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Category Archives: Erneuerbare Energien

ENOVA und HANSAINVEST Real Assets vereinbaren langfristige Partnerschaft im Bereich Windenergie

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Bunde/Hamburg, 05. September 2017 – Der Windenergieprojektierer ENOVA Energiesysteme GmbH & Co. KG (ENOVA) und die HANSAINVEST Real Assets GmbH (HANSAINVEST) haben eine langfristige strategische Partnerschaft im Bereich Windenergie vereinbart.

Diese umfasst die Gründung einer neuen Gesellschaft, eines so genannten Independent Power Producers (IPP). Der Asset Manager stellt der ENOVA IPP Mezzanine-Kapital zur Verfügung. Das erfahrene Familienunternehmen wird dieses Kapital für die Akquisition von eigenen und fremden Windparks nutzen. Im Investitions-Fokus stehen bereits laufende Windenergieprojekte sowie solche, die sich derzeit noch in der Projektierungs- und Genehmigungsphase befinden. Das Ziel: Bis Ende 2019 sollen über 100 Megawatt Leistung durch die IPP akquiriert werden.

In einem ersten Investitionsschritt wurden durch die ENOVA IPP bereits vier Windparks mit einer Gesamtleistung von rd. 25 MW erworben und durch Mezzanine-Kapital finanziert.

„Die Zusammenarbeit mit der HANSAINVEST Real Assets GmbH ermöglicht uns die strategische Erweiterung unseres Geschäftsmodells“, sagen die ENOVA Geschäftsführer Helmuth und Hauke Brümmer. „Die geschlossene Kooperation bietet für uns viele Vorteile: Wir können die Windparks langfristig im Eigentum behalten. Gleichzeitig können wir das freigesetzte Kapital verwenden, um unseren Expansionskurs zu finanzieren und Opportunitäten am Markt zu nutzen.“

Für die HANSAINVEST bedeutet die Investition in die strategische Partnerschaft eine Erweiterung des Projektportfolios sowie stetigen und planbaren Cash Flow über 20 Jahre – bei deutlich schlankeren Kostenstrukturen gegenüber üblichen Investment-Fonds. „Unsere erfolgreiche Investitionsstrategie im Bereich Infrastruktur wird mit der Gründung der ENOVA IPP weiter fortgesetzt. Die ENOVA ist ein erfahrener Marktplayer mit einem ausgezeichneten Track-Record. Mit dieser Transaktion sichern wir uns eine Pipeline mit attraktiven Produkten. Mit ENOVA als Partner können wir in eine diversifizierte Projektpipeline investieren – auch in schwachen Windjahren erlaubt diese Struktur einen sicheren Rückfluss des investierten Kapitals bei einem attraktiven Risiko-Rendite-Profil“, sagt Nicholas Brinckmann, Geschäftsführer der HANSAINVEST Real Assets.

Als Independent Power Producer (dt. unabhängige Stromerzeuger), kurz IPP, werden in der Elektrizitätswirtschaft solche Betreiber von Kraftwerken und anderen Anlagen zur Stromerzeugung bezeichnet, die im Gegensatz zu „klassischen“ Stromversorgungsunternehmen nicht über ein eigenes Stromnetz verfügen, um die produzierte elektrische Energie („Strom“) zu übertragen und an Endverbraucher zu verteilen.

ENOVA wurde in dieser Transaktion von esmera.partners und PWC Legal unterstützt, HANSAINVEST von fieldfisher, Baker Tilly und TÜV Süd.

Quelle. ENOVA / HANSAINVEST Real Assets, Pressemeldung vom 05. September 2017

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Wermuth: Investoren sollten auf Innovationen im Rahmen der „grünen Industrierevolution“ setzen

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Berlin, 21. Juli 2017 Marktnews): Wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit trägt unmittelbar zum Wirtschaftswachstum bei. Während immer mehr Unternehmen bestrebt sind, ihr Nettoergebnis zu steigern, verzeichnen Growth-Stage-Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette der grünen Industrierevolution ein rasches Wachstum.

„Investoren, die Teil der Erfolgsgeschichte dieser grünen Industrierevolution sein wollen, sollten daher ein Investment in diesem relativ jungen Sektor erwägen. Wachstumsunternehmen, die auf vielfältige Weise zur Steigerung der Ressourceneffizienz beitragen, rücken jetzt zunehmend in den Vordergrund. Je stärker in diese Unternehmen investiert wird, desto schneller reift der Sektor und desto früher können Anleger Erfolge ernten“, so Jochen Wermuth, Gründer und CIO von Wermuth Asset Management. „Beim jüngsten G20-Gipfel in Hamburg konnten wir die allgemeine Unzufriedenheit mit der US-Umweltpolitik erleben. Aber auch die Verteilung von Wohlstand in der Welt und die zunehmende Kluft bei Einkommen waren Ziel der Proteste. Beide Themen geben Anlass zu großer Sorge. Doch unserer Meinung nach werden es die Marktkräfte sein und nicht die Politik, die die Nutzung von erneuerbaren Energien und Ressourceneffizienz wirklich vorantreiben.“

Die externen Kosten der Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen, die sich vor allem in Umwelt- und Gesundheitskosten niederschlagen, liegen nachweislich zumindest gleichauf mit den Kosten der Stromerzeugung mit Solarstromanlagen oder übersteigen sie sogar. Im Jahr 2013 lagen die externen Kosten fossiler Energiegewinnung bei 150 US-Dollar pro Tonne Kohlenstoffdioxid (CO2)1. 2014 fielen bei der weltweiten Energieerzeugung in Kraftwerken durchschnittlich 519 g CO2 an, um eine KWh Strom zu erzeugen bzw. 519 kg für eine MWh2. Durch die Erzeugung von 1,92 MWh Strom fällt daher eine Tonne CO2 an. Das entspricht Kosten in Höhe von 150 US-Dollar, die von der Allgemeinheit getragen werden. Umgerechnet sind das externe Kosten von rund 78 US-Dollar pro Megawattstunde Strom aus Kraftwerken weltweit. Das ist mehr als die eigentlichen Kosten der Gewinnung von Energie aus erneuerbaren Quellen. So wird Energie aus erneuerbaren Quellen im Mittleren Osten, in den USA und Lateinamerika zu Preisen von nur 30 US-Dollar pro MWh verkauft. In Deutschland liegen die Preise für Sonnenenergie bei 68 Euro pro MWh; bei Windparks ist das Kostenniveau ähnlich.

Wermuth weiter: „Durch die Energiewende ergeben sich interessante wirtschaftliche Chancen, die direkt der Umwelt und der Gesellschaft nutzen. Die in den Entwicklungsländern erzielten Fortschritte, wie etwa die Nutzung von Solarenergie in entlegenen Ortschaften, schaffen einen greifbaren positiven Wandel in den Gemeinschaften vor Ort.“ Die Hauptakteure dieser grünen Industrierevolution sind agile KMU, die noch nicht an der Börse notieren. Wermuth Asset Management fokussiert sich auf Wachstumsunternehmen, die ohne Subventionen für erneuerbare Energien äußerst profitable Projekte umsetzen.

Quelle: Wermuth Asset Management (WAM)

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Green Bond Fonds mit rasantem Wachstum

Berlin, 11.07.2017 (Marktnews): Anleihen, deren Emissionserlöse ausschließlich zur Finanzierung von Umweltprojekten verwendet werden dürfen, werden immer beliebter. Das Emissionsvolumen der sogenannten Green Bonds wächst rasant. Gleiches gilt für Fonds, die gezielt in Green Bonds investieren. In Deutschland sind mittlerweile 13 Fonds zum Vertrieb zugelassen, die in grüne Anleihen investieren – Tendenz steigend.
Emissionsvolumen von Green Bonds wächst rasant

Das weltweite Emissionsvolumen von Green Bonds hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Während es sich 2012 noch auf 1,3 Mrd. Euro belief, waren es 2016 bereits 70 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr wird ein Emissionsvolumen von 132 Mrd. Euro prognostiziert. Ein Treiber dieser Entwicklung ist die Finanzierung von Projekten gegen die Erderwärmung.

13 Green Bond Fonds am Markt

Das in den vergangenen drei Jahren massiv gestiegene Interesse und Emissionsvolumen hat zahlreiche Asset Manager dazu bewegt, Green Bond Fonds aufzulegen. Stand Ende April 2017 sind in Deutschland 13 Green Bond Fonds zum Vertrieb zugelassen – davon richten sich neun an Privatanleger, vier an institutionelle Investoren. Das aggregierte Fondsvolumen der 13 Fonds beträgt rund 650 Mio. Euro. Größter Fonds mit einem Volumen von knapp 158 Mio. Euro ist der MIROVA GREEN BOND – GLOBAL. Scope erwartet eine weitere Zunahme sowohl der Anzahl als auch der Fondsvolumina.

Performancehistorie noch jung

Das Gros der Fonds zeigte im Jahr 2016 eine Performance in der Bandbreite von +1,2% bis +3,5%. Performance-Spitzenreiter war im vergangenen Jahr der rund 50 Mio. Euro schwere ERSTE RESPONSIBLE BOND GLOBAL IMPACT. Zwei Fonds konnten im vergangenen Kalenderjahr hingegen keine positive Rendite erwirtschaften. Grundsätzlich unterscheiden sich die Renditen von Green Bonds nicht von herkömmlichen Anleihen. Die Bonität des Emittenten – und nicht Zweck der Investition – bestimmt die Rendite. Die Mehrzahl der Fonds wurde erst in den vergangenen zwei Jahren aufgelegt.

Green Bond Anteile an den Portfolios meist bei mehr als 90%

Sämtliche Fonds können bis zu 100% in Green Bonds investieren. Die tatsächlich investierte Green Bond Quote liegt Ende April 2017 bei den meisten Fonds oberhalb von 90%. Den höchsten Anteil an Green Bonds im Portfolio weist der Raiffeisen-GreenBonds mit 98,20%, die niedrigste Quote der Nikko AM World Bank Green Fund mit 71,46% auf.
Da der Markt für grüne Anleihen hinsichtlich Tiefe und Breite noch ausbaufähig ist, investieren derzeit nicht alle Fonds ausschließlich in Green Bonds. So investiert der ERSTE RESPONSIBLE BOND GLOBAL IMPACT neben Green Bonds, von der European Investment Bank emittierte Climate-Awareness-Bonds auch in zertifizierte Social Bonds. Eine exakte Grenze zwischen Green und Social Bonds lässt sich teilweise nicht ziehen, da bei manchen Anleihen die Emissionserlöse sowohl für ökologische als auch soziale Projekte verwendet werden.

Einheitliche Definition fehlt

Der Markt für Green Bonds ist ein stark wachsendes, globales Anleihesegment, in dem Gelder ausschließlich für die Finanzierung von ökologischen Projekten verwendet werden. Derzeit ist dieses Anlagesegment noch zu jung, um valide Aussagen über ihren Beitrag zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise treffen zu können.
Fest steht aber: Grüne Anleihen können einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Transparenz von Finanzdienstleistungen liefern, da Investoren im Verkaufsprospekt nachlesen können, in welche Projektkategorien investiert wird.
Damit sich Green Bonds dauerhaft aus ihrer Nische befreien, muss ihre Qualität und Transparenz durch eine stärkere Standardisierung weiter forciert werden. Bislang fehlt eine einheitliche Definition von Green Bonds und auch strenge Prüfkriterien, die Emissionen und Emittenten erfüllen müssen, um als „grün“ oder „nachhaltig“ gekennzeichnet zu werden. Ebenso beruht die Anwendung und Einhaltung der Green Bond Principles auf Freiwilligkeit.
Ausblick: Emissionen werden zunehmen Mit rund einem Dutzend Green Bond Fonds ist das Angebot derzeit für deutsche Anleger noch überschaubar. Die rasante Zunahme der Green Bond Emissionen wird auch zu weiteren Auflagen von Green Bond Fonds führen.

Quelle: Scope Analysis GmbH

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Thomas Hartauer und Andreas Roth gründen CAV Partners

von links: Andreas Roth und Thomas Hartauer

Regensburg, 27. Juni 2017 – Thomas Hartauer und Andreas Roth, langjährige Investmentprofis für Erneuerbare Energien, gehen mit der CAV Partners Gruppe neu an den Start. Als Asset Manager und Initiator nachhaltiger Kapitalanlagen offeriert das in Regensburg ansässige Unternehmen professionellen Investoren maßgeschneiderte Beteiligungsmöglichkeiten.

Mit im Boot ist seit Kurzem auch Michael Horling, Leiter der Grüne Sachwerte Gruppe aus Bremen. Er begleitet die geplante Auflage eines Spezialfonds für Sonne und Wind als Treuhänder. Neben Projekten im Bereich Erneuerbare Energien gehört auch das globale Zukunftsthema der Wasseraufbereitung zum Kerngeschäft von CAV Partners.

Beide Partner sind seit Jahrzehnten auf den Kapitalmärkten aktiv. Der ausgebildete Bankbetriebswirt Hartauer startete seine Karriere vor über 20 Jahren bei einer Genossenschaftsbank. 2002 wechselte er in den Investmentfonds-Bereich und den Beteiligungsmarkt für Erneuerbare Energien zur Lacuna AG. Dort steuerte er als Vorstand und Geschäftsführer die Firmengruppe und unterschiedlichste Wind- und Solarprojekte mit einem Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro. Auch Vorstandskollege Roth verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Expertise auf den Kapitalmärkten, davon 21 Jahre im Bereich der Erneuerbaren Energien. Nach der Ausbildung zum Finanzwirt war Roth über zehn Jahre im öffentlichen Finanzwesen unter anderem in der Steuerprüfung tätig. Danach wechselte er in die Selbständigkeit und beriet Privatkunden, Stiftungen sowie Institutionelle im Bereich nachhaltiger Kapitalanlagen. Roth hat bereits mehrere Produkte für Erneuerbare Energien aufgelegt und unter anderem eine Energiegenossenschaft gegründet, in der er auch heute noch als ehrenamtlicher Vorstand aktiv ist. Aktuell betreut er als Beirat verschiedener Erneuerbare Energien-Parks ein Finanzvolumen von mehreren hundert Millionen Euro und verfügt wie Hartauer über ein großes Netzwerk im Beteiligungsmarkt.

CAV-Partners will sich unter der Leitung von Hartauer und Roth zunächst Projekten der Windkraft und Sonnenenergie widmen. Mit der bereits erfolgten Registrierung der eigenen KVG durch die BaFin beginnt das Unternehmen nun mit der Emission des Spezialfonds CAV Sonne und Wind I. Dieser bündelt im Rahmen eines Exklusivmandats Anteile an bereits bestehenden Solar- und Windparks. Darüber hinaus will sich das Unternehmen künftig auch dem weltweit bedeutenden Thema der Aufbereitung sauberen Trinkwassers widmen.

Quelle: CAV Partners, Pressemitteilung vom27. Juni 2017

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Scope bestätigt das Asset Management Rating der Commerz Real AG mit AA (AMR)

Berlin, 23.06.2017 (Marktnews): Dabei werden die jeweiligen Segment-Ratings in den Unternehmensbereichen Commerz Real KVG und CFB-Invest von Scope bestätigt: AA (AMR) Erneuerbare Energien und Infrastruktur, AA- (AMR) Aviation, A+ (AMR) Shipping.

Das bereits am 20.06.2017 bestätigte AAAMR im Bereich Immobilien findet ebenfalls Eingang in das Gesamtrating der Commerz Real AG.

Scope bestätigt die sehr hohe Qualität der Commerz Real AG (CRAG) sachwertbezogener Investments in den Unternehmensbereichen KAGB-konformer AIF sowie unternehmerischer Beteiligungen. Im Rating bewertete Anlagesegmente sind hierbei erneuerbare Energien und Infrastruktur sowie Flugzeug- und Schiffsinvestments. Im Rahmen eines eigenständigen Ratings wurde das Asset Management der Gesellschaft im Segment Immobilien ebenfalls mit sehr gut bestätigt.

Die Gesellschaft zählt mit einer über vierzigjährigen internationalen Finanzierungs- und Strukturierungshistorie zur Gruppe der führenden europäischen Investment und Asset Manager für Sachwerte. Das Unternehmen zeichnet sich durch eine sehr hohe produktspezifische Qualität, sowohl für institutionelle als auch für Privatanleger sowie durch ein integriertes Investment- und Risikomanagement aus.

Die CRAG verfügt über eine hohe lokale Präsenz in ihren jeweiligen Investmentregionen. Die robuste Einnahmenbasis aus Anlage- und Finanzierungsprodukten und die enge Einbindung in den Commerzbank Konzern gewährleisten aus Sicht von Scope eine sehr hohe Unternehmensstabilität. Im Privatkundenvertrieb profitiert die CRAG von der hohen Expertise der Muttergesellschaft im Online-Banking und internetbasierten Marketing. Institutionelle Investoren bedient die Gesellschaft mit maßgeschneiderten Sachwertinvestments und Strukturierungen. Das klare Bekenntnis zu unternehmerischer Verantwortung und nachhaltigen Produktangeboten wird von Scope mit sehr gut bewertet. Die hohe Fluktuation im Vorstandsbereich der Gesellschaft begrenzt das Rating. Gleichwohl erachtet Scope die rasche Umsetzung neuer strategischer Ressortzuschnitte im Vorstand sowie die Besetzung der vakant werdenden Position mit einer langjährigen Managerin aus den eigenen Reihen bzw. dem Konzernumfeld als zielführend.

Wesentliche Faktoren für das sehr gute Ratingergebnis sind unter anderem die sehr gute Performance der Anlagevehikel im erneuerbare Energien- und Infrastruktur-Portfolio. Hier konnten prospektierte Renditeprognosen im Solarbereich teilweise deutlich übertroffen werden. Das insgesamt gut diversifizierte Portfolio ist strategiekonform vornehmlich in deutsche Photovoltaik sowie mit Beimischungen in Windenergieprojekte investiert. Branchenüberdurchschnittlich ist die vorgehaltene hohe technische Kompetenz im Bereich erneuerbarer Energien und Schiffe. Partnerschaften mit renommierten technischen Dienstleistern wie dem Fraunhofer Institut und TÜV-Süd im erneuerbare Energien-Bereich sind klar positive Ratingfaktoren.

Die langjährig im Flugzeugumfeld bestehende Expertise sowohl bei Eigenkapital- als auch Leasinggestaltungen konnte die Gesellschaft zielführend bei Ausplatzierung ihres ersten KAGB-konformen geschlossenen Publikums-AIF umsetzen. Die rentierliche Anbindung strategiekonformer Sachwerte gestaltet sich im derzeitigen Wettbewerbsumfeld herausfordernd, eine selektive Ankaufspolitik sowie neue Produktinitiativen für institutionelle Investoren werden jedoch von Scope positiv beurteilt. Das Rating wird limitiert durch Vermietungsrisiken bei einigen Immobilienbeteiligungen sowie der anhaltenden Underperformance der Assetklasse Schiffe.

Beide Bereiche stellen eine kurz- bis mittelfristige Herausforderung im Asset Management dar; im Immobiliensegment stehen im laufenden Geschäftsjahr planmäßige Fondsauflösungen an, wobei die Vermarktung von Assets entsprechend in die Wege geleitet wurde. Nach Einschätzung von Scope sollten hier angemessene Exitergebnisse für Anleger erzielt werden können. Ähnliches gilt für aktuelle Verkaufsverhandlungen im Schiffsportfolio.

Quelle: Scope Analysis GmbH

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Lacuna goes Kanada

Regensburg, 23. März 2017 – Der Markt für Erneuerbare Energien in Kanada gilt als hochprofitabel. Klimatisch ist das Land sowohl für Photovoltaik- als auch Windkraftanlagen geeignet. Erneuerbare Energien werden dort zudem von Seiten der Politik massiv gefördert. Ein Joint Venture mit erfahrenen kanadischen Partnern und eine enge Zusammenarbeit mit der deutsch-kanadischen Außenhandelskammer (AHK Kanada) eröffnet dem Regensburger Unternehmen Lacuna ein großes Netzwerk und Zugriff auf lokale, aussichtsreiche Projekte. Die kanadischen Joint Venture Partner und die AHK Kanada dagegen profitieren von der langjährigen Erfahrung der Lacuna Gruppe im Bereich der Erneuerbaren Energien. Für Investoren eröffnen sich somit vielversprechende Investitionsmöglichkeiten.

Das Joint Venture „Lacuna Canada Infrastructure and Renewables Inc.“ ist unter Dach und Fach. Die zur bayerischen Engelhardt Familienstiftung gehörende Lacuna Gruppe, Spezialistin für Beteiligungen im Markt Erneuerbarer Energien, und ihre Schwesterunternehmen Iliotec und Fronteris geben das bereits Anfang des Jahres unterzeichnete Joint Venture mit dem von Helen Platis vertretenen kanadischen Partnerunternehmen bekannt. Damit findet ein mehrjähriger Research- und Auswahlprozess unter Einbeziehung der AHK Kanada, seinen erfolgreichen Abschluss.

Die bayerische Unternehmensgruppe profitiert von der über 20 Jahre langen Erfahrung der Kooperationspartnerin Helen Platis. Sie war beispielsweise zuletzt in leitender Position beim kanadischen Projektentwickler Stantec tätig und bringt das notwendige Detailwissen und viele nützliche Kontakte im Bereich Implementierung von Erneuerbaren Energien in Kanada und den USA mit.

Die AHK Kanada fungierte hierbei vor allem als Türöffner zu einem großen Netzwerk mit vielen lokalen Projektanbietern und Dienstleistern, unter denen sich schlussendlich auch die Joint Venture Partnerin Platis befand. Die Lacuna Gruppe erweist sich für die Kanadier als idealer Partner. Die deutsche Unternehmensgruppe betreibt unter anderem Süddeutschlands größtes zusammenhängendes Windpark-Cluster und diverse Solarparks. Die Lacuna-Schwester Fronteris plant und realisiert bereits seit den 90er Jahren unterschiedlichste Großprojekte im Bereich der Erneuerbaren Energien, so beispielsweise Windparks, Biogasanlagen oder Sonnenkraftwerke. Iliotec gehört mit einer Markterfahrung von über 20 Jahren zu den führenden deutschen Photovoltaikspezialisten. Gemeinsam mit den beiden Konzernschwestergesellschaften möchte Lacuna in Kanada vor allem in die Bereiche Photovoltaik und Windenergie investieren und privaten wie institutionellen deutschen Investoren hierfür individuell zugeschnittene Beteiligungsmöglichkeiten anbieten.

Ottmar Heinen ist überzeugt von den Chancen dieser Kooperation: „Wir sehen in Kanada großes Potential für Investoren. Unser in Toronto/Ontario ansässiges Team um Helen Platis geht mit viel Engagement in diese auf Langfristigkeit ausgerichtete Zusammenarbeit. Gemeinsam werden wir in Zukunft viele Projekte verwirklichen. Die Rahmenbedingungen vor Ort sind in vielerlei Hinsicht ausgezeichnet. Wir gehen davon aus, dass wir bereits in 2017 erste Projekte realisieren werden.“

Quelle: Lacuna GmbH

 

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Green City Energy baut ersten Windpark im Saarland

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München, 20. Februar 2017 – Die Fundamente und die Zuwegung des Windparks Gischberg sind bereits fertiggestellt, und auch die Montage der Betonturmteile ist abgeschlossen.

Vor einigen Tagen begann dann der Bau der Kabeltrassen für den ersten saarländischen Windpark von Green City Energy. Der Bau des Windparks Gischberg markiert den nächsten wichtigen Schritt des sukzessiven Aufbaus von Kraftwerkskapazitäten für den Kraftwerkspark III von Green City Energy. Drei norditalienische Wasserkraftwerke, ein französischer Solarpark und drei deutsche Windparks sind bereits in den Kraftwerkspark III integriert, weitere Projekte sind in konkreter Verhandlung.

Zwei Windenergieanlagen vom Typ GE 3.2.-130 baut Green City Energy auf dem Gischberg auf der Gemarkung der Gemeinde Schmelz im Kreis Saarlouis. Mit einem Rotordurchmesser von 130 Metern bei einer Nabenhöhe von 134 Metern ist der neue Anlagentyp mit einer Leistung von 3,2 MW speziell an die Windverhältnisse von Binnenlandstandorten angepasst.

Im nächsten Schritt werden voraussichtlich ab der zweiten Märzwoche die Anlagenteile von GE angeliefert und sukzessive montiert. Die Inbetriebnahme des Windparks Gischberg ist für Ende März 2017 geplant. Der produzierte Grünstrom wird nach altem EEG vergütet.

Eine Investition in den Windpark Gischberg ist über die festverzinslichen Anleihen „Kraftwerkspark III“ möglich. Der Kraftwerkspark bündelt Erneuerbare-Energien-Anlagen in Deutschland, Frankreich und Italien und beinhaltet bereits drei deutsche Windparks, ein französisches Solarprojekt und drei italienische Wasserkraftanlagen.

Quelle: Green City Energy

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Scope Analysis gibt Ausblick auf 2017

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Berlin, 24. Janaur 2017 – Alternative Anlageklassen bleiben 2017 im Fokus von Investoren. Die mit Sachwerten erzielbaren Renditen sind im Vergleich mit Staatspapieren nach wie vor attraktiv. Allerdings profitieren nicht alle Assetklassen gleichermaßen vom Investoreninteresse.

Immobilien – Ausblick positiv
Die US-Immobilienmärkte werden im Jahr 2017 trotz politischer Unsicherheiten von fundamentalen Entwicklungen profitieren: Auch der deutsche Immobilienmarkt bleibt für Investoren begehrt. Eine grundsätzliche Überhitzung der deutschen Wohnimmobilienmärkte sieht Scope nicht. Die Lage am britischen Immobilienmarkt ist aus Investorensicht besser als direkt nach dem Brexit-Votum befürchtet. Dies gilt auch mit Blick auf 2017.

Erneuerbare Energien – Ausblick leicht negativ
Der grundsätzliche positive Ausblick wird vor allem durch Unsicherheiten in Bezug auf Einspeisevergütungen eingetrübt. Der zunehmende Einsatz von langfristigen Stromabnahmeverträgen (PPA) mit bonitätsstarken gewerblichen Abnehmern mindert Risiken. Scope erwartet, dass erneuerbare Energien-Projekte ihre Leistung künftig verstärkt direkt an gewerbliche oder industrielle Nutzer verkaufen werden.

Flugzeuge – Ausblick leicht negativ
Die Auslastung der Flugzeuge ist global gesehen nach wie vor hoch, dennoch gibt es erste Anzeichen für Überkapazitäten in Asien. Das Wachstum der Passagierkilometer insgesamt verlangsamt sich. Die Verkehrswerte der Flugzeuge und die mit ihnen erzielbaren Leasingraten fallen, Finanzierungslücken sind jedoch nicht zu erwarten.

Schiffe – Ausblick stabil
Der Abbau der Überkapazitäten im Containersektor schreitet voran. Gleichzeitig ist das Orderbuch auf dem niedrigsten Stand seit 1999. Scope erwartet eine Fortsetzung der Konsolidierung. In zahlreichen Segmenten ist nach langen Krisenjahren der Wendepunkt erreicht.

Unterschiedliche Entwicklung bei offenen und geschlossenen AIF
Der Markt der geschlossenen Publikums-AIF tritt auf der Stelle. Das Emissionsvolumen stagniert und wird nach Ansicht von Scope auch in diesem Jahr nicht signifikant zulegen. Anders ist die Situation bei offenen Immobilienfonds. Sie verzeichnen Rekordzuflüsse und müssen die Annahme von Kundengeldern zum Teil reglementieren, damit die Liquiditätsquoten der Fonds nicht zu stark anschwellen. Dieser Trend wird sich auch 2017 fortsetzen.

Quelle: Scope Analysis GmbH

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Der ÖKORENTA Erneuerbare Energien VIII hat sein maximales Platzierungsvolumen von 25 Mio. Euro erreicht und wurde geschlossen!

Aurich, 2. Januar 2017oekorenta-logoDer Nachfolger – ÖKORENTA Erneuerbare Energien IX – ist bereits in Arbeit. Es handelt sich hierbei wieder um einen regulierten Alternativen Investmentfonds (AIF) im Segment der Erneuerbaren Energien. Der Vertriebsstart ist vorbehaltlich der notwendigen behördlichen Genehmigungen im ersten Quartal 2017 geplant.

„ Wir bleiben unserem bewährtem Konzept treu, weil wir davon überzeugt sind und die erfolgreiche Platzierung uns zeigt, dass Anleger wie Vermittler ebenfalls daran festhalten möchten“, so Jörg Busboom, Vertriebsvorstand der ÖKORENTA.

ÖKORENTA-Gruppe-Fakten:
•    Gründung 1999
•    30 Mitarbeiter
•    Einzige Anbieterin für breit angelegte, aktiv gemanagte Energieportfolios
•    Langjährige erfolgreiche Fondsserie
•    Kaufmännische und technische Expertise
•    Einzigartiges Bewertungssystem auf Basis einer Datenbank aus über 440 Energieparks
•    Rund 134 Mio. Euro derzeit verwaltete Vermögenswerte
•    Daraus allein im Jahr 2015 erwirtschaftete Strommenge für über 90.000 Durchschnittshaushalte

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Scope stuft das Rating des geschlossenen Spezial-AIF LHI Green Infrastructure Invest I von aa- (AIF) auf aa (AIF) herauf.

scope-logoBerlin, 21. Dezember 2016 – Der LHI Green Infrastructure Invest I plant, ein Portfolio in der Assetklasse erneuerbare Energien aufzubauen. Das Zielvolumen des Eigenkapitals beträgt 100 Millionen Euro, wohingegen das Gesamtinvestitionsvolumen des Fonds bis zu 250 Millionen Euro erreichen kann. Aktuell ist die Transaktion zu rund 56,6 Prozent des möglichen Zielvolumens investiert.

Im Vergleich zum initialen Rating konnten zwei weitere Windparks erfolgreich angebunden werden, so dass der AIF aktuell in drei deutsche und zwei französische Windparks sowie einen Photovoltaikpark in Deutschland investiert ist. Die Gesamtnennleistung der installierten Anlagen beträgt 79,3 MW. Das bisherige Investitionsvolumen beträgt circa 147 Millionen Euro, welches mit rund 91 Millionen Euro zu 61,6 Prozent aus vorrangigem Fremdkapital finanziert wird.

Die von Scope erwartete Rendite liegt bei 4,48 Prozent p. a. mit einer abwärts gerichteten Volatilität von 1,03 Prozent. Das Rendite-Risiko-Verhältnis des AIF lässt nach Einschätzung von Scope eine sehr gute risiko-adjustierte Rendite erwarten.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch:

die weitere Diversifikation des Portfolios durch die Anbindung hochwertiger Assets, die planmäßige Übernahme des Windparks Vallée du Don, die stabilen Rahmenbedingungen durch gesetzlich festgelegte Einspeisevergütungen, die vertraglich garantierte technische Verfügbarkeit der Windenergieanlagen von 97%, die vollständige Tilgung der Bankdarlehen während der geplanten Fondslaufzeit, die vertragliche Fixierung der wesentlichen Betriebskosten sowie das AMR von LHI Leasing von AA-AMR.

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem:

die hohe Schwankung der Energieerträge, die beschlossene Übergewichtung der Windenergie, die Schwankung der Marktstrompreise nach Auslaufen der gesetzlich festgelegten Einspeisevergütung, etwaig anfallende Rückbaukosten.

Die Scope Analyse hat für den AIF folgende Kennzahlen ergeben:

Break-even Wahrscheinlichkeit: 100,00% – Verlustmöglichkeit: 0,00% – Value-at-Risk: 0,00% – Risikoklasse: 3 (mittleres Risiko)

Die LHI Leasing GmbH ist eine Investment und Asset Management Gesellschaft, die seit 1973 am deutschen Markt tätig ist. Insgesamt verwaltete die LHI Gruppe per 31.12.2015 ein Investitionsvolumen von rd. 18,7 Milliarden Euro und hat 154 Investmentvehikel emittiert. Sie verfügt über ein Asset Management Rating von AA-AMR vom 30.11.2016 für das Segment erneuerbare Energien. Basierend auf diesem AMR geht Scope davon aus, dass der Manager in der Lage ist, das Portfolio weiter mit Assets gleicher Güte zu befüllen und zu managen.

Quelle: Scope Analysis GmbH

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