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Category Archives: Anlegerfokus

In eigener Sache…Wirtschaft braucht Debatte

WIR SIND TROTZ CORONA MIT DEM DEUTSCHEN FINANZBILDUNGSFORUM ON AIR

Aufgrund der pandemischen Lage und der Anordnungen in der geplanten Tagungsstätte haben wir uns
entschlossen, das FinanzbildungsForum zu 100 % digital am 05.07.2021 durchzuführen.
Die Teilnahme über einen Einladungslink als MS-TEAMS- Konferenz ist kostenlos.
Live wird das Schwerpunktthema NACHHALTIGKEIT am 05.07.2021 von 11.00 bis ca. 14.00 Uhr über MS-TEAMs präsentiert. Die Schwerpunktthemen DIGITALISIERUNG und MONETÄRE CORONAFOLGEN werden aufgezeichnet
und in unserem Youtube-Channel „Deutsches FinanzbildungsForum“ zum Abruf zur Verfügung gestellt.

Aktuelle Forschungsergebnisse und hochkarätige Vorträge und Impulsreden präsentiert
die Stiftung Finanzbildung im Rahmen dieser Netzwerkveranstaltung.
Aktuelle Diskussionsteilnehmer und Impulsredner (teilweise angefragt):
Prof. Dr. Erwin Blum – wissenschaftlicher Leiter und Hochschulpräsident a.D.
Dr. Stefan Kunowski – Versicherungsvorstand und Lehrbeauftragter
Dagmar Nixdorf – Aufsichtsrat der Nixdorf Kapital AG
Edmund Pelikan – Publizist und Geschäftsführer der Stiftung Finanzbildung
Bernd Sibler – bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kultur
Ralph Veil – Rechtsanwalt
Volker Weber – Vorstandsvorsitzender Forum Nachhaltige Geldanlage
Sven Schumann – Senior Vice President Deutsche Börse AG
Dr. Frank B. Werner – Verleger und Geschäftsführer des Finanzenverlag
Norman Wirth – Rechtanwalt

Hier können Sie sich zu dem Digital-Event anmelden: anmeldung@finanzbildungsforum.digital
Hier der Link zu unserem Youtube-Channel für die Aufzeichnungen:
www.youtube.com/user/BeteiligungsReport


Stiftung Finanzbildung gUG – Altstadt 296 – 84028 Landshut – info@stiftung-finanzbildung.de

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FOR- family office report Nr. 20/2021

CORONA-POLITIK MACHT UNS MÜTEND

Das Wichtigste als Klarstellung vorneweg: Querdenker-Verschwörungstheorien verbieten sich bei rund 75.000 Corona-Toten in Deutschland. Auch eine mögliche (Fehl)Interpretation von Übersterblichkeit macht die Sache nicht besser. Erlaubt – nein sogar gefordert – ist eine laute Kritik an der politischen Umsetzung des Pandemie-Managements, das geprägt ist von Überbürokratisierung und Beamtenmentalität. Verschlimmert wird die Unfähigkeit der politischen Akteure durch die teils massive, teils aber auch subtil versteckte Wahlkampfrhetorik, die so manche Entscheidungen und Widersprüche zwar erklärbar macht, aber ebenso als populistisch outet.

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FinanzbildungsReport 01/2020

Titelblatt des FinanzbildungsReport EINS

FinanzbildungsReport EINS – Editorial
Liebe Leser des neuen FinanzbildungsReports,
Sie halten mit dem vorliegenden Supplement das erste Exemplar seiner Art in Händen. Die Stiftung Finanzbildung will damit der Auseinandersetzung mit dem so wichtigen Punkt #Finanzbewusstsein eine feste Form geben. Der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ sowie zahlreiche individuelle Workshops, welche die Stiftung seit nunmehr zehn Jahren an der
bayerischen Oberstufe durchführt, lassen uns Impulse in die 10. bis 13. Klassen an Gymnasien, Berufsoberschulen und Fachoberschulen geben. Das für 2021 erstmals geplante „Deutsche FinanzbildungsForum“ verbindet die Studenten und Doktoranden aus der Lehre mit den qualitätsorientierten Praktikern aus den Vermögensverwaltungen und Banken inklusiv
ihrer Consultants. Damit erweitern wir unsere Arbeit in dem Hochschulbereich – auch als Mentoren und Karrierenetzwerk.

Und schließlich wollen wir mit der Booklet-Edition „geldstun.de“ sowie
dem gleichnamigen Instagram-Account alle jungen und erwachsenen Finanzaffinen Fakten zur Diskussion liefern – nichts ist dabei alternativlos oder in Stein gemeißelt. Denn Wirtschaft braucht Debatte.
Viel Freude beim Lesen und beim Googeln der zahlreichen zitierten Finanzinitiativen und Finanzblogger.
Bleiben Sie immer kritisch für mehr finanzbewusstsein

Ihr Edmund Pelikan

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Rechtsanwältin Dr. Katharina Böhm und Marketing-Fachmann Dr. Marco Schwenke
Zwei neue Profs für die EBZ Business School (FH)

Bochum, November 2020: Zwei Wissenschaftler verstärken das Professorium der EBZ Business School: Dr. Katharina Böhm und Dr. Marco Schwenke sind seit Anfang Oktober 2020 an der EBZ Business School (FH) tätig. Dr. Katharina Böhm übernahm das juristische Fachgebiet Genossenschaftswesen und -recht, Dr. Marco Schwenke die Lehrgebiete Quantitative Methoden, Marketing und Vertrieb in der Immobilienwirtschaft. Business-School-Rektor Prof. Dr. Daniel Kaltofen ist sehr glücklich, die zwei ausgewiesenen Experten an der größten immobilienwirtschaftlichen Fakultät Deutschlands begrüßen zu können.
„Wir haben mit Dr. Katharina Böhm eine versierte Fachfrau für den Bereich Genossenschaftsrecht gewinnen können. Sie kennt sich außerdem als Wissenschaftlerin im universitären Lehr- und Forschungsbetrieb sehr gut aus. Darüber hinaus war sie als Rechtsanwältin und Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht und als juristische Beraterin von internationalen Akteuren der Immobilienwirtschaft über 20 Jahre beruflich tätig. Diese Kombination aus profundem juristischem Fachwissen und einer über 20-jährigen einschlägigen Berufserfahrung wird unseren Studierenden sehr zugutekommen“, sagt Prof. Dr. Kaltofen. „Dr. Marco Schwenke hat sich in seiner noch jungen akademischen Laufbahn bereits bemerkenswerte Verdienste erworben. Im Bereich Marketing kann er auf international beachtete Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen verweisen und ist fester Bestandteil der internationalen Fachcommunity. Uns hat auch sehr beeindruckt, dass er in seiner Dozententätigkeit von seinen Studierenden stets hervorragende Bewertungen erhalten hat. Dr. Schwenke wird die Fächer Marketing und Vertrieb an der EBZ Business School weiter voranbringen.“
Dr. Katharina Böhm
Dr. Katharina Böhm schlug nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster den beruflichen Weg der Rechtsanwältin ein. Sie war zehn Jahre in der Industrie tätig (Head of Legal im Developmentbereich eines multinationalen Bau- und Dienstleistungskonzerns). Ab 2008 arbeitete sie in Hamburg. Ihre

dortige Beratungstätigkeit bewegte sich überwiegend auf dem Gebiet des Immobilienrechts, insbesondere im Bereich der Immobilienprojektentwicklung und dem Anlagenbau. Ihre thematischen Schwerpunkte liegen im Handels- und Gesellschaftsrecht, Baurecht, Architektenrecht, gewerblichem Mietrecht und in der Projektfinanzierung, dem Asset Management und dem Facility Management. Dr. Katharina Böhm ist zudem Partnerin bei der Böhm Mosch Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB.
Dr. Marco Schwenke
Dr. Marco Schwenke studierte an der Ruhr-Universität Bochum und absolvierte 2014 sein Masterstudium in Management mit Auszeichnung. Für die Masterarbeit wurde ihm der Wissenschaftspreis 2015 verliehen. 2018 schloss Dr. Schwenke seine mit der Höchstnote summa cum laude bewertete Promotion ab und trat im selben Jahr eine Professur für Marketing und Kommunikation an der University of Applied Sciences Europe an. Ergänzend leitete und koordinierte er dort die Studiengänge Marketing Management & Public Relations (M.A.) und Business Psychology (M.Sc.) und war Mitglied des Fachbereichsrats Wirtschaft und Psychologie. Mit seinen Forschungsarbeiten ist Dr. Schwenke immer wieder auf renommierten Konferenzen der American Marketing Association (AMA) und der European Marketing Academy (EMAC) vertreten.

Nach der formalen Bestätigung durch das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wissenschaft dürfen beiden die Bezeichnung „Professorin“ bzw. „Professor“ führen.

EBZ Business School
Die EBZ Business School – University of Applied Sciences ist eine Fachhochschule mit Sitz in Bochum. Sie bietet immobilienwirtschaftliche Bachelor- sowie Masterstudiengänge an, die auch berufs- oder ausbildungsbegleitend sowie als Vollzeitstudium absolviert werden können.
Die Studiengänge sind auf der Basis von Arbeitgeberbefragungen und in engem Kontakt mit den immobilienwirtschaftlichen Verbänden entwickelt worden. Sie sind deshalb besonders praxisorientiert und vermitteln eine hohe Berufsfähigkeit. Als private Hochschule bietet die die EBZ Business School kleine Studiengruppen, individuelle Betreuung und engen Kontakt zur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.
Die EBZ Business School ist eine forschungsintensive Fachhochschule, die auf wissenschaftliche Exzellenz und Forschungsorientierung in der Lehre ausgerichtet ist. Ihr Ziel ist es, den Forschungs- und Wissensstand in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zu erhöhen.
www.ebz-business-school.de

Quelle: EBZ – Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft |

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Deutsches Finanzbildungsforum am 05.07.2021

In Bayern hat sich die Stiftung Finanzbildung bereits einen Namen durch den alljährlichen Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ an Gymnasien, Fachoberschulen und Berufsoberschulen. Inzwischen ist die gemeinnützige Landshuter Stiftung gUG auch dem bundesweiten Bündnis ökonomischer Bildung beigetreten, dass sich im Dezember 2019 gegründet hat.

Neben individuellen Workshops in Schulen und finanzökonomischen Streitschriften wird die Stiftung 2021 ein weiteres Herzensprojekt des Gründers und Gesschäftsführers aus der Taufe heben: Das Deutsche Finanzbildungsforum. Dieser Start ist auch durch eine erstmals größeren Spende eines Finanzintermediärs erleichtert worden, der anstatt Weihnachtsgeschenke an seine Kunden unserem Projekt einen namhaften Betrag zukommen hat lassen.

Auf dem Deutschen Finanzbildungsforum werden Studenten, Bachelor und Masterabsolventen sowie Doktoranten neueste Erkenntnis aus Forschung und Studien gemeinsam mit Ihren Professoren vor Journalisten, Lehrenden, Beratern, Experten und Praktikern aus Banken, Family Office, Vermögensverwaltern und Kanzleien präsentieren und mit Politikern und Entscheidern darüber diskutieren. Daneben gibt es Podiumsdiskussion und eine flankierende Finanzkompetenzmesse. Am Vorabend ist auf einem Finanzexperten-Dinner der Finanzjournalist und der Finanzblogger des Jahres geehrt. Partner der Veranstaltungen können im Umfeld des Termins ihre Netzwerkveranstaltungen oder Charityveranstaltung dort einbringen. So wird in der Woche des Form in einem Kinosaal der Film „Big Short“ Schülern der Oberstufe mit Schwerpunkt Wirtschaft gezeigt mit einer anschließenden Diskussion noch im Kinosaal. Kurz: Marktexperten können neue Ideen diskutieren und mitnehmen, Studenten erhalten eine (Karriere-) Plattform sich kompetent einzubringen und Finanzunternehmen können sich Wertigkeit präsentieren. Die um die Veranstaltung herum erscheinenden Publikation halten die Ideen fest und machen es einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Wenn alles gut läuft, sind alle Beteiligten echte Gewinner!

Hier gehts zum Anmeldeformular.


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Wirtschaftliche Bildung ist in heutigen Zeiten wichtiger denn je!

Landshut, im Juli 2020 – Zum neunten Mal wurde im Jahr 2020 der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ der Landshuter Stiftung Finanzbildung in der bayerischen Oberstufe durchgeführt. Trotz widriger Umstände für die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen gingen abermals zahlreiche hervorragende Fach- und Seminararbeiten, die die Schwerpunkte Wirtschaft und Finanzen thematisieren ein und konnten durch die hochkarätige Fachjury prämiert werden. Seit Einführung des Wettbewerbs, welcher nächstes Jahr ein Jubiläum feiert, wurden bereits Preisgelder von über 10.000 € ausgezahlt. Bei der Zeugnisübergabe der jeweiligen Preisträger wurden die Auszeichnungen der Stiftung Finanzbildung von den Fachlehrern und Direktoren überreicht. Der Klaus-Hildebrand-Preis ist einem Münchner Unternehmer gewidmet, der sich Zeit seines Lebens für den Austausch von Wirtschaft und Lehre eingesetzt hat. Den 1. Platz belegten punktgleich Chiara Haas, Abiturientin des Gymnasiums bei St. Anna in Augsburg und Marieluise Lampe der Beruflichen Oberschule Regensburg mit Arbeiten von absolutem Aktualitätsbezug. Aufgrund des hohen Niveaus entschied sich die Jury vier gleichermaßen überzeugende Wettbewerbsarbeiten auf dem zweiten Platz finanziell zu honorieren sowie eine weitere Einreichung mit dem dritten Platz auszuzeichnen. Somit wurden 2020 sieben Preisträger mit Preisgeldern bedacht. 

Die Stiftung Finanzbildung freut sich, die Preisträger 2020 des Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“ zum Klaus-Hildebrand-Preis im Folgenden kurz zu präsentieren:

1.Platz: Chiara Haas, Gymnasium bei St. Anna in Augsburg
Thema der Arbeit: „Framing und Visual Content – Das Duell der stärksten Manipulationsmittel im Marketing“

Chiara Haas, Gymnasium bei St. Anna in Augsburg

Die Jury: „Ein Marketingthema attraktiv und gleichsam substanziiert aufbereitet: Chiara Haas diskutiert in ihrer Arbeit die Methodik der Marketingbranche sowie das Konfliktpotential, welches entsteht, wenn die Wirkung der Sprache zur Manipulation und politischen Meinungsbildung genutzt wird. Die große Anzahl praxisnah gewählter Beispiele schaffen einen Diskussionsanstoßt. Mit klarer Struktur und Tiefe zeigt Chiara Haas in dieser wissenschaftlichen Arbeit ihr Verständnis für multidimensionale Zusammenhänge. Die Konzeption und Auswertung der Umfragedaten ist kein rein reproduktiver Aspekt und zeichnet ein Meinungsbild, welches von der Preisträgerin umfassend analysiert wird. “
Aus der Arbeit: „Beim theoretischen Aufbau des Visual Content ist allgemein zu beachten, dass das ausgewählte Bild Emotionen beim Betrachter hervorruft. Bilder sind für das Marketing ein wichtiges Mittel, da diese ohne Reaktionszeit beim Betrachter Emotionen bewirken und ihn damit an das Produkt binden können. Visual Content soll eine Geschichte erzählen, um das Produkt oder die Dienstleistung lebendig zu machen.“

1. Platz: Marieluise Lampe, Berufliche Oberschule Regensburg
Thema der Arbeit: „Welche Ursachen und Auswirkungen hat „Boreout“?“

Die Jury: „Marieluise Lampe widmet sich einem gesellschaftlichen Tabuthema mit Präzision und präsentiert die Faktenlage ausführlich. Die Arbeit beleuchtet die wechselseitige Beziehung von Arbeitsplatz, Führungsstil und Personalmanagement auf die emotionale und körperliche Gesundheit des Einzelnen und zeichnet eine vielschichtige Einführung in ein komplexes Themengebiet der Neuzeit.
Aus der Arbeit: „Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte“ (Coward, 2020). Aber wenn Unterforderung und Langeweile den Arbeitsalltag beherrschen, ohne Aussicht auf eine spannende und anspruchsvolle Aufgabe, gleicht die vermeintlich beliebte Langeweile eher einer Strafe. Diese Problematik der Untätigkeit und Passivität in ihrem täglichen Berufsalltag entkräftet und belastet mehr Arbeitnehmer, als den meisten Menschen bewusst ist. Denn die daraus resultierende innere Leere des Nichtstuns im Job kann Berufstätige an einem Boreout erkranken lassen.“

2. Platz: David Garcia Kahmeyer, Berufliche Oberschule Neu-Ulm
Thema der Arbeit: „Kritische Beurteilung der CO2- Bepreisung in Europa“

Die Jury: „David Garcia Kahmeyer zeigt in seiner Seminararbeit intensives Verständnis für die Funktionsweise des europäischen Emissionshandelssystems hinsichtlich der Reduktion klimaschädlicher Treibhausgase und stellt diese Funktionsweise den gesamteuropäischen Klimazielen 2020 gegenüber. Das Rahmenthema „Nachhaltiges Wirtschaften“ verdient besonders im Zuge der anhaltenden „Fridays for Future“- Bewegung größte Beachtung. Anhand eines Ländervergleichs stellt David Garcia Kahmeyer differenziert die Chancen und Risiken der Einführung einer CO2-Steuer dar und diskutiert diese als ein Mittel zur Emissionsreduktion. Klare Argumentationsketten und ein hohes sprachliches Niveau werden von uns besonders honoriert.“
Aus der Arbeit:Ein erster und wichtiger Schritt wäre jedoch, neben dem EU-EHS ein komplementäres CO2- Bepreisungsinstrument wie eine CO2-Steuer einzuführen, die (…) auf europäischer Ebene eine geeignete Ergänzung wäre, um in den Nicht-EHS-Sektoren notwendige Emissionsminderungen zu erzielen. Das bestmögliche Ergebnis kann jedoch nur durch eine europaweit geltende und damit für alle Mitgliedsstaaten verbindliche CO2-Steuer erzielt werden, deren Mindesthöhe auf europäischer Ebene festgelegt und für einen jeden Mitgliedsstaat sektorenübergreifend verbindlich ist.“

2. Platz: Anna-Maria Heimerl, Staatliche Fachoberschule Regen
Thema der Arbeit: „Zukunftsträchtiger Branchenmix als Chance für das Fachkräftepotenzial“

Anna-Maria Heimerl, Staatliche Fachoberschule Regen

Die Jury: „Unter dem Überbegriff „ABERLAND REGio – quo vadis?“ erläutert Anna-Maria Heimerl die Herausforderungen und Zukunftschancen des niederbayerischen Landkreises Regen. Dazu stellt sie sowohl quantitativ als auch qualitativ die Vielfalt, Vorzüge aber auch Wachstumspotentiale der Region dar. Die Seminararbeit zeugt von hohem Mehrwert, da sie einen detaillierten Gesamteindruck zur idealen Branchenstruktur einer Region vermittelt. Exemplarische Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Landkreises runden die Arbeit gelungen ab.“
Aus der Arbeit: „Der Bereich der Wirtschaftsförderung beschäftigt sich mit Fördermittelberatung, mit der Bestandsbetreuung der Unternehmen im Landkreis und bietet Unterstützung bei der Fachkräfteanwerbung. Außerdem liegen die Existenzgründungsberatung sowie bestimmte Projekte im Aufgabenbereich der Wirtschaftsförderung. Das Regionalmanagement befasst sich mit der Verbesserung des Images, mit der Etablierung innovativer Technologien in den Firmen und setzt sich für die Stärkung des Ehrenamts ein.“

2. Platz: Justin Wagner, Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach
Thema der Arbeit: „Kommerzialisierung im Sport – eine ethisch-moralische Annäherung“

Justin Wagner, Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach

Die Jury: „Ein wirtschaftsethisches Thema attraktiv und gleichsam substanziiert aufbereitet: Justin Wagner beschreibt in seiner Arbeit zutreffend das Spannungsfeld zwischen dem „System Fußball“ und der Bedeutung des Sports vor dem Hintergrund der Professionalisierung, Globalisierung und Kommerzialisierung für einen großen Teil der Gesellschaft. Anhand konkreter Beispiele betrachtet er aus einer ethisch-moralischen Perspektive eindrucksvoll die Auswirkungen, welche eine stark monetarisierte (Fußball-)Welt auf die Einhaltung moralischer Grundsätze haben kann. “
Aus der Arbeit: „Die Kommerzialisierung des Fußballs hat in den letzten Jahrzehnten Dimensionen erreicht, dass es fraglich ist, welche Grenzen der Kommerzialisierung gesetzt sind und wie weit diese gehen darf. Sportliches und sportbezogenes Handeln wird zunehmend von außen gelenkt, wodurch die Einhaltung von Regularien und das Fair Play auf der Strecke bleiben. Verbindliche und einheitliche Standards, unter Einbeziehung ethischer Grundsätze, sind daher für einen sportlichen und fairen Wettkampf unumgänglich, jedoch allein nicht ausreichend. Denn nur durch ein Regelwerk lassen sich Risiken nicht minimieren und Verstöße nicht ausschließen.“

2. Platz: Theresa Winner, Theresien-Gymnasium Ansbach
Thema der Arbeit: „Marketing 4.0 Customer Journey und Customer Experience“

Theresa Winner, Theresien-Gymnasium Ansbach

Die Jury: „Die Strategien und Anforderungen beim Kontakt des Unternehmens mit dem potenziellen Kunden, auch „Touchpoint Management“, werden von Theresa Winner detailliert erörtert. Sie hinterfragt kritisch die Ansätze zur emotionalen Interaktion mit dem Kunden als Marketingstrategie und nimmt gesondert Bezug auf eine Veränderung der Kundenerfahrung durch die digitale Entwicklung. Dies verdient Anerkennung. “
Aus der Arbeit: „Mit der Digitalisierung ist eine Verschmelzung von Online und Offline jedoch auch nicht auszuschließen. Schon heute zeigt eine Studie, dass 80% der 14- bis 27- Jährigen und 78% der Menschen über 5o Jahre ein Angebot der Produkte sowohl online, als auch offline von den Unternehmen erwarten. E-Commerce mit dem Ziel einer erfolgreichen Customer Journey, Touchpoint Management und Customer Experience bleibt eine Nachahmung des klassischen Shoppings. „Am Ende zählt der direkte Kontakt zum Kunden“ (Goebel, 2019).“

3. Platz: Antonia Wißmüller, Berufliches Oberschule Weissenburg i. Bay.
Thema der Arbeit: „Kinder, Küche, Karriere – Frauen auf dem Arbeitsmarkt“

Die Jury: „Die unbezahlte Arbeit ist eine Säule des gesellschaftlichen und sozialen Lebens und wird zu großen Teilen von Frauen geleistet. Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere thematisiert Antonia Wißmüller auf anschauliche Art und Weise und klärt soziale und ökonomische Problemfragen souverän. Die Arbeit überzeugt durch fundierte Daten, die die Grundlage für ihre Argumentation bilden und findet in einem überzeugenden Fazit ihren Höhepunkt.“
Aus der Arbeit:Der Gender Pay Gap ist mit 21 % in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern in Europa erstaunlich hoch. (…) Die Offenlegung der Löhne in Betrieben wäre eine Möglichkeit der Entgeltlücke entgegenzuwirken, da Frauen bei der Gehaltsverhandlung eine Möglichkeit haben, auf das Gehalt ihrer männlichen Kollegen zu verweisen.“

Allen Wettbewerbsteilnehmern, insbesondere aber den sieben Preisträgern, darf die Jury, die aus Hochschulpräsident a.D. Prof. Dr. Erwin Blum, Unternehmerin Karin Hildebrand, Versicherungsvorstand Dr. Stefan Kunowski, Biga-Data-Experte Matthias Mauer, Young Professional Fabian Langaard, Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier, FNG-Vorstand Volker Weber, Verleger Dr. Frank-B. Werner sowie Stiftungsgeschäftsführer Edmund Pelikan besteht, ihre Anerkennung für die eingereichten Arbeiten aussprechen.

Vor allem zeigen diese Teilnehmer, dass Finanzbildung unabhängig von Geschlechterklischees abläuft. Die Frauenquote unter den Wettbewerbsteilnehmern beträgt deutlich über 50 Prozent. Und den ersten Platz teilen sich jeweils zwei Teilnehmerinnen. Hinzu kommt, dass alle Schulformen, Gymnasium, Fachoberschule und Berufsoberschule jeweils unter den Gewinnern vertreten sind.

Die Freude über die zahlreichen Wettbewerbsteilnehmer und die prämierten hervorragenden Arbeiten im Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ verbindet auch dieses Jahr wieder die Stiftung Finanzbildung mit dem Appell, die Bedeutung von Wirtschaft als Schulfach zu unterstreichen, mehr praxisnahen Wirtschaftsunterricht in allen Schulformen und Jahrgangsstufen anzubieten, wie auch wirklichkeitsgetreuere Studieninhalte zu vermitteln. Hier ist die Stiftung Finanzbildung auch dem bundesweiten Bündnis Ökonomischer Bildung beigetreten. Die Stiftung Finanzbildung will ihren Teil dazu beitragen und mit dem geplanten „Deutschen Finanzbildungsforum“ als Präsenzveranstaltung sowie unter finanzbildungsforum.digital eine Plattform zu schaffen.

Quelle: Stiftung Finanzbildung (Pressemitteilung 07/2020)

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PATRIZIA GrundInvest überzeugt mit Wohnimmobilienfonds für Privatanleger

Bildquelle: PATRIZIA GrundInvest

Fondsbesprechung PATRIZIA Europa Wohnen Plus

Es ist für Anleger immer schwieriger, positive Erträge in der Kapitalanlage zu erzielen. Die Zinsen bleiben langfristig auf Negativniveau und nun schickt ein schwarzer Schwan namens Coronavirus die Börsen auf Talfahrt. Damit bleiben Sachwerte als Sicherheitsbausteine für das private Depot. Das ist zum einen physisches Gold, aber vor allem die Assetklasse Immobilie in all seinen bestehenden Formen. Für den Normalanleger wie auch für institutionelle Investoren sind in den letzten Jahren die Wohnimmobilien in den Fokus gerückt. Die früher oft als Langweiligste der Immobilieninvestments gesehene Anlageklasse wird diese heute als Stabilitätsbringer für jedes Immobilienportfolio betrachtet. 

Aber es ist klassischer Weise nicht leicht, in Wohnimmobilien zu investieren. Heute kostet eine einfache Zwei-/Drei-Zimmer-Wohnung in München oder Berlin einen mittleren sechsstelligen Eurobetrag und ist dann nur ein einziges Investment mit nur einem Mieter – hoffentlich. Und die Verwaltung und die Instandhaltung der Wohnung bleibt einem selbst. Aber auch Immobilien-Publikums-AIFs sind meist erst ab 10.000 oder 20.000 Euro zeichenbar. Und die vermeintliche Lösung von Crowdinvestments ab 100 oder 500 Euro zeigen immer wieder ihre Schwächen, da sie entweder mit Nachrangkonstruktionen komplett die Anlegersicherheit hintenanstellen oder durch Mängel in der Verwaltung Insolvenzen nicht vermeiden können. Meist bedeutet dies, dass die Investition verloren ist. Diese Lücke schließt u.E. der aktuelle PATRIZIA GrundInvest-Fonds „Europa Wohnen Plus“.

Der Fonds „Europa Wohnen Plus“

Der Fonds investiert den größten Teil der möglichen Investitionen in den bereits existierenden Spezial-AIF „PATRIZIA Europe Residential Plus“, einem alternativen Investmentfonds nach Luxemburger Recht. Dieser steht ausschließlich (semi-)professionellen Investoren ab einer Mindestbeteiligung von 200.000 Euro zur Verfügung. Daneben sollen Investitionen in weitere Zielfonds beziehungsweise geeignete Vermögensgegenstände investiert werden, mit dem Ziel einer weitgehenden Diversifizierung, wie es so schön in den WAI heißt. In der Produktinformation des Fonds wird dies anschaulich visualisiert. Schwerpunkt ist die Wohnimmobilie und gemischtgenutzte Immobilien mit untergeordneten ergänzenden Nutzungsarten, egal ob Parken, Praxen und Büros. Alternative Wohnformen können dabei auch Studentenappartments, betreutes Wohnen und Mikroapartments sein. Der Fonds plant Auszahlungen zwischen 3,5 Prozent und 4 Prozent vor Steuern pro Jahr. Als Gesamtrendite wird per anno 4,50 Prozent angestrebt. Die Besonderheit für diesen Publikums-AIF sind die Eliminierung von doppelten Gebührenstrukturen durch die weitgehende Vermeidung von Kosten im Publikumsfonds sowie die niedrige Einstiegsgröße von 5.000 Euro zzgl. Agio

Andreas Heibrock, Geschäftsführer PATRIZIA GrundInvest
Bildquelle PATRIZIA GrundInvest

Beispielhafte Anlageobjekte und Standorte 

Naturgemäß sind solch breit gestreuten Portfoliofonds Blindpools oder Semiblindpools. Da jedoch auf Zielfondsebene bereits drei Immobilien mit insgesamt mehr als 350 Wohnungen angebunden wurden, können hier bereits erste konkrete Investment gezeigt werden:

Studentenapartments direkt vis-à-vis der Universität in Luxemburg

Das Objekt aus dem Jahr 2017 mit 204 Einheiten mit Wohnungsgrößen von 21 bis 37 m² befindet sich in unmittelbarer Nähe des Campus der Universität Luxemburg in Esch-sur-Alzette, der zweitgrößten Stadt des Landes in der Boulevard des Lumieres 4, 4363 Esch-sur-Alzette. Die Mietflächen belaufen

sich auf 6.669 m² mit 94 Tiefgaragenstellplätzen. Der Kaufpreis wird mit 47.449.241 Euro und die Miteinnahmen mit 2.017.564 Euro angegeben, was einen Kaufpreisfaktor von 23,5 ergibt. 

Wohnen in Brüssel

Die Wohnanlage aus dem Jahr 2019 mit 58 Einheiten mit Wohnungsgrößen von 39 von 124 m² befindet sich im Stadtteil Forest, circa fünf km südlich vom Stadtzentrum. Hervorzuheben ist die sehr gute Verkehrsanbindung. Die Adresse lautet Avenue de Haveskerche 40 – 62 und Rue du Bambou 18 – 38, 1190 Forest, eine der 19 Gemeinden, die die belgische Hauptstadtregion bilden. Die Mietflächen belaufen sich auf 5.676 m² mit 58 Tiefgaragenstellplätze. Der Kaufpreis wird mit 22.500.000 Euro und die Miteinnahmen mit 900.000 Euro angegeben, was einen Kaufpreisfaktor von 25 ergibt. 

Wohnen gemixt mit Kita und Handwerkerhöfen in Hamburg

Das Anlageobjekt ist derzeit im Bau und wird voraussichtlich Anfang 2021 fertiggestellt. Mit 92 Wohneinheiten, davon 29 preisgebunden mit Wohnungsgrößen von 30 bis 140 m² ergänzt um Handwerkerhöfe (21,2 Prozent der Mieteinnahmen) und einer Kindertagesstätte (6,5 Prozent der Mieteinnahmen) liegt die Immobilien im westlichen Stadtteils Hamburgs Blankenese in der Alten Sülldorfer Landstraße 400 und 411, 22559 Hamburg Rissen. Die Mietflächen belaufen sich auf 12.468 m² mit 75 Tiefgaragenstellplätze. Der Kaufpreis wird mit 49.150.000 Euro und die Miteinnahmen mit 1.984.751 Euro angegeben, was einen Kaufpreisfaktor von 24,8 ergibt. 

Kapitalverwaltungsgesellschaft und Asset-Manager

Der Asset-Manager und die Kapitalverwaltungsgesellschaft sind erfahrene Töchter des Immobilienkonzerns PATRIZIA AG. PATRIZIA bezeichnet sich als global führende Partner für paneuropäische Immobilien-Investments mit 35 Jahren Immobilienexpertise, 23 Büros weltweit, über 350 institutionellen Investoren, über 5.000 Privatanlegern, 8 Milliarden Euro durchschnittliches Transaktionsvolumen p.a. von 2015 bis 2018, mehr als 44 Milliarden Euro Asset under Management und allein mehr als 200 Wohnimmobilienexperten.

Kosten und Laufzeit

Die Investition ist auf mehr als 10 Jahre angelegt, durch die entsprechende Verbindung zu den Zielfonds und einer – so wörtlich – Berücksichtigung eines angemessenen Puffers. Als Kosten werden ein Ausgabeaufschlag von 5 Prozent vom Anleger gezeichneten Kommanditeinlage sowie eine einmalige Vergütung in Höhe von insgesamt bis zu 3,5 Prozent als Höchstbetrag eingeplant. Damit wird eine doppelte Kostenstruktur weitgehend vermieden, da auf Ebene der Zielfonds natürlich Kosten erhoben werden. Die laufenden Kosten des Fonds werden mit rund 0,32 Prozent angegeben, sofern man die angenommenen Kosten auf Ebene der Zielfonds mit berücksichtigt sind es rd. 1,20 Prozent. 

Das gefällt uns

+ Breit gestreutes Wohnimmobilienportfolio Europa

+ Reguliertes Konzept als AIF nach KAGB

+ Immobilienerfahrenes Managementteam

+ Reines Euroinvestment

+ Niedrige Einstiegsschwelle von 5.000 Euro

Was Anleger bedenken sollten

+ Semiblindpool, mit jedoch bereits ersten mittelbar getätigten Investitionen (mit Nennung von Beispielobjekte)

+ Doppelstöckige Konzeption wird durch reduzierte Kosten relativiert

+ Unternehmerische Beteiligung

+ Begrenzte Renditechancen

br+ Kommentar

Sowohl der Immobilienschwerpunkt Wohnen als auch die breite Streuung in der Regionalität und der Mieterdiversifizierung eignen sich für den Einstieg in diese Assetklasse. Die Einstiegsumme von 5.000 Euro zuzüglich Agio und die Gestaltungsart AIF mit seinen regulierten Sicherheitsbausteinen macht den vorliegenden AIF zu einer echten Alternative zu offenen Immobilienfonds und zu einem Crowdinvestment mit seinen nicht selten hochriskanten Ausprägung. Hauptzielinvestition wird der institutionelle Spezial-AIF PATRIZIA Europe Residential Plus. PATRIZIA als Emittent und der Firmenverbund ist seit mehr als 35 Jahren erfolgreich auf dem europäischen Immobilienmarkt aktiv und hat mehr als 42 Milliarden Euro Immobilien under Management.

Unser Resümee

+++ (empfehlenswert)

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Finanzbildung zahlt sich doppelt aus!

Landshut, 07.07.2018 – Auch dieses Jahr führte die Landshuter Stiftung Finanzbildung den Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ in der bayerischen Oberstufe durch. Hierbei konnten Schüler ihre Facharbeiten und Seminararbeiten zum Wettbewerb einreichen, wenn die Arbeiten die Fachgebiete Wirtschaft und Finanzen thematisierten. In diesem Jahr wurden fast 30 Abschlussarbeiten eingereicht. An den Abiturfeiern der jeweiligen Preisträger wurden die Preisgelder der Stiftung Finanzbildung von den Fachlehrern oder Direktoren überreicht. Die Auszeichnung namens Klaus-Hildebrand-Preis ist einem Münchner Unternehmer gewidmet, der Zeit seines Lebens sich für den Austausch von Wirtschaft und Lehre eingesetzt hat. Den 1. Platz belegte, eine Familientradition fortführend, Christopher Grittner vom Theresien-Gymnasium Ansbach, sein Bruder zählte im letzten Jahr ebenfalls zu den Preisträgern. Der zweite Platz wurde an zwei punktgleiche Wettbewerbsteilnehmer vergeben und der dritte Platz wurde von drei punktgleichen Schülern belegt. Ebenso fand erstmals die Auszeichnung eines Abiturienten mit einem Sonderpreis für Finanzhistorie statt. Somit wurden 2018 sieben Preisträger mit Preisgeldern bedacht.

Die Stiftung Finanzbildung freut sich, die Preisträger 2018 des Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“ zum Klaus-Hildebrand-Preis im Folgenden kurz zu präsentieren:

1. Platz: Christopher Grittner, Theresien-Gymnasium Ansbach
Thema der Arbeit: Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt der Zukunft 

Die Jury: „Christopher Grittner hat in herausragender Weise die möglichen Szenarien voranschreitender Digitalisierung, sowie Chancen und Risiken für den zukünftigen Arbeitsmarkt aufgezeigt. Fachlich kompetent durch zuverlässig belegte Informationen führt er strukturiert durch die Innovationen der Digitalisierung und bietet Ausblick auf die Weiterentwicklung verschiedene Sektoren des Arbeitsmarktes. Die große Menge praxisnah gewählter Beispiele neuer Technologien zeigt Aktualitätsbezug und Definitionen bilden das Fundament dieser wissenschaftlichen Arbeit.

Aus der Arbeit: „Einer Umfrage zufolge meinen Ökonomen, dass es kurz- bis mittelfristig zu einer Disruption am Arbeitsmarkt kommen wird. (…) Oxform Economics zufolge soll es im Zeitraum 2011 bis 2030 einen Rückgang der Erwerbstätigen in Deutschland von 5,2 % bei einer gestiegenen Bruttowertschöpfung von 26,5 % sowie einer Produktivitätssteigerung von 33,5 % geben.“

OStR Nicolas Gäbel, Jakob Fischer, Christoper Grittner, OStD Ralph Frisch (v. l.)

2. Platz: Jakob Fischer, Theresien-Gymnasium Ansbach
Thema der Arbeit: Die Hegemonialmacht China im geostrategischen Wettbewerb der Pazifik Region 

Die Jury: „Kurz nach dem G7 Gipfel ist der internationale Handel aktueller denn je. Die Arbeit von Jakob Fischer ist eine äußerst gelungene Einführung in dieses wichtige außenpolitische Thema mit Fokus auf China und zeigt intensives Verständnis für politische, geografische und ökonomische Strukturen.“

Aus der Arbeit: „Der Südpazifik ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch strategisch für China von großer Bedeutung (…) (Wang; 2005). So führen nicht nur wichtige Schifffahrtswege durch den Südpazifik, es befinden sich in den umstrittenen Gebieten auch sehr große Erdölvorkommen und große Fischbestände (Ebbighausen; 2013).“



2. Platz: Eva-Maria Maier, FOS Holzkirchen
Thema der Arbeit: Armes reiches Afrika: Wie Großkonzerne dem Kontinent schaden 

Die Jury: „Bereits Alfred Herrhausen († 1989, ehem. Vorstandssprecher der Deutschen Bank) hatte das Thema Afrika auf der Tagesordnung, ebenso griff Ex-Bundespräsident Horst Köhler das Spannungsfeld Afrika – Wirtschaft immer wieder auf. Eva-Maria Maier gibt mit ihrer Arbeit einen Einblick in Problemfragen, die entstehen, wenn westliche Wirtschaftskonzerne den afrikanischen Kontinent ausbeuten. Zwar bleibt der Blick einseitig, der Diskussionsanstoß wird von der Jury dennoch als bedeutend honoriert.“

Aus der Arbeit: „A few years ago, a flow of refugees reached Europe. Thousands of people left their native countries and african ones supposedly because of their bad living conditions. Taking a closer look shows that Europe is jointly responsible for the livelihood of the african population and therefore partly for the refugees.“

3. Platz: Manuel Kühnle, FOS Holzkirchen
Thema der Arbeit: Bitcoin. Die Währung der Zukunft? 

Die Jury: „Kryptowährungen sind ein Megatrend in der Finanzwirtschaft. Diesen greift Manuel Kühnle souverän auf und wägt tiefgründig Nachhaltigkeit und Risiken der neuen Technologie ab, unterstützt durch Expertenmeinung. Damit gibt er Ausblick auf die Möglichkeit eines bankenunabhängigen Zahlungssystems.“

Aus der Arbeit: „Bitcoin has definitely the potential to enlarge the market share, provided that people trust this currency and don´t see it as an object of speculations, but in comparison with largely accepted fiat currencies, Bitcoin has a huge deficit and is probably not able to make up leeway.“



3.
Platz: David Manghofer, Gymnasium Waldkraiburg

Thema der Arbeit: Ist die medizinische Versorgung eine Frage des Geldes? 

Die Jury: „Zwei-Klassen-Medizin – ein inflationär gebrauchter Begriff erhält von David Manghofer ein reflektiertes, wissenschaftliches Gesicht. Fundamentiert wird das deutsche Gesundheitssystem beleuchtet und auf Basis eigener Daten analysiert. Die Arbeit bleibt hier nicht an der Oberfläche, sondern stellt das Thema angenehm neutral in den Kontext der Wirtschaftswelt.“

Aus der Arbeit: „Das Idealbild der Ein-Klassen-Medizin geht von einer einheitlichen medizinischen Versorgung der Bevölkerung aus, die aber folglich keine Leistungsdifferenzierung duldet, das Finanzierbare nicht übersteigt und die Möglichkeit des Zukaufs weiterer Leistungen nicht zulassen darf.“

 

OStD Helmut Wittmann, David Manghofer, OStRin Eva-Maria Deinböck (v. l.)



3. Platz:
Nadine Rotter, Berufliche Oberschule Neu-Ulm

Thema der Arbeit: Kauf oder Leasing – KFZ-Finanzierungsmodelle im Vergleich 

Die Jury: „Ganz im Gegensatz zur Behauptung einer Abiturientin („Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann eine Gedichtanalyse schreiben. In 4 Sprachen), die 2015 mit ihrem Twitter-Posting das Bildungssystem kritisierte, zeigt Nadine Rotters Arbeit hier deutlich, dass Praxisbezug im Wirtschaftsunterricht vorhanden und sinnvoll verknüpft sein kann. Die Jury würdigt die grundlegende und gelungene Arbeit als Beitrag zur praktischen Weiterbildung von jungen Menschen im Finanzbereich.“

Aus der Arbeit: „Das Leasing ermöglicht Finanzierungsnehmern auf dem aktuellsten Stand der Technik zu sein und bei geringer monatlicher Liquiditätsbelastung innerhalb weniger Jahre viele unterschiedliche PKWs zu fahren und ist daher für Finanzierungsnehmer geeignet, die auf diese Aspekte viel Wert legen. Jedoch muss der Finanzierungsnehmer im Gegenzug mit einer höheren Gesamtkostenbelastung beim Leasing rechnen.“

 

OStDin Dr. Maike Tholen, Nadine Rotter (v. l.)



Sonderpreis Finanzhistorie: Michael Bonacina, Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut
Thema der Arbeit: Was machte Ludwig XVI wirtschaftlich falsch? 

Die Jury: „Erstmals vergibt die Jury einen Sonderpreis in der Kategorie Finanzhistorie. Die Fusion von geschichtlichem Hintergrund und Finanzthemen ist kein alltägliches und rein reproduktives Thema. Michael Bonacina verbindet in Eigenleistung Kenntnisse und Fakten, zieht wirtschaftswissenschaftliche Schlüsse und erkennt fehlerhafte Handlung. Dies verdient Anerkennung.“

Aus der Arbeit: „Mit dem Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 und den darauffolgenden Aufständen in ganz Frankreich wurde die Macht des dritten Standes endgültig demonstriert, woraufhin der Widerstand der Privilegierten in der Nationalversammlung gebrochen wurde und Reformen durchgeführt werden konnten. Bereits am 4. August beschließt das Gremium die komplette Abschaffung der Privilegien des ersten und zweiten Standes und damit auch die Abschaffung des von den Bauern verhassten Feudalsystems.“

 

OStD Peter Renoth, Michael Bonacina (v. l.)

 

Allen Wettbewerbsteilnehmern, insbesondere aber den Preisträgern, darf die Jury, die aus Hochschulpräsident a.D. Prof. Dr. Erwin Blum, Unternehmerin Karin Hildebrand, Versicherungsvorstand Dr. Stefan Kunowski, Big-Data-Experte Matthias Mauer, Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier, FNG-Vorstand Volker Weber sowie Stiftungsgeschäftsführer Edmund Pelikan besteht, ihre Anerkennung für die eingereichten Arbeiten aussprechen. In diesem Jahr hat Young Professional Fabian Langaard nach verschiedenen Positionen im internationalen M&A/Private Equity-Bereich neben seinen diversen Verwaltungsrats- und Aufsichtsratstätigkeiten die Jury mit seinem praxisbasierten Erfahrungsschatz ergänzt.

Die Freude über die zahlreichen Wettbewerbsteilnehmer und die prämierten hervorragenden Arbeiten im Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ verbindet die Stiftung Finanzbildung mit dem Appell, die Bedeutung von Wirtschaft als Schulfach zu unterstreichen, mehr praxisnahen Wirtschaftsunterricht in allen Schulformen und Jahrgangsstufen anzubieten, wie auch wirklichkeitsgetreuere Studieninhalte zu vermitteln.

„Die Bandbreite der diesjährigen Themen reichte von brandaktuellen Scoops – Bitcoins – bis hin zur Finanzhistorie –  Ludwig XVI. Das macht den Reiz des Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“ aus“, so Juryvorsitzender Edmund Pelikan. „Dank gilt hierbei den engagierten Lehrenden und den motivierten Schülern und Schülerinnen, eine solche Themenvielfalt aufzugreifen. Die Spitzenleistungen täuschen nicht darüber hinweg, dass bundesweit in Schulen die finanzielle Allgemeinbildung zu kurz kommt. Dies zu ändern hat sich die Stiftung Finanzbildung zum Ziel gesetzt.“

Quelle: Stiftung Finanzbildung (Pressemitteilung vom 07.07.2018)

 

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Deutscher BeteiligungsPreis 2017 für die Besten der Besten der Sachwertbranche

Landshut, den 27. September 2017 (Beitrag der epk media) Der 10. Deutsche BeteiligungsPreis wird in diesem Jahr am 26. Oktober 2017 in Landshut von dem Fachmagazin „BeteiligungsReport“ an herausragende Unternehmen und Persönlichkeiten der Sachwertbranche verliehen. Die Jury bildet wie bereits in den vergangenen Jahren die Redaktion des Fachmagazins, ergänzt um führende Publizisten, Fachjournalisten und Brancheninsider dieser Assetklasse.

Edmund Pelikan, Herausgeber des „BeteiligungsReport“ und Sachverständiger für Sachwerte und Investitionsvermögen, ist überzeugt, dass die Vertrauenskrise in der Finanzwelt durch Transparenz und offene Kommunikation überwunden werden kann.

Deshalb wird ab 2018 der Deutsche BeteiligungsPreis in Zusammenarbeit mit der Stiftung Finanzbildung um die vertrauensbildenden Labels „Trusted Consultant“ und „Trusted Asset“ für anlegerorientierte Vermögensberatung bzw. Vermögensverwaltung in einer zweiten Feierstunde ergänzt, die dann jeweils im Frühjahr stattfindet. Diese Qualitätssiegel werden mit einem aufwendigen Due Diligence Prozess unterlegt und sind auf die jeweils BEST 50 TRUSTEES limitiert.

Postum nominiert ist der kürzlich verstorbene AfW-Vorstand Carsten Brückner für sein langjähriges unermüdliches Wirken in der Branche. Für den Ehrenpreis Medien nominiert ist Beatrix Boutonnet für faire und kompetente Fachberichterstattung. Im Rahmen der Feierstunde wird die Hamburger IMMAC Holding für 20 Jahre hervorragendes Wirken im Sinne der Anleger auf dem Gebiet der Seniorenimmobilieninvestments geehrt.

Die Nominierungen des Deutschen BeteiligungsPreises 2017 im Einzelnen:

PI Pro∙Investor Immobilienfonds 3
TOP anlegerorientiertes Investmentvermögen

BVT Ertragswertfonds Nr. 6
TOP innovatives Investmentvermögen  

ÖKORENTA Erneuerbare Energien IX
TOP nachhaltiges Investmentvermögen

Jäderberg & Cie.
TOP alternatives Investment

Deutsche Lichtmiete Invest
TOP Direktinvestment

Habona Invest GmbH
TOP Managementseriosität

PROJECT Immobilien Gewerbe AG
TOP Projektentwickler für Immobilien

Deutsche Finance Group Institutional Investments
TOP institutionelles Investmentvermögen

ZBI Professional 10
Ehrenpreis der Journalisten

IMMAC Holding AG
Ehrenpreis 20 Jahre Immac

Beatrix Boutonnet
Ehrenpreis Medien

Carsten Brückner
Ehrenpreis Lebenswerk postum 

Diese Preisträger stehen in einer Linie mit Preisträgern der letzten Jahre wie Harald von Scharfenberg, Dr. Helmut Knepel, Oliver Porr aus den Emissions- bzw. Ratinghäusern oder Werner Rohmert und Ludwig Riepl aus dem journalistischen Bereich. Auch in diesem Jahr werden sich einige Preisträger anlässlich des Deutschen BeteiligungsPreises im Bayernteil der WELT am SONNTAG präsentierten, wo unter dem Titel „Ausgezeichnete Werte“ eine ganzseitige Sonderveröffentlichung geschaltet wird. Über den Termin werden wir Sie separat informieren.

Autor: Edmund Pelikan
 

 

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PROJECT Real Estate AG beruft Jens Müller zum Vertriebsvorstand

Jens Müller

Nürnberg, 25. Juli 2017 – Mit der Ernennung von Jens Müller zum Vorstand Vertrieb hat sich die Vorstandschaft der PROJECT Real Estate AG, der Dachgesellschaft von PROJECT Immobilien, Anfang Juni auf fünf Personen erweitert. Der 49-jährige Diplom-Kaufmann verantwortet ab sofort die Führung und Fortentwicklung des Wohn- und Gewerbevertriebes.

Hierbei blickt Jens Müller auf eine langjährige Erfahrung – unter anderem als Geschäftsführer und Board Member in verschiedenen Finanz- und Immobilienunternehmen wie der Salomon Invest AG und der HSH Real Estate AG – zurück. Seit dem 1. Juni 2017 ist er nun für den Ausbau des Vertriebes im Wohn- und Gewerbeimmobilienbereich in Deutschland sowie den Aufbau der Vertriebsstrukturen im Ausland verantwortlich.

In seiner neuen Position arbeitet Jens Müller im Vorstand der PROJECT Real Estate an der Seite von Michael Weniger (Vorstand Planung und Bau), Henning Niewerth (Vorstand Zentrale Dienstleistungen und IT/Softwareentwicklung), Dr. Matthias Schindler (Vorstand Projektentwicklung) und Karen Rieck (Vorstand Finanzen).

Quelle: PROJECT Immobilien Wohnen AG, Pressemitteilung vom 25. Juli 2017

 

 

 

 

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