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Berlin, 28.07.2021 – Das im Jahr 2009 von Christian Hamann und Thorsten Eitle gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Güglingen, Baden-Württemberg, ist ein auf Solarinvestments spezialisierter Anbieter, der mit Personal vor Ort an mittlerweile drei Standorten in den USA (Colorado, Maine und North Carolina) und einem in Japan (Tokio) weltweit Solarkraftwerke entwickelt, baut und betreibt. Gleichzeitig konzipiert und managt hep Investmentfonds für private und institutionelle Anleger, die über Projektentwicklungen und Bestandsparks in verschiedene Phasen von eigenentwickelten Solarprojekten investieren.

Die hep Gruppe befindet sich in einer Phase starken organischen und anorganischen Wachstums. Nach zwei im Jahr 2020 erfolgten Akquisitionen in den USA − Übernahme des Projektentwicklers Peak Clean Energy und Mehrheitsbeteiligung an dem Solarunternehmen ReNew Petra − beschäftigt die Unternehmensgruppe 156 Mitarbeiter und verwaltet Assets von 268 Mio. Euro, davon 145 Mio. Euro für Privatkunden und 123 Mio. Euro für institutionelle Kunden, insbesondere Family Offices (Angaben jeweils per 31.03.2021). Als Investmenthaus und Fondsmanager verfügt die Gruppe mit der hep Kapitalverwaltung AG seit Anfang 2018 über eine vollregulierte KVG.

Das Rating wird wesentlich gestützt durch (1) die sehr große Nähe zu den Zielmärkten und Assets durch eigenes Personal vor Ort, woraus ein sehr guter Marktzugang insbesondere in Japan und den USA resultiert, (2) die interne Abdeckung der wesentlichen Aspekte der Wertschöpfung im Bereich der Solarinvestments (Planung, Entwicklung, Bau, Betrieb und Überwachung der Anlagen), (3) das deutlich reduzierte Risiko der Assetanbindung durch den erfolgreichen Aufbau einer substanziellen Projekt-Pipeline über rund 4,5 GWp vor allem aufgrund der beiden Unternehmensübernahmen in den USA und (4) die bisher mindestens planmäßig verlaufende Performance der aufgelegten fünf geschlossenen Publikumsfonds und die bisher 27 erfolgten Exits von Projektentwicklungen aus den Jahren 2009 bis 2018 mit einem durchweg positiven erzielten IRR von 8 bis 25% p.a.

Bis Ende 2020 hat die Projektentwicklungssparte der Gruppe insgesamt 42 Solarparks mit einer Gesamtkapazität von 800 MWp entwickelt. Von den 15 im Besitz der Bestandsfonds befindlichen Solarparks liegen zehn Parks in Japan, zwei in Deutschland, zwei in den USA und einer in Südengland, wovon allein im Jahr 2020 vier Parks angebunden werden konnten. Alle Parks werden von einem 24/7 Control Center in Güglingen laufend überwacht. Seit 2019 wird dieser Betriebs- und Wartungsservice auch externen Solarparkbesitzern als Dienstleistung (custOM) angeboten, was einen Teil der revolvierenden Umsätze darstellt.

Mit Assets under Management (AuM) von rund 268 Mio. Euro per 31.03.2021 stellt das Unternehmen mit sieben Bestandsfonds (fünf geschlossene Publikumsfonds und zwei Länder Spezial-AIFs) sowie fünf Projektentwicklungsfonds in der Bewirtschaftung einen gegenwärtig noch kleinen Marktteilnehmer in der Peergroup der alternativen Investment Manager dar. Das Ziel der Unternehmensgruppe, die Assets under Management in den nächsten drei Jahren auf rund 600 Mio. Euro zu steigern, erscheint Scope in Anbetracht der sehr großen Projektpipeline und des im letzten Jahr erfolgten hohen Mitarbeiterwachstums durchaus realistisch.

Konzeptionsbedingt sind aufgrund der langen Fondslaufzeiten der Bestandsfonds-Reihe bisher noch keine Fondsauflösungen erfolgt, was die Bewertung des Track Records entsprechend begrenzt. Bisher wurden erst drei geringvolumige Projektentwicklungsfonds aufgelöst, die daher nicht als repräsentativ in die Bewertung einbezogen werden können. Allerdings befinden sich gegenwärtig zwei Bestandsfonds (Japan I und England I) kurz vor der Auflösung.

Dem mittelstandstypischen Schlüsselpersonenrisiko begegneten die Gründer von hep aus Sicht von Scope wirkungsvoll mit einer deutlichen Vergrößerung der Geschäftsführung. Nachdem diese bereits im Jahr 2020 durch Thomas Tschirf um einen Chief Financial Officer erweitert wurde, wurden in diesem Jahr Dr. Alexander Zhou und Holger Pfleger als Chief Project Officer bzw. Chief Investment Officer verpflichtet, wodurch die Unternehmensführung auf eine deutlich breitere Basis gestellt wurde.

Nachhaltigkeit spielt im Bereich Erneuerbare Energien per se eine große Rolle. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist bereits eine ESG-Strategie auf Unternehmensebene mit klar definierten, messbaren Zielen vorgesehen, aber noch nicht implementiert. Ebenso wird ein ESG-Reporting auf Fondsebene spätestens zum 01.01.2023 eingeführt. Zudem erfolgte im Jahr 2020 die Veröffentlichung des ersten Nachhaltigkeitsberichtes der Unternehmensgruppe. Darüber hinaus sorgte das Unternehmen in diesem Jahr für Aufmerksamkeit mit der erfolgreichen Platzierung eines Green Bonds im Volumen von insgesamt 25 Mio. Euro.

Quelle: Scope