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Category Archives: Immobilien Inland

FPRE: Transaktionsvolumen für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in Deutschland 2020 knapp 160 Mrd. Euro

© FPRE

Frankfurt, 08. Oktober 2021 – Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) hat das Transaktionsvolumen für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in Deutschland für das Jahr 2020 berechnet. Danach wechselten im vergangenen Jahr bundesweit rund 541.000 Objekte für knapp 160 Mrd. Euro den Eigentümer. Gegenüber dem Jahr 2019 (139,9 Mrd. Euro) bedeutet dies einen Anstieg des geschätzten Transaktionsvolumens um rund 13 Prozent. Die Anzahl der Transaktionen stieg gleichzeitig um ca. drei Prozent von rund 525.500 auf 540.900.

Das Transaktionsvolumen für Wohneigentum beziffert die geschätzte Summe aller gezahlten Preise für Eigentumswohnungen (ETW) und Einfamilienhäuser (EFH). Bemessungsgrundlage sind die Anzahl der Transaktionen und die dabei realisierten Verkaufspreise. Für die Berechnungen hat FPRE die Anzahl der Verkäufe aus Daten des Arbeitskreises der Gutachterausschüsse und Oberen Gutachterausschüsse (AK OGA) sowie verschiedenen Marktberichten (Gutachterausschüsse, vdpResearch, GEWOS) ermittelt. Diese wurden um eigene Datenbestände ergänzt und bis auf Gemeindeebene abgeleitet.

Die Bepreisung der Transaktionen wurde auf der Grundlage von hedonischen Modellen durchgeführt. Diese erlauben es, räumlich differenzierte Eigenschaften von Bestands- und Neubauten zu berücksichtigen. Zusätzlich zu den Eigenschaften der Transaktionsobjekte (Anzahl Zimmer, Fläche, Ausbaustandard etc.), werden auch deren Makro- und Mikrolage einbezogen, was eine fundierte Punktschätzung und die Ermittlung von Transaktionsvolumina auf Gemeindeebene ermöglicht.

Die drei bevölkerungsreichsten Bundesländer machen laut FPRE fast 60 Prozent des ermittelten Transaktionsvolumens aus. Knapp ein Viertel entfällt mit 35 Mrd. Euro auf das Bundesland Bayern. Nordrhein-Westfalen folgt mit knapp 30 Mrd. Euro, Baden-Württemberg mit rund 25 Mrd. Euro.

Bei der Anzahl der Transaktionen liegt das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen mit knapp über 100.000 Verkäufen in Front. Bayern und Baden-Württemberg folgen mit rund 94.000 bzw. 86.000 Transaktionen.
Mit Blick auf das Transaktionsvolumen erzielten bestehende Einfamilienhäuser mit knapp 78 Mrd. Euro das höchste Ergebnis, gefolgt von bestehenden Eigentumswohnungen mit knapp 50 Mrd. Euro. Insgesamt entfallen damit rund 80 Prozent des Transaktionsvolumens auf Bestandsbauten. Neu erstellte Einfamilienhäuser erzielten Transaktionsvolumina von rund neun, neue Eigentumswohnungen von knapp 22 Mrd. Euro.

Bei der Anzahl der Transaktionen entfallen bundesweit ca. 85 Prozent auf Bestandsimmobilien. Insgesamt wechselten jeweils rund 230.000 bestehende Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen den Eigentümer. 2019 waren es jeweils knapp 225.000 Objekte. Neubauten stehen für rund 15 Prozent der Verkaufsfälle, wobei FPRE rund 21.000 Verkaufsfälle für neu erstellte Einfamilienhäuser und 58.000 für neu erstellte Eigentumswohnungen ermittelt.

In Berlin ging das Transaktionsvolumen bei Eigentumswohnungen im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr sowohl bei Alt- als auch bei Neubauten um jeweils über 10 Prozent zurück. Umgekehrt stiegen die Transaktionsvolumina für neue und bestehende Einfamilienhäuser um jeweils ca. 30 Prozent. Hier dürften sich die politisch bedingten Unsicherheiten rund um die Mietpreisbremse ausgewirkt haben.

Bei einer Eigentumsquote von knapp 50 Prozent entspricht die durchschnittliche Marktliquidität, gemessen anhand des Anteils der Transaktionen an Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern, ca. 2.5%.

Insgesamt spiegelt der Gesamtmarkt für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen das Bild auf dem gewerblichen Wohninvestment-Markt wider. Letzterer berücksichtigt im Unterschied zur Vollerhebung den Verkauf von Wohnungspaketen mit mindestens 10 Wohneinheiten und 75 Prozent Wohnnutzung sowie den Handel von Unternehmensanteilen. Danach wurden 2020 mit einem Transaktionsvolumen von knapp 22 Milliarden Euro und rund 165.000 Einheiten im fünften Jahr in Folge Zuwächse verzeichnet. Gegenüber 2019 lag der Zuwachs nach Auskunft führender Maklerhäuser bei neun Prozent.

Quelle: Fahrländer Partner Raumentwicklung (PM vom 08.10.2021)

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PROJECT Publikumsfonds tätigen mit Grundstücksankauf in Wiesbaden aussichtsreiche und nachhaltige Investition

© PROJECT

Bamberg, 05.10.2021- Mit der notariellen Beurkundung Ende September hat PROJECT den Ankauf eines knapp 4.300 Quadratmeter großen Baugrundstücks im Wiesbadener Stadtteil Dotzheim für mehrere Publikumsfonds finalisiert.

Die Planung sieht zwei Mehrfamilienhäuser mit circa 50 Eigentumswohnungen und einer Kindertagesstätte vor. Auch die beiden aktuell in der Platzierung befindlichen Alternativen Investmentfonds (AIF) »Metropolen 20« und »Metropolen 21« werden sich an der Investition beteiligen. Das Projekt besticht nicht nur durch einen zukunftsfähigen Standort in der Metropolregion Rhein-Main, sondern auch aufgrund eines stringent an Umweltkriterien und Gemeinnützigkeit orientierten Planungskonzepts.

Quelle: PROJECT (PM vom 05.10.2021)

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DFI Wohnen 1 erwirbt 2 Wohnhäuser in Berlin

© DFI

München, 04.10.2021 – Der DFI Wohnen 1 ist ein renditeorientierter Publikums-AIF, der sich auf deutsche Wohnungen im Bestand fokussiert.

Ein erstes Portfolio mit vier Wohnhäusern konnte bereits in Remscheid erworben werden. Darüber hinaus wurden zwei Mehrfamilienhäuser in Berlin-Wedding und in Berlin-Spandau eingekauft: insgesamt 193 Wohnungen für ca. 21 Mio. Euro, Kaufpreis 1.575 Euro/qm (inkl. Erhaltungsaufwand). Somit verfügt der Fonds bereits zu Beginn seiner Investitionsphase über Immobilien, die den soliden Grundstock seiner Wertentwicklung bilden. Mark Münzing und Sebastian Bader, Hauptverantwortliche der DFI Gruppe, sind ausgewiesene Einkaufsprofis. Sie sichern sich gleich zum Start ihres Fonds im heiß umkämpften Markt deutscher Wohnimmobilien renditeträchtige Objekte, die dem Wohl der Anlieger dienen.

Quelle: DFI Deutsche Fondsimmobilien Holding AG

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Spezialfonds für Institutionelle als Artikel-8-Fonds gestartet: »PROJECT Wohnen Deutschland« investiert in sozial- und umweltgerechte Mietwohnungsportfolios

Bamberg, 20.09.2021 – »Develop and hold«, entwickeln und halten – das ist die Strategieformel des neuen offenen Spezial-AIF »PROJECT Wohnen Deutschland« (kurz: »PWD«), den PROJECT Investment für institutionelle Investoren am Markt platziert.

Mit dem gesammelten Kapital entwickelt der Immobilienmanager ein Portfolio von rund zehn Wohnungsneubauprojekten in den zukunftsträchtigen, jedoch noch bezahlbaren Lagen deutscher Metropolregionen zur langfristigen Vermietung. Die Entwicklungen korrespondieren mit den EU-Umweltzielen und berücksichtigen zudem gesellschaftliche Aspekte. Die nach Fertigstellung langfristig vermieteten Wohnanlagen sollen folglich nicht nur für einen stabilen Cash-Flow ihrer Kapitalgeber sorgen, sondern auch die soziale Ausgewogenheit der Wohnungsnutzer berücksichtigen. Die Zielgruppe für den PWD sind neben Pensionskassen insbesondere Versorgungswerke, Versicherungen und Banken. Die ersten Kapitalzusagen von zwei Pensionskassen wurden bereits getätigt, so dass der PWD zeitnah die ersten Projekte erwerben kann. Das Zielvolumen des Spezial-AIF liegt bei 200 Millionen Euro.

Quelle: PROJECT (PM vom 20.09.2021)

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Dr. Peters Group: Erste Akquisition für neuen Immobilienportfoliofonds erfolgreich abgeschlossen

© Dr. Peters Group

Dortmund, 17. August 2021 – Die Dr. Peters Group hat erfolgreich die Akquisition der ersten Immobilie für ihren neuen Publikums-AIF „Immobilienportfolio Deutschland I“ abgeschlossen. Das soeben erworbene Nahversorgungs- und Fachmarktzentrum mit fünf Mietern liegt in Bestwig im Sauerland (Nordrhein-Westfalen) und ist langfristig vermietet. Zudem befinden sich aktuell zwei Supermärkte in der Ankaufsprüfung. Das Management der Dr. Peters Group geht davon aus, dass mindestens zwei Objekte noch in diesem Jahr erworben werden können. Das geplante Emissionsvolumen des Immobilienportfolios, für das im kommenden Jahr weitere Immobilien angekauft werden sollen, beträgt bis zu 50 Millionen Euro.

Bereits durch die Kapitalflüsse aus dem Nahversorgungs- und Fachmarktzentrum in Bestwig an die Fondsgesellschaft, erhalten Anleger prognosegemäß ab 2022 regelmäßige Auszahlungen in Höhe von 4,0 % bezogen auf das Eigenkapital. Den zu erwartenden Gesamtmittelrückfluss vor Steuern prognostiziert die Dr. Peters Group bei einer Laufzeit bis Ende 2033 auf 145 %. Ab sofort ist der risikogemischte Immobilienfonds ab einem Investment von 5.000 Euro bei Vertriebspartnern zeichenbar.

Langlaufende Mietverträge mit bonitätsstarken Unternehmen

Das für den neuen Dr. Peters Fonds erworbene Nahversorgungs- und Fachmarktzentrum in Bestwig besteht aus drei Bestandsimmobilien mit zusammen 2.600 m² Verkaufsfläche und einem im Bau befindlichen Verbrauchermarkt mit 1.800 m² Verkaufsfläche. Dieser wird im 4. Quartal 2021 fertiggestellt und für mindestens 15 Jahre an Rewe vermietet. Die Fläche, die von Rewe aktuell genutzt wird, übernimmt Ende 2021 die Einzelhandelskette Centershop. Die beiden anderen Bestandsobjekte sind für mindestens acht Jahre an die erfolgreichen Discounter TEDi und KiK vermietet. Für die Sparkasse Hochsauerland wird ein SB-Pavillon neu errichtet. Damit ist das Nahversorgungs- und Fachmarktzentrum insgesamt an bonitätsstarke Unternehmen vermietet.

Zusammen mit ergänzenden Anbietern wie der nebenan befindlichen Aldi-Filiale sowie weiteren umliegenden Handels- und Dienstleistungsunternehmen, stellt das Nahversorgungs- und Fachmarktzentrum einen zugkräftigen Einzelhandelsschwerpunkt in Bestwig dar – mit entsprechenden Synergieeffekten und einer hohen Kundenfrequenz. Ein weiterer Faktor, von dem das Objekt profitiert, ist die verkehrsgünstige Lage nahe dem Bahnhof von Bestwig sowie der ebenfalls nahegelegenen und zentralen Bundesstraße B7 und der nur 3,5 Kilometer entfernten Anschlussstelle zur Autobahn A46.

Klarer Investmentfokus trotz Blindpool-Struktur

Die Dr. Peters Group hat ihr neues „Immobilienportfolio Deutschland I“ als Blindpool konzipiert, damit das Management im kompetitiven Marktumfeld flexibel in Opportunitäten investieren kann. „Diese Investmentstrategie ist für Anleger, die eine hohe Ertragsstabilität erwarten, das Gebot der Stunde“, meint Kristina Salamon, CEO der Dr. Peters Group.

Trotz der Flexibilität eines Blindpool-Konzepts hat der Fonds einen klaren Investmentfokus auf Immobilien des Lebensmitteleinzelhandels sowie auf Nahversorgungs- und Fachmarktzentren. „Die Immobilien der Nahversorgung sind konjunktur- und krisenresistent, weil sie für die Grundversorgung der Bevölkerung essenziell und damit systemrelevant sind. Das wirkt sich stabilisierend auf jedes Immobilienportfolio und damit natürlich auch auf den Wert des Gesamtvermögens aus“, erklärt Salamon.

Wichtiger Baustein im Portfolio

Die Immobilienallokation ist in den vergangenen Jahren bei Privatanlegern und institutionellen Investoren stark gestiegen. Die Covid19-Pandemie manifestiert die hohe Nachfrage nach direkten und indirekten Immobilienbeteiligungen. Geschlossene Publikums-AIF sind für langfristig orientierte Anleger ein idealer Baustein zur Diversifizierung ihrer Immobilieninvestments, zumal offene Immobilienfonds in den vergangenen Jahren einen hohen Mittelzufluss verzeichnet und teilweise Cash-Stopps ausgegeben haben.

Der Fonds „Immobilienportfolio Deutschland I“ von Dr. Peters setzt wie ein offener Immobilienfonds auf eine breite Diversifikation. Für die Zeichnung einer geschlossenen Beteiligung spricht die unmittelbare Nähe zur Immobilie. „Denn über die Struktur des Publikums-AIF sind die Anleger direkt Miteigentümer der Immobilien.

Außerdem sind anders als beim offenen Immobilienfonds die Investitionen und die Laufzeit begrenzt, weshalb der geschlossene Fonds nicht unter einem so hohen Investitionsdruck steht“, erklärt der COO und Leiter des Immobilienbereichs der Dr. Peters Group, Dr. Albert Tillmann. Aus diesem Grund partizipieren die Anleger des neuen Dr. Peters Fonds nicht nur an dem stabilen Cashflow aus den Mieterträgern, sondern auch direkt an der Wertsteigerung ihrer Fondsimmobilien.

Quelle: Dr. Peters Group (PM vom 17.08.2021)

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Grundstücksankauf für PROJECT Spezialfonds: Rund 30 Millionen Euro Investitionsvolumen für nachhaltige Wohnimmobilienentwicklung in Aachen

© PROJECT

Bamberg, 09.08.2021 – Mit dem Ankauf einer 3.000 Quadratmeter großen Liegenschaft in Aachens Bestlage gibt PROJECT Immobilien, Asset Manager des PROJECT Unternehmensverbunds, den Startschuss für eine besonders interessante Immobilienentwicklung in der Metropolregion Rheinland.

Der fränkische Immobilienmanager erwarb das im Zentrum der Universitätsstadt liegende Grundstück für einen offenen Spezial-AIF, in den zwei Versicherungsgesellschaften investiert sind. Der von PROJECT aufgelegte Fonds entwickelt nachhaltige und bezahlbare Mietwohnungsportfolios in ausgewählten deutschen Metropolregionen. So entstehen nun in prominenter Lage an der Jülicher Straße möblierte Apartments für Studenten oder Universitätsmitarbeiter und Wohnungen für Familien sowie eine Kindertagespflege. Das Investitionsvolumen beträgt rund 30 Millionen Euro.

Quelle: PROJECT (PM vom 09.08.2021)

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Deutschlandweit heiß laufender Wohnimmobilienmarkt im zweiten Quartal 2021 – deutlicher Rückgang verfügbarer Objekte

Bamberg, 26.07.2021(OPM): Was schon in den ersten drei Monaten dieses Jahres erkennbar war, wird nun in der aktuellen Marktanalyse von PROJECT Research für das zweite Quartal 2021 überdeutlich: In vielen deutschen Metropolen läuft der Immobilienmarkt heiß. Hamburg verdrängte Nürnberg beim Preiswachstum zumindest von April bis Juni von Platz Eins und auch in der ohnehin teuersten deutschen Metropole München wird es wieder teurer. In Berlin sind die Preise zwar nicht ganz so stark angezogen wie in der bayerischen Landeshauptstadt. Doch selbst in Köln, wo vergangenes Jahr die Preise noch stagnierten, klettern die Preise wieder mit Schwung. Auch in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien manifestiert sich dieser Trend mit einer erneut zweistelligen Jahreszuwachsrate. Fast überall werden vergleichbare Lagen immer teurer und es mangelt an verfügbaren Angeboten.

»Jetzt wird augenfällig, was sich schon im ersten Quartal andeutete – die Preise laufen in den meisten Metropolen heiß. Das ist kein Wunder, denn das verfügbare Angebot von bezahlbarem Wohnraum sinkt bei unverändert hoher Nachfrage. Allein in Berlin hat sich das Angebot an verfügbaren Neubauwohnungen während des vergangenen Jahres um 40 Prozent reduziert. Die Freigabe von mehr Bauland und schnellere Genehmigungsverfahren – das könnte die Situation schnell entschärfen«, so Dr. Matthias Schindler, Vorstand Projektentwicklung der PROJECT Real Estate AG.

Seit 2017 veröffentlicht PROJECT Research quartalsweise die »Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen«. Analysiert werden die Angebotskaufpreise im privat finanzierten Geschosswohnungsbau für die Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München, Nürnberg, Düsseldorf, Köln und Wien.

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter www.project-research.de.

Quelle: Project Research

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Der Immobilienbrief 2021

„Der Immobilienbrief“ Nr. 511:

Im Editorial gibt Werner Rohmert einen kleinen Rückblick auf eine gute Expo Real und schaut auf aktuelle Stimmungsbilder. Ein wenig grummelts im Umfeld der Branche schon. Gleichzeitig werfen ein paar Entwicklungen durchaus Schwarm-Intelligenz- und Management-Fragen auf. (Seite 1)

  • EXPO REAL 2021 – 28.000 WENIGER BESUCHER HABEN NICHT GEFEHLT – Beste Expo Real seit Jahren: Jeder unserer deutschen Gesprächspartner war vor Ort und jeder bestätigte, dass er wiederum seine Gesprächspartner aus Deutschland vollständig angetroffen habe. Corona ist gegangen. Die Expo Real ist wieder da. Ca. 19.200 Teilnehmer sind diese Woche auf der Immobilienmesse gewesen. 2019 waren es 46 747 Teilnehmer. Es fehlten die Besucher aus Asien und USA. Der Rest hat niemandem gefehlt. Selbst schuld, wer zu Hause blieb. Es war eine der effizientesten und angenehmsten Expo Real der letzten Jahre. (Rohmert, Seite 3)
  • FRANKFURTER WOHNEN WELTWEIT TOP BEI BLASENRISIKO – UBS-Studie warnt Eigenheimmärkten in Frankfurt, Toronto und Hongkong: Seit über 5 Jahren sind wir Blasenmeldungen gewohnt. „Der Immobilienbrief“ macht auch regelmäßig deutlich, dass institutionelle Portfoliokäufe eigentlich nur mit Miet- und Multiplikator-Optimismus, den wir nicht unbedingt teilen, rechenbar sind. Dem Mittwoch veröffentlichten UBS Global Real Estate Bubble Index des UBS Global Wealth Management zufolge weisen die Eigenheimmärkte in Frankfurt, Toronto und Hongkong unter allen 25 weltweit untersuchten Großstädten nun die höchsten Risikoniveaus auf. (Wrede, Seite )6
  • WEITERHIN KEINE ENTSPANNUNG AM HOTELINVESTMENTMARKT – Dynamik bei Hotels bleibt deutlich hinter der des Gesamtmarktes: Q3 war das umsatzschwächste Quartal des gesamten Jahres und lag sogar noch 7% unter dem schon schwachen Vorjahresquartal. Eine wirkliche Belebung sehen die Research- und Maklerhäuser nicht vor Anfang 2022. (Wrede, Seite 8)
  • LOGISTIK HYPT SICH ÜBER ALLE ERFAHRUNGEN – Einzeldeals erreichen 33-fache Jahresmiete: In Backgroundgesprächen hören wir mit unverhohlenem Unverständnis von der 30-fachen Jahresmiete für Toplogistik und auch mehr. Institutionelle Mathematik mache es möglich. Erfahrene Mittelständler können da nicht mithalten. Entsprechend analysiert Catella Research einen ungebrochenen Boom der europäischen Logistikimmobilien. Projektentwickler kämen hinter der Nachfrage von Nutzern und Investoren nach europäischen Logistikimmobilien kaum hinterher. (Rohmert, Seite 11)
  • NIEDRIGER UMSATZ AUF DEM RETAIL-INVESTMENTMARKT – Fachmärkte sind teurer als Shopping Center: Mit Ausnahme des lebensmittelbasierten Handels hat die Branche den Handel eindeutig als Corona-Verlierer erkannt. Mit einem Transaktionsvolumen lt. BNP Paribas Real Estate von rund 6,3 Mrd. Euro (Savills: 6,0 Mrd.) bzw. -34% (-36%)  erreicht der Retail-Investmentmarkt insgesamt ein sehr schwaches Resultat. (Rohmert, Seite 12)
  • PASSANTENZAHLEN IN BERLINER EINKAUFSLAGEN NÄHERN SICH VOR-CORONA-NIVEAU – Kudamm und Alex bleiben mit Abstand am beliebtesten: Die Zahl der Passanten an 50 Zählpunkten in der Berliner City lag lt. des Einzelhandelsspezialisten COMFORT insgesamt im Jahresverlauf 2021 etwa 5,1% unterhalb des langjährigen Mittels, im Vorjahr waren es noch knapp 10%. COMFORT bewertet den aktuellen Wert als sehr positiv, denn im Corona-Jahr 2021 fehle es Berlin nach wie vor an Veranstaltungen, Kongressen und im Vergleich zur Vor-Corona Zeit auch an insbesondere internationalen Städtetouristen.(Wrede, Seite 13)
  • NIEDERLANDE – IMMOBILIENMÄRKTE IM ZEICHEN KONJUNKTURELLER BELEBUNG: Im Prinzip sind die deutschen Erfahrungen komplett auf die Niederlande übertragbar. Das ergibt sich aus der Studie „Niederlande – Immobilienmärkte im Zeichen konjunktureller Belebung“ der Deutsche Hypo – NORD/LB. Mit einem Rückgang des realen BIPs um 3,8% im vergangenen Jahr wurde die jahrelange Wachstumsserie der niederländischen Konjunktur unterbrochen. Auch auf dem Investmentmarkt war ein deutlicher Rückgang des Investitionsvolumens um 17,2% zu beobachten. Die Auswirkungen auf die verschiedenen Assetklassen sind dabei sehr unterschiedlich. (Rohmert, Seite 14)
  • ÖFFENTLICHER BAU -WENN BIM, DANN RICHTIG – Building Information Modelling als Instrument unverzichtbar: Die Expo Real 2021 eröffnete mit einer Podiumsdiskussion über das Bauplanungsverfahren BIM. Zufall? oder symptomatisch für wesentliche Themen, die die Messe beherrschten: Mangel an Fachkräften, Mangel an Baumaterialien, steigende Herstellungskosten, aber wachsende Bau- und Sanierungsaufgaben, um den Klimaschutzzielen und gleichzeitig dem Innovationsdruck gerecht zu werden.(Escher, Seite 14)
  • DEUTSCHER WOHNUNGSMARKT-AUFSCHWUNG MIT HERAUSFORDERUNGEN: Pandemie-Krise verstärkt „Flucht ins Betongold“: Die jüngste Krise habe vermutlich die „Flucht ins Betongold“ verstärkt, analysiert der Helaba Immobilienreport. Am deutschen Wohnungsmarkt steigen die Preise weiter. Eine Trendwende sei nicht in Sicht. Damit werde die Erschwinglichkeit von Wohneigentum weiter sinken. Der aktuelle Aufschwung am deutschen Wohnungsmarkt begann etwa 2010 und dauere in zwischen – gemessen an früheren Zyklen – überdurchschnittlich lange. (Rohmert, Seite 18)
  • STATEMENTS ZUR EXPO REAL 2021 u.a. von Dr. Wulff Aengevelt, Prof. Dr. Thomas Beyerle, Jochen Schenk, Klaus Franken, Dr. Gertrud Traud, Fabian Hellbusch, Chiara Aengevelt, Julian Marwitz, Constanze Römer und Holger Schmieding.(Seite 21)
  • 60 JAHRE BAUFACHPRESSE – Arbeitskreis Baufachpresse tagt 2021 in Münster: Der Bau- und Immobilienjournalismus ist in einer neuen Welt wahrscheinlich zukünftig gefordert, sich selbst auch eine Stimme zu geben. Oft ist das „praktische Research“ jahrzehntelanger Erfahrung, die sowohl bei der Baufachpresse als auch bei der Immobilienpresse vorhanden ist, ein Regulativ zu den aktiven Matadoren aus Research und Business, die sehr oft aus den Erfahrungen der letzten 15 Jahre in einer gradlinigen Entwicklung denken. Der Autor hat sich deshalb auch als Mitglied des Arbeitskreises Baufachpresse beworben und an der Jahrestagung, in der auch das 60jährige Bestehen des Berufsverbands gefeiert wurde, teilgenommen. (Rohmert, Seite 23)
  • WELCHE IST DIE INTELLIGENTEST PARK-STADT DER WELT? – Der Global Smart City Index 2021:Das Parktechnologieunternehmen EasyPark präsentiert aktuell eine Studie zu den intelligentesten und zukunftssichersten Städten weltweit und zeigt, wie neue Technologien für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft eingesetzt werden. London ist die intelligenteste Stadt in der Kategorie “Einwohnerzahl über 3 Millionen”, gefolgt von New York und San Francisco. Kopenhagen.(Rohmert, Seite 24)
  • DER BUNKER ST. PAULI WIRD HAMBURGS HÖCHSTER PARK – Der Rohbau ist fertig: Im kommenden Jahr bekommt Hamburg ein weiteres touristisches Highlight. Im ersten Halbjahr soll der „grüne Bunker“ am Heiligengeistfeld in St. Pauli fertig sein. (Richter, Seite 25)
  • Der Immobilienbrief Köln: Kölner Büromarkt zeigt sich dynamisch: Die Dynamik aus dem ersten Quartal hat sich in den Folgemonaten fortgesetzt. (Junghanns, S. 28 )

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG 

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Real I.S. legt Wohnimmobilienfonds „Modern Living“ auf

München, 01. Juli 2021 – Die Real I.S. AG hat mit der Platzierung des offenen inländischen Spezial-AIF „Modern Living“ begonnen. Das geplante Investitionsvolumen liegt zunächst bei ca. 800 Millionen Euro. Der Fokus wird auf Wohnimmobilien für bestimmte Lebensphasen liegen. Für den Fonds wurden ökologische Merkmale im Sinne des Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung sowie messbare Bewertungskriterien festgelegt.

„Wohnimmobilien haben sich während der Pandemie erneut als wertstabil erwiesen. Die Assetklasse bietet unseren Investoren eine attaktive Anlagemöglichkeit. Dies gilt insbesondere für die wachstumsstarken alternativen Wohnformen und auch Wohnen mit Service. Zusätzlich setzen wir bei unserer Investmentstrategie auf den Megatrend des demografischen Wandels und dem daraus resultierenden Nachfrageüberhang am Markt“, sagt Tobias Kotz, Head of Client Relations & Capital Funding der Real I.S. AG.

Der Fokus des „Modern Living“ wird insbesondere auf Bestands-, Neubauimmobilien und im Bau befindliche Immobilien der Nutzungsarten Senior-Living, klassisches Wohnen und Mikro-Living liegen. „Wir werden in Senioren-Wohnimmobilien, Pflegeimmobilien und vergleichbare betreute Wohnformen investieren, aber auch in Mikroapartments, Studentenwohnheime und Serviced-Apartments sowie in klassische Wohnhäuser und Wohnanlagen.“, erklärt Kotz.

Schwerpunkte bei der Länderallokation sind vor allem Investments in Deutschland, welche durch Opportunitäten in weiteren Ländern des Eurowährungsraums ergänzt werden können. Ziel ist es, ein diversifiziertes Wohnimmobilienportfolio mit einer Ausschüttung von 2,75 bis 3,25 Prozent p. a. im Zehnjahresdurchschnitt aufzubauen.

Quelle: Real I.S. (PM vom 01.07.2021)

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MPC Capital: ESG Core Wohnimmobilien Deutschland erhält Zulassung als nachhaltiges Finanzprodukt und kauft weiteres Projekt an

  • Initiierung eines der ersten Immobilien-Fonds mit Artikel-8-Zulassung als nachhaltiges Finanzprodukt im Rahmen der EU-Offenlegungsverordnung
  • Ankauf eines Mehrfamilienneubaus in Bad Nauheim in der Metropolregion Frankfurt


Hamburg, 28. Juni 2021 (OPM): Der von MPC Capital (Deutsche Börse Scale, ISIN DE000A1TNWJ4) initiierte Fonds ESG Core Wohnimmobilien Deutschland hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin grünes Licht für die Positionierung als Finanzprodukt nach Artikel 8 der Offenlegungsverordnung erhalten.
Die im März 2021 in Kraft getretene EU-Offenlegungsverordnung (Sustainable Finance Disclosure Regulation – SFDR) soll im europäischen Markt für Finanzprodukte zu mehr Transparenz in Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen führen. Als sogenannte Artikel-8-Produkte werden solche Fonds zertifiziert, die ökologische und soziale Merkmale sowie eine gute Unternehmensführung (ESG) berücksichtigen und regelmäßig hierüber berichten. Der ESG Core Wohnimmobilien Deutschland gehört zu den ersten Finanzprodukten in der Asset Klasse Immobilien in Deutschland, die über eine solche Genehmigung verfügen.
Darüber hinaus hat der ESG Core Wohnimmobilien Deutschland sein zweites Projekt angekauft. Der aus mehreren hochwertigen Mehrfamilienhäusern bestehende Gebäudekomplex ist in Bad Nauheim in der Metropolregion Frankfurt am Main im KfW 55-Standard von der Procom Invest aus Hamburg errichtet worden. Die Fertigstellung erfolgte fristgerecht zum Ende Juni 2021. Das Projekt mit 32 Wohnungen zwischen zwei und vier Zimmern umfasst rund 2.600 Quadratmeter Wohnfläche.
Der ESG Core Wohnimmobilien Deutschland wurde zusammen mit Universal-Investment als offener Spezial-AIF aufgelegt. Der Fonds soll ein Gesamtinvestitionsvolumen von EUR 300 Mio. umfassen und zielgerichtet in Immobilienprojekte investieren, die konsequent einem umfassenden Katalog an ESG-Kriterien entsprechen.
Zentrales Investitionskriterium des Fonds ist dabei der Aufbau eines nachhaltigen Wohnimmobilienportfolios. Mit Hilfe eines eigens für diesen Fonds entwickelten Scoring-Modells werden Zielobjekte ermittelt, die einer Reihe von quantitativen und qualitativen Nachhaltigkeitskriterien auch entlang einschlägiger UN-Nachhaltigkeitsziele entsprechen.

Quelle: MPC Capital AG – Stefan Zenker, Gabriele Gottschalk, Investor Relations & Corporate Communications

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