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Category Archives: Allgemein

Ministerin a.D. Aygül Özkan neue ZIA-Geschäftsführerin

Berlin, 03.09.2020 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, verstärkt erneut seine Führungsstruktur. Der Vorstand hat Aygül Özkan mit sofortiger Wirkung zur weiteren Geschäftsführerin berufen.

Die 49 jährige Juristin und Wirtschaftsmanagerin blickt auf 20 Jahre Führungsfunktionen in der deutschen Wirtschaft, bei der Deutschen Telekom AG, der TNT Post sowie zuletzt als Geschäftsführerin und Mitglied der Management Group Germany der Deutschen Bank PCC Services GmbH. Die mehrfach als Young Leader ausgezeichnete Hamburgerin bekleidete politische Führungsämter in der Hamburgischen Bürgerschaft wie auch im Niedersächsischen Landtag und war zudem Landesministerin in Niedersachsen. Neben zahlreichen weiteren Ehrenämtern führt sie als Vorstand den Bundesverband der Migrantenwirtschaft.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner: „Mit Aygül Özkan kommt eine hochkompetente ehemalige Gesundheits- und Bauministerin zu uns – nicht nur in diesen Zeiten ein ganz besonderer Gewinn“.

Quelle: ZIA (Pressemitteilung vom 03.09.2020)

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Solvium Capital: Mit neuem Produkt über die 300-Millionen-Marke

Hamburg, 03. September 2020 – Nur fünf Wochen nach Vertriebsstart eines neuen Angebots hat Solvium Capital eine neue Hürde genommen: Über 300 Millionen Euro haben Anleger Solvium Capital seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2011 bisher insgesamt anvertraut. Das neue Angebot Logistik Opportunitäten Nr. 2 legte zudem einen rasanten Start hin: In knapp 5 Wochen wurden rund 5 Millionen Euro platziert.

Das Unternehmen ist 2011 mit innovativen Container-Direktinvestments an den deutschen Investorenmarkt gegangen. Im Jahr 2014 schloss Solvium Capital eine Kooperation mit der Axis Intermodal Deutschland GmbH, dem größten europäische Unternehmen für Vermietung und Management von Wechselkoffern. Anfang Juni 2020 hat die Solvium-Gruppe alle Anteile der Axis vom bisherigen Gesellschafter, Geschäftsführer Heiner Mangels, übernommen.

Im Dezember 2015 kam Solvium als erster Anbieter mit einem Direktinvestment in Container als Vermögensanlage nach dem damals neuen Kleinanlegerschutzgesetz auf den Markt. Anfang Oktober 2019 bot Solvium Capital erstmalig auch eine Namensschuldverschreibung an. Zurzeit ist der erste Alternativer Investmentfonds im Genehmigungsprozess.

Geschäftsführer André Wreth: „Die Platzierung unseres Angebots läuft auch während der Corona-Krise zufriedenstellend. Offensichtlich verstehen viele Partner und Anleger, dass Container und Wechselkoffer auch und gerade in einer Krise gebraucht werden.“ Und weiter: „300 Millionen Euro platziertes Volumen, das Ergebnis und Vertrauen freut uns wirklich sehr. Wir werden auch weiterhin unser Bestes geben, um attraktive Produkt für unsere Kunden in den Vertrieb zu bringen. Wir sagen Danke an unsere Vertriebspartner, Kunden und unsere Mitarbeiter.“

Solvium verfügt seit der Unternehmensgründung im Jahr 2011 über einen makellosen Track Record. Solvium betreut in Deutschland über 13.500 geschlossene Verträge und hat bislang mehr als 300 Millionen Euro Anlegerkapital investiert. Alle Miet-, Zins- und Rückzahlungen, mittlerweile mehr als 150 Mio. Euro, wurden planmäßig und pünktlich geleistet. Das Unternehmen wird geleitet von den Geschäftsführern Marc Schumann und André Wreth. Jürgen Kestler und André Wreth sind Geschäftsführer der Solvium Capital Vertriebs GmbH.

Quell: Solvium Capital (Pressemitteilung vom 03.09.2020)

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TSO schüttet in Krisenzeiten über 10 Millionen US-Dollar aus

Frankfurt, 02. September 2020 – Dank eines sorgfältigen Cash-Managements in der gegenwärtigen Krisensituation ist TSO in der Lage, über 10 Millionen US-Dollar für das zweite Quartal 2020 an die Investoren auszuschütten. Damit hat TSO nun seit 56 Quartalen, bzw. seit 14 Jahren, ohne Unterbrechung Quartalsausschüttungen geleistet.

Im Juni dieses Jahres hat TSO das 14. Jahr erfolgreicher und profitabler Geschäftstätigkeit abgeschlossen: Seit 2006 wurden etwa 764,7 Millionen US-Dollar im Rahmen der öffentlich angebotenen Beteiligungen am deutschen Marktplatziert. Voraussichtlich wird noch in diesem Jahr die 800 Millionen US-Dollar-Marke überschritten. TSO hat in dieser Zeit kontinuierlich Ausschüttungen vorgenommen, die bis heute mehr als 377,4 Millionen US-Dollar betragen.

„Auf diese Leistungsbilanz sind wir besonders stolz. Wir sind äußerst dankbar für das Vertrauen, das uns unsere Anleger über diesen Zeitraum entgegengebracht haben und hoffentlich auch in Zukunft entgegenbringen werden“, so A. Boyd Simpson, Gründer und Präsident von The Simpson Organization (TSO). „Es ehrt uns, bereits mehr als 7.000 deutsche Limited Partner in unseren Beteiligungen betreuen zu dürfen und mit Hunderten von Vertriebspartnern auf dem deutschen Markt zusammenzuarbeiten.“

In einer Zeit, die aufgrund von COVID-19 und politischer Disruption, großer Unsicherheit unterliegt, passt TSO die kurz- und langfristigen Geschäftspläne an die sich ständig ändernde Faktenlage an. „Auf der Grundlage zahlreicher Peer-Group-Daten zu Mieterhebungen aus öffentlichen und privaten Quellen und einer sehr genauen Analyse jedes einzelnen Mieters unserer Objekte, haben wir die Ausschüttungen für das zweite Quartal 2020 sorgfältig und auf konservativer Basis bemessen“, erläutert Simpson. „Gegenwärtig betrachten wir ein sorgfältiges und umsichtiges Cash-Management als unser oberstes Ziel.“
Die TSO Beteiligungen können dadurch folgende Ausschüttungen leisten:
Der TSO-DNL Fund II, TSO-DNL Fund III und der TSO-DNL Active Property II schütten jeweils volle 2 Prozent aus.
Bei drei Vermögensanlagen werden die Ausschüttungen reduziert. Dazu gehören der TSO-DNL Fund IV, bei dem die Ausschüttung um 1 Prozent reduziert werden, wodurch das kostenintensivste Darlehen der Beteiligung (im Objekt Executive Tower) bedient werden kann. Somit fallen keine Fremdkapitalkosten mehr an.
Der TSO-DNL Active Property reduziert wegen der Einzelhandelsimmobilien Vero Beach und Warehouse Row die Ausschüttung um 0,75 Prozent.
Zusätzlich nutzt der TSO RE Opportunity die Marktchancen und erwirbt ein weiteres Grundstück (Southern Commons). In diesem Rahmen reduziert sich die Ausschüttung auf 1 %.
Gute Nachrichten gibt es auch für die Anleger der TSO Active Property III: nach dem bereits ausgeschütteten Frühzeichnerbonus leistet TSO nun die ersten Quartalsausschüttungen in Höhe von 2 Prozent pro Quartal für das 4. Quartal 2019 sowie das 1. und 2. Quartal 2020.
Immobilien schneiden in Abschwungphasen besser als viele andere Anlageklassen ab: Die Zinssätze für Fremdfinanzierung von Gewerbeimmobilien sind niedriger als jemals zuvor in der Geschäftstätigkeit von TSO. „Dies bietet eine bedeutende Gelegenheit für Einsparungen im Rahmen von Refinanzierungen, was wir im großen Stil umsetzen. Daneben können Darlehen für neue Immobilien zu ausgezeichneten Konditionen aufgenommen werden, weshalb wir auch an dieser Stelle das Tempo erhöhen“, erklärt Simpson.

TSO konnte in den letzten Monaten Refinanzierungen von sieben Objekten abschließen, was den Cashflow des Unternehmens insgesamt um etwa 3 Millionen US-Dollar pro Jahr verbessern wird. Gegenwärtig verfolgt TSO sieben weitere Refinanzierungen, die, wenn sie gemäß der Zielvorgabenabgeschlossen werden, zu einer zusätzlichen Portfoliooptimierung von über 4 Millionen US-Dollar jährlich führen werden.
„Wir setzen unser Management entschlossen fort, um die kurzfristigen Auswirkungen auf unser Geschäft zu minimieren und Gelegenheiten zur langfristigen Wertsteigerung zu nutzen“, fasst Simpson zusammen. Betreffend Mieteinnahmen in den Krisenmonate führt er aus: „Mit unseren Bemühungen sind wir auch bislang erfolgreich. Unsere erzielten Ergebnisse liegen unter den obersten 10% des Marktumfelds.“

Quelle: The Simpson Organization, Inc. („TSO“) (Pressemitteilung vom 02.09.2020)

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JLL: Direkte Immobilieninvestments global um 29 Prozent auf 321 Mrd. USD geschrumpft

Frankfurt, 24. August 2020 – Im zweiten Quartal 2020 zeigen die jüngsten Daten eine starke Abschwächung der globalen Wirtschaftsleistung. Mit einem derzeit prognostizierten Minus von 5 Prozent liegt das Wirtschaftswachstum im Corona-Jahr 2020 noch deutlich unter der negativen Entwicklung während der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Arbeitsplätze werden verloren gehen, einige Unternehmen den Turnaround nicht schaffen. Allerdings gab es in den letzten Wochen auch erste Anzeichen einer schrittweisen Stabilisierung: Die Verbraucherstimmung und die Stimmung in den Unternehmen könnten ihren Tiefpunkt erreicht haben. Fragil bleibt die Situation weltweit allemal. Die finanzpolitischen und monetären Stützungsmaßnahmen der Regierungen könnten in den kommenden Jahren vielerorts und für einige Branchen notwendig bleiben.

„Ohne Frage, es wird ein hartes und langes Stück Arbeit, die Wirtschaft wieder auf’s Gleis zu setzen. Erste Lockerungen mussten in einigen Ländern teilweise wieder zurückgefahren werden. Das Risiko einer zweiten Pandemie-Welle bleibt nach wie vor bestehen mit einem erneuten Lockdown in der Konsequenz. Gerade hat es Spanien und die Balearen mit voller Wucht erwischt, darunter leidet nicht nur die Tourismusbranche“, so Hela Hinrichs, Senior Director, JLL EMEA Research & Strategy. „Weltweit arbeiten einige Unternehmen nach wie vor weiter mit begrenzter Kapazität, teilweise durch Regierungserlass. Auch die Verbraucher agieren längst nicht wieder auf Vor-Corona-Niveau“.

Die beispiellosen Auswirkungen von COVID-19 auf die Makroökonomie führten zu einem dramatischen Rückgang des globalen Transaktionsvolumens im zweiten Quartal: im Jahresvergleich mussten für die Monate April bis Ende Juni Einbußen von 55 Prozent auf 107 Mrd. USD hingenommen werden. Damit bilanziert das Halbjahresvolumen direkter gewerblicher Immobilieninvestments in über 50 Ländern 321 Mrd. USD, entsprechend einer Reduzierung um 29 Prozent. “Es ist das niedrigste Transaktionsvolumen seit dem ersten Halbjahr 2012,“ so Hela Hinrichs. Am stärksten im Jahresvergleich gelitten haben gemischt genutzte Immobilien (-57%) und Hotels (-50%). Büro- und Retailobjekte mussten Einbußen von jeweils circa einem Drittel hinnehmen. Weniger stark waren die Assetklassen Health-Care (-22%) und Logistik betroffen
(-13%). „Gut gelaufen sind Transaktionen in alternative Assets wie Datencenter oder vor allem in der Region Asien-Pazifik Bildungseinrichtungen, die, wenngleich auf niedrigem Niveau, sogar minimal zulegen konnten“.

Keine der drei Weltregionen blieb im zweiten Quartal und damit auch in den ersten sechs Monaten verschont: der amerikanische Kontinent litt mit einem Minus von 72 Prozent (USA: -74%) bzw. – 37 Prozent jeweils gegenüber dem Vorjahreszeitraum am stärksten unter der Zurückhaltung der Investoren, gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum (Q2: – 39%, H1: – 32%). EMEA kam aufgrund von einigen Überhängen aus Vor-Corona-Zeiten, mit Abschluss insbesondere im ersten Quartal, noch recht glimpflich davon und konnte bis zur Jahresmitte ein Transaktionsvolumen von 116 Mrd. USD verbuchen. Der prozentuale Rückgang war mit 13 Prozent vergleichsweise moderat.

„Reisebeschränkungen, eine generell zunehmende Verunsicherung und sich weiter verschärfender wirtschaftlicher Gegenwind ließen Verhandlungen stocken oder machten Verschiebungen erforderlich. Vielerorts wurden Transaktionen sogar ad acta gelegt”, so Hela Hinrichs. Hinrichs weiter: „Zu beobachten war auch, dass sich Märkte mit höherer Transparenz und einem breiten Fundament an inländischem Kapital als widerstandsfähiger erwiesen und eine bessere Performance zeigten als Märkte ohne diese Voraussetzungen. Beide Voraussetzungen sind zunehmend relevant angesichts der bestehenden intra- und interregionalen Reisebeschränkungen und der zu bewältigenden Herausforderungen, um eine sorgfältige Due Diligence durchführen zu können.“ Die Erwartungen für eine Erholung auf den Investmentmärkten seien sehr unterschiedlich. Während die Märkte in der asiatisch-pazifischen Region bei selektiv zunehmenden Geschäftstätigkeiten als erste wieder mehr Investmentaktivitäten auf sich ziehen dürften, werde das Volumen der Transaktionsabschlüsse in den USA und in Europa in den kommenden Monaten eher verhalten bleiben. „Wir gehen aber generell davon aus, dass wieder deutlich mehr Investoren bereit sind, Verhandlungen auch Abschlüsse folgen zu lassen. Die Transaktions-Pipelines zumindest haben sich in den letzten Wochen wieder gefüllt. Ähnlich wie bereits in Asien zu beobachten, könnte auch auf dem amerikanischen Kontinent und in EMEA ein Fokus auf Joint Ventures, Fonds und Plattforminvestitionen zu beobachten sein”, so Hela Hinrichs.

Quelle: JLL (PM vom 24.08.2020)

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Globaler Bürovermietungsmarkt: Auswirkungen der Pandemie schlagen im zweiten Quartal durch – deutlicher Rückgang des Umsatzvolumens

© pixabay

Frankfurt, 21. August 2020 – Nach einem insgesamt bereits verhaltenen ersten Quartal mit einem Minus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nur zum Teil auf COVID-19 zurückzuführen, kam es auf den Büromärkten rund um den Globus im zweiten Quartal 2020 zu deutlichen Umsatzrückgängen. Mit einem Minus gegenüber dem Vorjahresquartal von 59 Prozent auf 4,51 Mio. m² bilanzierte das weltweite Umsatzvolumen einen höheren Rückgang gegenüber dem Vorjahr als in jedem Drei-Monats-Zeitraum während der globalen Finanzkrise 2008-2009. Insgesamt lag das Umsatzvolumen in den ersten sechs Monaten 2020 bei 12,87 Mio. m², 41 Prozent unter dem Vorjahr.

„Für Büronutzer steht aktuell die Kostenkontrolle im Fokus. Vielfach wurden Anmietungsentscheidungen verschoben oder auf Eis gelegt. Remote Working – Programme und veränderte Flächenerfordernisse aufgrund der notwendigen Abstandsregeln führen dazu, dass die Einschätzung des zukünftigen Flächenbedarfs erschwert wird. Der Bedarf wird kurz- und mittelfristig eingehenden Prüfungen unterzogen“, so Hela Hinrichs, Senior Director, JLL EMEA Research & Strategy.

Besichtigungsaktivitäten seien während des Lockdowns praktisch zum Erliegen gekommen. Die Unsicherheiten und die damit verbundenen Herausforderungen zum einen bei der Standortsuche aber auch beim Flächenausbau seien eklatant. Auch die Dauer von Mietvertragsverhandlungen habe sich verlängert.

Angesichts der schwachen Nachfrage ist der globale Büroflächenleerstand über alle Regionen hinweg von 10,7 Prozent im ersten Quartal auf 11,2 Prozent im zweiten Quartal gestiegen.

„Weltweit befinden sich die Märkte nach dem Lockdown noch in unterschiedlichen Stadien, mancherorts sind jedoch bereits erste positive Zeichen der Erholung zu erkennen, zum Beispiel auf dem chinesischen Festland auf Grund der Aufhebung der Quarantänemaßnahmen“, so Hela Hinrichs.

Im weltweiten Durchschnitt gingen die Mietpreise gegenüber dem Vorquartal um 1,2 Prozent zurück und notierten damit den ersten Quartalsrückgang seit Ende 2012. In vielen Märkten bewegen sich die Mieten in Richtung Korrektur. „Wie deutlich diese Korrektur sein wird, hängt von den Vor-Corona-Marktgegebenheiten ab. Generell haben Vermieter bei Mietvertragsverhandlungen eine der Situation angepasste Haltung eingenommen und der Sicherung von Belegung und Ertrag den Vorrang vor der Qualität der Mieter und den erzielbaren Mieten eingeräumt“, so Hinrichs.

Nach Inkrafttreten der meisten Beschränkungen in der Region EMEA im März wurden im zweiten Quartal die meisten neuen Mietabschlüsse (außer denen, die für Unternehmen von entscheidender Bedeutung waren und sind) auf Eis gelegt. Das führte zu einem Rückgang des europäischen Büroflächenumsatzes in den Monaten April bis Ende Juni auf nahezu ein Rekordtief von 1,8 Mio. m², entsprechend einem Rückgang um 49 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Das Tempo von Vertragsverhandlungen ist und wird verhalten bleiben, solange sich Unternehmen mit einer „neuen Normalität“ arrangieren. Zu beobachten ist bereits ein wachsendes Interesse an Anmietungen aus Wachstumssektoren wie der Konsumgüterbranche, dem E-Commerce, der Neuen Medien oder Technologieunternehmen.

In den USA sank das Umsatzvolumen im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um rund zwei Drittel, der höchste jemals registrierte Rückgang eines Drei-Monats-Zeitraums im Jahresvergleich.

Der Finanz- und der Technologiesektor notierten ähnliche Anmietungsniveaus. Großflächige Abschlüsse wurden hauptsächlich durch die Regierung, den Gesundheitssektor und von Krankenversicherungen getätigt. Die Co-Working-/ Flex Space-Betreiber haben im zweiten Quartal ihre Anmietungsaktivitäten stark zurückgefahren, einige verhandeln bestehende Mietverträge mit ihren Vermietern.

Auf dem gesamten Vermietungsmarkt stiegen die Untermietflächen durch Flächenrückgaben und Remote-Working-Maßnahmen um über 10 Prozent.

Ein deutlicher Rückgang des Umsatzvolumens wird auch aus der Region Asien-Pazifik gemeldet: gegenüber dem Vorjahr schlägt im zweiten Quartal ein Minus von 61 Prozent zu Buche. Dabei zeigte der Technologiesektor in Märkten wie Peking und Bengaluru eine größere Widerstandsfähigkeit. Neuvermietungen erfolgten auch durch Finanzunternehmen in Shanghai und Hongkong.

Weiter ungewisse Aussichten

„In der zweiten Jahreshälfte 2020 werden aller Augen auf die Fähigkeit der Märkte gerichtet sein, einer potenziellen zweiten Welle von COVID-19 standzuhalten. Aktuell entscheidend: die Reaktion der Nutzer auf das Ende der Lockdowns bzw. auf einen erneuten Lockdown und das allmähliche Wiedereinsetzen des Marktgeschehens“, wagt Hela Hinrichs einen Blick voraus. Die Verhandlungsposition der Mieter dürfte sich verbessern und gleichzeitig zu einer gewissen Erholung des Umsatzvolumens im dritten und vor allem im vierten Quartal beitragen. Obwohl die Bautätigkeit, die während des Lockdowns massiv beeinträchtigt wurde, in vielen Märkten wieder zu einem gewissen Normalitätsgrad zurückkehrt, sind bei Fertigstellungen bereits Verzögerungen bis zu 12 Monaten zu vermelden. Der Leerstand wird in der zweiten Jahreshälfte voraussichtlich weiter steigen, gleichzeitig werden die verhaltenen Anmietungen kurzfristig durch die schwächere Entwicklungspipeline teilweise abgefedert.

Quelle: JLL (PM vom 21.08.2020)

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PROJECT Research: Wohnungsneubau im zweiten Quartal 2020 – Preise legen trotz sinkender Verkaufszahlen zu

Bamberg, 19.08.2020 – Es wirkt fast so, als wäre nichts gewesen – die Entwicklung der Verkaufspreise im Wohnungsneubau verlief in der Hochphase der Krise in etwa so weiter wie vor Krisenausbruch. Das zeigt die jetzt vorliegende Marktanalyse von PROJECT Research für das zweite Quartal 2020. Während die Verkaufszahlen neu gebauter Wohnimmobilien von April bis Juni, als COVID-19 das Wirtschaftsleben beinahe vollständig zum Erliegen brachte, bei ungefähr gleichbleibendem Angebot deutlich zurückgingen, stiegen die Verkaufspreise in fast allen deutschen Metropolen und in der österreichischen Hauptstadt Wien. 

»Die Entwicklung der Preise und der Verkaufszahlen ist keineswegs überraschend«, sagt Dr. Matthias Schindler, Vorstand Projektentwicklung der PROJECT Real Estate AG. »Ein Großteil – wenn nicht alle – der Neubauobjekte, die seit Krisenbeginn in den Vertrieb gingen, wurden lange vor Beginn der Pandemie angekauft und kalkuliert. Damit sich diese Objekte rechnen, werden Bauträger mit den anfangs kalkulierten Verkaufspreisen auf den Markt gehen und abwarten. Das spiegeln die aktuellen Verkaufspreise wieder. Die Preisstabilität hängt nicht zuletzt von einer zügigen wirtschaftlichen Erholung ab, und die ist wegen einer möglichen zweiten Welle der Krise noch nicht gesichert.«

Positive Preisentwicklung in den Metropolregionen mit Ausnahme von Köln

Der Abschluss der Juni-Recherchen von PROJECT Research ermöglicht einen Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres und demzufolge einen Überblick über das bisherige Ausmaß der Corona-Krise auf den Wohnungsbau. Für den Quartalsvergleich wurde der Mittelwert der Verkaufspreise des ersten Quartals mit dem Mittelwert der Verkaufspreise des zweiten Quartals verglichen. Während es in Köln zu einem Preisrückgang kam, verzeichneten alle anderen Metropolregionen Verkaufspreiszuwächse.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier lesen.

Quelle: PROJECT Research (Pressemitteilung vom 19.08.2020)

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IMMAC INVESTIERT IM 1. HALBJAHR 2020 ÜBER 132 MILLIONEN IN HEALTHCARE

© IMMAC group

Hamburg, 18. August 2020 – Die IMMAC group hat im ersten Halbjahr 2020 den Ausbau seines Pflegeportfolios in Deutschland, Irland und Österreich kontinuierlich vorangetrieben. Innerhalb der ersten sieben Monate konnten die Transaktionen und Neubauten von 11 Pflegeheimen und 2 Anlagen für Betreutes Wohnen finalisiert werden. Das Investitionsvolumen der IMMAC Healthcare-Sparte betrug insgesamt über 132 Mio. Euro. Das Investmentunternehmen zählt damit in Deutschland, Irland und Österreich aktuell 143 Healthcare-Immobilien bestehend aus stationären Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Wohnanlagen zu seinem aktiven Bestand.

Der Hauptanteil der Investitionen wurde in Deutschland getätigt. Rund 57 Mio. Euro entfielen auf die Übernahme von fünf rein vollstätionären Pflegeheimen, einem Pflegeheim mit integriertem Service-Wohnen sowie einer reinen Service-Wohnanlage. Weitere 54 Mio. Euro konnten in die Projektentwicklungen von vier Pflegeheimen eingebracht werden. Drei davon werden noch in diesem Jahr fertiggestellt, ein weiteres im 1. Quartal 2021.

Im Ausland konnten darüber hinaus rund 22 Millionen in drei weitere Bestandseinrichtungen investiert werden.

Der Ankauf der IMMAC group verfügt über mehrere Teams, die zusammen mit Spezialisten aus den Bereichen Finanzierung, Recht, Research und Technik eine professionelle Transaktionsabwicklung gewährleisten.

„IMMAC legt im Zuge des Transaktionsprozesses größten Wert auf ein hohes Maß an Verbindlichkeit gegenüber allen beteiligten Parteien. Dies gewährleistet eine zügige und verlässliche Transaktionsgeschwindigkeit. Gerade im Rahmen von einhergehenden Betreiberwechseln ein nicht zu unterschätzender Faktor,“ betont Andreas Jantsch, Teamleiter Transaktionen Healthcare bei IMMAC group.

Quelle: IMMAC group (Pressemitteilung vom 18.08.2020)

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Der Fondsbrief 2020

Der Fondsbrief Nr. 370

  • Im Editorial kommentiert Fondsbrief-Chefredakteur Markus Gotzi den Sinkflug des A380 und was das leider für die Anleger bedeutet. Zum Ausgleich gibt es gute Nachrichten von den Schiffsmärkten. (Seite 1)
  • Der offene Wohnungsfonds „European Residential“ von Catella entwickelt sich prächtig. Unser Experte Robert Fanderl hat sich den aktuellen Geschäftsbericht angeschaut. (Seite 2)
  • In Sachen Einzelhandel werden zahlreiche Theorien verbreitet. Die meisten sind negativ. Dabei ist es oft gar nicht so schlimm. Die Gründe dafür liefert Immobilien-Professor Günter Vornholz. (Seite 5)
  • Normalität. Rund 300 Teilnehmer verbreiteten auf der Sachwerte-Veranstaltung INVESTMENTexpo so etwas wie Normalität. Michael Denk von Quadoro war dabei und schildert seine Eindrücke. (Seite 10)
  • Immunität. Supermärkte und Lebensmittelhändler erweisen sich als stabile Anker in der Krise. Doch auch hier fehlen neue Strategien, meinen die Experten von Savills. (Seite 11)
  • Verzögerung. Corona wird nicht ohne Spuren an den offenen Immobilienfonds vorbeigehen. Bei Anlegern sind sie dennoch beliebt. Die Mittelzuflüsse stiegen stetig. (Seite 13)
  • Manche Immobilien-Aktien entwickeln sich besser als der DAX. Trotzdem verharrt die Nachfrage nach den Titeln auf vergleichsweise schwachem Niveau. (Seite 16)
  • In München zahlen Studenten im Schnitt 650 Euro für ein Zimmer in einer WG. Empirica hat die Mieten in allen Uni-Städten im Blick. (Seite 17)
  • An der Zweitmarktbörse Deutschland haben die Kurse das Tal durchschritten. Gebrauchte Immobilienfonds kosten durchschnittlich wieder mehr als 100 Prozent. (Seite 18)
  • Das Letzte. Friedliche Demonstranten einsperren, schwachsinnige Verschwörungstheorien verbreiten, traurige Wahrheiten wie den Klimawandel leugnen. Belarus oder USA? Diktatur oder Demokratie? Auf jeden Fall beunruhigend. (Seite 20)

Viel Spaß beim Lesen

 Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Ruth Vierbuchen, Markus Gotzi  und Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

 

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BAI begrüßt Gesetzentwurf zur Einführung von elektronischen Wertpapieren

Bonn, 11. August 2020 (OPM):

  • E-Wertpapier ist pragmatischer und rechtssicherer Ansatz für die Digitalisierung des Kapitalmarktes;
  • Anwendungsbereich zunächst auf Inhaberschuldverschreibungen beschränkt; generische Ausweitung auf Aktien und Fondsanteile wird aber in Aussicht gestellt und ist erforderlich;
  • Blockchain-basierte Kryptowertpapierregister treten zukünftig neben klassische Wertpapierregister.

Der Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI), die zentrale Interessenvertretung der Alternative-Investments-Branche in Deutschland, begrüßt den vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gemeinsam mit dem Bundesministerium der Finanzen gestern vorgestellten Entwurf eines Gesetzes zur Einführung von elektronischen Wertpapieren.

Der Gesetzentwurf knüpft an das gemeinsame Eckpunktepapier der beiden Ministerien aus dem Frühjahr 2019 über elektronische Wertpapiere und Krypto-Token an und war mit großer Spannung erwartet worden. Auch der BAI hatte wiederholt und mit Blick auf die notwendige Stärkung des Finanz- und Wirtschaftsstandortes Deutschland die Modernisierung des deutschen Wertpapierrechts und des dazugehörigen Aufsichtsrechts angemahnt.

Für BAI Geschäftsführer Frank Dornseifer ist der Referentenentwurf eine der wichtigsten Stellschrauben für die Digitalisierung des Kapitalmarktes in Deutschland: „Die Entmaterialisierung des Wertpapiers war in Deutschland längst überfällig. Mit dem E-Wertpapier und dem elektronischen Wertpapierregister wird nun ein digitaler Weg eingeschlagen, der nicht nur neuen Technologien, insbesondere der Blockchain-Technologie, Rechnung trägt, sondern gleichzeitig auch einen pragmatischen und rechtssicheren Ansatz für Märkte, Transaktionen und Nutzer bedeutet.“

Zentrales Element des Entwurfes ist zunächst die Zulassung von digitalen Wertpapieren, für die also das papierhafte Urkundenerfordernis nicht mehr gilt. Zukünftig haben Emittenten ein Wahlrecht und auch Altbestände können in die digitale Form überführt werden. Das kann beispielsweise über die Blockchain-Technologie erfolgten, ist allerdings darauf nicht beschränkt. Die Begebung erfolgt über elektronische Wertpapierregister, die in Form eines zentralen Registers, aber auch als sog. Kryptowertpapierregister geführt werden können. Eine weitere Besonderheit ist in diesem Zusammenhang, dass diese Register zum einen nicht von Clearstream und zum anderen sogar von Emittenten selbst – für eigene Wertpapiere – geführt werden können, sofern hierfür eine entsprechende Erlaubnis durch die BaFin erteilt wurde.

Frank Dornseifer kommentierte hierzu wie folgt weiter: „Der im Entwurf vorgeschlagene Ansatz verknüpft in pragmatischer Weise zukunftsweisende Technologie mit dem lang bestehenden Rechts- und Regulierungsrahmen für Wertpapiere. Die Behandlung von E-Wertpapieren als Sache i.S.d. BGB schafft Rechtssicherheit und ermöglicht vor allem auch einen gutgläubigen Erwerb, was für den Rechtsverkehr elementar ist. Gleichzeitig findet – nun endlich – die Blockchain-Technologie auf einer rechtssicheren Basis Einzug in den Kapitalmarkt. Wir begrüßen es auch sehr, dass – wie seinerzeit vom BAI bereits propagiert – es ein Nebeneinander von öffentlicher und privater Blockchain gibt. Hier besteht im Detail allerdings noch Klärungsbedarf, aber genau dazu ist ja das jetzt gestartet Konsultationsverfahren da. Zudem muss jetzt mit Hochdruck an einer Ausweitung des digitalen Regelwerkes auf Aktien und Fondsanteile gearbeitet werden.“

Quelle: Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI)

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Neuer BVT Zweitmarktfonds eröffnet breit diversifizierte Renditechancen

München, 04. August 2020 – Die BVT eröffnet Privatanlegern mit dem BVT Zweitmarktportfolio II GmbH & Co. Geschlossene Investment KG den Zugang zum Zweitmarkt für Immobilienbeteiligungen und damit nachhaltige Wirtschaftlichkeitsperspektiven. Im Basis-Szenario rechnet BVT mit einer prognostizierten Gesamtausschüttung 2020 bis 2034 (Kapitalrückzahlung und Erträge) von 165 Prozent der gezeichneten Kommanditeinlage vor Steuern, bei einer Bandbreite der Szenarien zwischen 142 und 192 Prozent.* Die Mindestbeteiligung an dem geschlossenen Alternativen Investmentfonds (AIF) beträgt 10.000 Euro zzgl. Ausgabeaufschlag.

Der BVT Zweitmarktportfolio II investiert mittelbar in ein breit gestreutes Portfolio von Immobilien. Er beteiligt sich hierzu an anderen geschlossenen AIF. Diese erwerben auf dem Zweitmarkt Anteile an geschlossenen Immobilienfonds. Zweitmarktinvestitionen zeichnen sich durch eine hohe Transparenz der Zielinvestitionen aus, da die erworbenen Fonds meist über eine lange, gut nachvollziehbare Historie verfügen.

Die Renditen liegen bei Zweitmarktinvestments in Immobilien regelmäßig deutlich über Direktinvestments, da in der vergangenen Dekade die Preise für deutsche Immobilien stark gestiegen sind. Der Erwerb von Zweitmarktanteilen ermöglicht dagegen informierten Investoren, oft noch auf früherer Preisbasis einzusteigen, da auf Käuferseite nur wenige professionelle Investoren in dem engen Markt tätig sind. Auf Verkäuferseite besteht durch Sondersituationen, neue Lebensabschnitte oder Generationentransfer oft ein deutlicher Verkaufswunsch mit geringerer Preissensibilität.

Bei der Preisfindung sind die oft hohen Nebenkosten der ursprünglichen Beteiligung regelmäßig bereits amortisiert. Zugleich haben in den Zielfonds, die auf der Basis ihrer Erträge bewertet werden, oft bereits hohe Tilgungen der ursprünglichen Kredite stattgefunden. Bei auslaufenden Krediten ermöglicht die Umschuldung zu weit günstigeren, aktuellen Kreditkonditionen und geringerem Kreditauslauf ein hohes Ertragspotential.

Quelle: BVT (Pressemitteilung vom 04. August 2020)

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