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Berlin, 05.04.2018 – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sei im Januar in Deutschland der Bau von insgesamt 24.800 Wohnungen genehmigt worden. Darunter fielen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen zur Erstellung neuer sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden.

Ohne Berücksichtigung von Wohnungen in Wohnheimen sei die Zahl der Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahresmonat damit um insgesamt 1,8 Prozent angestiegen. Die Zahl der Neubaugenehmigungen für Wohngebäude mit einer Wohnung sei um 5,4 Prozent, mit zwei Wohnungen um 8,7 Prozent und mit drei oder mehr Wohnungen um 0,6 Prozent gestiegen. Im Dreimonatsvergleich von November 2017 bis Januar 2018 sei die Anzahl an Baugenehmigungen (ohne Wohnheime) allerdings im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent gesunken.

„Insbesondere die Zahlen der Neubaugenehmigungen für Wohnungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern stimmen zuversichtlich und müssen trotz geplanter Restriktionen im Mietrecht realisiert werden“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss. „Durch die neu geschaffenen Strukturen im Bundesinnenministerium können nun die richtigen Maßnahmen ergriffen werden können. Hierzu zählen insbesondere die geplante Neubauoffensive sowie die Enquete-Kommission für die nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik. Damit die jüngsten Zahlen nicht nur ein einmaliger Ausschlag in der Statistik bleiben und die Talsohle auch wirklich durchschritten werden kann, dürfen wir keine Zeit mehr verlieren.“

Quelle: ZIA (Pressemitteilung vom 05.04.2018)