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Category Archives: Hall of Fame

Deutscher BeteiligungsPreis für ÖKORENTA

Die Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zeichnet die ÖKORENTA in der Kategorie TOP institutionelles Investmentvermögen für das Produkt „ÖKOstabil 7“ aus. Herzlichen Glückwunsch.

Die Urkunde zum Deutschen BeteiligungsPreis 2020 für ÖKORENTA und den Fonds „ÖKOstabil7“

Laudator Volker Weber gratulierte der Preisträgerin mit folgenden Worten:

Sehr geehrter Herr Goldenstein, verehrte Frau Goldenstein, sehr geehrter Herr Mack,

ihr Auricher Haus ÖKORENTA AG ist zwar hoch im Norden, aber eine Größe in der nachhaltigen Geldanlage. Als Vorstandsvorsitzender des Forums nachhaltiger Geldanlagen e.V. kann ich Ihnen nicht nur für das heute auszuzeichnendes Produkt, sondern für ihr Wirken als Ganzes meinen Aufrichtigen Dank aussprechen. Letztes Jahr konnten Sie ihr zwanzigjähriges Firmenjubiläum begehen.
Als Mensch entwächst man in diesem Alter gerade Mal der Adoleszenz, als Firma und als unternehmerischer Kopf dahinter ist man mit 20 jahren in der Finanzwelt fast schon ein Methusalem. Ein platziertes Eigenkapital von etwa 300 Millionen und fast 8.000 Anleger bestätigen die Qualität ihrer Arbeit.
Ihr anlegerorientierte Arbeit und ihr kundennahes Denken prägt ihre Produkte seit Beginn. Und so dürfen wir Sie dieses Jahr für ihr institutionelles Spezial-AIF ÖKORENTA ÖKOstabil 7 für die Zielgruppe der semiinstitutionellen Investoren, die qualitatives Impact Investing suchen, auszeichnen. Wie in den bereits zahlreich ausgezeichneten Publikumsfonds setzen Sie hierbei Ihre exzellente Marktkenntnis und Wissen über die Zielfonds ein un das, verbunden mit einer breiten Streuung, um eine Stabilität in der Ausschüttung und der Gesamtperformance zu erreichen. Das ist Ihnen gemäß ihrer aktuellen Performanceberichte stets gelungen.
Der Deutsche BeteiligungsPreis 2020 geht an die ÖKORENTA AG in der Kategorie TOP Institutionelles Investmentvermögen (Energie) für das Impact-Investing-Produkt ÖKOstabil 7.

Ich sage,

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung.

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Deutscher BeteiligungsPreis 2020 für PI Pro· Investor

Die Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zeichnet PI Pro·Investor in der Kategorie TOP anlegerorientiertes Investmentvermögen für das Produkt „Immobilienfonds 5“ und Performer des Jahres aus. Herzlichen Glückwunsch.

Die Urkunde zum BeteiligungsPreis in der Kategorie TOP anlegerorientiertes Investmentvermögen

Laudator Dr. Alfred Schmeding würdigte den Preisträger in seiner Laudatio mit folgenden Worten:

Lieber Herr Wolfermann,
meine Laudatio auf Sie – im Oktober 2015 – startete ich mit einer Aussage von Henry Ford, dem großen Automobilbauer:
„Gegen den Strom zu schwimmen ist deswegen so schwer, weil einem so viele entgegenkommen.“
Heute, bei meiner zweiten Laudatio zitiere ich Henry Ford mit seinen Worten:
„Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.“
Und ich erlaube mir, dazu Eigenschaften wie Integrität, Solidität, Geradlinigkeit, Ehrlichkeit, gepaart mit Weitblick und Mut zu ergänzen.
Diese Fähigkeiten, diese Eigenschaften, zeichnen den Unternehmer Klaus Wolfermann seit 1993 – Lenker der PI Pro Investor GmbH & Co. KG als heutiges Kernstück der PI Pro·Investor-Gruppe seit 2009 – aus. Und das unternehmerische Resultat nach nunmehr rund 11 Jahren?
Eine Unternehmensgruppe deren Management auf in Summe fast 100 Mannjahre Erfahrung in der Umsetzung der Strategie zurück blickt und heute aktiv Vermögens- bzw. Kapitalanlagen mit einem Wert von mehreren Milliardenfast eine viertel Milliarde Euro verwaltet.
Angeregt, begleitet und voll wirksam unterstützt wurden Sie, lieber Herr Wolfermann, in allen diesen Jahren in der Führung der PI Pro·Investor-Gruppe von Ihren langjährigen Mitstreitern Claus Burghardt und Jürgen Wienold.
So erkletterte die PI Pro· Investor-Gruppe, einem Bergsteiger gleich, alpine Höhen!
In all diesen Jahren hielten Sie, gemeinsam mit Ihren engsten Mitstreitern, kontinuierlich fest an den Leitgrundsätzen wie Investitionen
• primär in Bestandsimmobilien
• in prosperierenden Mittel- und Oberzentren
• in gesicherte Basisrentabilitäten mit Potenzial zur Wertsteigerung
und (besonders wichtig)
• in zufriedene Mieter.
Lieber Herr Wolfermann, in dieser langen Zeitspanne gewannen und sammelten Sie eine Vielzahl an Erfahrungen. Selbige gaben Sie – was Sie auszeichnet – weiter an ihre Mitmenschen, gemäß dem Motto:
„Erfahrungen sind der einzig wahre Reichtum. Verlieren kann man diese nicht – nur verschenken.“
Auch dann – behält man diesen Reichtum.
Solch einen Reichtum verschenkten Sie gern und reichlich, beispielsweise mit dem Anstoß, den „Verband der Kapitalverwaltungsgesellschaften und Sachwertanbieter“ im Sommer 2019 zu gründen. 10 Monate an Vorarbeit trugen Sie dazu bei.
Und da Sie bekanntlich für Ihre Vorhaben auch in die Verantwortung gehen, übernahmen Sie den Vorsitz für diesen Verband.
Lieber Herr Wolfermann,
mit Freude und gern überreiche ich Ihnen daher heute den Deutschen Beteiligungspreis 2020 für Ihre PI Pro Pro·Investor-Gruppe, hier für den Immobilienfonds 5.

Herzlichen Glückwunsch!

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Deutscher BeteiligungsPreis 2020 für Werner Dörrbecker

Die Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zeichnet Werner Dörrbecker, Osiris Investment GmbH, in der Kategorie TOP anlegerorientierte Investmentberatung aus. Herzlichen Glückwunsch.

Werner Dörrbecker der Osiris Investment GmbH bei der Überreichung des BeteiligungsPreises 2020 (Bild: Osiris Investment)

Laudator Helmut Schulz-Jodexnis ehrte den Preisträger per Videobotschaft:

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Deutscher BeteiligungsPreis 2020 für Dr. Frank B. Werner

München 23.10.20-Die Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zeichnet Dr. Frank B. Werner in der Kategorie Medien mit dem Ehrenpreis aus.

Herzlichen Glückwunsch.

Laudator Frederick Garnies (re.) überreicht den Deutschen BeteiligungsPreis 2020
an Dr. Frank Werner (li.) (Finanzen Verlag GmbH) Bildnachweis: Julian Mezger- Finanzen Verlag

Frederick Garnies ehrte den Preisträger mit folgender Laudatio:

Der Ehrenpreis des Deutschen Beteiligungspreises geht im Jahr 2020 an Herrn Dr. Frank-B. Werner, den Geschäftsführer des von ihm mitgegründeten FINANZEN-Verlages in München. 

Herr Dr. Werner hat in seiner Funktion in den letzten Dekaden der Beteiligungsindustrie beständig, dabei aber immer sachlich und unvoreingenommen, zur Seite gestanden. In den von ihm verantworteten Medien wie Börse:Online, €URO und €URO am Sonntag fanden Beteiligungsmodelle und deren Verantwortliche kontinuierlich redaktionelle Begleitung, auch in Zeiten, in denen es einträglicher gewesen wäre, ausschließlich Fehlentwicklungen in der Branche zu brandmarken oder zumindest einfacher, ganz auf eine Berichterstattung zu verzichten. 

Neben den zahlreichen unternehmerischen Beteiligungen des FINANZEN-Verlags unterhält Herr Dr. Werner auch persönlich ein Beteiligungsportfolio, so daß ihm des Investors Freud und Leid vertraut sind. Oscar Wildes Bonmot „I can resist everything except for temptation“ darf als Mahnung  insbesondere an die Entscheidungsträger der Finanzindustrie verstanden werden – für den diesjährigen Preisträger, der als gebürtiger Niedersachse und damit annektierter Preuße in Geschäftsdingen die sprichwörtliche Disziplin pflegt, muss diese nicht gelten. Herr Dr. Werner ist mir stets als fairer, zuverlässiger, emphatischer und multidisziplinär gebildeter Unternehmer begegnet, dem langfristige Partnerschaften deutlich wichtiger sind als kurzfristige Erträge. Allerdings: Schnelle, wenn auch auf fachkundiger Recherche fußende Spekulationsgewinne zaubern ihm nach wie vor eine ansonsten im fortgeschrittenen Alter eher selten zu beobachtende, spitzbübische Freude in sein Gesicht. 

Es ist mir daher eine Freude, Herrn Dr. Werner, auch und gerade weil er selbst alljährlich verdiente Leistungsträger aus der Finanzindustrie mit den Goldenen Bullen auszeichnet, zu dieser persönlichen Anerkennung, dem Ehrenpreis des Deutschen Beteiligungspreises, zu beglückwünschen. 

Frederik Garnies CEO LIONBAY Capital 

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Der Deutsche BeteiligungsPreis 2020 würdigt Herausragende der Sachwertbranche

Landshut, 23.10.20- Die Verlegerlegende Dr. Frank Werner wird mit dem persönlichen Ehrenpreis im Rahmen des Deutschen BeteiligungsPreises 2020 geehrt

„Die Sachwertbranche trotzt der Corona-Pandemie“- das hätte Edmund Pelikan, Juryvorsitzender des Deutschen BeteiligungsPreises, gerne verkündet. Aber die am 23. Oktober 2020 geplante kleine Feierstunde in Landshut, fiel den erhöhten Corona-Schutzmaßnahmen der letzten Tage zum Opfer. So wurden kurzerhand neben Einzelverleihungen die neuen Medien genutzt um digitale Preisübergaben zu vollziehen.

Trotz der Verlagsentscheidung die Preise 2020 nicht persönlich im festlichen Rahmen zu verleihen, stehen auch dieses Jahr noch die Menschen beim Deutschen BeteiligungsPreis im Mittelpunkt.

Den Ehrenpreis Medien erhielt Dr. Frank B. Werner für sein über Jahrzehnte andauerndes außerordentliches Wirken als Verleger und Investor insbesondere im Münchner Finanzenverlag. Laudator Frederick Garnies würdigte ausführlich Dr. Werners Verdienste für die Finanz- und Sachwertbranche und überreichte der Verlegerlegende die Ehrung.

Alle persönlichen Ehrenpreisträger werden in die Hall of Fame der Beteiligungsbranche aufgenommen, die unter dem Link beteiligungsreport.de/hall-of-fame/ abrufbar ist.

Die weiteren Preisträger, die 2020 ausgezeichnet wurden sind:

In der die Kategorie TOP anlegerorientiertes Investmentvermögen (Immobilien Deutschland)+ die Zusatzauszeichnung „Performer des Jahres“
PI ProInvestor Immobilienfonds 5, Röthenbach

In der Kategorie TOP anlegerorientiertes Investmentvermögen (Immobilien Europa)
Patrizia GrundInvest Europa Wohnen Plus, Augsburg

In der Kategorie TOP anlegerorientiertes Investmentvermögen (Immobilien USA)
DNL Exclusive Opportunity 1, Düsseldorf

In der Kategorie TOP institutionelles Investmentvermögen (Energie)
ÖKORENTA ÖKOstabil 7 (Spezial-AIF), Aurich

In der Kategorie TOP institutionelles Investmentvermögen
Nixdorf-LHI Immobilienfonds Wohnen im Alter (Spezial-AIF), München-Pullach

In der Kategorie TOP anlegerorientierte Investmentberatung
Werner Dörrbecker, Osirs Investments, Schwalmstadt

In der Kategorie TOP Managementseriosität
PROJECT Imvestment, Bamberg

In der Kategorie Ehrenpreis der Journalisten + der Zusatzauszeichnung „AIF des Jahres“
Primus Valor ImmoChance Deutschland Rendite Plus 10, Mannheim

In der Kategorie TOP Direktinvestment

12.18, BEECH Resort, Fleesensee

Die Sachwertbranche erfährt gerade in Corona-Pandemie-Zeiten, die flankiert werden durch Staatsschuldenexplosion, großen Zuspruch – und das auch im institutionellen Bereich. Dabei sollte aber immer die Qualität im Auge behalten werden und offen nach Leistungsbilanzen beziehungsweise Performanceberichten gefragt werden. Hier schreiten viele der oben ausgezeichneten Unternehmen mit überdurchschnittlicher Transparenz vorneweg. Deshalb bittet Juryvorsitzender Edmund Pelikan bei seinen Gratulationsschreiben die Preisträger, in punkto Anlegerorientierung nicht nachzulassen und die Investoren weiterhin mit Qualität zu überzeugen. Sein Dank gilt dabei auch den Medienkollegen Beatrix Boutonnet, Werner Rohmert, Friedrich Wanschka sowie den weiteren Laudatoren Frederick Garnies, Stefan Helm, Dr. Stefan Kunowski, Dr. Alfred Schmeding, Helmut Schulz-Jodexnis und Volker Weber.

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Unternehmer Hubertus Theissen für sein Lebenswerk geehrt

Landshut, 07.05.2020 (OPM): Der Münsteraner Hubertus Theissen, CEO der Dr. Theissen GmbH, ist über Jahrzehnte hinweg wohl einer der erfolgreichsten mittelständischen Sachwertvertriebe gewesen und hat wie wenige diesen Markt durch seine Ehrlichkeit gegenüber seinen Anlegerkunden und Geschäftspartnern geprägt. Mit Fug und Recht kann man resümieren, dass die Dr. Theissen Group sich über die Zeit einen sehr guten Ruf erarbeitet hat, getreu dem Motto: Ehrlich währt am längsten!

Heute führt er sein erfolgreiches Familienunternehmen, dem seine Gattin Dr. Ursula Theissen im Jahr 1988 als Mitgesellschafterin beitrat. Aktuell sind bereits seine Söhne Dr. Hubertus H. Theissen und Maximilian H. Theissen im Unternehmen fest verwurzelt, das sich mit 10 Standorten in Deutschland den Tätigkeitsfeldern Real Estate und Projektentwicklung von Hotels, Mikro-Apartments und Seniorenresidenzen widmet.

Grund genug für das Branchenmedium BeteiligungsReport, ihn als herausragende Unternehmerpersönlichkeit der Sachwertebranche mit dem Ehrenpreis 2020 für sein Lebenswerk zu ehren und Hubertus Theissen in die Hall of Fame der Sachwertbranche aufzunehmen, was auch dessen noch heute aktive Moderatorenstellung zwischen Anlageinteressenten und Emittenten würdigt.

Die Laudatio hält der Herausgeber des Fachmediums Edmund Pelikan, der betont: „Unternehmerpersönlichkeiten wie Hubertus Theissen sind in der heutigen Zeit rar geworden. Mit Engagement, Überzeugungskraft und Weitsicht ist er seit fast 45 Jahren erfolgreicher Unternehmer und hat dabei immer auch positive Impulse für die gesamte Sachwertbranche gegeben. Ehre wem Ehre gebührt.“

Quelle: epk media GmbH & Co. KG

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Eric Romba

Eric Romba

Die Aufnahme in die Hall of Fame der Sachwertbranche erfolgte mit der Verleihung des Deutschen BeteiligungsPreises 2019 in der Kategorie Lebenswerk.

Laudator: Oliver Porr, LHI Leasing

Sehr geehrter Herr Romba, lieber Eric, sehr geehrter Herr Pelikan, 
sehr geehrte Damen und Herren,


es ist mir eine große Freude, den heutigen Ehrenpreis für das Lebenswerk an Dich, lieber Eric, und damit an einen langjährigen Mitstreiter in der Branche der Sachwertinvestments übergeben und die Laudatio halten zu dürfen.

Als erstes möchte ich hervorheben, dass Du natürlich für einen Ehrenpreis Lebenswerk eigentlich viel zu jung bist. Du bekommst den Preis aber gleichwohl und das aus gutem Grund. Denn mehr als zehn Jahre lang hast Du unsere Branche der Sachwertinvestments aktiv mitgeprägt. Zehn Jahre sind wiederum ein ganzer Lebensabschnitt und hierfür verdienst Du Anerkennung. Verstehe deshalb diesen vielleicht zu früh verliehenen Ehrenpreis als Ansporn zu weiteren beruflichen Taten und als Dankeschön für Geleistetes.

Aufgewachsen bist Du im Ruhrgebiet, genauer gesagt in der Stadt Schwerte. Vermutlich erklärt das Dein bis heute bestehendes Interesse an einem Fußballverein aus Dortmund, den Du immer wieder gerne aufsuchst. Ich habe das immer als ein Stück Heimatverbundenheit von Dir interpretiert. Dem Rheinland bist Du im Studium noch verbunden geblieben und hast in Bonn Rechtswissenschaften studiert. Offenbar hat Dich das Studium aber nicht völlig beansprucht und so warst Du studienbegleitend wissenschaftlicher Mitarbeiter in der CDU/CSU Bundestagsfraktion, genauer in der Arbeitsgruppe „Inneres“. Dein Interesse an der Politik zielte dabei nicht nur auf die politische Aktivität als solche, sondern insbesondere die Fragen der politischen Meinungsbildung haben es Dir angetan. Ein Thema, das Du aus dem Effeff beherrschst.

Manchmal im Leben muss man bekanntlich Glück haben. Dein Glücksmoment bestand darin, dass Du das Studium in Bonn genau dann mit dem 1. Staatsexamen beendet hast, als der Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin anstand. Für die jüngeren unter uns: Das war 1999. Und nicht nur die Regierung zog um; auch Eric Romba folgte dem Ruf der Hauptstadt. So startete das Rechtsreferendariat in Berlin.

Offenbar füllte Dich auch das Rechtsreferendariat nicht zeitlich genügend aus. So warst Du nebenbei noch Referent und Pressesprecher der damaligen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU, Frau Professor Maria Böhmer. Damit warst Du Teil des Berliner Politikbetriebes geworden. Es wäre sicher eine Fehlinterpretation, wenn man Deinen Wechsel zur Kanzlei GSK Gassner Stockmann & Kollegen als Ausdruck einer persönlichen Politikverdrossenheit verstehen will. Denn dort hast Du sehr zielstrebig Mandate im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren – insbesondere zum Kreditwesengesetz – übernommen und Dich ganz nebenbei auch um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kanzlei gekümmert. Das 2. Staatsexamen im Jahre 2003 wurde quasi nebenbei erledigt.

Zu dieser Zeit mögen viele Branchen in Berlin lobbyiert haben. Die Sachwertebranche war aber nicht dabei. Vielmehr fristete der Verband Geschlossene Immobilienfonds (VGI) ein Mauerblümchendasein. Einige damals erfolgreiche Initiatoren aus dem Hamburger Bereich wollten sich damit nicht zufriedengeben und unter der Anleitung eines Journalisten und PR Beraters sollte der VGI in den Verband Geschlossene Fonds (VGF) konvertiert werden. Als politikaffiner Jungdynamiker bist Du so in den Fokus der interessierten Kreise geraten und wurdest im Alter von 33 Jahren Hauptgeschäftsführer des Verbands. Hört sich gut an, war aber zunächst ein Titel ohne Substanz:

Mitglieder? Wenige.
Verbandsstrukturen? Keine.
Bedeutung im politischen Berlin? Null.

Das ließe sich nun so fortsetzen. Es war eben die Herausforderung für jemanden, der es schaffen wollte. Und Du hast es geschafft. Bereits 2006 lernten wir uns kennen, denn Du hast uns wie viele andere auf Deiner Akquisitionsliste gehabt. Du hast nicht nur uns überzeugt, sondern auch viele andere Initiatoren. So bekam der VGF als Branchenverband eine Bedeutung. Liefen die ersten Jahre Deiner Tätigkeit noch wie geschmiert und freuten sich alle Beteiligten über stetig bessere Umsätze der Branche, so zeigten sich doch dunkle Wolken am Horizont. Nicht nur die Jahressteuergesetze enthielten regelmäßigen Diskussionsstoff, sondern auch regelmäßige Skandale im Initiatorenbereich störten eine erfolgreiche Lobbyarbeit zunehmend. Als Vordenker im Verband hast Du es übernommen eine Strategie unter dem Motto „Wir sind die Guten“ zu entwickeln. Branchenstandards entstehen nicht über Nacht. Sie wollen vorgedacht und intern diskutiert werden. Dies erfordert Kompromissfähigkeit und taktische Finesse. Beides hat Dich schon immer ausgezeichnet, aber Du hast es über die Jahre hinweg perfektioniert. Der Umgang mit dem Verbandsvorstand und den Mitgliedern ist zudem anders als die Führung eines Unternehmens: Man hat es nur mit Alpha-Typen zu tun, zumeist-Alpha Männchen. Dies erfordert eine gewisse Schmerzunempfindlichkeit und noch mehr diplomatisches Geschick. Eine gewisse Form von Elastizität ist ebenfalls im Verband hilfreich. Einerseits soll man sich von Verbandsmitgliedern nicht instrumentalisieren lassen und muss daher unnachgiebig sein, andererseits sind alle an Bord zu holen. Die zweite Führungsaufgabe ist dagegen sehr vergleichbar mit der Führung eines Unternehmens: es sind die richtigen Mitarbeiter zu rekrutieren. Verbände ganz allgemein und auch der VGF sind chronisch unterfinanziert, denn wer mag schon gerne die Verbandsarbeit sich etwas kosten lassen? Also kann die Mannschaft nicht mit Geld geködert werden. Es ist die menschliche Nähe und die Qualität der Aufgabe, die Mitarbeiter hält. Dies ist Dir immer gut gelungen und viele der seinerzeit jungen Mitarbeiter sind noch heute über den VGF und bsi im ZIA verwurzelt. Von der fachlichen Qualifikation der Mitarbeiter ist es wiederum nur ein kleiner Schritt zu den Aufgaben:

FRUG und MiFID I und II sind in Deine Tätigkeitszeit gefallen. Das KAGB und die AIFM-Direktive prägten jahrelang die Verbandsarbeit. Das Vermögensanlagegesetz garnierte den politischen Approach, dass nichts mehr unreguliert bleiben soll. Wenn wir heute ein Umfeld haben, dass uns noch Produkte im Sachwertebereich gestalten lässt, so ist es auch Deiner unermüdlichen Arbeit zu verdanken. Zu leicht war es möglich schlicht alle publikumstauglichen Produkte zu verbieten. Es waren die Gespräche hinter den Kulissen mit Politikern, Spitzenbeamten und auch vielen Journalisten, die den Weg zum heutigen KAGB ebneten. Nein, es ist kein großartiges Gesetz geworden. Aber wenn man bedenkt, was mit dem ersten Entwurf im Raum stand, ist es besser gekommen als zu erwarten war. Jeder Initiator kann damit arbeiten, die Branche lebt. Und das ist mehr als das Ergebnis so manch anderer Bemühung im politischen Berlin.

Zusammenfassend möchte ich also sagen, dass wir Dir – und wie Du immer betonst Deiner Mannschaft – einiges zu verdanken haben. Dies rechtfertigt schon den Ehrenpreis.

Aber es geht hier nicht nur um den Leistungserfolg. Es geht auch um die Komponente der Persönlichkeit. Mit dem Begriff des geschlossenen Fonds wurde auch der ursprüngliche Verbandsname VGF beerdigt. So wurde aus dem Verband geschlossener Fonds der Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen, der bsi. Der Wahrnehmung als Interessenvertretung und der Reputation tat dies keinen Abbruch. Doch der Markt und die Zahl der Marktteilnehmer schrumpfte. Für mich ist es Ausdruck Deiner persönlichen Stärke dies realisiert und die Konsequenzen gezogen zu haben. So hast Du den Weg für eine Überführung des bsi in den ZIA aktiv und positiv mitbegleitet. Dies ist wichtig, denn das politische Lobbying ist nicht leichter geworden und die stets wiederkehrenden Gesetzesänderungen erfordern nach wie vor eine hohe Aufmerksamkeit. Ich würde sagen: Du hast die Aufgabe jahrelang erfolgreich gemacht, nun ist der Stabswechsel erfolgt. Im ZIA sitzen etliche ehemalige Mitarbeiter von Dir, die diesen Auftrag bestens ausführen.

Als Anwalt bist Du nun bei der Kanzlei lindenpartners in Berlin tätig. Das Kapitalanlagerecht hat Dich immer noch im Griff, nur bearbeitest Du es nun aus einem anderen Blick heraus. dazu kommen viele interessante Themen aus den Bereichen des Assetmanagements, des Crowdinvestings und der Digitalisierung. ICO´s blockchain und Crypto sind nun Deine Welt.

Hierzu wünsche ich viel Erfolg, bedanke mich für den Einsatz für die Sachwertebranche und gratuliere sehr herzlich zum Ehrenpreis für das Lebenswerk.


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Dr. Klaus Jung †

Dr. Klaus Jung †

Die Aufnahme in die Hall of Fame der Sachwertbranche erfolgte mit der Verleihung des Deutschen BeteiligungsPreises 2019 in der Kategorie Lebenswerk postum.

Laudator: Stefan Helm, Dr. Jung & Partner Generalrepräsentanz

„Pionier der Investmentbranche“, „Gründer der Maklerpoolidee“, „Verkaufsguru“, „charismatische Unternehmerpersönlichkeit“ – sämtliche Attribute reichen nicht ansatzweise aus, einen der erstaunlichsten und besten Männer zu beschreiben, der die deutsche Investmentlandschaft entscheidend mitgeprägt hat.

Herr Dr. Klaus Jung war ein herausragender Charakter, ein Ausnahmekönner, der es wie kein anderer in Deutschland vor ihm geschafft hat, eine Vielzahl von Menschen von einer Idee zu begeistern, die im Laufe der letzten 61 Jahre weder an Richtigkeit noch an Wichtigkeit verloren hat: der Investmentidee. Er hat diese Idee zehntausenden Vermittlern und hunderttausenden von Anlegern nahegebracht. Dr. Jung wurde zum „Mr. Investmentfonds“.

Kennen Sie McDonald´s?
Kennen Sie BMW?
Kennen Sie die Deutsche Bank?
Spätestens nach diesen drei Fragen konnte sich niemand mehr dem Bann Dr. Jungs während eines Infoabends entziehen.
Die Vermögensstrategie Punkt für Punkt war und ist bis heute ein rhetorisches Meisterwerk mit Erfolgsgarantie! Die Vortragsweise des Dr. Klaus Jung war absolut einzigartig, authentisch und charmant zugleich. Es war jedes Mal ein Erlebnis der besonderen Art, wenn er zu seinem Publikum sprach.
Der Vergleich der Inflation mit dem morgendlichen Blick in den Spiegel blieb bei jedem Zuhörer für immer hängen und danach war klar, was Inflation bedeutet.

Bereits 1958 hatte Dr. Klaus Jung, Architektensohn aus Essen, promovierter Volkswirt und Marketingfachmann begonnen, die damals in Europa sehr neue Investmentfondsidee zur Vermögensanlage und Vermögensbildung publik zu machen und eine Vertriebsmannschaft zur Verbreitung in Deutschland aufzubauen.
Schon aus den frühen 60er Jahren stammen seine ersten Beiträge in der FAZ zum Thema „Investmentfonds“.

Nach dem Leitsatz „Multiplizieren statt Addieren“ erreichte die Firmengruppe von Dr. Jung bereits Anfang der 1970er Jahre einen Jahresumsatz von über einer Milliarde D-Mark, eine damals äußerst hohe Summe für eine deutsche Vertriebsgesellschaft.

Nach schwierigen Jahren Mitte der 1980er Jahre ist Dr. Klaus Jung ein leuchtendes Beispiel dafür, wie ein Mann auch größte Krisen bewältigen kann und wie ein engagierter Unternehmer, ausgestattet mit einer guten Idee, eiserner Disziplin, Führungsstärke und Begeisterung auch unter wirtschaftlich schwierigen Bedingungen den Aufstieg zum Marktführer erreichen kann.

Aber bei allem geschäftlichen Ehrgeiz hat er immer auch seine menschliche Seite gezeigt, mindestens einmal pro Jahr. Das Geburtstagsständchen kam so sicher wie das Amen in der Kirche verbunden mit den besten Wünschen. Und die kamen von Herzen!

Herr Dr. Klaus Jung hat in seinem Alterswohnsitz in der Vila Joya in Portugal, wohlbehütet von seiner Tochter Joy und dem liebevollen Personal des Hauses noch ein paar Jahre genossen, bevor er am 03. Juli 2019 im Alter von 88 Jahren einschlief.

Wir verneigen uns vor der Lebensleistung unseres Ur-Unternehmensgründers und Namensgebers Dr. Klaus Jung.

Er war ein wahrlich Großer der Investmentbranche, der stets den Kundenvorteil in den Mittelpunkt gestellt hat und den wir nie vergessen werden.

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Friedrich Wanschka

Friedrich Wanschka

Die Aufnahme in die Hall of Fame der Sachwertbranche erfolgte mit der Verleihung des Deutschen BeteiligungsPreises 2018 in der Kategorie Ehrenpreis Medien.

Laudator: Edmund Pelikan, Herausgeber BeteiligungsReport

Lieber Herr Wanschka,

wir kennen uns nun bereits seit über einem Jahrzehnt. Kennenlernen durfte ich Sie als Gründer und Spiritus Rector des wmd-brokerchannel.de, einer hochetablierten B-to-B-Marke. Das, was Sie vor allem auszeichnet – und da haben Sie den Druckerschwärze-Medien seit Langem eines voraus – ist, der Video– und Digitalpionier in der Branche seit etwa 1999 zu sein! Mit dem wmd-brokerchannel.de haben Sie im Februar 2001 eine einzigartige Informationsplattform für Finanz- und Versicherungsvermittler gegründet. Noch heute wird der wöchentliche Newsletter an Vertriebe, Makler sowie Vermittler verschickt. Messungen von Marktforschungsinstituten zufolge erreicht der wmd-brokerchannel.de wöchentlich mindestens jeden vierten Vermittler in der Branche. Das ist in Zeiten der Digitalisierung eine Hausnummer.

Aber Sie blieben nicht nur im World Wide Web. Sie erkannten früh, dass Digitalisierung wichtig, aber das persönliche Gespräch oft wichtiger ist. So entwickelten Sie ein einzigartiges Branchentreffen auf Mallorca, das nahezu eine Dekade lang die Sachwertbranche zusammenführte. Legendär ist der Schlagabtausch in den Diskussionsrunden über den Sinn von Medienfonds, den Einsatz von Kühlschiffen als Bananenfrachter und ähnlichem. Sie zähmten mit Ihrem Charme und Ihrer sanften Autorität die Branchen-Alphatiere. Aber auch Tagungsausfälle z. B. wegen Vulkanausbrüche bleiben in Erinnerung.

Für den Vertrieb schuf Friedrich Wanschka ein hoch angesehenes Diskussionsforum: den alljährlichen Vertriebsgipfel Tegernsee.

Er hatte den Mut, nach dem Nirwana der Sachwertbranche vor vier Jahren, wieder gemeinsam mit den Kollegen Stefan Loipfinger und Markus Gotzi das Sachwert-Kolloquium aus der Taufe zu heben und damit wieder die kritische Gesprächskultur innerhalb der Experten zu fördern. Das muss Ihnen hoch angerechnet werden.

Heute wird die Plattform wmd-brokerchannel.de ergänzt durch die Plattformen finanzbusinessportal.info, verbraucherfinanzen-deutschland.de und einige mehr.

Kurz gesagt: Lieber Herr Wanschka, Sie bringen Menschen zusammen, damit sie reden, sich austauschen und sich auch manchmal auskotzen. Und dies seit Jahrzehnten auf Ihre ganz besondere und individuelle Art. Ich bewundere Sie dafür und vor allem auch Ihr Durchhaltevermögen und diese Standhaftigkeit.

Ich freue mich sehr, unserem Kollegen Friedrich Wanschka den Ehrenpreis Medien im Rahmen des Deutschen BeteiligungsPreises 2018 überreichen zu dürfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Helmut Schulz-Jodexnis

Stefan Helm, Helmut Schulz-Jodexnis

Die Aufnahme in die Hall of Fame der Sachwertbranche erfolgte mit der Verleihung des Deutschen BeteiligungsPreises 2018 in der Kategorie Ehrenpreis Analysekompetenz.

Laudator: Stefan Helm, Dr. Jung & Partner Generalrepräsentanz

Lieber Herr Schulz-Jodexnis,

wenn man in den Fachmedien eine Diskussionsrunde sieht, eine Einschätzung des Marktes auf einem Kongress hört, eine Diskussion über Sachwerte auf einem Podium verfolgt oder eine Ehrung für einen Marktteilnehmer benötigt, wie auch heute hier, ist einer meist mit von der Partie: Helmut Schulz-Jodexnis, Leiter des Fachbereichs Sachwerte bei der Jung, DMS und Cie.

Deshalb ist allerspätestens heute die Zeit gekommen, ihn selbst für die Verdienste um seine Markttransparenz und die Analysekompetenz zu ehren und Helmut Schulz-Jodexnis damit in der Hall of Fame der Sachwertbranche aufzunehmen.

In vielen Positionen hat er seine Marktkompetenz unter Beweis gestellt, sei es als Vorstand der BIT Treuhand, als Mitglied der Geschäftsleitung bei den Maklerpools DMS Deutsche Maklerservice AG oder der Gamax Brokerpool AG. Die Wurzel aller Tätigkeiten ist aber seine Stellung als Leiter des Fachbereichs Sachwerte bei der Jung, DMS und Cie. bzw. der Aragon-Gruppe.

Dabei reicht die Prüfung weit über die klassische Produktprüfung hinaus. Oft werden die produktbegebenden Emittenten und Anbieter über Monate begleitet und mit den Sicherheitsansprüchen des Maklerpools in zahlreichen Gesprächen vertraut gemacht. Erst wenn man diese auf Herz und Nieren geprüft hatte und sie den rechtlichen, steuerlichen bzw. betriebswirtschaftlichen Ansprüche von HSJ standhalten, wir das Angebot auf die Empfehlungsliste von JDC gesetzt. Diese akribische Arbeit führt Schulz-Jodexnis in die Tiefe der Branche und verschafft ihm einen einzigartigen Überblick.

Aber wenn es aufgrund von Marktverwerfungen in seltenen Fällen Problemen des angeschlossenen Finanzanlagenvermittlers geben sollte, lässt sie Helmut Schulz-Jodexnis auch nicht allein. Durch seine absolute Marktkenntnis kann er hier wertvolle Hilfe leisten.

Zusammenfassend kann man sagen: Es gibt wohl kaum jemand im Markt, der einen vergleichbaren tiefen Marktüberblick hat wie Helmut Schulz-Jodexnis. Ich freue mich sehr, unserem Kollegen den Ehrenpreis Analysekompetenz im Rahmen des Deutschen BeteiligungsPreises 2018 überreichen zu dürfen, der die Aufnahme in die Hall of Fame der Beteiligungsbranche inkludiert.

 

 

 

 

 

 

 

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