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Category Archives: Immobilien Inland

Der Immobilienbrief 2021

„Der Immobilienbrief“ Nr. 498:

Im Editorial geht Werner Rohmert darauf ein, dass sich die Jubel-Reaktionen der Branche auf das Wegsprengen des Mietendeckels wohl täuschen. Die beiden Enden eines Spannungsbogens, Andreas Tilp als Deutschlands profiliertester Anlegerschützer und Bernie Madoff als größter Betrüger aller Zeiten, sind tot. Die Branche gerät doch unter Druck. Die Corona-Schläge gegen Industrie und Handel zeigen Wirkung. Bloomberg hat sich intensiv in eine Benko/Signa-Story eingearbeitet. Rohmert versteht das alles nicht. (S. 1)

  • Vorbemerkung zu Büro- und Investmentmärkten: Im Editorial-Stil fasst Werner Rohmert die aktuelle Quartalsberichterstattung der Research- und Maklerhäuser zusammen. Auch „Der Immobilienbrief“ geht nicht von einem Weltuntergang aus. Wir wissen nur, dass das aktuelle Zahlenwerk keinerlei Zukunftsaussagen ermöglicht. Dazu ist der Beharrungs- und Nachlaufeffekt der Immobilienwirtschaft viel zu groß und die kurzfristigen Reaktionsmöglichkeiten sind viel zu gering. (Rohmert, Seite 2)
  • Corona? Corona, was? Corona, wie? – Büromärkte liegen in Q1 auf Vorjahresniveau: Allen derzeitigen Unsicherheiten und Unabwägbarkeiten zum Trotz zeigte sich in den aktuellen Berichten der großen Maklerhäuser der Büroflächenumsatz im Q1 Vorjahresvergleich recht stabil. Nachhaltig besorgt ist vordergründig niemand. Ob der vordergründige Optimismus den eigenen Personalentwicklungen entspricht, müsste noch einmal recherchiert werden. (Wrede, Seite 5)
  • Deutscher Investmentmarkt stürzt schwer – Minus 41% in der Gesamtsicht aller Investments: Nach unseren Backgroundgesprächen war bereits einkräftiger Rückgang der Investmentmärkte zu erwartengewesen. Internationale Investoren können nicht reisen.Institutionelle schmeißen ihre Risikomaschinen an.Banken drehen an der Zinsschraube und halten sich imAuslauf bedeckt. Bewerter sehen die Zukunft insbesonderebei Projektentwicklungen skeptisch. Viele Bewertungsgewinneder Vergangenheit werden auf den Prüfstandgestellt.Einen Vorgeschmack bietet das erste Quartal. Bevor Sieaber jetzt auf die Zukunft hochrechnen, denken Sie über diegeringe Aussagefähigkeit nach. Es ist alles möglich. (Rohmert, Wrede Seite 11)
  • Mietendeckel aus formalen Gründen gestürzt – Berliner Mietendeckel verstößt gegen das Grundgesetz: Jetzt hat das Karlsruher Bundesverfassungsgericht ein Machtwort gesprochen. Das Urteil sei wegweisend und entlaste den Markt, urteilt IW-Prof. Michael Voigtländer. Seit Einführung des Mietendeckels gäbe es in Berlin 28 Prozent weniger Mietwohnungen. (Seite 14)
  • Handelsinvestmentmarkt mit wohl schwächstem Auftaktquartal seit 2009 – Run auf Fachmarktzentren und lebensmittelgeankerte Immobilien hält an. (Wrede, Seite 15)
  • Starker Jahresauftakt bei Wohninvestments – Hohe Nachfrage pusht die Preise: Der Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum, der rd. 40% höher ausfiel, hinkt, da allein der Adler Real Estate/ Ado Properties Deal den Vorjahreswert um 6 Mrd. Euro bzw. rund 70% des Umsatzes nach oben pushte. (Wrede, Seite 17)
  • „Besser als befürchtet“-Jahresauftakt auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt – Erholungstrend nach Absturz-Quartalen: Insgesamt fielen im ersten Quartal 61% des Investitionsvolumens auf Core oder Core-Plus-Objekte. Davon ein Großteil in den Top-7-Standorten, die zusammen auf 207 Mio. Euro oder 43% des gesamten Transaktionsvolumens der ersten drei Monate kommen.(Götza, Seite)
  • Mehr Umsatz bei höheren Kursen am Zweitmarkt – Umsatz von Immobilienfonds steigt um 28%: Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler verzeichnete im März ein reges Handelsgeschehen, die März Ergebnisse aus 2020 und 2019 konnten deutlich übertroffen werden. Die Kurse zogen über alle Assetklassen hinweg an. (Wrede, Seite 20)
  • Büromarkt Frankfurt mit verhaltenem Jahresstart – Corona prägt Frankfurt auch im Jahresverlauf: Mit einem der schlechtesten Starts der letzten 10 Jahre ist Frankfurt in das neue Jahr gestartet. Nur im ersten Quartal des Vorjahres lag das Ergebnis in Deutschlands Finanzmetropole noch darunter. (Rohmert, Seite 21)
  • Luxushäuser gefragt – Preisanstieg setzt sich fort: Wohneigentum wird in der Schweiz auch im 1. Quartal 2021 teurer. Sowohl Einfamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen legen weiter zu, wobei der größte Anstieg jeweils im gehobenen Segment beobachtet werden kann. (Seite 22)
  • Der Crowdinvest Marktreport 2020 für Deutschland Der Marktreport von Crowdinvest erscheint nun bereits zum fünften Mal. Er verfolgt das Ziel, die Entwicklungen auf dem deutschen Crowdinvestment-Markt kontinuierlich und bestmöglich abzubilden. Im Jahr 2020 zeigt sich der Gesamtmarkt – coronabedingt – erstmals rückläufig, wobei sich die Entwicklungen der einzelnen Investmentsegmente durchaus unterscheiden. (Fanderl, Seite 23)
  • Aus unserer Medienkooperation mit „immobilien intern“: BMF legt Mietniveauliste für 11.012 Gemeinden vor! (Seite 25)
  • Buchvorstellung: „Wertebilanz“ von ,Rainer Monnet; Die herkömmliche Unternehmensbilanz ist im Prinzip eine Gegenüberstellung von Wertkategorien. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der Maßstab dieser Gegenüberstellung ist der zugrunde gelegte Geldwert der jeweiligen Kategorie. Soweit, so gut oder schlecht. Je nach Blickwinkel. Rainer Monnet jedenfalls moniert, dass die gängige Unternehmensbilanzierung Lücken und Defizite aufweist. (Becker, Seite 26)
  • Bündnis für das Wohnen: Bei Hamburgs städtebaulichem Vorzeigeprojekt hakt es: Bei der Verlängerung des Bündnis für das Wohnen, bundesweites Vorbild in der Stadtentwicklung, ist auch nach gut sechsmonatiger Verhandlungsdauer keine Einigung in Sicht, obwohl alle Seiten ihren guten Willen bekunden. (Richter, Seite 26)
  • Preise für Wohnimmobilien steigen in Hamburg weiter stark an- südlich der Elbe zahlt man bis zur Hälfte weniger: Nach der aktuellen Immobilienmarkt-Studie der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg stiegen die durchschnittlichen Immobilienpreise im Vergleich zum Vorjahr je nach Objektart zwischen rund 7,2% für Bestandsbauten und knapp 14% für neue Häuser. (Wrede, Seite 28)
  • Maklererfahrungen mit neuen Energieausweisen: Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) wurde 2020 auch eine Neuregelung für die Ausstellung von Energieausweisen beschlossen, die sowohl für den Verkauf als auch die Vermietung und Verpachtung von Immobilien gilt. Neu ist unter anderem: Beim Energieausweis auf Verbrauchsbasis ist eine Objektbegehung oder eine Analyse von Gebäudefotos Pflicht, ebenso wie exakte Angaben zum Sanierungsstand der Immobilie. Erst danach dürfen Tipps zur Modernisierung gemacht werden. (Hoffmann, Seite 28)
  • Der*5*Minuten*Hospitality*Experte* powered by Völcker Hospitality: Wann und wie es nach der Bundes-Notbremse mit den existenziellen Nöten deutscher Fremdenverkehrs-betriebe, der Gastronomie, den meisten Läden und den Freizeit- und Kultureinrichtungen weitergehen wird, weiß noch niemand so ganz genau. Die meisten Prognosen für die Zeit danach laufen jedenfalls ins Leere.(Völcker, Seite 29)
  • Büromarkt Köln: Öffentliche Hand beflügelt den Flächenumsatz (Junghanns, S.33 )

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG 

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Hahn Gruppe kauft Mixed-Use-Immobilie in Mönchengladbach

© Hahn Gruppe

Bergisch Gladbach, 17. März 2021 – Die Hahn Gruppe hat eine Mixed-Use-Immobilie in Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen, erworben. Verkäufer sind deutsche Eigentümerfamilien. Diese wurden von McDermott Will & Emery sowie Ebner Stolz, Düsseldorf, beraten. Die Rechtsanwaltkanzlei ROTTHEGE WASSERMANN war für den Käufer beratend tätig. BRAND BERGER unterstützte bei der technischen Prüfung. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Übergang hat Anfang März 2021 stattgefunden.

Das gemischt genutzte Immobilienensemble überzeugt Investoren und Nutzer mit einer attraktiven und zukunftsfähigen Mischung aus nahversorgungsorientiertem Einzelhandel und Dienstleistungsangeboten aus der Gesundheitsbranche. Sie dehnt sich auf drei Bauteile aus, die zwischen 2002 und 2006 errichtet worden sind.
Langfristiger Ankermieter des ersten Gebäudekomplexes ist der Lebensmitteleinzelhändler EDEKA, der einen Verbrauchermarkt betreibt. Weitere Flächen hat EDEKA an ALDI, dm, Ernsting‘s Family sowie Shops, Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe untervermietet.

In den ergänzenden Gebäudeteilen befinden sich ein Ärztezentrum mit zahlreichen Facharztpraxen, eine große Reha-Einrichtung sowie die Büroflächen einer großen Krankenkasse. Der auf insgesamt 21.500 m² Mietfläche untergebrachte Mix aus Handel, Dienstleistungen, Gesundheit und Büro lässt ein hohes Maß an gegenseitigen Synergien unter den einzelnen Nutzungen erwarten. Die durchschnittliche gewichtete Mietrestlaufzeit des vollständig vermieteten Objekts liegt bei über 8 Jahren. Das Parkdeck mit rund 670 Stellplätzen ist das verbindende Element zwischen den Gebäudeteilen.

Die Immobilie befindet sich in zentraler Lage des Mönchengladbacher Stadtbezirks Süd, Dahlener Straße/Mittelstraße. Aufgrund der exponierten Lage an einer Hauptverkehrsachse besteht für die zahlreichen Besucher eine gute Anbindung und Sichtbarkeit des Objekts. Die Stadt Mönchengladbach hat als Oberzentrum eine bedeutende Versorgungs- und Verwaltungsfunktion für die Region. Mit ihrem breit diversifiziertem Branchenspektrum ist sie ein bedeutender Wirtschaftsstandort, der im langjährigen Trend sowohl einen Beschäftigungs- als auch einen Bevölkerungszuwachs aufweist.

Die Mixed-Use-Immobilie Mönchengladbach ist für die spätere Vermarktung als Immobilienfondsinvestment vorgesehen. Die Hahn Gruppe plant den öffentlichen Vertrieb eines neuen Publikums-AIFs im zweiten Quartal 2021.

Quelle: Hahn Gruppe (PM vom 17.03.2021)

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Nixdorf Kapital und LHI besiegeln Zusammenarbeit

Landshut 29.01.2021– Durch die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung im Dezember 2020 hat NIXDORF Kapital AG und die LHI Gruppe ihre Zusammenarbeit besiegelt. Ziel der Kooperation ist das Aufsetzen eines Immobilienportfolios im Bereich „Wohnen im Alter“ unter besonderer Beachtung von Nachhaltigkeitskriterien.

Die NIXDORF Kapital AG hat sich das Ziel gesetzt, Investitionen mit gesellschaftlichem Nutzen zu marktüblichen Renditen zu ermöglichen, getreu nach dem Zitat von Heinz Nixdorf: „Vor dem Himmel kommt das Leben auf Erden, und da gilt es, eine soziale Gesellschaft aufzubauen.“ Die Nixdorf Kapital AG entwickelt Fondskonzepte und Anlagestrategien im Bereich Impact Investing für von der Gesellschaft initiierte Fonds, die mit Partnern aufgelegt und die über Dritte von Nixdorf Kapital AG angeboten werden.

In diesem Geiste kooperiert die NIXDORF Kapital AG bei dem Immobilien-Spezial-AIF „Wohnen im Alter“ mit der LHI Gruppe aus Pullach, die über 40 Jahre Managementerfahrung im Bereich Immobilien sowie hohen Vernetzungsgrad im Markt vorweisen kann. Die LHI hat bereits im Jahr 2019 einen ESG-Score für Immobilien entwickelt.

Beide Kooperationspartner werden ihre Expertise in den Aufbau und die Verwaltung des Portfolios einbringen. Für die hohe Innovationsfähigkeit und Umsetzungskraft wurde dem Fondskonzept der Deutsche Beteiligungspreis 2020 durch das Fachmedium BeteiligungsReport verliehen.

(red.)

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Nahversorgung bricht im Corona-Jahr 2020 Umsatzrekord

©Manuel Jahn, Head of Business Development

Frankfurt, 26. Januar 2021 (OPM): Neue bevh-Zahlen bestätigen die Markteinschätzung von Habona Invest
Corona hat der Nahversorgungsbranche in den Stadtteilzentren und Wohngebieten ein Rekordjahr gebracht. Allein der Mehrumsatz, der in den Lebensmittelgeschäften und Drogeriemärkten 2020 zusätzlich getätigt wurde, belief sich nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes auf rund 20 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 11 Prozent. Obwohl der Wunsch nach kontaktlosem Einkauf weiterhin hoch ist, kam der Onlinehandel mit Lebensmitteln nach heutigen Daten des bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel) kaum über einen Zuwachs von einer Milliarde Euro hinaus. Damit bleibt der Onlinehandel mit einem Anteil von rund 1,3 Prozent am Food-Gesamtumsatz eine Randnotiz.
Auch bei der von den Lockdowns besonders betroffenen innerstädtischen Leitbranche Fashion konnte der Onlinehandel die Verluste nicht ausgleichen – im Gegenteil: die Pro-Kopf-Ausgaben der Deutschen für Schuhe und Bekleidung gingen in den letzten 12 Monaten um gut 40 Prozent zurück.
„Der stationäre Laden bleibt die Bühne des Einzelhandels. Ohne den physischen Kontakt zum Produkt funktioniert auch der Onlinevertrieb nicht,“ so Manuel Jahn, Head of Business Development bei der Habona Invest anlässlich der Bekanntgabe der neuesten Marktdaten.

Quelle: Habona Invest GmbH

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Habona Invest Gruppe meldet Rekordjahr für 2020

Frankfurt, 20. Januar 2021(OPM): Die Frankfurter Habona Invest-Gruppe blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr 2020 zurück. Während Wirtschaftsforscher ihre Erwartungen für die meisten Branchen herunterschrauben, bleibt der Lebensmitteleinzelhandel ein echter Stabilitätsanker. Die Fokussierung des Fondsinitiators und Asset Managers auf onlineresistente und krisenfeste Nahversorgungsimmobilien hat sich erneut als weitsichtige Anlagestrategie erwiesen.
Habona mit Platzierungs- und Investmentrekord
Mit über 270 Millionen Euro platziertem Eigenkapital für die verschiedenen von Habona gemanagten Fonds und 81 Immobilien-Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund 420 Millionen Euro verzeichnete Habona ein herausragendes Jahresergebnis. In den vergangenen zwölf Monaten konnten die Assets unter Management so auf über 700 Millionen Euro gesteigert werden. Damit konnte die Habona Gruppe ihr betreutes Immobilienvermögen um über 75% steigern.
Darüber hinaus hat der 2015 aufgelegte Publikums-AIF „Habona Einzelhandelsfonds 04“ mit seiner planmäßigen Auflösung im Sommer 2020 und einem Verkaufsvolumen von über 100 Mio. Euro für seine Anleger eine deutlich über den Prognosewert liegende Vorsteuerrendite von ca. 10% p.a. erzielt.
„Die deutschen Lebensmitteleinzelhändler konnten ihre Geschäfte in der Pandemie deutlich ausbauen und sind sicherlich einer der Profiteure in der aktuellen Krisensituation. Habona konnte als deutschlandweiter Spezialist und Vorreiter in dieser Assetklasse davon natürlich profitieren. Wir haben das Ziel noch in diesem Jahr die Assets under Management auf eine Milliarde Euro zu steigern und somit eine noch bedeutendere Rolle im Bereich Nahversorgung zu spielen.“ resümiert Johannes Palla, geschäftsführender Gesellschafter der Habona Invest-Gruppe, und führt weiter aus: „Mehr denn je sehen wir uns dementsprechend dazu verpflichtet, als verlässlicher Partner unserer Mieter und Investoren zu agieren und neben der gemeinsamen Krisenbewältigung auch wichtige Zukunftsthemen im Rahmen unserer ESG-Strategie weiter voranzutreiben.“

Quelle: Habona Invest GmbH

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Primus Valor erwirbt großes Immobilienpaket mit 448 Einheiten der IMMOVATION-Unternehmensgruppe

Mannheim, 19. Januar 2021 – Die Primus Valor Gruppe konnte für ca. 45 Mio. Euro Immobilien im Rahmen eines Portfolioankaufs tätigen, wobei sich der Ankauf auf die aktuelle Emission „ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus“ (ICD 10 R+) sowie den Vorgänger „ImmoChance Deutschland 9 Renovation Plus“ (ICD 9 R+) fast zu gleichen Teilen verteilt.

Verkäufer des Immobilienpaketes sind Gesellschaften der IMMOVATION-Unternehmensgruppe. Lars Bergmann, Vorstand der IMMOVATION AG und Sascha Müller, Geschäftsführer der Fondsgesellschaften, äußerten sich sehr zufrieden über die erfolgreich geführten Verhandlungen. Bergmann: „Die aktuelle Entwicklung des Immobilienmarktes unter dem Einfluss von Corona zeigt besonderes deutlich, wie grundlegend das Wohnen für unsere Gesellschaft ist. Das verkaufte Portfolio besteht fast ausschließlich aus Wohnimmobilien. Das große Interesse von Investoren am Erwerb der Objekte zeigt einmal mehr, dass insbesondere Investitionen in Wohnimmobilien an ausgesuchten Standorten auch bei wechselhaften Marktbedingungen ein vergleichsweise verlässliches Investment sind.“ Nach Unternehmensangaben planen sowohl die IMMOVATION AG, als auch die Primus-Valor-Gruppe auch künftig in Wohnimmobilien zu investieren und Gewinne u.a. mit Wertsteigerungen der Objekte zu erzielen.

Der sich seit Ende Januar 2020 in Platzierung befindende Primus-Valor-Fonds ICD 10 R+ erwarb ein Teilportfolio mit Liegenschaften in Lahr (Baden-Württemberg), Kassel (Hessen), Rendsburg (Schleswig-Holstein), Lippstadt (Nordrhein-Westfalen) sowie in den Niedersächsischen Städten Alfeld und Bergen. Für ca. 22 Mio. Euro konnten 176 Wohneinheiten mit insgesamt ca. 14.700 m² Wohnfläche sowie zahlreiche Stellplätze angekauft werden.

Mit dem zweiten Teilportfolio wurden ebenfalls für ca. 22 Mio. Euro Liegenschaften in Lünen (Nordrhein-Westfalen), Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern), Erfurt und Meiningen (Thüringen), Burgkirchen (Bayern) sowie erneut Kassel erworben, welche dem Immobilienportfolio des ICD 9 R+ zugeordnet werden. Neben über 100 Stellplätzen wurden hierbei 272 Wohneinheiten mit einer gesamten Wohnfläche von knapp 16.400 m² akquiriert. Ebenfalls in Lünen gelegen, konnte das Fondsmanagement des ICD 9 R+ kurz vor Weihnachten noch einen weiteren Ankauf tätigen. Das Objekt erstreckt sich über gut 3.200 m² und umfasst 19 Wohneinheiten mit gleicher Anzahl Tiefgaragen-Stellplätze.

Quelle: Primus Valor (PM vom 19.01.2021)

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Büro-Investments trotz aller Widrigkeiten unangefochtene Nummer 1

© Shutterstock

Frankfurt am Main, 11. Januar 2021 – Obwohl die Rahmenbedingungen für Büro-Investments 2020 herausfordernd waren und es im weiteren Jahresverlauf 2021 vorerst bleiben werden, wurde eines der besten Resultate der Historie erzielt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und insbesondere den Dienstleistungssektor sind enorm. Hinzu kommt, dass insbesondere die Lockdown-Monate gezeigt haben, dass Arbeiten aus dem Home Office durchaus gut funktionieren kann. Die Diskussion, wie und wo wir zukünftig Büroarbeiten verrichten werden, ist entfacht und wird zum Teil hitzig geführt. Dennoch ist das Vertrauen der Investoren in den Bürostandort Deutschland sehr groß, was auch die Tatsache unterstreicht, dass die Investmentvolumina im zweiten Halbjahr trotz aller Unsicherheiten von Quartal zu Quartal in allen Märkten gestiegen sind. Insgesamt wurden 2020 rund 24,6 Mrd. € in diese Assetklasse investiert. Das entspricht einem Marktanteil von 41 %, womit sich Büro-Investments noch vor Einzelhandel (gut 20 %) und Logistik (rd. 13 %) an die Spitze setzen. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Erwartungsgemäß wurde das Rekordergebnis aus 2019 verfehlt (-36 %), aber das jüngste Resultat liegt immer noch 16 % über dem Zehn-Jahresdurchschnitt und über den guten Ergebnissen der Jahre 2015 bis 2017. Einzeldeals waren 2020 marktdominierend mit einem Anteil von knapp 79 %“, so Sven Stricker, Geschäftsführer und Head of Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Berlin und Frankfurt mit Abstand an der Spitze
Als einziger Markt mit einem Investmentvolumen jenseits der 5 Mrd. €-Marke kann sich Berlin einmal mehr an der Spitze der bundesdeutschen Standorte platzieren. Zwar wurde das Top-Ergebnis des Vorjahres um knapp 40 % verfehlt, aber es ist dennoch der zweithöchste je registrierte Wert. Wie in Berlin, so hat auch in Frankfurt eine wahre Jahresendrallye zu einem insgesamt guten Ergebnis von knapp 4,7 Mrd. € beigetragen. Auf einem sehr guten dritten Platz kann sich Hamburg mit einem Rekordvolumen von rund 3,1 Mrd. € einreihen. Damit wurde das Vorjahresergebnis um 7 % und der 10-Jahresdurchschnitt gar um 43 % übertroffen. Weit unterdurchschnittlich fiel das Ergebnis in München mit 2,7 Mrd. € aus (Zehn-Jahresdurchschnitt: 3,6 Mrd. €).

Die deutschen A-Städte bleiben mit einem Marktanteil von knapp 80 % Prozent das präferierte Anlageziel der Investoren (15,6 Mrd. €), allerdings konnten sich B-Städte im Corona-Jahr 2020 mit einem Investmentvolumen von 2,7 Mrd. € sehr gut behaupten. Ihr Ergebnis auf Vorjahresniveau unterstreicht das Vertrauen der Investoren in diese Märkte, denen auch nach Überwindung der Krise sehr gute Entwicklungschancen eingeräumt werden.

Großvolumige Deals bleiben marktbestimmend, Spezialfonds wichtigste Marktakteure
Es waren die Deals über 100 Mio. €, die den Büro-Investmentmarkt 2020 dominiert haben. Nach einem fulminanten Jahresauftakt mit etwa 15 Abschlüssen in dieser Größenordnung im ersten Quartal wurde der Markt jäh ausgebremst. Die Corona-Pandemie, der erste Lockdown und die wachsenden Unsicherheiten ließen Investoren mit noch größerer Vorsicht walten. Viele Großdeals wurden vor allem im zweiten Quartal vorübergehend on hold gesetzt. Die Mehrheit dieser Transaktionen konnte dann in einem sehr starken Jahresendspurt noch zu einem Abschluss gebracht werden. Allein im vierten Quartal wurden über 30 Verträge dieser Volumengröße über die Ziellinie gebracht. Mit einem Marktanteil von gut 14 % (3,5 Mrd. €) können sich Transaktionen zwischen 50 und 100 Mio. € zwar auf Rang zwei behaupten, allerdings fiel in keiner anderen Größenkategorie der Rückgang des Investmentvolumens (-45 %) so umfangreich aus.

Spezialfonds haben im Jahresverlauf 2020 knapp 6 Mrd. € in Büroimmobilien investiert und waren mit einem Marktanteil von 24 % ganz eindeutig die wichtigste Käufergruppe. Bereits im dritten Quartal entfallen mit den Abschlüssen des Medicus-Portfolios und des Campus der Société Generale in Hamburg prominente Deals auf diese Käufergruppe. Im vierten Quartal haben die Spezialfonds noch einmal deutlich das Tempo angezogen und mehr als 10 Einzeltransaktionen jenseits der 100 Mio. €-Marke getätigt. Während die Immobilien AGs/REITs ihr Vorjahresergebnis einstellen konnten (2020: 3,6 Mrd. €), haben Versicherungen ihr platziertes Volumen mehr als verdoppelt (+159 % auf 3,6 Mrd. €). Sie waren bereits in den stark krisengeprägten Quartalen Q2 und Q3 auffällig aktiv, vor allem im großvolumigen Segment, haben aber auch in Q4 umfangreich investiert.

Im Jahresverlauft sind die Spitzenrenditen an allen A-Standorten zwischen 5 und 15 Basispunkten gesunken. Mit Ausnahme von Hamburg präsentieren sie sich seit Ende September stabil und liegen zwischen 2,55 % in Berlin und München sowie 2,95 % in Köln. Im Zuge des Rekordergebnisses ist die Spitzenrendite in der Hansestadt im vierten Quartal um 10 Basispunkte auf 2,65 % gesunken und notiert jetzt unter der von Frankfurt (2,75 %).

Perspektiven
„Obwohl das erste Halbjahr 2021 noch große Herausforderungen bereithalten wird, dürfte die Nachfrage nach deutschen Büroimmobilien weiterhin hoch bleiben, vor allem im Core-Segment, in dem die Renditen weiter eine sinkende Tendenz aufweisen. Trotz möglicherweise etwas steigenden Home-Office-Anteilen gehen die Investoren langfristig von einer positiven Entwicklung der Büroflächennachfrage aus, getragen von einer soliden deutschen Wirtschaft“, prognostiziert Nico Keller, Deputy CEO der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Quelle: BNP Paribas Real Estate GmbH (PM vom 11.01.2021)

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Deutscher BeteiligungsPreis für Primus Valor

Die Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zeichnet Primus Valor in der Kategorie Ehrenpreis der Journalisten und AIF des Jahres für das Produkt „ImmoChanceDeutschland 10+“ aus. Herzlichen Glückwunsch.

Die Urkunde zum Deutschen BeteiligungsPreis 2020 für Primus Valor und den „ImmoChance Deutschland 10 Renpvation Plus“

Im Anschluß folgt die Laudatio, gehalten von Stefan Helm:

Sehr geehrter Herr Grundler,

Ihr Haus gehört heute wiederum aus Sicht der Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zu den Besten der Branche. Dieses Gesetz der Serie ist hart erarbeitet. Erste überproportionale Platzierungserfolge erreichen einige Marktteilnehmer am Markt – vor allem Bankenabhängige Häuser. Viel wichtiger ist aber, was „hinten“ für die Anleger herauskommt. Und auch hier könne eventuell Anfangserfolge noch als Zufall gewertet werden. Wenn jedoch die Verkaufszahlen kontinuierlich steigen, Fondsschließungen regelmäßig zu Toprenditen zu Zeiten von Nullzinsen realisiert werden, dann ist das nicht mehr Zufall, sondern Kompetenz und Managementqualität.
So hat ihr Laudator 2019 bereits attestiert, dass die Primus Valor AG auf 12 Jahre Erfahrung im Kauf, der Entwicklung und dem Verkauf von Immobilien in Deutschland zurückblickt. und die Primus Valor-Gruppe über 5.000 Wohneinheiten under management hält sowie ein Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 800 Millionen Euro besitzt. Die Leistungsbilanz ist bemerkenswert: Ihren Recherchen zufolge ist damit der ICD 7 R+ Deutschlands erster AIF mit aktueller Gesamtauszahlung von über 100 Prozent. Weitere Exit wurden 2020 getätigt.

Die Nachfrage nach dem heute auszuzeichnenden AIF ICD 10+ zeigt sich wiederum deutlich und bestätigt das Geschäftsmodell. Aktuell sind ca. EUR 30 Mio. platziert. Erhöht wurde das Investitionsvolumen des ICD 10 R+ daher jüngst aufgrund entsprechend vorhandener Kaufgelegenheiten. Damit kann die Platzierung fortgesetzt werden.
Der Deutsche BeteiligungsPreis 2020 als Ehrenpreis der Journalisten sowie die Auszeichnung als „AIF des Jahres“ geht an Primus Valor für den ImmoChance Deutschland 10 +. Ich gratuliere ganz herzlich Herrn Grundler und dem ganzen Primus Valor Team für die hervorragenden Ergebnisse.

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Habona tätigt sechs weitere Ankäufe für offenen Immobilienspezialfonds

Frankfurt, 02. Dezember 2020: Die Frankfurter Habona Invest-Gruppe hat für den für die Deka aufgelegten offenen Immobilienspezialfonds „Habona Deutsche Nahversorger (Inst.)“ ein Portfolio aus sechs Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 19 Millionen Euro von der Carl Speer GmbH & Co. KG, Haan/Rheinland kaufvertraglich gesichert.
Das Portfolio mit einer Gesamtmietfläche von rund 9.000 m² und dem langfristigen Hauptmieter Netto umfasst die Standorte Geesthacht und Hennstedt (Schleswig-Holstein), Barth und Sundhagen (Mecklenburg-Vorpommern), Beeskow (Brandenburg) sowie Raschau-Markersbach (Sachsen).
„Auch diese Objekte tragen durch attraktive Rahmenbedingungen sowie lange Mietvertragslaufzeiten von durchschnittlich zwölf Jahren den Renditeerwartungen und dem Sicherheitsbedürfnis der Anleger Rechnung.“, so Hans Christian Schmidt FRICS, Geschäftsführer der Habona Invest Asset Management GmbH.
In den nächsten Wochen plant Habona weitere Ankäufe für den Spezialfonds, der ein Gesamtinvestitionsvolumen von 350 Millionen Euro haben wird. Der Anlagefokus liegt auf onlineresistenten Nahversorgungsimmobilien mit bonitätsstarken Hauptmietern aus dem Lebensmitteleinzelhandel.
Habona wurde von der Kanzlei Bottermann Khorrami rechtlich beraten, der Verkäufer durch Könnecke Naujok Rechtsanwälte und Steuerberater.

Quelle: Habona Invest GmbH

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Der Immobilienbrief 2020

„Der Immobilienbrief“ Nr. 488:

Im Editorial befasst sich Werner Rohmert mit dem genialen Marketingkonzept von Corona. Für die Lockdown-Folgen haben Notenbanken und Regierungen ein 120 Jahre altes volkswirtschaftliches Konzept entdeckt, das nur 2 Probleme hat. Elon Musk ist seit 3 Tagen zweitreichster Mensch der Welt. Das führt Rohmert in den Exkurs des gesunden Menschenverstandes. Last but not least tätigt Rohmert den Blick in die Glaskugel für Büroimmobilien. Alles gut: „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt … .“  (S. 1)

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG 

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