Skip to Content

Category Archives: News

Mietenmoratorien in Deutschland: Maßnahmen der Bundesregierung müssen für Klarheit sorgen

Berlin, 21.03.2020 (OPM): Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die Vorschläge der Bundesregierung zum Schutz von Mietern und Vermietern im Zuge der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise.

„Die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Maßnahmen sind ein guter und wichtiger erster Schritt, der voraussichtlich aber nicht ausreichen wird, um die Folgen aus der COVID-Krise ausreichend abzumildern. Daher sind in der kommenden Woche weitere, weitergehende Maßnahmen zu untersuchen“, erklärte ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner.  In der Ausgestaltung passe noch nicht alles zusammen, insbesondere müsse bei einem so massiven Eingriff die Frist für solche Maßnahmen zunächst auf drei Monate gesetzt werden, um dann die Lage neu zu beurteilen.

 Zu den Gesetzesmaßnahmen zum Thema Wohnen sagte Mattner: „Dieses Rechtspaket muss zu Ende gedacht werden und darf nicht alleine ohne Hilfspakete für bedürftige Mieter stehen. Dazu gibt es bereits Vorschläge, einen Fonds zu gründen. In dem Zusammenhang hat der ZIA schon früher eine Ausweitung des Wohngeldes gefordert.“  In jedem Fall müssten die Mieter in die Lage versetzt werden, die Mieten zeitnah wieder zu zahlen, sonst gefährde man das dahinterstehe System der gesamten Wohnungswirtschaft und schade damit allen Beteiligten.  

Zu den Gesetzesmaßnahmen, die die Gewerbemieter betreffen kommentierte der ZIA-Präsident: „Die Lage für Gewerbemieter ist umso fataler als im Handel ja bereits Geschäfte geschlossen wurden, Hotels keine Gäste mehr haben und Einnahmen sofort fehlen, daher sind mehr Sachverhalte zu berücksichtigen auch um laufende Projekte zu retten, damit nicht Mietern, Bauunternehmen und Bestandshaltern Schäden entstehen.“ Er sagte weiter, dass die Durchkreuzung fundamentaler zivilrechtlicher Grundsätze von Leistung und Gegenleistung nur dann funktionieren könne, wenn der ausfallende Mieter, durch die bereits von der Bundesregierung und auch Landesregierungen zugesagten Hilfen z.B. in Form von KfW-Krediten und steuerlichen Förderungen in einem Gesamtsystem funktioniert. „Andernfalls droht eine Aushebelung unseres bewährten deutschen Zivilrechts sowie nicht stemmbare Folgen für die Wirtschaft. Daher muss das vorliegende Gesetzgebungspaket streng mit den Fördermaßnahmen des Bundes verknüpft werden“, so Mattner.

Der ZIA begrüßt schnelles Wirken um unnötige Insolvenzen zu vermeiden. Wichtig ist dem ZIA, dass weitgehend alle Verträge umfasst werden und daher keine einseitigen Lücken in Vertragsketten entstehen. 

„Es geht um die Bedürftigen“, so Mattner: „Der Anspruch muss an die wirtschaftliche bzw. tatsächliche Situation des Mieters gekoppelt sein, so dass der Anspruch nicht besteht, wenn die Miete erbracht werden kann durch wirtschaftliche gesunde Unternehmen bzw. Mieter ohne Umsatzausfälle“. 

Bei der sogenannten „Long Stop Problematik“, bei der durch den Ausfall des Bauunternehmers die Fristen aus dem Mietvertrag und dem Verkaufsvertrag des Objektes überschritten werden, müsse sichergestellt werden, Insolvenzen abzuwenden, die allein durch das Finanzaufsichtsrecht entstehen, weil dieses den Investoren auferlegt, sich aus in Stress befindlichen Projekten zurückzuziehen. Auch das ist durch Einfrieren der Fristen etwa für drei Monate zu regeln.

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

0 Continue Reading →

PROJECT Investment: »Gefragt sind jetzt wirtschaftsfördernde Konzepte anstelle Kosten verursachende Gesetze«

©Alexander Schlichting

Bamberg, 19.03.2020 (OPM): Zentralistisch statt föderal: Die Groko möchte die sogenannten §34f-Finanzvermittler unter die Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellen und die bislang zuständigen Industrie- und Handelskammern (IHK) und Gewerbeämter der Länder aus der Aufsicht entlassen.

Dieser am 11. März beschlossene Gesetzesentwurf unter dem komplizierten Titel »Finanzanlagenvermittler-Aufsichtsübertragungsgesetz« stößt in der Finanzbranche auf wenig Zuspruch, so auch bei dem auf dem Markt für Immobilienkapitalanlagen und -entwicklungen agierenden PROJECT Unternehmensverbund, einer der größten deutschen Player auf dem Beteiligungsmarkt im Wohnungsneubau. Alexander Schlichting, geschäftsführender Gesellschafter der PROJECT Vermittlungs GmbH, hält das Vorhaben in der jetzt beschlossenen Fassung aus mehreren Gründen für wirtschaftlich kontraproduktiv und für den Privatanleger ohne ersichtlichen Mehrwert.

Mehrkosten für Vermittler – weniger Sicherheit für Verbraucher

Die bislang zuständigen Aufsichtsbehörden des Vermittlerkreises, der über eine Zulassung nach §34f Gewerbeordnung verfügt, sind je nach Region entweder die Industrie- und Handelskammern (IHK) oder die Gewerbeämter. Diese dezentral organisierte Aufsicht hat sich Finanzfachmann Schlichting zufolge sehr gut bewährt. Sie sei für die Vermittler bezahlbar, zudem bieten die IHKs zusätzliche Beratungsdienstleistungen, wie beispielsweise in Bezug auf die Erlaubnisreichweite, also beispielsweise Haftungs- bzw. Strafbarkeitsrisiken einer Vermögensberatung. Diese wichtige Beratungsleistung würde unter der BaFin zukünftig wegfallen. Zudem rechne der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. bei einem Aufsichtswechsel mit hohen zusätzlichen Kosten bis zu 5.000 Euro pro Zulassungsinhaber und Jahr. Sollten die Prognosen des Verbands zutreffen und bei Inkrafttreten des Aufsichtswechsels die Hälfte der bisherigen unabhängigen Makler vom Markt verschwinden[1], bekämen die Privatanleger zu spüren, dass die Beraterauswahl schwindet und gleichzeitig – wegen einer geringeren Leistung der Aufsicht – auch die Qualität der Vermögensberatung sinkt

»Die von uns offerierten Alternativen Investmentfonds bedürfen einer fundierten Beratung, die für jeden einzelnen Privatanleger ein maßgeschneidertes Profil aufweisen muss. Die seit 2013 dezentral organisierte Aufsicht, die jeweils hälftig von den Industrie- und Handelskammern sowie den Gewerbeämtern getragen wird, hat mit zur heute hohen Qualität der Vermögensberatung beigetragen«, sagt Schlichting. PROJECT Investment bringt in Form von unterschiedlichen Veranstaltungen und Workshops traditionell selbst viel Engagement in die Betreuung seiner Partner ein, die zu über 80 Prozent aus freien, unabhängigen Vermittlern und Maklern bestehen und über eine Zulassung nach §34f GewO verfügen.

Fehlender staatlicher Rückhalt

Der Mittelstand braucht in unruhigen Zeiten staatlichen Rückhalt, der bei Bedarf eingreift. »Dieser Rückhalt ist allerdings nicht zu erkennen«, so Schlichting. Angesichts der auf die deutsche Wirtschaft unvermeidlich negativ wirkenden Coronavirus-Pandemie und der darüber hinaus ungelösten internationalen Nahost-oder Handelskonflikte brauche es eine die mittelständische Wirtschaft aktiv fördernde Politik. Das bisherige Aufsichtssystem in der Finanzberatung habe sich ausgezeichnet bewährt. Es bestehe keine sichtbare Notwendigkeit, die effizient und pragmatisch arbeitenden Industrie- und Handelskammern von ihren Aufgaben zu entbinden und neue bürokratische und überaus kostspielige Strukturen aufzubauen. Die von Teilen der Regierung ins Gespräch gebrachte ländereinheitliche IHK-Aufsicht bei gleichzeitiger Fachaufsicht durch die BaFin könne daher einen guten Kompromiss der unterschiedlichen Interessen bedeuten.

[1] AFW-Vermittlerbarometer Dezember 2019

Quelle: PROJECT Beteiligungen AG

0 Continue Reading →

Corona-Krise: ZIA fordert Hilfen für Gewerbe

Berlin, 18.03.2020 (OPM): Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, sieht vor dem Hintergrund der Corona-Krise Gewerbemieter und Bestandshalter vor existenziellen Problemen. Besonders weil im Handel bereits die ersten Geschäfte schließen mussten. Ähnliche Entwicklungen setzen nunmehr auch bei Hotelpächtern und werden sich im abzusehenden Fall von Liquiditätsproblemen noch bei Büromietern ereignen. Dies wiederum führe zu Krisen bei den Bestandshaltern, die weiterhin und vor allem nach der Krise für Gewerberaum sorgen mussten.

Im ZIA sind 37.000 Mitglieder der Immobilienbranche organisiert. ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner empfiehlt sich über individuelle Lösungen wie Mietstundungen zu verständigen. „Dort wo Kurzarbeit möglich ist, kann dies eine Hilfe sein. Die Bundesregierung muss jetzt bei der Einrichtung von Sonderfonds und Rettungsprogrammen für Firmen an die Gewerbeimmobilienwirtschaft, speziell an kleine und mittlere Unternehmen denken“, sagte Mattner. 

Die Immobilienwirtschaft erwirtschaftet in Deutschland fast 19 Prozent des Bruttosozialproduktes, sie ist eine Schlüsselindustrie und hat in früheren Krisen stets eine Rolle als stabiler Anker wahrgenommen. Mattner betonte: „Diesmal handelt es sich jedoch um eine Gefahr nicht gekannten Ausmaßes und Tragweite, die ein sofortiges Eingreifen erfordert.“ 

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

0 Continue Reading →

Börsencrash zwingt EZB zu stärkerer Reaktion und Saudi-Arabien kann nicht allzu lang gegen Russland spielen

Ein Kommentar von Andreas Billmeier, Sovereign Research Analystder Legg-Mason-Tochter Western AssetManagement

© pixabay

Bis zum Wochenende bestand die wahrscheinlichste Vorgehensweise für die EZB darin, ausreichend Liquidität für die Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Eine Zinssenkung um zehnBasispunkte war zwar voll eingepreist, aber nur ein entfernter zweiter Schritt. Dies hat sich jetzt geändert. Für die Sitzung der EZB am Donnerstag (12. März 2020) sind nun eine Zinssenkung, Liquiditätsmaßnahmen und möglicherweise auch eine Verstärkung des Programms zum Asset-Ankauf zu erwarten.

Warum? Seit Donnerstag gab eszwei zusätzliche Schocks: Erstens hat Italien zunächst das Kernindustriegebiet Lombardei und 14 benachbarte Provinzen geschlossen, was ungefähr 45bis 50Prozentdes nationalen BIP ausmacht, und mittlerweile das ganze Land unter Quarantäne gestellt. Während Italien deshalb im ersten Quartal 2020 sehr wahrscheinlich in eine Rezession gerät, wird diese Maßnahme zumindest sehr deutliche Auswirkungen auf die europäische Kernproduktions-und Logistikkette haben. Dies betrifft Italien, Teile Österreichs, der Schweiz und Süddeutschlands.

Deutschland und die Eurozone können zwar aus definitorischer Sicht im ersten Quartal nicht in eine Rezession fallen, da dazu zwei aufeinanderfolgende Quartale mit negativen Vorzeichen beim Wachstum stehen müssen. Aber dieser Punkt ist im Wesentlichen akademisch –der wirtschaftliche Schock wird stark sein und die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in der Eurozone steigt zum zweiten Quartal. Mit anderen Worten: Auch die Wahrscheinlichkeit eines schnellen Wiederaufschwungs schwindet.

Deshalb kann die EZB den erweiterten Charakter des Schocks nicht länger ignorieren, muss handeln und das geeignete Instrument ist eine Zinssenkung. Zu bedenken ist auch, dass der Euro nach der jüngsten Aufwertung nicht mehr in seiner Komfortzone um die 1,15 liegt und die EZB zu diesem Zeitpunkt sicherlich nicht sehr an einer Aufwertung der Währung interessiert ist.

Zudem werden der Zusammenbruch des OPEC+-Abkommens und die offensichtlichen Auswirkungen auf den Rohölpreis zusätzlich zum stärkeren Euro die Gesamtinflation in der Eurozone auf nullund möglicherweise sogar noch darunter drücken, wenn der Ölpreisschock nicht schnell rückgängig gemacht wird. Während die Auswirkungen auf die Kerninflation weniger stark sein werden, wird sich die Übertragung auf die Inflationserwartungen verändern: Nur weil einige Prognosen zu niedrigeren Inflationserwartungen kommen, würde die EZB nicht zu weiteren Schritten greifen. Jetzt aber hat sich die Situation umgekehrt: Wenn zu erwarten ist, dass die Gesamtinflation auf oder sogar unter null sinkt, ist fast sicher, dass die Analystenschätzungen für die Inflation absacken. Dann aber kann sie genauso gut schon jetzt dagegen vorgehen, indem sie den Betrag der gekauften Vermögenswerte von 20 auf 30 oder 40 Milliarden Euro erhöht und möglicherweise die Mischung ein wenig verändert.

Insofern ist von der EZB-Sitzung am Donnerstag nun ein relativ breites Maßnahmenpaket zu erwarten, das eine Zinssenkung, erhebliche Anstrengungen auf der Seite der Liquiditätsversorgung und auch eine Erhöhung des Programms zum Ankauf von Vermögenswerten umfasst.

Exkurs zu Opec, Saudi-Arabien und Russland

Die Inflationserwartungen stehen insofern unter einer gewissen Unsicherheit, als sich die angespannte Lage zwischen Saudi-Arabien und Russland fast ebenso schnell wieder auflösen könnte, wie sie entstanden ist. Der wirtschaftliche und politische Druck auf Saudi-Arabien ist viel größer als auf Russland. Die russische Wirtschaft ist durch die Anhäufung von Reserven (+150 Milliardenin den letzten fünfJahren) seit geraumer Zeit viel immuner geworden, während für Saudi-Arabien das Gegenteil zutrifft: Die offiziellen Reserven sind im gleichen Zeitraum um etwa 250 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Aus fiskalischer Sicht betragen die Haushaltsdefizite außerhalb des Ölsektors nach den entsprechenden Berichten des IWF etwa 30 Prozent des BIP in Saudi-Arabien im Gegensatz zu etwa sechs Prozent des BIP in Russland. Saudi-Arabien kann dieses Spiel nicht sehr lange spielen.

Quelle: Legg Mason Investments (Ireland) Limited

0 Continue Reading →

Habona Invest legt fürDeka offenen Immobilienspezial-fonds mit Schwerpunkt Nahversorgung auf

©Habona – Johannes Palla

Frankfurt, 10. März 2020 (OPM): Die Frankfurter Habona Invest Gruppe hat ihren ersten offenen Immobilienspezialfonds aufgelegt. Der Fonds „Habona Deutsche Nahversorger (Inst.)“ legt seinen Investmentfokus auf onlineresistente Nahversorgungsimmobilien mit bonitätsstarken Hauptmietern aus dem Lebensmitteleinzelhandel und wurde ausschließlich für institutionelle Anleger aus dem Sparkassenbereich konzipiert.

Das angestrebte Investitionsvolumen in Höhe von 350 Mio. Euro soll durch überwiegend großvolumige Portfolio-Ankäufe erreicht werden. Die für die Eigenkapitalplatzierung verantwortliche Dekahat die dafür erforderlichen Kapitalzusagen bereits vollständig eingeworben. Service-KVG ist die HANSAINVESTHanseatische Investment-GmbH. Als Verwahrstelle fungiert das Frankfurter Institut Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG. Habona Invest übernimmt wesentliche Bereiche des Fonds-, Asset-und Transaktionsmanagements. Erste Investitionen sollen bereits im ersten Halbjahr 2020 erfolgen. „Wir freuen uns außerordentlich über die langfristig angelegte Zusammenarbeit mit der Deka im Spezialfondsbereich“, so Johannes Palla, Geschäftsführer der Habona Invest. „Damit wird unser Produkt-und Anlageportfolio sehr sinnvoll erweitert –bei perfekter Abgrenzung zu unseren Publikums-AIF“. Esteban de Lope, Geschäftsführer der DekaImmobilien: „Mit dem langjährigen und spezialisierten Immobilien-Knowhow der Habona Invest erschließen wir für unsere institutionellen Anleger die attraktive Assetklasse Nahversorgung.“

Quelle: Habona Invest Gruppe

0 Continue Reading →

DEUTSCHE FINANCE GROUP erhält institutionelles Mandat über USD 400 Mio. und erwirbt die Immobilie „530 Broadway“ in New York City

München, 10.03.2020 (OPM): Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat als Investmentmanager in New York für rund 400 Mio. USD die Immobilie „530 Broadway“ erworben und in ein institutionelles Mandat überführt.

Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat als Investmentmanager in New York für rund 400 Mio. USD die Immobilie „530 Broadway“ erworben und in ein institutionelles Mandat überführt. Die Prime-Immobilie liegt am Broadway, Ecke Spring Street, und befindet sich inmitten des renommierten SoHo Districts in einer der attraktivsten und gefragtesten Einzelhandels- und Bürolagen in New York City.

„Das Gebäude hat durch langfristige Mietverträge von Beginn an eine hohe cash on cash Verzinsung“, so Sven Neubauer, Executive Partner der DEUTSCHE FINANCE GROUP. „In den letzten 24 Monaten haben wir 11 Transaktionen mit einem Gegenwert von mehr als 3,1 Mrd. USD erfolgreich in den USA durchgeführt, auch über den Erwerb dieser attraktiven Immobilie sind wir sehr stolz und bedanken uns bei unseren institutionellen Kunden für das uns entgegengebrachte Vertrauen.“, so Sven Neubauer weiter.

Quelle: DEUTSCHE FINANCE GROUP

0 Continue Reading →

Dr. Theissen GmbH geht neue Wege

Hubertus J. Theissen

Die Dr. Theissen GmbH ist eine der erfolgreichsten deutschen Sachwertvertriebe im Mittelstand und war über Jahrzehnte untrennbar mit dem Erfolg der sogenannten Geschlossenen Fonds verbunden. Nun las man unter anderem in der Frankfurter Zeitung  „Wir stellen uns neu auf“. Spannend genug, um ein Gespräch mit Gründer Diplom-Betriebswirt Hubertus J. Theissen zu führen. Lesen Sie hier nun das Interview:

BeteiligungsReport: Herr Theissen, auf Ihrer Homepage ist zu lesen, dass Sie seit 34 Jahren Vermögensanlagen an vermögende Privatkunden aus ganz Deutschland vermittelten. Wie kam es dazu?

Hubertus J. Theissen (lächelnd): Das ist nur die halbe Wahrheit. Bereits während meines BWL-Studiums gründete ich 1976 ein Immobilienbüro in Münster und Norderney. Zunächst konzentrierte ich mich auf die Vermietung von Wohnungen. Mit Immobilien kam ich bereits mit etwa 14 Jahren erstmals durch meinen Vater – Architekt und später Bauträger – in Berührung. In seinem Büro arbeitete ich in den Schulferien oder alternativ auf seinen Baustellen. Das prägt fürs Leben.

BeteiligungsReport: Und dann fanden Sie Gefallen an strukturierten Immobilienanlagen in Form von geschlossenen Fonds?

Hubertus J. Theissen: Mit der Schwerpunktverschiebung zum Verkauf von Wohnungen kamen auch Kontakte zu Emissionshäusern – zuallererst zu Hans-Peter Gippert von Wertkonzept. Aus meiner lokalen Arbeit wurde ein nationales Geschäft. Und so lernte ich sukzessiv nahezu alle Größen der Branche – ob Dr. Görlich, Christoph Kahl oder Harald von Scharfenberg – kennen.

BeteiligungsReport: Sie müssen ja noch sehr jung in Ihrem Geschäftsfeld gewesen sein – und Ihre Kunden meist älter. Wie funktionierte das?

Hubertus J. Theissen: Ja, das war spannend. Ich war erst 28. Aber vergessen Sie nicht, dass sich auch die Branche erst noch entwickelte. Eine lustige Anekdote: Bei meinem ersten Eintreffen ließen die Kunden nicht selten die Eingangstür offen – sie dachten, es müsse ja noch ein älterer Partner oder gar mein Vater nachkommen. (Theissen lacht) Verblüfft merkten die Kunden dann im Gespräch, dass ich ihnen zwar kein hohes Alter, dafür aber sehr gute Sachargumente liefern konnte. Das überzeugte sie wieder und wieder.

BeteiligungsReport: Und später? Mit stundenlangen persönlichen Gesprächen wird man nicht einer der Marktführer?

Hubertus J. Theissen: Richtig. Wir konnten schnell wachsen und viele Kunden bedienen, weil wir nicht beraten haben, sondern die Geschäfte transaktional abwickelten. Unsere Kunden brachten sehr bald selbst hohen Sachverstand mit. Wir vermittelten die Investitionen effizient und kannten die verfügbaren Opportunitäten am Markt. In dieser Zeit waren wir sehr gut vernetzt: bei den Kunden und bei den Initiatoren. Das brachte Volumen.

BeteiligungsReport: Wie verarbeitet man so einen Erfolg?

Hubertus J. Theissen: Man ist sehr dankbar, arbeitet fleißig weiter und bleibt sparsam. Vor allem der christliche Glaube gibt uns als Familie Halt und Orientierung. Typisch westfälisch. Ab 2000 haben wir „Private Office“–Strukturen aufgebaut. Neben einem professionellen Sekretariat und einer Fachkraft für Steuern haben wir auch einen Mitarbeiter beschäftigt, der ausschließlich Wertpapiere direkt für uns handelte. Die wichtigste Asset-Klasse aber blieb die Immobilie. Wir haben selber gebaut und zugekauft, um ein kleines Portfolio aufzubauen. Meine beiden Söhne haben mich dabei früh unterstützt.

BeteiligungsReport: Nun liest man, dass sich die Dr. Theissen GmbH neu aufstellt. Was dürfen wir hier erwarten?

Hubertus J. Theissen: Die steuerliche Begünstigung von KG-Fonds in Deutschland ist Geschichte. Zudem belasten die neuen Vorgaben zur Dokumentation gute Kundenbeziehungen zu Vermögensträgern. Wir vermitteln daher keine Fonds mehr. Wir nutzen nun unser Wissen zu Immobilien für Projektentwicklungen und den Handel mit Immobilien. Wir sind mit Standorten auf Sylt, in Münster und in Garmisch-Partenkirchen vertreten. Immobilien – das passt zu uns, bereits in der 3. Generation. Als Jugendlicher habe ich Essen und Getränke zu den Baustellen meines Vaters gebracht. Noch immer freue ich mich über den Kontakt zu den Handwerkern – heute als Eigentümer und Entwickler von Immobilien.

Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg und danken Ihnen für das Gespräch.

Quelle: Redaktion epk media GmbH Co. & KG

0 Continue Reading →

PATRIZIA GrundInvest überzeugt mit Wohnimmobilienfonds für Privatanleger

Bildquelle: PATRIZIA GrundInvest

Fondsbesprechung PATRIZIA Europa Wohnen Plus

Es ist für Anleger immer schwieriger, positive Erträge in der Kapitalanlage zu erzielen. Die Zinsen bleiben langfristig auf Negativniveau und nun schickt ein schwarzer Schwan namens Coronavirus die Börsen auf Talfahrt. Damit bleiben Sachwerte als Sicherheitsbausteine für das private Depot. Das ist zum einen physisches Gold, aber vor allem die Assetklasse Immobilie in all seinen bestehenden Formen. Für den Normalanleger wie auch für institutionelle Investoren sind in den letzten Jahren die Wohnimmobilien in den Fokus gerückt. Die früher oft als Langweiligste der Immobilieninvestments gesehene Anlageklasse wird diese heute als Stabilitätsbringer für jedes Immobilienportfolio betrachtet. 

Aber es ist klassischer Weise nicht leicht, in Wohnimmobilien zu investieren. Heute kostet eine einfache Zwei-/Drei-Zimmer-Wohnung in München oder Berlin einen mittleren sechsstelligen Eurobetrag und ist dann nur ein einziges Investment mit nur einem Mieter – hoffentlich. Und die Verwaltung und die Instandhaltung der Wohnung bleibt einem selbst. Aber auch Immobilien-Publikums-AIFs sind meist erst ab 10.000 oder 20.000 Euro zeichenbar. Und die vermeintliche Lösung von Crowdinvestments ab 100 oder 500 Euro zeigen immer wieder ihre Schwächen, da sie entweder mit Nachrangkonstruktionen komplett die Anlegersicherheit hintenanstellen oder durch Mängel in der Verwaltung Insolvenzen nicht vermeiden können. Meist bedeutet dies, dass die Investition verloren ist. Diese Lücke schließt u.E. der aktuelle PATRIZIA GrundInvest-Fonds „Europa Wohnen Plus“.

Der Fonds „Europa Wohnen Plus“

Der Fonds investiert den größten Teil der möglichen Investitionen in den bereits existierenden Spezial-AIF „PATRIZIA Europe Residential Plus“, einem alternativen Investmentfonds nach Luxemburger Recht. Dieser steht ausschließlich (semi-)professionellen Investoren ab einer Mindestbeteiligung von 200.000 Euro zur Verfügung. Daneben sollen Investitionen in weitere Zielfonds beziehungsweise geeignete Vermögensgegenstände investiert werden, mit dem Ziel einer weitgehenden Diversifizierung, wie es so schön in den WAI heißt. In der Produktinformation des Fonds wird dies anschaulich visualisiert. Schwerpunkt ist die Wohnimmobilie und gemischtgenutzte Immobilien mit untergeordneten ergänzenden Nutzungsarten, egal ob Parken, Praxen und Büros. Alternative Wohnformen können dabei auch Studentenappartments, betreutes Wohnen und Mikroapartments sein. Der Fonds plant Auszahlungen zwischen 3,5 Prozent und 4 Prozent vor Steuern pro Jahr. Als Gesamtrendite wird per anno 4,50 Prozent angestrebt. Die Besonderheit für diesen Publikums-AIF sind die Eliminierung von doppelten Gebührenstrukturen durch die weitgehende Vermeidung von Kosten im Publikumsfonds sowie die niedrige Einstiegsgröße von 5.000 Euro zzgl. Agio

Andreas Heibrock, Geschäftsführer PATRIZIA GrundInvest
Bildquelle PATRIZIA GrundInvest

Beispielhafte Anlageobjekte und Standorte 

Naturgemäß sind solch breit gestreuten Portfoliofonds Blindpools oder Semiblindpools. Da jedoch auf Zielfondsebene bereits drei Immobilien mit insgesamt mehr als 350 Wohnungen angebunden wurden, können hier bereits erste konkrete Investment gezeigt werden:

Studentenapartments direkt vis-à-vis der Universität in Luxemburg

Das Objekt aus dem Jahr 2017 mit 204 Einheiten mit Wohnungsgrößen von 21 bis 37 m² befindet sich in unmittelbarer Nähe des Campus der Universität Luxemburg in Esch-sur-Alzette, der zweitgrößten Stadt des Landes in der Boulevard des Lumieres 4, 4363 Esch-sur-Alzette. Die Mietflächen belaufen

sich auf 6.669 m² mit 94 Tiefgaragenstellplätzen. Der Kaufpreis wird mit 47.449.241 Euro und die Miteinnahmen mit 2.017.564 Euro angegeben, was einen Kaufpreisfaktor von 23,5 ergibt. 

Wohnen in Brüssel

Die Wohnanlage aus dem Jahr 2019 mit 58 Einheiten mit Wohnungsgrößen von 39 von 124 m² befindet sich im Stadtteil Forest, circa fünf km südlich vom Stadtzentrum. Hervorzuheben ist die sehr gute Verkehrsanbindung. Die Adresse lautet Avenue de Haveskerche 40 – 62 und Rue du Bambou 18 – 38, 1190 Forest, eine der 19 Gemeinden, die die belgische Hauptstadtregion bilden. Die Mietflächen belaufen sich auf 5.676 m² mit 58 Tiefgaragenstellplätze. Der Kaufpreis wird mit 22.500.000 Euro und die Miteinnahmen mit 900.000 Euro angegeben, was einen Kaufpreisfaktor von 25 ergibt. 

Wohnen gemixt mit Kita und Handwerkerhöfen in Hamburg

Das Anlageobjekt ist derzeit im Bau und wird voraussichtlich Anfang 2021 fertiggestellt. Mit 92 Wohneinheiten, davon 29 preisgebunden mit Wohnungsgrößen von 30 bis 140 m² ergänzt um Handwerkerhöfe (21,2 Prozent der Mieteinnahmen) und einer Kindertagesstätte (6,5 Prozent der Mieteinnahmen) liegt die Immobilien im westlichen Stadtteils Hamburgs Blankenese in der Alten Sülldorfer Landstraße 400 und 411, 22559 Hamburg Rissen. Die Mietflächen belaufen sich auf 12.468 m² mit 75 Tiefgaragenstellplätze. Der Kaufpreis wird mit 49.150.000 Euro und die Miteinnahmen mit 1.984.751 Euro angegeben, was einen Kaufpreisfaktor von 24,8 ergibt. 

Kapitalverwaltungsgesellschaft und Asset-Manager

Der Asset-Manager und die Kapitalverwaltungsgesellschaft sind erfahrene Töchter des Immobilienkonzerns PATRIZIA AG. PATRIZIA bezeichnet sich als global führende Partner für paneuropäische Immobilien-Investments mit 35 Jahren Immobilienexpertise, 23 Büros weltweit, über 350 institutionellen Investoren, über 5.000 Privatanlegern, 8 Milliarden Euro durchschnittliches Transaktionsvolumen p.a. von 2015 bis 2018, mehr als 44 Milliarden Euro Asset under Management und allein mehr als 200 Wohnimmobilienexperten.

Kosten und Laufzeit

Die Investition ist auf mehr als 10 Jahre angelegt, durch die entsprechende Verbindung zu den Zielfonds und einer – so wörtlich – Berücksichtigung eines angemessenen Puffers. Als Kosten werden ein Ausgabeaufschlag von 5 Prozent vom Anleger gezeichneten Kommanditeinlage sowie eine einmalige Vergütung in Höhe von insgesamt bis zu 3,5 Prozent als Höchstbetrag eingeplant. Damit wird eine doppelte Kostenstruktur weitgehend vermieden, da auf Ebene der Zielfonds natürlich Kosten erhoben werden. Die laufenden Kosten des Fonds werden mit rund 0,32 Prozent angegeben, sofern man die angenommenen Kosten auf Ebene der Zielfonds mit berücksichtigt sind es rd. 1,20 Prozent. 

Das gefällt uns

+ Breit gestreutes Wohnimmobilienportfolio Europa

+ Reguliertes Konzept als AIF nach KAGB

+ Immobilienerfahrenes Managementteam

+ Reines Euroinvestment

+ Niedrige Einstiegsschwelle von 5.000 Euro

Was Anleger bedenken sollten

+ Semiblindpool, mit jedoch bereits ersten mittelbar getätigten Investitionen (mit Nennung von Beispielobjekte)

+ Doppelstöckige Konzeption wird durch reduzierte Kosten relativiert

+ Unternehmerische Beteiligung

+ Begrenzte Renditechancen

br+ Kommentar

Sowohl der Immobilienschwerpunkt Wohnen als auch die breite Streuung in der Regionalität und der Mieterdiversifizierung eignen sich für den Einstieg in diese Assetklasse. Die Einstiegsumme von 5.000 Euro zuzüglich Agio und die Gestaltungsart AIF mit seinen regulierten Sicherheitsbausteinen macht den vorliegenden AIF zu einer echten Alternative zu offenen Immobilienfonds und zu einem Crowdinvestment mit seinen nicht selten hochriskanten Ausprägung. Hauptzielinvestition wird der institutionelle Spezial-AIF PATRIZIA Europe Residential Plus. PATRIZIA als Emittent und der Firmenverbund ist seit mehr als 35 Jahren erfolgreich auf dem europäischen Immobilienmarkt aktiv und hat mehr als 42 Milliarden Euro Immobilien under Management.

Unser Resümee

+++ (empfehlenswert)

0 Continue Reading →

Jetzt verfügbar: BeteiligungsReport 115/2020 | Die Würze eines jeden Portfolios: Sachwertinvestments sind die Lösung – aber richtig gemacht

Im aktuellen BeteiligungsReport Nr. 115/2020 finden Sie folgende Themen:

Seite 2 EDITORIAL

Seite 3 Wir in den Medien

Seite 4 NEWS – Kurzmeldungen

Seite 6 FORECAST: Sieben nicht sehr wahrscheinliche finanzökonomische Vorhersagen

Seite 8 TITELSTORY: Immobilieninvestments sind die Lösung – aber richtig gemacht

Seite 10 ASSET: Marktberichte: Berichte der Sachwertbranche

Seite 12 ASSET: Aktuelle Publikums-AIF am Markt

Seite 14 RESEARCH: Kapitalmarkt – intern

Seite 16 CONTROL: Gothaer Anlegerstudie 2020

Seite 19 PERSONELLES

Seite 20 VERANSTALTUNGEN: Veranstaltungen und Veranstaltungshinweise 2020

Bleiben Sie kritisch – für mehr #finanzbewusstsein

Ihr Edmund Pelikan

1 Continue Reading →

k-mi-Platzierungszahlen: Vermögensanlagen und Anlageklassen

©pixabay: Gerhard Altmann

Am 14.02.2020 hatten wir Ihnen die Volumina der geschlossenen Sachwertemissionen bei Privatanlegern und institutionellen Anlegern im Jahr 2019 präsentiert und das Anlagesegment der Publikums-AIF beleuchtet (vgl. ‘k-mi’ 07/20).

Die Eckdaten des Marktes im Jahr 2019: Privatanleger zeichneten 2,127 Mrd. € im Bereich der geschlossenen Sachwertinvestments (+34 % im Vergleich zu 2018). Ca. 60 % bzw. 1,283 Mrd. € entfallen hiervon auf geschlossene Publikums-AIF (vgl. ‘k-mi’ 07/20). Vermögensanlagen kommen in 2019 auf einen Marktanteil von ca. 36 % , der somit etwas höher als im Vorjahr liegt (32 % in 2018). In absoluten Zahlen platzierten Anbieter von Vermögensanlagen im Jahr 2019 knapp 770 Mio. € bei Privatanlegern. Gegenüber 2018 (505 Mio. €) entspricht dies einem Anstieg von 52,5 %. Der Aufwärtstrend belegt, dass Vermögensanlagen zunehmend eine substantielle Rolle bei der Emission von Sachwerten einnehmen. Während die relative Verteilung der Anlagevehikel – knapp 2/3 Publikums-AIF, ca. 1/3 Vermögensanlagen – zuletzt nur geringfügig variierte, untermauert der Zuwachs der Vermögensanlagen in absoluten Zahlen am deutlichsten den Aufwärtstrend bei den geschlossenen Sachwert-Emissionen.

Bemerkenswert ist ein weiterer Aspekt: Der Aufwärtstrend wird mittels immer weniger Einzel-Emissionen getragen. Während 2017 die BaFin 93 Prospekte für Vermögensanlagen billigte (ohne Crowdinvestments), waren es 2018 nur noch 84. Im Jahr 2019 wird die Zahl deutlich darunter liegen, bei nur noch ca. 40 prospektpflichtigen Emissionen (die offizielle Anzahl der Gestattungen veröffentlicht die BaFin im Rahmen des Jahresberichts im Mai). Dieser Trend gilt im Übrigen auch für Publikums-AIF: Wurden im Jahr 2018 36 Publikums-AIF angeboten, waren es im Jahr 2019 nur noch 25.

Die Marktanteile der Unterkategorien von Vermögensanlagen am Gesamt-Platzierungsergebnis bei Privatanlegern im Jahr 2019 verteilen sich wie folgt: ++ Unternehmensbeteiligung (§ 1 Abs. 2 Ziffer 1 VermAnlG) 18,2 % ++ Namensschuldverschreibung gemäß (§ 1 Abs. 2 Ziffer 6) 10,2 % ++ Private Placement (§ 2 Abs. 1 Ziffer 3) 2,3 % ++ Nachrangdarlehen (§ 1 Abs. 2 Ziffer 4) 2,2 % ++ Direktinvestment (§ 1 Abs. 2 Ziffer 7) 1,7 % ++ Genussrecht (§ 1 Abs. 2 Ziffer 5) 1,6 %. Die gravierendste Veränderung gegenüber 2018 besteht darin, dass der Anteil der Direktinvestments von 7,3 auf 1,7 % gefallen ist.

Der Spitzenreiter im Jahr 2019 ist die ThomasLloyd Group mit einem Platzierungsvolumen von 308,51 Mio. € im deutschen Absatzmarkt im Bereich Vermögensanlagen. Hiermit nimmt ThomasLloyd in 2019 auch im Gesamtmarkt wie im Vorjahr bei den Privatanlegern den 1. Platz ein. Inklusive des Platzierungsanteils am geschlossenen AIF CTI 6 beläuft sich somit die  Gesamtvertriebsleistung von ThomasLloyd in 2019 im deutschen Privatkundengeschäft auf 309,75 Mio. €. Auf Platz 2 liegt die One Group mit einem Ergebnis von 151,2 Mio. €, auf Platz 3 TSO-DNL mit 108,3 Mio. € (umgerechnet). Die Top 10 wird komplettiert von asuco, Wattner, Solvium, DEGAG, Deutsche Lichtmiete, IMMAC und Hahn. Der nebenstehenden Tabelle können Sie die einzelnen Ergebnisse entnehmen. Hinweis: Die dort aufgeführten Umsätze enthalten neben Vermögensanlagen zu einem geringeren Teil auch ‘sonstige’ Vehikel wie stille Beteiligungen oder Privatanlegerumsätze aus Spezial-AIF etc.

Bei der Verteilung der Anlageklassen – vehikelübergreifend – im Gesamtmarkt der Privatanleger ergeben sich im langjährigen Vergleich keine signifikanten Verschiebungen: ++ Nahezu die Hälfte (48,8 %) des Privatanlager-Kapitals fließt in die Assetklasse ‘Immobilien Deutschland’ (inkl. Zweitmarktbeteiligungen) ++ ‘Internationale Immobilieninvestitionen’ akquirieren 23 %, nachdem u. a. Jamestown im Jahr 2019 wieder mit einem Fonds vertreten war  ++ Er-neuerbare Energien (inkl. energienahe Infrastruktur) kommen auf 18,6 %. Die weiteren Assetklassen können Sie der Tabelle entnehmen: Der Anteil von Container-(Direkt)-Investments nimmt weiter ab. Auch Private Equity konnte den Marktanteil des letzten Jahres (ca. 7 %) nicht halten.

‘k-mi’-Fazit: Trotz einiger Unsicherheiten aufgrund der Regulierungspläne der Politik haben sich Vermögensanlagen als wichtiges konzeptionelles Instrument für Sachwertemissionen etabliert. Bei den Anlageklassen lagen im Jahr 2019 deutsche Immobilien wieder vorn, gefolgt von den Assetklassen Internationale Immobilien und Erneuerbare Energien/Infrastruktur, die sich beide im Aufwärtstrend befinden. In den kommenden Wochen werfen wir einen detaillierten Blick in die einzelnen Anlageklassen.

Verantwortlich für den Inhalt: kapital-markt intern Verlag GmbH, Grafenberger Allee 337a, 40235 Düsseldorf, Tel: +49(0)211 6698-199, www.kapital-markt-intern.de

Quelle: wmd-brokerchannel

0 Continue Reading →