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Category Archives: Alle News

Deutsches FinanzbildungsForum am 29.06.2022

Das Deutsche FinanzbildungsForum fand zum zweiten Mal in den Räumen der LHI in München statt und brachte Professoren, Journalisten, Lehrende, Berater, Experten und Praktiker aus Banken, Family Office, Vermögensverwaltern und Kanzleien zusammen.

Natürlich sind die Fragerunden, Impulsvorträge und Podiumsdiskussionen auch in diesem Jahr nach der Veranstaltung auf unserem Youtube Kanal abrufbar.

Neben Jan Neynaber von Geld & Wissen und Thomas Kehl von Finanzfluss wurde der ARD-Wirtschaftsjournalist Markus Gürne für seine Sendung „Wirtschaft vor 8“ von der Stiftung Finanzbildung ausgezeichnet.


10.00 Uhr Begrüßung

durch Edmund Pelikan (Stiftung Finanzbildung) und Markus Niedermeier (Hausherr – LHI Leasing)

10.10 Uhr Impulsvortrag

Martin Wild (Organic Garden)


10.30 Uhr PANEL „Nachhaltige Geldanlage in Sachwerte“

Diskussionsleitung: Volker Weber (Vorstandvorsitzender Forum Nachhaltige Geldanlage)

Holger Fuchs (Leadership pioneers)

Rauno Gierig (Verifort Capital)

Markus Niedermeier (LHI Leasing)

Friedrich Wanschka (Journalist und Veranstalter OnlyOneFuture.de)

Thorsten Nels (Smart & Green)


12.00 Uhr PANEL „Soziale Marktwirtschaft: gestern – heute – morgen“

Diskussionsleitung: Edmund Pelikan (Stiftung Finanzbildung)

Prof. Dr. Erwin Blum (em. Präsident Hochschule für angewandte Wissenschaft Landshut)

Dr. Frank B. Werner (Finanzenverlag)

Berthold Barth (Ludwig-Erhard-Stiftung)

Simone Bußmann (Bußmann Vermögensberatung)

Justus Enninga (Prometheus)


14.15 Uhr Statement(s) und Grußworte

Frank Schäffler (MdB)

Norman Wirth (AfW)

Sven Schumann (Bündnis ökonomischer Bildung)

Thesispreis 1 Preisträger – Quirin Kreuzpaintner (Hochschule für angewandte Wissenschaft Landshut)


14.30 Uhr PANEL „Blockchain – Kryptogeld – Digitalisierung: Zukunft der Finanzwelt“

Diskussionsleitung: Frederik Garnies (Lionbay Capital)

Thomas Brägelmann (Rechtsanwalt)

Prof. Dr. Philipp Sandner (FSOF)

Simon Seiter (HAL Hauck Aufhäuser Lampe, Head of Digital Asset)

Christian Teichmann (Immutable Insight)


15.30 Uhr Ehrungen, Danksagungen und Verabschiedung

Grußwort: Matthias Wiegel (AfW)

Medienpreis Journalist – Markus Gürne (künftig: Jury – Hohensteiner Geldwertweisen)

Medienpreis Klassische Medien – „einfach börse“

Medienpreis Finanzblogger – Jan Neynaber (Geld & Wissen) und Thomas Kehl (Finanzfluss)

Thesispreis 2 Blockchain – Kryptogeld – Digitalisierung nominiert – Kim Beuttler, Jaskaran Singh, Jan Steegmüller (Frankfurt School of Finance & Management)

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Hattrick – M&L AG wird zum dritten Mal in Folge Berater des Jahres ®

Bilderrechte: KD Busch / compamedia

Im Rahmen des deutschen Mittelstands-Summits (24. Juni) wurde das Frankfurter Consultingunternehmen M&L AG zum TOP Consultant gekürt und darf ein weiteres Jahr den Titel „Berater des Jahres ®“ tragen.

Sichtlich stolz und bewegt nahmen die Vorstände Matthias Mauer und Jürgen Lessnich die Auszeichnung für den ersten Platz in der Größenklasse B (mit 11 bis 50 Mitarbeiter*innen) vor rund 1.100 Unternehmern und Entscheidern aus Politik und Gesellschaft in der Frankfurter Jahrhunderthalle entgegen. Moderiert durch Linda Zervakis würdigte der langjährige Mentor und Bundespräsident a.D. Christian Wulff die mittelständische Firma, die schon zum dritten Mal in Folge die Spitze der Gruppe erreichte.

„Dieser Erfolg ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt und ohne unser hervorragendes Team überhaupt nicht möglich“, freut sich Vorstandsvorsitzender Matthias Mauer. „Die Herausforderung liegt darin die erreichte Qualität zu halten und noch besser zu werden. Dass wir nun einen Hattrick geschafft haben, ist einfach sensationell“, so Mauer weiter. „Mich erfüllt die Auszeichnung mit Dankbarkeit für unsere Teams insbesondere aber auch für unsere Kunden. Nur gemeinsam können wir wachsen und uns weiterentwickeln“, freut sich auch Vorstandskollege Jürgen Lessnich über das durch die Auszeichnung zum Ausdruck gekommene Kundenfeedback.   

Grundlage dieses bundesweiten wissenschaftlich unterlegten Wettbewerbs, der bereits zum 13. Mal stattfindet, ist die Befragung mittelständischer Unternehmen, die zuvor mit der M&L zusammengearbeitet haben. Die Referenzkunden der M&L gaben beispielsweise Auskunft darüber, wie professionell die Unternehmensberater auftraten, wie zufrieden sie mit der Beratungsleistung sind und auch, ob sie M&L weiterempfehlen würden. Zu den abgefragten und bewerteten Kategorien zählen neben der Kompetenz und Seriosität auch Anschlussfähigkeit und Zufriedenheit, die mittels 14 Unterkategorien und zahlreichen Fragen weiter aufgeschlüsselt werden. Diese Befragung wurde im Auftrag von compamedia von der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) aus Bonn durchgeführt und bildet das Fundament des Wettbewerbs. Wichtig ist laut WGMB „eine kundengerechte, mittelstandsorientierte Beraterleistung“ 191 Beratungshäuser hatten sich in diesem Jahr beworben, 152 von Ihnen erhalten das begehrte TOP CONSULTANT-Siegel.

Prof. Dr. Dietmar Fink, Professor für Unternehmensberatung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, leitet gemeinsam mit Bianka Knoblach die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung. Sie entscheiden, wer mit dem TOP CONSULTANT-Siegel geehrt wird. „Wir zeichnen die Beratungsunternehmen aus, die es besonders gut verstehen, auf die speziellen Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen einzugehen“, sagt Prof. Dr. Dietmar Fink.

Weitere Informationen zur M&L AG sowie zur M&L Corporate Group finden Sie unter: www.mlconsult.com bzw. www.mundl.group

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BFS IMMAC Immobilienfonds: Bank für Sozialwirtschaft und IMMAC bieten gemeinsam geschlossene Sozialimmobilienfonds an

Bank fuer Sozialwirtschaft und IMMAC Kooperation

Hamburg, 14. Juni 2022- Die Bank für Sozialwirtschaft (BFS) und die IMMAC group ergänzen im Rahmen einer strategischen Kooperation das Segment der geschlossenen Spezialimmobilienfonds für die Sozial- und Gesundheitswirtschaft ab sofort um neue Varianten. Das Anlageprofil der Fonds beinhaltet Rehakliniken, Medizinische Versorgungszentren, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Kitas und Schulen. Damit ist es weiter gefasst als herkömmliche Sozialimmobilienfonds, die sich zumeist auf Pflege und betreutes Wohnen konzentrieren.

Die neuen BFS IMMAC Immobilienfonds haben insbesondere die Bedürfnisse der gemeinnützigen Eigentümer- und Betreiber-Kunden der BFS im Fokus, auf die die bisherigen Angebote nicht ausgerichtet sind. Darüber hinaus nehmen sie nicht nur Investitionsinteressen, sondern auch immobilienstrategische Aufgabenstellungen wie die Restrukturierung und Weiterentwicklung von Immobilienbeständen in den Blick. Dazu gehört auch die Unterstützung bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen.

Die Investitionsstrategie der BFS IMMAC Immobilienfonds umfasst neben dem gesamten Segment der Altenhilfe die Bereiche Gesundheitswesen, Behindertenhilfe, Rehabilitation, Aus- und Weiterbildung sowie Kinder- und Jugendhilfe. Ein Mix der einzelnen Assetklassen ist beabsichtigt, um eine breite Risikodiversifizierung zu erreichen. Zielobjekte sind sowohl Bestandsimmobilien als auch Neubauvorhaben. Bei der Ausgestaltung der Fonds steht ein langfristiger, nachhaltiger und qualitativ hochwertiger Ansatz im Vordergrund, der ein hohes Maß an Individualität und Flexibilität bietet. Zunächst ist ein Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre geplant.

„Gemeinsam bieten BFS und IMMAC ein attraktives Investor-Betreiber-Modell mit einer sehr hohen Sozialimmobilienexpertise an, das vor allem die besonderen Ansprüche gemeinnütziger und kirchlicher Träger berücksichtigt“, sagt Prof. Dr. Harald Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Bank für Sozialwirtschaft. „Wir sind sicher, dass wir mit diesem einzigartigen Angebot, das auf eine langfristige Partnerschaft statt auf kurzfristigen Renditefokus setzt, unsere Kunden erfolgreich unterstützen werden.“

Mit der strategischen Partnerschaft von BFS und IMMAC verbinden sich die langjährigen Expertisen beider Häuser in deren Kerngeschäft, der Sozialimmobilie. Sie bieten Betreibern und Investoren gleichermaßen Vorteile, insbesondere eine nachhaltige Finanzierungssicherheit, die Möglichkeit, stille Reserven zu heben, Sanierungsstaus abzubauen und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

„Für uns bedeutet diese Kooperation den erweiterten Marktzugang zu gemeinnützigen und kirchlichen Betreibern aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft und somit die Erschließung weiterer Assetklassen. Darüber hinaus werden die BFS IMMAC Immobilienfonds einen positiven Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele leisten, die in den Business-Strategien beider Organisationen verankert sind,“ erläutert Jens Wolfhagen, Vorstandsmitglied der IMMAC Holding AG.

Die BFS IMMAC Immobilienfonds sind sogenannte Spezial Alternative Investmentfonds (S-AIF) und in Deutschland ansässig. Die Fremdfinanzierung erfolgt durch die BFS, ggf. mit Konsortialpartnern aus Deutschland; das Eigenkapital generiert IMMAC bei semiprofessionellen Anlegern und professionellen Investoren wie deutschen Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen und Kirchen. Ziel ist es, Investoren anzusprechen, die an langfristigen Engagements interessiert sind und deren Geschäftsphilosophie den ethischen Ansprüchen der Kunden von BFS und IMMAC entspricht.

Die Funktion der Kapitalverwaltungsgesellschaft für das Anbieten und Emittieren der BFS IMMAC Immobilienfonds sowie für das laufende Management übernimmt die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der IMMAC Holding AG.

Quelle: IMMAC (PM vom 14.06.2022)

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Solvium Logistik Opportunitäten Nr. 4 investiert 16,5 Millionen

Hamburg, 14. Juni 2022 – Nach nur 4 Monaten seit dem Vertriebsstart der neuen Vermögensanlage hat Solvium Capital schon 16,5 Millionen Euro investiert. Wenn dieser Trend anhält, wird das Platzierungsvolumen von 50 Millionen Euro in 12 Monaten wie geplant erreicht werden. Im Einzelnen hat das Asset-Management folgende Ausrüstungsgüter erwerben und vermieten können: 1.700 Stück 40-Fuß-High-Cube-Standardcontainer, 500 Stück 20-Fuß-Standardcontainer, 100 Standard-Tankcontainer und 450 Wechselkoffer.

Nachgelagerte Investitionskontrolle bestätigt Rendite über Plan

Die Investitionen für die Namensschuldverschreibung werden regelmäßig von einer externen Prüfungsgesellschaft beurteilt. Es wird geprüft, ob die Investitionen tatsächlich getätigt wurden und welche Rendite aus diesen Investitionen mit den dazugehörigen Mietverträgen zu erwarten ist. Alle bis zum 30. April 2022 getätigten Investitionen ergeben eine Rendite von 9,28 Prozent jährlich und liegen damit deutlich über der prospektierten Investitionsrentabilität von 8,90 Prozent.

Das Angebot sieht einen Basiszins von 4,40 Prozent pro Jahr bei monatlicher Zinszahlung vor. Unter Ausnutzung aller aktuellen Bonusmöglichkeiten können Anleger:innen mit einer durchschnittlichen jährlichen Verzinsung von 4,81 Prozent rechnen. Die Mindestanlage beträgt 10.000 Euro; zusätzlich ist ein Agio von bis zu 3 Prozent fällig. Die reguläre Zinslaufzeit beträgt 3 Jahre; auf Wunsch können Anleger:innen zweimal um je 24 Monate verlängern. In diesem Fall steigt der Basiszins auf 4,55 Prozent pro Jahr. Auch in der Verlängerung sind noch weitere Bonuszahlungen möglich. Anleger:innen, die vorzeitig über ihr Kapital verfügen wollen, können ohne Angabe von Gründen bereits nach 24 Monaten den Vertrag an die Anbieterin übertragen.

„Nach nur vier Monaten Vertrieb können wir davon ausgehen, dass wir die angepeilten 50 Millionen Euro Gesamtvolumen der Vermögensanlage in 12 Monaten auch tatsächlich erreichen können. Gerade durch die verschiedenen Störungen der weltweiten Logistikmärkte erkennen immer mehr Anleger:innen, wie unverzichtbar Container und Wechselkoffer für die Wirtschaft sind“, so Jürgen Kestler, Geschäftsführer der Solvium Capital Vertriebs GmbH.

Quelle: Solvium (PM vom 14.06.2022)

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Karl von der Lohe wechselt zur Hahn Gruppe

Bergisch Gladbach, 14. Juni 2022 – Karl von der Lohe ist mit Wirkung zum 1. Mai 2022 in die Hahn Gruppe eingetreten und erweitert dort die Geschäftsführung der HAHN Fonds und Asset Management GmbH. Er übernimmt die Verantwortung für die Akquisition und das Transaktionsmanagement.

Der neue Geschäftsführer ist ein Immobilienexperte mit langjähriger Branchenerfahrung. Nach beruflichen Stationen beim Maklerunternehmen Lührmann sowie danach als Expansionsleiter im Einzelhandel übernahm Karl von der Lohe 2009 die Geschäftsführung der Treveria Asset Management bevor er 2013 in die Geschäftsführung der Momentum Real Estate eintrat. Dort war er zuletzt als Geschäftsführender Gesellschafter tätig.

Karl von der Lohe folgt Stephan Wollersheim. Dieser hat das Unternehmen Ende April nach rund fünf Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit auf eigenen Wunsch verlassen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Karl von der Lohe einen ausgewiesenen Immobilienexperten für die Hahn Gruppe gewinnen konnten. Unser neuer Geschäftsführer verfügt über ein exzellentes Netzwerk und mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung. Er bringt ideale Voraussetzungen mit, um unseren Akquisitions- und Transaktionsbereich weiterzuentwickeln und die etablierten Zugänge zu Immobilieneigentümern, Projektentwicklern, Mietern und Vermittlern nochmals zu verbessern. Herr von der Lohe wird anspruchsvolle Immobilien- und Portfoliotransaktionen initiieren und begleiten. Mit ihm werden wir das verwaltete Immobilienvermögen erfolgreich und werthaltig ausbauen.“

Quelle: Hahn Gruppe (Pressemitteilung vom 14.06.2022)

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Dekarbonisierung von Städten kommt nur schleppend voran

Frankfurt, 3. Juni 2022 – Der Gebäudesektor zählt zu den größten CO2-Emittenten. Im Schnitt verursachen Immobilien 60 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen in Städten auf der ganzen Welt. In den größten Wirtschaftszentren sind es sogar noch mehr: 78 Prozent in London, 73 Prozent in Tokio, 71 Prozent in der US-Hauptstadt Washington, 70 Prozent in Paris und immerhin noch 66 Prozent in New York. Zu diesem Ergebnis kommt die JLL-Studie „Decarbonizing Cities and Real Estate“ (Dekarbonisierung von Städten und Immobilien), die weltweit 32 Metropolen untersucht hat. Es zeigt sich eine erhebliche Kluft zwischen städtischen Kimaschutzmaßnahmen, den Auswirkungen der Immobilienbranche und der Erkenntnis der Klimawissenschaft, dass Emissionen nicht weiter steigen dürfen, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Jene Städte, die den richtigen Mix aus Regulierung, Anreizen und Innovation herstellen, werden die Dekarbonisierung am erfolgreichsten vorantreiben. Aktuell setzen sich Stadtverwaltungen weltweit ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele, die oft weit über den nationalen Zielwerten liegen. München beispielsweise will ab 2025 nur noch erneuerbare Energien nutzen. Zudem will die bayerische Landeshauptstadt genauso wie Düsseldorf und Frankfurt bis 2035 ihr CO2-Netto-Null-Ziel erreicht haben. Hamburg will spätestens fünf Jahre später folgen, Berlin im Jahr 2045.

Dennoch wird den Plänen zur Bekämpfung der Kohlenstoffemissionen von Gebäuden häufig nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. „Um eine ganzheitliche Strategie zur Dekarbonisierung von Gebäuden aufzustellen und umzusetzen, geht es nicht ohne Partnerschaften. Stadt, Entwickler, Vermieter und Nutzer sind hier von größter Bedeutung, da sie wesentliche Stakeholder im Immobilienzyklus darstellen. Klimaschutz geht nur gemeinsam“, sagt Dr. Gunnar Gombert, Head of Sales & Business Development. Zu seinem Verantwortungsbereich bei JLL in Deutschland gehören unter anderem die auf Nachhaltigkeit spezialisierten Bereiche Sustainability & ESG Consulting sowie Sustainability Operations.

© JLL


Weltweit müssten die gemeinsamen Anstrengungen intensiviert werden. „Partnerschaften zwischen dem Privatsektor und der öffentlichen Hand sind entscheidend, um greifbare Fortschritte bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft zu erzielen, insbesondere in den nördlichen Ländern, wo der Sanierungsbedarf des Gebäudebestands hoch ist“, sagt Guy Grainger, Global Head of Sustainability Services and ESG bei JLL. „Wenn dies nicht geschieht, müssen wir damit rechnen, dass lokale Regierungen strenge Vorschriften und Strafen für Gebäudestandards einführen – da wird es Gewinner und Verlierer geben, wenn Städte die Zielvorgaben bei Treibhausgasemissionen auf null herunterfahren.“


Die Studie hebt mehrere Städte mit innovativen Ansätzen zur Emissionsreduzierung hervor – darunter New York City mit einer Reihe lokaler Gesetze, die zu den strengsten weltweit gehören. Hervorgehoben werden ebenso Singapur und Vancouver, die ganzheitliche Ansätze zur Verbesserung ihres Gebäudebestands entwickelt haben, sowie Paris und Amsterdam, die bei der Berücksichtigung der grauen Energie eine Vorreiterrolle einnehmen. Aber ebenso stehen London und Los Angeles im Fokus, die beim Thema Biodiversität Tempo machen. Tokio setzt derweil auf das „Cap-and-Trade“-Programm (Emissionsobergrenze und -zertifikatehandel), das Immobilieneigentümern Anreize zur Verringerung der Emissionen bietet.

© JLL


In der Studie wird jedoch davor gewarnt, dass die Politik auf globaler Ebene den wissenschaftlichen Erkenntnissen hinterherhinkt. Der private Sektor muss noch stärker in Führung beim Klimaschutz gehen. „Es ist nicht ratsam – und das beobachte ich leider allzu oft – auf Regulierungen, Daten oder Berichtsstandards zu warten, um Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen. Wir brauchen internationale Konsistenz und Standards, gar keine Frage, aber diejenigen, die heute handeln, werden morgen über widerstandsfähigere Immobilien verfügen und einen Wettbewerbsvorteil erlangen“, analysiert Gunnar Gombert.


Eine der größten Hürden bei der Erreichung der Treibhausgasziele besteht nach wie vor im Umbau der Energienetze – eine Herausforderung, auf die Entwickler, Eigentümer oder Mieter keinen direkten Einfluss haben und die eine Zusammenarbeit auf stadtübergreifender, nationaler und internationaler Ebene erfordert. Um diese dringende Aufgabe zu bewältigen, müssen Städte mit ihren Nachbarn sowie nationalen Regierungen zusammenarbeiten, um eine groß angelegte Infrastruktur für erneuerbare Energien und Energiespeicherung zu entwickeln.
Innovation, Wissensaustausch und Inkubatoren nehmen eine wichtige Position ein, um die Klimaanpassung der Bestandsgebäude mit hoher Geschwindigkeit zu erleichtern – insbesondere für private und kleine gewerbliche Eigentümer sowie Nutzer. Denn in unseren Industriestädten sind rund 80 Prozent des Gebäudebestands, der im Jahr 2050 stehen wird, bereits vorhanden. Um die für 2050 gesteckten Ziele zu erreichen, müssen die Sanierungsraten drei Prozent pro Jahr übersteigen. Derzeit liegt dieser Wert nur bei ein bis zwei Prozent. Um die nötige Dynamik zu entwickeln, muss der Wissensaustausch zwischen Städten (auch untereinander) und dem Privatsektor deutlich intensiviert werden.


„Weltweit wird ein breites Spektrum an Regulierungen und Berichtsstrukturen eingesetzt, dabei aber unterschiedliche Messgrößen, Definitionen und unterschiedliche Werkzeuge genutzt, um Emissionsziele zu erreichen. Mehr grenzüberschreitende und vor allem innovative Zusammenarbeit bei Klimaschutz ist auch im Immobiliensektor notwendig, um die Folgen des Klimawandels abzumildern und die gesetzten zeitlich begrenzten Ziele zu erreichen“, bilanziert Gombert.

Quelle: JLL

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Der neue FOR – family office report Nr. 27/2022 steht zum Download bereit

Inhalt:

  • Steht der Immobilienmarkt vor der Zeitenwende?
  • Nur wenige Aktien taugen als Inflationsschutz
  • Modernes Immobilienmanagement 360° im Bereich Gewerbe Value Add

und mehr.

bleiben Sie kritisch und #finanzbewusst

Ihr/Euer Edmund Pelikan

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BeteiligungsReport Sachwerte Spezial 132/133

Die Printexemplare unserer Spezialsausgabe des BeteiligungsReport 132/133 wurden postalisch versendet.

Wenn Sie zukünftige Ausgaben per Mail erhalten wollen, regisitrieren Sie sich gerne für unseren wöchentlichen Newsletter. Auf unseren Newsportal stellen wir alle Ausgaben auch gesammelt als pdf zur Verfügung.

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Der BeteiligungsKompass 2022 ist verfügbar!

Seit vielen Jahren ist der BeteiligungsKompass ein jährlich erscheinender Begleiter und Nachschlagewerk für Journalisten, Banken, Finanzanlagenvermittler und Dienstleister. Dabei fasst der BeteiligungsKompass den Sachwertemarkt des Vorjahres zusammen und gibt einen Ausblick auf das laufende Jahr. Das ist umso wertvoller, da die verfügbaren Statistiken regelmäßig wechseln oder gar komplett ihre Erhebungen einstellen.

Neben den Statistiken will das Buch auch einen ausführlichen Überblick über die Marktakteure geben. Diese reichen von den emittierenden Kapitalverwaltungsgesellschaften über Assetmanager und Verwahrstellen bis hin zu Maklerpools und Rechtsanwälte. Kurz gesagt: das Who-Is-Who der Sachwertebranche.

Sie sind interessiert?

Schreiben Sie Ihren Bestellwunsch an sekretariat@epk24.de

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