (8,50 €/m2). Traditionell weist erneut München mit 3,8 % die geringste Spitzenrendite aus, der höchste registrierte Wert im fungiblen Marktsegment wird in Solingen mit 8,7 % erzielt.

Das Rendite-Risiko-Profil, welches Deutschland zu Beginn 2016 aufzeigt, fügt sich weiterhin sehr gut in den Fokus und die Ankaufsprofile nationaler und internationaler Investoren ein. Die Kaufpreise sind zwar grundsätzlich gestiegen, eine Preisübertreibung ohne fundamentale wirtschaftliche Basis ist in der generellen Betrachtung jedoch nicht feststellbar. Auch ist der Drang nach B-Standorten nicht flächendeckend. „Die Maßgabe von Investoren scheint aktuell Investitionsdisziplin in Verbindung mit klar definierten Asset-Management-Maßnahmen zu sein. Ferner fehlen bisher großvolumige Portfoliotransaktionen“, so Beyerle weiter.

Quelle: Catella

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Hahn Gruppe erwirbt Fachmarktagglomaration in Landshut

Hahn_Logo_mit-Claim-CMYKBergisch Gladbach, 14. Januar 2016 – Die Hahn Gruppe hat für ihren institutionellen Fonds HAHN FCP-FIS German Retail Fund eine Fachmarktagglomeration in Landshut, Bayern, angekauft.

Die im Jahr 2005 erbauten Handelsimmobilien weisen ein Investitionsvolumen von rund 17 Millionen Euro auf. Verkäufer ist Edinburgh House, London. Der Verkäufer beauftragte den Investment Manager ESTAma exklusiv mit der Vermarktung der Immobilie. Der Objektübergang hat zum Jahresende 2015 stattgefunden. Die Rechtsanwaltkanzleien Loschelder, Köln, und Taylor Wessing, Hamburg, waren bei der Transaktion beratend tätig.

Mit der Akquisition der Fachmarktagglomeration Landshut vergrößert der HAHN FCP sein Brutto-Teilfondsvermögen auf über 600 Millionen Euro. Der institutionelle Immobilienfonds ist aktuell in 30 großflächige Handelsimmobilien investiert und weist eine Zielrendite von 8 Prozent (IRR) auf.

Quelle: Hahn Gruppe

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publity initiiert Performance Fonds Nr. 8

LO_publity_Blau_RGBLeipzig, 06.10.2015 – Die „publity Performance Fonds Nr. 8 GmbH & Co. geschlossene Investment KG“, eingetragen in Leipzig unter der HRA 17305, wird derzeit als Nachfolgeprodukt des publity Performance Fonds Nr. 7 initiiert.

Die „publity Performance Fonds Nr. 7 GmbH & Co. geschlossene Investment KG” war der erste alternative Investmentfonds (AIF), der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit Bescheid vom 06.02.2014 nach neuem Recht die Zulassung zum Vertrieb an Privatanleger erhalten hatte. Der publity Performance Fonds Nr. 7 hat frühzeitig alle Anforderungen des seit dem 22. Juli 2013 geltenden Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) erfüllt.

Ab 01.01.2016 können sich Privatpersonen am publity Performance Fonds Nr. 8 beteiligen. Der geschlossene Publikums-AIF wird mit einem Fondsvolumen von 30 Mio. EUR initiiert. Investiert wird ausschließlich in deutsche Immobilien mit Wachstumspotenzial, vorzugsweise in Regionen wie Frankfurt/Main, Düsseldorf, Köln, Hamburg Berlin und München. Mit Hilfe qualifizierter externer Gutachter und aufwendiger Due Diligence-Prozesse im Vorfeld der Immobilienankäufe wird sichergestellt, dass der publity Performance Fonds Nr. 8 geeignete Immobilien erwerben wird, die der Anlagestrategie und den Investitionskriterien entsprechen.

Durch den hervorragenden Marktzugang sowie das professionelle Asset-Management konnte publity in der Vergangenheit Immobilien günstig erwerben und deren Marktwert steigern. Aktuell verwaltet publity ein Immobilienvermögen von mehr als 1 Mrd. EUR.

„Alle rechtlichen, technischen und immobilienwirtschaftlichen Ankaufsgutachten sowie Immobilienbewertungen werden extern von unabhängigen Sachverständigen erstellt. Fonds-zu-Fonds-Transaktionen sind ebenso ausgeschlossen wie Geschäfte mit dem Management und nahestehenden Personen. Das Fondsmanagement übernimmt die zugelassene und regulierte externe Kapitalverwaltungsgesellschaft publity Performance GmbH“, so der Geschäftsführer Christoph Blacha.

Quelle: publity AG

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Hermann Ebel

Hermann Ebel

Hermann Ebel

Die Aufnahme in die Hall of Fame der Sachwertbranche erfolgte mit der Verleihung des Deutschen BeteiligungsPreises

Laudator: Edmund Pelikan, Herausgeber BeteiligungsReport

 

Die 1983 von Hermann Ebel gegründete HANSA TREUHAND gehört zu den erfahrenen sowie renommierten Initiatoren der Beteiligungsbranche. Zum Jahresende 2014 hat das Unternehmen über 100 Schiffsfonds, zwei Private Equity sowie vier Flugzeugfonds mit einem Investitionsvolumen von rund 4,6 Milliarden Euro und einem Eigenkapitalvolumen von ca. 2,2 Milliarden Euro platziert. Bis Mitte 2015 wurden 64 Schiffe wieder verkauft. Die fahrende Flotte besteht derzeit aus 58 Schiffen.

Als Initiator von Schiffsbeteiligungen verstärkte sich die HANSA TREUHAND auch um den Bereich Bereederung. Der Großteil der Schiffe wird von der 1995 gegründeten gruppeneigenen HANSA SHIPPING bereedert (42 Containerschiffe, vier Tanker und zwei Kreuzfahrtschiffe). Weitere zehn Fondsschiffe werden von der Leonhardt & Blumberg Schiffahrtsgesellschaft GmbH & Co. KG (gegründet 1987) bereedert, an der die HANSA TREUHAND-Gruppe mit 25 Prozent beteiligt ist.

Mit den weiteren Tochtergesellschaften HANSA CHARTERING, United Maritime Brokers und Unicrewing ist die Unternehmensgruppe neben Hamburg auch in London, Singapur sowie Shanghai vertreten und deckt das gesamte Spektrum maritimer Leistungen ab. Dazu gehören neben der Bereederung die Vermittlung von Schiffsan- und -verkäufen, Neubaukonstruktion und -überwachung, Befrachtung und Crewing. Kreuzfahrterlebnisse auf 5-Sterne-Niveau bieten die beiden Windjammer, die von der unternehmenseigenen SEA CLOUD CRUISES gemanagt werden.

Im Jahr 2006 folgte die Gründung der Stiftung Hermann & Milena Ebel. Die Stiftung finanziert sich über einen Aktienanteil der HANSA TREUHAND Holding AG und widmet sich hauptsächlich der Förderung von Kinder- und Jugendkulturprojekten mit besonderem sozialen Anspruch. Hermann Ebel dazu: „Das Leben hat es gut mit uns gemeint, deshalb wollen wir auch etwas zurückgeben“. In diesem Sinne werden z. B. über den Fonds „Kultur bewegt“, eine Gemeinschaftsinitiative mit der Hamburger Kulturbehörde und der Hamburgischen Kulturstiftung, Projekte in Stadtgebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf gefördert, die im Rahmen eines inklusiven Ansatzes besonders Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen Chancen bieten, sich im Rahmen kultureller Projektarbeit zu entfalten.

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Repräsentative Studie belegt anhaltend großes Interesse institutioneller Investoren an Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien

Nachhaltige Geldanalgen

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• 43 Prozent der institutionellen Investoren haben bereits in Erneuerbare Energien investiert, 16 Prozent davon mehr als 200 Millionen Euro
• Über 60 Prozent der Umfrageteilnehmer mit Erneuerbare Energien Anlagen im Portfolio wollen ihre Investitionen ausbauen
• Planbarkeit der Erträge ist für 77 Prozent wichtigster Investitionsgrund
• Luxemburger SICAV ist bevorzugte Investitionsstruktur institutioneller Investoren

Neubiberg/München, 17. März 2015 – 43 Prozent der institutionellen Anleger haben bereits in Erneuerbare Energien Anlagen investiert, mehr als 60 Prozent planen weitere Investitionen, ein Drittel davon in nächster Zukunft. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt eine repräsentative Studie, die die CHORUS Gruppe gemeinsam mit der Universität der Bundeswehr in Neubiberg unter institutionellen Investoren in Deutschland durchgeführt hat, die insgesamt ein Vermögen von 764 Milliarden Euro verwalten.

Bei professionellen Anlegern wie Versicherern, Versorgungswerken, Stiftungen, Banken und Family Offices stehen Solar-, Wind- und Wasserkraftwerke hoch im Kurs: 71 Prozent von ihnen haben in der Vergangenheit bis zu 50 Millionen Euro investiert, weitere 13 Prozent legten zwischen 50 und 200 Millionen Euro an, 16 Prozent investierten gar mehr als 200 Millionen Euro.

Hauptgrund für eine Investition in diesem Bereich sind für gut drei Viertel der Umfrageteilnehmer die planbaren und stabilen Erträge, gefolgt von der ökologischethischen Verantwortung (44 Prozent) und den geringen Ausfallrisiken, die 28 Prozent der Umfrageteilnehmer als entscheidendes Kriterium angaben. Nicht in den Antwortmöglichkeiten aufgeführt, aber in der Rubrik „weitere Gründe“ mit 23 Prozent am häufigsten genannt, wurde „Diversifikation“. Die institutionellen Investoren halten den Bereich der Erneuerbaren Energien als gut geeignet zur Ergänzung ihres Portfolios.

Dabei setzen die professionellen Anleger mit großer Mehrheit Eigenkapital ein (78 Prozent der Befragten), lediglich zehn Prozent ziehen fremdkapitalbasierte Engagements vor, die restlichen zwölf Prozent der Befragten haben keine bevorzugte Beteiligungsform. Beliebtestes Investitionsvehikel waren Fonds (48 Prozent), gefolgt von Direktinvestitionen (28 Prozent), Dachfonds (18 Prozent) und
Private Equity Beteiligungen (sechs Prozent). Auf die Frage, über welche Strukturierung in der Vergangenheit investiert worden war, nannten 43 Prozent der Umfrageteilnehmer die Luxemburger SICAV Struktur, gefolgt von dem Beteiligungsmodell der GmbH & Co. KG (35 Prozent) und der Limited Partnership, die 16 Prozent der Nennungen erhielt.

Die Energiequellen Sonne, Wind und Wasser bleiben künftig zwar begehrte Investitionsziele der institutionellen Anleger, wechseln jedoch ihre Positionen in der Beliebtheitsskala: 44 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, in Solarenergie investiert zu haben, von denen es über 80 Prozent auch wieder tun wollen. Auf die Frage, in welche Technologien künftig investiert werden soll, nannten jedoch lediglich 27 Prozent der Studienteilnehmer die Solarenergie. Windkraftanlagen sollen dagegen bei 39 Prozent der Befragten im künftigen Portfolio vertreten sein. Dabei zeigt sich zudem erneut die Sicherheitsorientierung der professionellen Anleger: Drei Viertel der Investoren bevorzugen die ausgereifte Technik der Windräder an Land gegenüber den Offshore-Anlagen auf hoher See. Auf dem dritten Platz landen Wasser- oder Pumpspeicherkraftwerke, die für 20 Prozent als geplantes Investitionsziel in Betracht kommen.

„In der unabhängigen und repräsentativen Studie wird das ausgeprägte Sicherheitsbedürfnis der institutionellen Investoren deutlich. Sie suchen nach Anlagemöglichkeiten, die langfristige und planbare Erträge bieten. Mehr als 80 Prozent der Studienteilnehmer sprach sich deshalb für ein Investment in Deutschland beziehungsweise Europa aus, nicht zuletzt weil die Regierungen der EUMitgliedstaaten durch verschiedene Vergütungssysteme ihr Bekenntnis zur Energiewende zum Ausdruck gebracht haben,“ sagt Holger Götze, Vorstandsvorsitzender der CHORUS Clean Energy AG.

Hintergrundinformationen zur Studie „Energiewende in Deutschland: Finanzierungsmöglichkeiten für institutionelle Investoren“:

Die Leitung der Studie hatte Prof. Dr. Manfred Sargl, Professor für Finanzwirtschaft und Controlling an der Universität der Bundeswehr in München/Neubiberg. Für die Studie wurden im August 2014 Institutionelle Kapitalanleger mit einem verwalteten Vermögen von 1,8 Billionen Euro befragt. In die Auswertung sind die Antworten von professionellen Investoren mit Assets under Management in Höhe von 764 Milliarden Euro eingeflossen. Den größten Anteil unter den Antwortgebern hatten Versorgungswerke (28 Prozent), gefolgt von Versicherungen (20 Prozent), Stiftungen/kirchlichen Einrichtungen (18 Prozent), Unternehmen (11 Prozent), Family Offices (7 Prozent) und Banken (6 Prozent). Der verbleibende Teil in Höhe von 10 Prozent entfiel auf „Sonstige“. In dieser Kategorie wurden Consultants, Pensionskassen, Assetmanager und kommunale Einrichtungen zusammengefasst.

Quelle: Chorus Clean Engergy AG

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Zweitmarktumsätze von Schiffsfonds schießen auf Rekordhoch

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Hamburg, 16.03.2015 – Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG verzeichnete im Februar einen deutlichen Anstieg des nominalen Handelsvolumen auf dem Zweitmarkt geschlossener Fonds um 78,51 Prozent auf 18,75 Millionen Euro (Januar: 10,50 Millionen Euro).

Für private und institutionelle Akteure wurden 462 Transaktionen durchgeführt. Der Durchschnittskurs über alle Anlageklassen stieg von 43,31 Prozent im Januar auf 44,06 Prozent im Februar und zeigte sich damit stabil.  Das niedrige Zinsniveau und das eingeschränkte Angebot auf dem Erstmarkt rückten den Zweitmarkt immer mehr in den Fokus der Investoren.

Immobilienfonds bleiben mit 247 Transaktionen, einem nominalen Handelsumsatz von 9,34 Millionen Euro und einem Anteil von 49,82 Prozent das größte Anlagesegment. Der Monatsumsatz liegt damit im Februar über dem durchschnittlichen Monatsvolumen des Vorjahres in Höhe von 8,79 Millionen Euro. Die durchschnittlich erzielten Kurse der Immobilienfonds stiegen im Februar wieder um 7,83 Prozentpunkte auf 55,88 Prozent, nachdem sie in den vergangenen Monaten stetig gesunken waren.

Besonders erfreulich entwickelte sich im Februar die Nachfrage bei den Schiffsfonds. So stieg das nominale Handelsvolumen der Schiffsfonds auf ein Rekordhoch von 6,30 Millionen Euro, was einem Anteil am Gesamtvolumen von 33,62 Prozent entspricht (Januar: 2,34 Millionen / 22,28 Prozent). Das Volumen übertrifft damit den handelsstärksten Monat des Vorjahres um 89,72 Prozent (Juli 2014: 3,32 Millionen Euro). Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies gar eine Steigerung um 169,36 Prozent. Offenbar führten positive Meldungen aus den Schifffahrtsmärkten zu diesem unerwarteten Nachfrageschub. So sorgte etwa der niedrige Ölpreis für einen Anstieg der Charterraten von Tankschiffen, da viele Reedereien Tanker als schwimmende Öllager einsetzten. Aber auch die Charterraten der Containerschiffe und die allgemeinen Konjunkturdaten in Deutschland zeigten zuletzt positive Entwicklungen. Gleichzeitig gibt es derzeit kaum eine Möglichkeit, auf dem Erstmarkt in Schiffe zu investieren.

Sonstige Fondsklassen wie LV-, Flugzeug- oder Private Equity Fonds machten im Februar einen Handelsumsatz von 3,10 Millionen Euro aus (Vormonat: 2,22 MillionenEuro). In diesen Segmenten wurde ein Durchschnittskurs von 52,07 Prozent erzielt.

Quelle: Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG

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Finanziert der deutsche Steuerzahler indirekt den Vatikan mit?

 

Pseudologie-Finanzpolitik_cover_webStreitschrift „Pseudologie der Finanzpolitik“ legt Finger in die Wunde

Landshut, 12.03.2015 – Die Causa Tebartz-van Elst wirft weiterhin lange Schatten, wenn man diese erkennen will. Die Streitschrift „Pseudologie der Finanzpolitik“ des Wirtschaftspublizisten Edmund Pelikan greift in einem der Kapital die Frage nach der fehlenden Trennung von Staat und Kirche auf.

Der Fokus des Büchleins liegt dabei auf den finanziellen Dogmen und ihre Folgen. Fest steht, dass die öffentlichen Haushalte neben der Abwicklung der Kirchensteuer auch hohe Haushaltsposten an die zwei großen christlichen Kirchen überweisen. Einerseits sind Konkordate dafür die Basis, andererseits werden aber auch zahlreiche freiwilligen Leistungen erbracht.

An einem Punkt kommt wieder aktuell der Skandalbischof Tebartz-van Elst ins Spiel. Dieser ist nun „freiwillig“ im Ruhestand und bezieht etwa 6.000 Euro Pension im Monat. Nicht von der Kirche, sondern vom Staat, abgewickelt über sein ehemaliges Bistum. Mag sein, dass das dem deutschen Recht entspricht. Nun war aber in der Presse zur Jahreswende 2014/2015 zu lesen, dass der Bischof einen neuen Job in der römischen Kurie gefunden hat. Eine Rückfrage im Bistum Limburg ergab, dass Tebartz-van Elst aber weiterhin, scheinbar ohne Einschränkung, sein Ruhestandgeld bekommt. Das wirft natürlich auch die Frage bei anderen nach Rom gewechselten Bischöfen wie Gerhard Müller oder selbst Josef Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI auf. Zahlt hier auch der deutsche Steuerzahler weiter beziehungsweise wie lange zahlt der deutsche Staat? Finanziert damit der deutsche Steuerzahler Teile des Vatikans?

Fragen, die dringend einer Klärung bedürfen. Auch hierbei sollte die steuerliche Dimension nicht zu kurz kommen. Dieses Ärgernis wie auch andere Märchen über gesetzestreue Politiker, wahre Statistiken oder Anlegerschutz lesen Sie in der Streitschrift „Pseudologie der Finanzpolitik“ (ISBN 978-3-937853-25-3) von Edmund Pelikan, die ab sofort als E-Book z.B. bei Amazon für 4.99 Euro und als Printausgabe für 6,90 Euro ab Mitte März 2015 im Buchhandel erhältlich sein wird.

Pressemitteilung als PDF

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