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Category Archives: Allgemein

ZBI Gruppe erweitert Geschäftsführung der ZBVV

• Franziska Magin ist Geschäftsführerin und Leiterin Vermietung.
• Gunnar Dallwitz ist Geschäftsführer und Leiter Technisches Property Management.
• ZBI schließt personelle Neuaufstellung der Immobilienbewirtschaftung ab.

Erlangen, 21. Mai 2021 (OPM): Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe erweitert die Geschäftsführung der ZBVV – Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH um zwei auf fünf Stellen: Franziska Magin (40) ist neue Geschäftsführerin und Leiterin Vermietung der ZBVV. Gunnar Dallwitz (49) wird Geschäftsführer der ZBVV. Herr Dallwitz ist bereits seit 2017 als Leiter Technisches Property Management der ZBVV tätig und verantwortet auch weiterhin die Steuerung sowie Weiterentwicklung der technischen Prozesse in der Wohnungssanierung und Instandhaltung. „Bei unserer strukturellen Anpassung an die Anforderungen einer ‚Wertgemeinschaft‘ von Anlegern, Eigentümern, Mietern und Mitarbeitern kommt gerade auch der Schnittstelle zu den Mietern wie bei Vermietung und Technik eine große Bedeutung zu. Hierbei spielen Persönlichkeiten mit entsprechender Kompetenz eine entscheidende Rolle“, so Jörg Kotzenbauer, CEO der ZBI Gruppe.
„Mit Franziska Magin konnten wir eine weitere hoch qualifizierte Expertin für eine Führungsposition gewinnen. Gunnar Dallwitz hat sich mit seiner kontinuierlich engagierten und effektiven Tätigkeit für die ZBVV für eine Position mit mehr Verantwortung und weitreichenden Gestaltungsmöglichkeiten empfohlen. Mit diesen Personalien ist die an unserer Wertschöpfungskette fokussierte Neuaufstellung der Führungsbereiche unserer Immobilienbewirtschaftung abgeschlossen“, betont Fabian John, COO der ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe.
Vor ihrem Wechsel zur ZBI Gruppe war Franziska Magin Bereichsleiterin im Property-Management bei Goldbeck Procenter GmbH. Die studierte Diplom-Betriebswirtin ist Mitglied der RICS und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Immobilienbranche, unter anderem in leitender Funktion im Key-Account-Management von Großkunden bei der Apleona Real Estate GmbH und Strabag PFS.
Gunnar Dallwitz ist Architekt und verfügt über rund 15 Jahre Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft in technischen Positionen. Er war unter anderem mit Führungsverantwortung bei der GSW Immobilien AG und der B&O Gruppe tätig.

Quelle: Guido Welk – Pressesprecher ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe

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Jetzt neu: BeteiligungsKompass 2021

Seit vielen Jahren ist dieses Buch ein jährlich erscheinender Begleiter und ein Nachschlagewerk für Journalisten, Banken, Finanzanlagenvermittler und Dienstleister. Dabei fasst der BeteiligungsKompass den Sachwertemarkt des Vorjahres zusammen und gibt einen Ausblick auf das laufende Jahr. Und das ist umso wertvoller, da die verfügbaren Statistiken regelmäßig wechseln oder gar komplett ihre Erhebungen einstellen.

Neben den Statistiken will das Buch aber auch einen ausführlichen Überblick über die Marktakteure geben. Diese reichen von den emittierenden Kapitalverwaltungsgesellschaften über Assetmanager und Verwahrstellen bis hin zu Maklerpools, Rechtsanwälte. Kurz gesagt: das Who-Is-Who der Sachwertebranche.

Bestellformular:
PDF

Autor: Edmund Pelikan

Umfang: 244 Seiten

Cover: Softcover

Format: 22 x 15 cm

Auflage: 18

Sprache: Deutsch

Preis: 39,80 Euro

ISBN (Print): 978-3-937853-40-6

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BeteiligungsReport 124/125 2021 postalisch versendet| Jubiläumsausgabe zum 20 jährigen Bestehen der epk media

Die Printexemplare unserer Jubiläumsausgabe des BeteiligungsReport 124/125 zum 20 jährigen Bestehen der epk media sind postalisch versendet. Die persönlichen Exemplare schicken wir immer an mehr als 2.000 Finanzanlagevermittler und Marktteilnehmer. Wenn Sie zukünftige Ausgaben per Mail erhalten wollen, regisitrieren Sie sich gerne für unseren wöchentlichen Newsletter. Auf unseren Newsportal stellen wir Ihnen unsere Ausgaben auch gesammelt als pdf zur Verfügung.

Bleiben Sie kritisch – für mehr #finanzbewusstsein

Ihr Edmund Pelikan

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Fonds Finanz plant MMM-Messe am 07. Oktober 2021

© shutterstock

München, 19.05.2021 – Die Fonds Finanz plant die Ausrichtung der MMM-Messe für den Herbst 2021. Die Messe soll am 07. Oktober als Präsenzveranstaltung im MOC München stattfinden. Bereits im Januar kündigte der Münchner Maklerpool die Verschiebung der Messe an. Die Durchführung der Messe richtet sich dabei nach den jeweils aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Die sonst regulär im September stattfindende Hauptstadtmesse findet in diesem Jahr nicht statt.

Seit vielen Jahren gilt die MMM-Messe als eines der größten und wichtigsten Foren der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche. Daher verschiebt die Fonds Finanz die sonst regulär im März stattfindende MMM-Messe erstmalig in den Herbst. Als Messetermin und -ort hat der Münchner Maklerpool den 07. Oktober 2021 im MOC München eingeplant. Die Messe wird nur dann durchgeführt, wenn die Corona-Maßnahmen zu dem Zeitpunkt einen weitgehend normalen Präsenz-Messebetrieb ermöglichen. Eine kurzfristige digitale Durchführung der Messe, wie im März 2020, ist nicht geplant.

Aktuelle Informationen zur MMM-Messe gibt es unter www.mmm-messe.de. Zur Akkreditierung für Pressevertreter*innen geht es unter www.mmm-messe.de/presse/.

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Keine Abstriche bei Qualität der Büroflächen: Anteil der Projektanmietungen gestiegen

© JLL

Frankfurt, 21. Mai 2021 – Rückläufige Vermietungsumsätze und steigende Leerstände kennzeichnen die deutschen Büromärkte nach einem Jahr Corona-Pandemie. Ein ungewohntes Bild, denn die Nachfrage zeigte seit 2010 fast ungebremst nur nach oben und das Angebot war teilweise dramatisch knapp geworden. „Dieses Missverhältnis von Angebot und Nachfrage sorgte dafür, dass umzugs- oder expansionswillige Unternehmen oftmals in den angebotenen Bestandsflächen nicht fündig wurden und auf Anmietungen in noch nicht fertiggestellte Gebäude ausweichen mussten“, erläutert Helge Scheunemann, Head of Research JLL Germany. Scheunemann weiter: „Projektanmietungen wurden überwiegend vor dem Hintergrund eines planbaren Geschäfts- und Personalentwicklungsszenarios getätigt. Beides wurde durch Corona gehörig durcheinandergewirbelt. Grund genug, die aktuellen Projektanmietungsaktivitäten (Q2 2020 – Q 1 2021) in den Big 7, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart, zu analysieren und mit den jährlichen Entwicklungen in der Vor-Corona-Zeit (2017 – 2019) zu vergleichen.“

Es zeigt sich für den gesamten Flächenumsatz (Anmietungen in Bestandsimmobilien- und Projekten) ein Rückgang um 35 Prozent: Durchschnittlich 4,1 Mio. m² jährlich im Schnitt der Jahre 2017 – 2019 versus 2,7 Mio. m² (Q2 2020 – Q1 2021). Gleichzeitig nahm das Volumen der Projektanmietungen um 27 Prozent ab, von durchschnittlich 1,2 Mio. m² pro Jahr auf 849.000 m². „Das heißt im Umkehrschluss einerseits, dass Bestandsanmietungen einen überproportionalen Rückgang verzeichneten und andererseits, dass der Anteil der Projektanmietungen am gesamten Flächenumsatz leicht gestiegen ist, nämlich von 29 auf 32 Prozent in den vier Corona-Quartalen seit dem zweiten Quartal 2020 bis Ende März 2021“, so Scheunemann.

Beim Blick auf die Top 5 Branchen, in beiden Zeiträumen jeweils mit rund zwei Drittel am Flächenumsatz aller 15 untersuchten Branchen in Projekten beteiligt, verbuchte die Industrie in den beiden genannten Zeiträumen mit 230.000 bzw. 172.000 m² nicht nur das höchste absolute Volumen bei Projektanmietungen. Mit 13 bzw. 12 Prozent am gesamten Flächenumsatzes (inklusive Bestandsanmietungen) zählte die Industrie jeweils auch zu den drei insgesamt nachfragestärksten Branchen. „Hier macht sich die gute Auftragslage der Unternehmen und der vergleichsweise milde Verlauf der Rezession bemerkbar“, erklärt der JLL-Chefresearcher.

Innerhalb der 15 Branchen lag der höchste Anteil von Projektanmietungen am jeweiligen gesamten Flächenumsatz in 2017-2019 bei 44 Prozent. Diese Größenordnung wurde zwischen 2017 und 2019 jährlich sowohl im Handel (mit 115.000 m²), Industrie (230.000 m²), Verlagswesen/Medien (105.000 m²) sowie Neue Medien (31.000 m²) erreicht. Letztere machten dann im Zeitraum zweites Quartal 2020 bis einschließlich erstes Quartal 2021 den höchsten Anteil allein aus: die 85 Prozent durch die Branche Neue Medien wurden vor allem durch die drei größten Abschlüsse, allesamt in Projektanmietungen (zusammen: 58.000 m²), möglich. Allerdings sind ihre gesamten Anmietungsvolumina mit um die 70.000 m² gegenüber der prozentual stärksten Branche, den unternehmensnahen Dienstleistern, gering. Deren Anteil am Gesamtumsatz in den Big 7 liegt in den beiden untersuchten Zeiträumen bei 19 bzw. 16 Prozent. „In punkto Projektanmietungen agiert diese Branche aber deutlich verhaltener. Ihre Aktivitäten während der vier Corona-Quartale sind deutlich verringert. Auf Projektanmietungen entfielen in Vor-Corona-Zeiten im jährlichen Mittel 213.000 m², während Corona waren es nur noch
94.000 m²“, so Scheunemann.

Helge Scheunemann abschließend: „Dass der Umsatz in Projekten nicht in demselben Ausmaß eingebrochen ist wie in Bestandsflächen zeigt eindeutig, dass Nutzer auch während einer rezessiven Phase keine Abstriche bei der Qualität der Büroflächen machen möchten. Auch wenn der Leerstand insgesamt zugelegt hat, in den Big 7 aber mit 3,9 Prozent immer noch niedrig ist, gehen wir davon aus, dass mit der sich langsam erholenden Konjunktur und der mit zunehmenden Impferfolgen wieder einsetzenden Rückkehr in die Büros aufgeschobene Umzugspläne reaktiviert werden. Das Thema Projektanmietungen wird unserer Einschätzung nach weder quantitativ noch qualitativ an Bedeutung verlieren. Im Gegenteil: die neue Arbeitswelt in der Nach-Corona-Zeit wird eine erhöhte Investition in die Flächenqualität zur Folge haben und sich daher auch künftig auf Neubauten bzw. sanierte Altbauflächen fokussieren.“

Quelle: JLL (PM vom 21.05.2021)

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Hahn Gruppe wird strategischer Partner der Ampega Real Estate GmbH

  • Unterstützung bei der Akquisition von Handelsimmobilie
  • Portfolioaufbau und Asset-Management
  • Erstes Fachmarktzentrum befindet sich in der Anbindung

Bergisch Gladbach/Köln, 19. Mai 2021 (OPM): Die Ampega Real Estate GmbH hat die Hahn
Gruppe als strategischen Partner für die Akquisition und das Asset Management von
Handelsimmobilien ausgewählt. Die Hahn Gruppe ist damit beauftragt, den
Akquisitionsprozess beim Erwerb von versorgungsorientierten Handelsimmobilien,
insbesondere Fachmarktzentren mit Ankermietern aus der Lebensmittelbranche, zu
unterstützen.
Die Ampega Real Estate GmbH plant in den kommenden Jahren Handelsimmobilien
mit einem Volumen von rund 200 Mio. Euro neu anzubinden. Das Mandat der Hahn
Gruppe beinhaltet die Objektsuche und die Objektprüfung im Rahmen des Portfolioaufbaus
sowie die Entwicklung und Umsetzung von Asset-Management-Strategien zur
Optimierung des Immobilienbestandes.
Djam Mohebbi-Ahari, Geschäftsführer der Ampega Real Estate GmbH, erläutert die
Ziele der neuen Partnerschaft: „Handelsimmobilien, die der Nahversorgung dienen,
sind auch in Zukunft für die Bevölkerung relevant und unverzichtbar. Sie verfügen
über stabile Besucherfrequenzen, über bonitätsstarke Mieter und ein sehr attraktives
Rendite-Risiko-Profil. Mit der Hahn Gruppe haben wir einen Partner gewonnen, der
seit vier Jahrzehnten auf diese Assetklasse spezialisiert ist und einen exzellenten
Zugang zum Markt hat.“
Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe, ergänzt: „Als einer der
führenden deutschen Immobilien-Investoren ist die Ampega Investment Gruppe ein
idealer Partner für uns. Wir freuen uns, dass wir mit unserer Expertise einen wichtigen
Beitrag zu ihrer diversifizierten Immobilienstrategie leisten dürfen. Investments in die
Nahversorgung sind für jedes Portfolio ein Stabilitätsanker.“

Quelle: HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG – Marc Weisener

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Quadoro geht mit nachhaltigem Immobilien-Infrastrukturfonds an den Start

Republican Scientific and Practical Center of Radiation Medicine and Human Ecology, Gomel, Belarus, © Quadoro

Offenbach am Main, 18.05.2021 – Quadoro Investment GmbH, die Kapitalverwaltungsgesellschaft der Doric Gruppe, startet mit der Sustainable Real Estate AG als Nachhaltigkeitsberater mit dem Vertrieb des „Quadoro Social Infrastructure“ (QSI).
Der offene Spezial-AIF QSI wendet sich an semi-professionelle und professionelle Investoren. Zielobjekte sind Gebäude aus den Bereichen Gesundheitswesen, Soziales Wohnen, staatliche Einrichtungen sowie Bildungs-wesen mit Schwerpunkt in Deutschland.
Der QSI ist ein nachhaltiges Finanzprodukt gemäß Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung (EU 2019/2088). Alle Immobilien müssen strengen Anforderungen im Hinblick auf ihre ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit bzw. ethische Aspekte erfüllen.
Quadoro ist seit Jahren auf Immobilien der Sozialen Infrastruktur fokussiert und betreut namhafte Investoren in der Akquisition sowie im Rahmen des Asset- und Fondmanagements.
Michael Denk, Geschäftsführer der Quadoro Investment GmbH, zum Vertriebsstart: „Mit dem QSI knüpfen wir an die erfolgreiche Anlagestrategie unseres Spezial-AIFs QSREE und unseres offenen Publikumsfonds Sustainable Europe an. Durch unser Netzwerk im Bereich Soziale Infrastruktur sind wir für den QSI optimal aufgestellt. Wie auch die Vorgängerfonds wird der QSI nachhaltig im Sinne der MIFID II-Regelungen investieren.“
Klaus Kämpf, Geschäftsführer der Sustainable Real Estate AG, ergänzt: „Im Rahmen der Investitionsentscheidungen hilft die Nachhaltigkeitsanalyse bei der Auswahl attraktiver Gebäude. Eine an Nachhaltigkeit orientierte Bewirtschaftung trägt zudem zur dauerhaften Sicherstellung der Qualität und Attraktivität der Immobilien und somit zum Werterhalt bei.“
Nähere Informationen zum Quadoro Social Infrastructure sind auf der Internetseite www.sustainablerealestate.de/qsi zu finden.

Quelle: Quadoro (PM vom 18.05.2021)

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Brennpunkt Wohnungsmarkt Deutschland: »Investitionen brauchen Freiraum«

© PROJECT

Bamberg, 18.05.2021 – Viele Wirtschaftsinstitute bescheinigen dem Marktsegment Wohnen trotz Corona-Krise große Stabilität und gute Wachstumsaussichten. Regierung und Politik hingegen wollen den Markt massiv regulieren. Die GroKo verabschiedete am 7. Mai das »Baulandmobilisierungsgesetz«, um »spekulative Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen zu verhindern[1]«. Experten zufolge ist diese Regelung kontraproduktiv, weil sie die Wohnungsknappheit noch verschärft und gerade Kleinanleger benachteiligt. So fordert der auf Immobilienentwicklungen spezialisierte PROJECT Unternehmensverbund mehr Rückenwind für die Immobilienwirtschaft und zeigt auf, wie der Bau bezahlbarer Wohnungen gelingen kann.

Die kontinuierlichen Preissteigerungen sorgen zum einen bei Immobilieninvestoren für stabile Portfolios, nähren jedoch zum anderen auf der Seite der Wohnungsmieter und -käufer die Sorge, dass Wohneigentum in Zukunft für ein breites Publikum nicht mehr bezahlbar sein wird. Vor den Bundestagswahlen überschlagen sich die Vorschläge daher öffentlichkeitswirksam: Kaum ist der Berliner Mietendeckel vom Tisch, fordern manche Politiker bundesweite Mietbremsen. Dabei legen erste Auswertungen wie die vom Immobilienportal Immoscout nahe, dass das Ende des Mietendeckels den Berliner Wohnungsmarkt positiv beeinflusst und das Mietwohnungsangebot im zuvor Mietendeckel-relevanten Segment seit dem Urteil um 8,6 Prozent zugenommen hat. Die Angebotsmieten seien zudem leicht angestiegen.[2]

»Neues Gesetz erschwert den Weg zu Wohneigentum«
In diese Gemengelage tritt das gerade von der Bundesregierung verabschiedete Baulandmobilisierungsgesetz – laut SPD ein faktisches Umwandlungsverbot von Miet- in Eigentumswohnungen – in Kraft. Laut Regierungserklärung berücksichtigt die Regelung die Interessen der Mieter vor Verdrängung und die Interessen von Eigentümern und Kleineigentümern gleichermaßen, da sie »in der Regel erst bei Gebäuden von mehr als fünf Wohnungen« greife.

Der Immobilienexperte Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) hält dagegen. Ihm geht das Gesetz »zu Lasten von Kleinanlegern, aber auch der Selbstnutzer, denn für diese werde die Suche nach einer Wohnung in der Stadt noch schwerer.« Darüber hinaus bemängelt er, dass viele Regelungen eher die Bürokratie erhöhen und es so keinen Schub beim Bauland geben wird. Denn in vielen Fällen könne die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen in angespannten Märkten untersagt werden, der Weg zu Wohneigentum werde weiter versperrt. Das Gesetz verbiete Umwandlungen vor allem in kleineren Gebäuden. Erfahrungen zeigten jedoch, dass Kapitalanleger moderater bei Mieterhöhungen und Modernisierungen als größere Investoren vorgehen. Es sei daher fraglich, ob Mieter so besser geschützt werden.[3]

Senkung der Kauferwerbsnebenkosten
Ähnlich hart geht IVD-Vorstand Jürgen Schick mit dem Gesetz ins Gericht[4]. Nur sehr wenige umgewandelte Wohnungen würden für die Selbstnutzung erworben, das liege auch an den langen Kündigungssperrfristen, unterm Strich sei der Schutz von Bestandsmietern auch ohne Umwandlungsverbot heute schon gegeben. Er fordert »statt überbordender Regulierung bauinvestive Mittel dort, wo tatsächlich gebaut wird.«

»Das Baulandmobilisierungsgesetz konterkariert die Bemühungen, den nötigen Freiraum für Investitionen im Wohnungsmarkt zu schaffen. Wenn das Angebot jetzt aufgrund des Umwandlungsverbotes von Bestandswohnungen weiter verknappt wird, wirkt sich das preistreibend auf Neubauten und damit auch auf die Mieten aus«, warnt Markus Schürmann, Vorstand der PROJECT Beteiligungen AG. »Effiziente und schnell umzusetzende Maßnahmen, die den Wohungsbau begünstigen, liegen in der Senkung der Kauferwerbsnebenkosten, insbesondere der Reduzierung von Grunderwerbsteuer und Notarkosten«, so Schürmann.

Langatmige Planungs- und Genehmigungsverfahren optimieren
»Das Baulandmobilisierungsgesetz wird das Problem des niedrigen Wohnraumangebots unserer Ansicht nach nicht lösen. Hier schließen wir uns der Einschätzung des BFW Bayern an«, erklärt Michael Weniger, Vorstandsvorsitzender der PROJECT Real Estate AG. »Unser Anliegen ist es, Wohnraum zu schaffen. Nur so können wir der Wohnungsknappheit entgegenwirken. Dafür ist es allerdings notwendig, dass mehr Bauland zur Verfügung steht und die aktuell langatmigen Planungs- und Genehmigungsverfahren optimiert werden.«

Um möglichst vielen Menschen den Wunsch nach Wohnungseigentum zu erfüllen, setzt PROJECT Immobilien außerdem auf eine nachhaltige und effiziente Planung. Die ohnehin schon knapp verfügbaren Baugrundstücke werden optimal genutzt. Gut durchdachte Grundrisse sorgen für wenig verlorene Fläche. So lassen sich großzügige Wohnlösungen und eine Reduzierung des Flächenverbrauchs kombinieren.

Quelle: PROJECT (PM vom 18.05.2021)

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Verifort Capital erwirbt das EKZ »Elbgalerie« in Riesa

Tübingen, 17.05.2021 (OPM): Der Immobilienfondsmanager Verifort Capital hat mit dem Ankauf der »Elbgalerie« in Riesa sein Bestandsportfolio erweitert. Das Objekt in der Riesaer Innenstadt verfügt über rund 16.900 m² Gesamtmietfläche. Das Center wurde 1999 errichtet und 2014 aufgestockt. Der Mietermix besteht unter anderen aus dem Lebensmittelvollsortimenter Kaufland als Ankermieter, dem Elektronik-Fachmarkt MediaMarkt, ein Schuhhaus, ein Bekleidungsgeschäft sowie zahlreiche Mieter aus dem täglichen Bedarf. Für den Käufer war die LÜHRMANN Berlin GmbH & Co. KG beratend tätig, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Die Elbgalerie befindet sich im Herzen der Stadt, am starkfrequentierten Abschnitt der Haupteinkaufsmeile von
Riesa. Zur Liegenschaft gehört auch eine Tiefgarage mit ca. 420 Stellplätzen. Das Center ist daher, auch durch
das großzügige Stellplatzangebot, als Frequenzbringer für stationären Einzelhandel in der gesamten
Innenstadt zu sehen.
»In Riesa und seinem Umland sind heute etwa 50.000 Menschen beschäftigt, neben zahlreichen kleinen und
mittelständischen Firmen sind dort auch global agierende Unternehmen zu Hause«, sagt Frank M. Huber, CEO
von Verifort Capital. »Diese Vielseitigkeit in der Wirtschaftsstruktur, mit lebendigem Mittelstand und vielen
Fachkräften bedeuten auch hohe Kaufkraft und gesunde Nachfrage für die Elbgalerie. Die Transaktion in Riesa
unterstreicht die Strategie von Verifort Capital das Bestandsportfolio durch weitere Immobilienankäufe mit
Wertsteigerungspotenzialen zu erweitern«, so Huber weiter.

Quelle: Miriam Wolschon/Henning Mönster – public imaging Finanz-PR und Vertriebs GmbH

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Klimawandel lässt sich nur gemeinsam bekämpfen – ZIA fordert Pakt für das Klima

Berlin, 14.05.21 (OPM): Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, kritisiert die im Klimapakt festgelegte pauschale 50:50-Aufteilung der CO2-Kosten zwischen Eigentümern und Mietern sowie die angekündigten Verschärfungen bei den Neubaustandards scharf. Diese Regelungen erschwere sogar den Kampf gegen den Klimawandel.

Ganz klar sei aber aus Sicht des Verbandes, dass man nicht von ambitionierten Klimazielen abrücken wolle. „Diese Entscheidung macht das Erreichen von Klimazielen im Gebäudesektor deutlich schwerer. Wir werden uns aber nicht in den Schlafwagen legen und nur mit erhobenem Zeigefinger auf die Regierung zeigen. Im Gegenteil: Für Modelle wie einen echten Pakt für das Klima mit allen betroffenen Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft stehen wir bereit. Dann muss aber in diesem Rahmen auch eine Förderkulisse erarbeitet werden, die es uns ermöglicht, die Ziele auch zu erreichen. Wir leisten gerne einen Beitrag, die Regierung muss es aber auch tun“, so Andreas Mattner, Präsident des ZIA.

„Der energetische Zustand muss bei der CO2-Bepreisung eine Rolle spielen. Momentan ist dieser sehr heterogen, dass wird nun auch so bleiben. Eine pauschale 50:50-Aufteilung setzt keinen Anreiz, den Gebäudebestand zu modernisieren und verschärft das Investor-Nutzer-Dilemma weiter“, so Mattner. Der ZIA schlägt ein differenziertes Modell vor, das einen deutlich stärkeren Anreiz zur Sanierung setzt. „Hat ein Vermieter alles getan, um energetische Einsparungen zu realisieren, muss er auch von den verbliebenen, geringen CO2-Kosten befreit werden. Saniert er nicht, muss er im Gegenzug aber auch den größten Teil selbst tragen“, erklärt Mattner das ZIA-Modell. 

Auch die angekündigte Erhöhung von Neubaustandards und damit einer weiteren Verteuerung des Neubaus lehnt der ZIA ab. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist gerade erst am 1. November 2020 in Kraft getreten. Der Gesetzgeber hatte aus guten Gründen auf weitere Verschärfungen der Neubaustandards verzichtet und eine Evaluierung der Regelungen für das Jahr 2023 vorgesehen. „Das macht auch Sinn, da sich die Effekte des GEG noch einspielen werden und eine fundierte Bewertung der gesetzlichen Vorgaben ausreichend Zeit benötigt. Kurzfristige politische Beschlüsse rein aus Wahlkampfgründen sind kontraproduktiv, teuer und helfen dem Umweltschutz nicht“, so Mattner.

Besondere Probleme werden sich künftig am Gewerbeimmobilienmarkt ergeben. „Während bei Wohngebäuden alle Mieter ähnliche Verbräuche haben, ist der Unterschied bei Gewerbemietern, z.B. zwischen einer Tischlerei und einem Versicherungsbüro, sehr groß. Es kann also sein, dass Gewerbevermieter künftig nur sehr ungerne energieintensive Gewerbe als Mieter nehmen. Das ist ein schwerer Schlag für den Mittelstand, hier müssen dringend Lösungen her“ so Mattner abschließend.

Quelle: Stefan Weidelich ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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