Berlin, 19.07.2018 Der Vorstand des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. hat die Weichen für mehr Wachstum des Spitzenverbands der Immobilienwirtschaft beschlossen. Durch mehrere Maßnahmen sollen die bestehenden Aktivitäten des Verbands auf Landes-, Bundes- und Europaebene ausgebaut und um mehrere Tätigkeitsfelder erweitert werden. „Der ZIA hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2006 enorm positiv entwickelt und agiert nunmehr als Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. Durch mehr qualitatives Wachstum wollen wir weiteres Potenzial für unsere Arbeit gewinnen und das Engagement insbesondere der rund 500 ehrenamtlich Aktiven im ZIA weiter fördern“, erklärt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA.

Dritter Geschäftsführer soll Leitungsebene verstärken

Konkret sieht die Strategie die Berufung eines dritten Geschäftsführers bzw. einer Geschäftsführerin in den Verband vor. Klaus-Peter Hesse wird im Dreierteam Sprecher der Geschäftsführung, Gero Gosslar wird nach der kommissarischen Übernahme der Position im Januar 2018 Geschäftsführer. „Mit der Erweiterung unserer Geschäftsführung wollen wir die Aktivitäten der Geschäftsstellen in Berlin und Brüssel und die Kommunikation mit politischen Entscheidungsebenen weiter ausbauen“, meint Mattner und will sich jetzt auf die Suche nach einer Persönlichkeit begeben, die vor allem „Innenministerqualitäten“ habe.

Wachstum auf regionaler und europäischer Ebene

Zudem hat sich der Vorstand des Verbands auf einen Ausbau des Engagements in Brüssel sowie den ZIA-Regionen in Deutschland verständigt. Dafür wird eine zusätzliche Kraft in Brüssel angestellt. Parallel werden Bevollmächtigte der ZIA-Geschäftsführung die ehrenamtliche Arbeit der ZIA-Regionalvorstände in den sechs Regionen (Mitte, Nord, Ost, Süd, Südwest, West) stärken. „Die europäische Gesetzgebung ist für die Immobilienwirtschaft von enormer Bedeutung. Zahlreiche Regulierungen insbesondere im Bereich des Klimaschutzes und der Finanzmarktregulierung werden bereits in Brüssel diskutiert und beschlossen. Wir pflegen eine enge Kommunikation mit der Europäischen Kommission etwa in unserer neuen Innovationspartnerschaft, um die deutsche Immobilienwirtschaft in ihrer Bedeutung für ganz Europa entsprechend zu positionieren“, sagt Mattner. Darüber hinaus komme der regionalen Zusammenarbeit ein ebenso wichtiger Anteil der Arbeit zu. „Um die Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzen zu stärken, konnten wir sehr erfolgreich unseren Kommunalrat gründen und hochkarätig besetzen. Künftig werden wir auch stärker auf die Zusammenarbeit mit der Landespolitik und regionalen Entscheidern setzen. Mit renommierten Unterstützern des Ehrenamtes konnten wir etwa in unserer ZIA-Region West bereits sehr gute Erfahrungen sammeln. Diesem Beispiel wollen wir nun in allen Regionen folgen.“

Quelle: ZIA (Pressemitteilung vom 19.07.2018)