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Category Archives: Sachwerte

Catella prognostiziert Strukturbruch an den europäischen Büromärkten – weniger Raum mehr Innovation

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Frankfurt, 03.11.2015 – Die von Catella Research untersuchten 14 europäischen Bürohochburgen kannten in den letzten 15 Jahren nur eine Richtung: Nach oben. Die Bestände (+26%) und die Büroflächennachfrage (+17,9%) stiegen seit 2000 ebenso an wie die Zahl der Bürobeschäftigten (+19,3%). Genauso kontinuierlich stiegen aber auch die leerstehenden Flächen bzw. stieg die Leerstandsquote (+6,3%) – und zwar im gesamten Bestand. „Dies kommt einem Strukturbruch gleich, eröffnet aber auch Chancen zum Umdenken wie sich eine zukünftige Flächennachfrage strukturell darstellt“, so Dr. Thomas Beyerle, Group Head of Research bei Catella. Gründe für diese Entwicklung liegen vor allem bei Kosteneinsparungen, der zunehmend temporären Nutzung von Flächen sowie der Übergang zu modernen Arbeitsformen in den Unternehmen.

In der nüchternen quantitativen Analyse heißt das: Der Wettbewerb um die besten Plätze in der Stadt ist vollends entbrannt. „Wir befinden uns in einer Phase der knallharten Standortentscheidung, gekennzeichnet durch das neue Dogma „Nur hier und nirgendwo anders!“, so Beyerle weiter. Der Blick auf einige teils spektakuläre Neubauten in den europäischen Metropolen zeigt, dass die Nachfrage in diesem Neubausegment in der CBD zum Teil kaum gedeckt werden kann. Davon kaum profitieren können bisher Bestandsobjekte außerhalb dieser „neuen Geographie“. Kompromisse, vor allem bei den Lageparametern, werden kaum eingegangen. Aufgrund des aktuellen Mietpreisanstieges, dem Mangel an Neubauflächen sowie der zunehmenden Digitalisierungserfordernis werden Unternehmen die verfügbare Arbeitsfläche pro Beschäftigten in den europäischen Bürohochburgen weiter reduzieren, prophezeien die Analysten.

Insgesamt stieg die Bürobeschäftigtenzahl in allen untersuchten Märkten in Europa über die letzten 15 Jahre hinweg im Schnitt um 19,3%. Der damit verbundene Bedarf an Büroflächen wird durch die proportionale Zunahme des Bruttobürobestandes gedeckt. Der durchschnittliche Rückgang an der pro Kopf Bürofläche seit 2000 lag in Europa bei -1,0%, wenngleich sich hinter diesem Wert eine große Heterogenität verbirgt: So rückten die Bürobeschäftigten in Helsinki (-12,2%), gefolgt von London (-8,8%) und Stockholm (-7,4%) enger zusammen. Jedoch kann man die sinkende Bürofläche pro Bürobeschäftigte nicht in allen europäischen Städten nachweisen. In Frankfurt (+1,2%), Madrid (+21,5%), Barcelona (+3,3%) und Lyon (+7,4%) steigt beispielsweise die pro Kopf Fläche.

„Die oftmals zitierte Flächeneffizienz ist aber mehr als nur Verdichten“, so Beyerle weiter. Weniger Quadratmeter pro Beschäftigtem gilt als Zukunftstrend, bei der nüchternen Analyse der Zahlen. Diese Entwicklung wird gerade auch durch Innovationen („Neue Konzepte“) und Verhaltensänderungen („Mensch“) forciert und strukturprägend wirken. Konzepte mit dem Anspruch, die Koordinaten des zukünftigen Arbeitens darzustellen (zentrale Lage, mixeduse-Charakter, temporäre Nutzung der Arbeitslandschaft, wie z.B. durch shared/coworking spaces) gewinnen an Attraktivität.

Quelle: Catella Deutschland

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EUROPAS BÜROFLÄCHENMÄRKTE WEITER AUF WACHSTUMSKURS

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  • Europäischer Mietpreis-Index mit Plus von 1,2 % im 3. Quartal 2015
  • Büroflächenumsatz im Jahresvergleich um 29% höher – bestes jemals verzeichnetes 3. Quartal
  • Europäische Leerstandsquote um 20 Basispunkte auf 9,1% gesunken

Höchster Umsatz in einem 3. Quartal

17 der 24 analysierten  europäischen Büroflächenmärkte verzeichneten im 3. Quartal 2015 ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt führte das zu einem Umsatz von mehr als 3 Mio. m² Büroflächen. Noch nie lag der Umsatz zwischen Juli und Ende September so hoch. Im Jahresvergleich ist für das 3. Quartal ein Plus von 29% zu notieren. Insgesamt schlägt damit im Dreivierteljahreszeitraum ein Volumen von 8,3 Mio. m² zu Buche. Auf Basis eines starken letzten Quartals ist in 2015 ein Ergebnis von um die 11,5 Mio. m² möglich, ein Plus von 8% gegenüber 2014, der 5- und 10-Jahresschnitt wären damit um 13,2 % bzw. 5,4 % übertroffen. Auch im nächsten Jahr könnte sich das Wachstum fortsetzen, wenn immer mehr Märkte von besseren Konjunkturdaten profitieren und damit auch der Arbeitsmarkt und im Gefolge der Bedarf an zusätzlichen modernen Flächen.

Fertigstellungsvolumen legt zu – Leerstandsquote relativ unbeeindruckt

Die meisten europäischen Büroflächenmärkte weisen Ende des 3. Quartals rückläufige Leerstandsquoten auf. Die europaweit aggregierte Leerstandsquote hat während des Quartals um 20 Basispunkte auf 9,1% nachgegeben. Teilweise kann dies auf die stärker werdende Nachfrage zurückgeführt werden, teilweise auf das bis dato moderatere Fertigstellungsniveau. Ein Dreivierteljahresvolumen von 2,6 Mio. m² Bürofläche entspricht einem Rückgang von 25% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Allerdings: bis Ende des Jahres könnten noch einmal 2,5 Mio. m² Quadratmeter auf den Markt kommen (wenn sich einige Fertigstellungen nicht ins kommende Jahr verschieben) und damit die Leerstandsquote leicht ansteigen lassen  (+10 Basispunkte)

Die Zahlen auf Europas Büroflächenmarkt sprechen eine deutliche Sprache: die Erholung der Wirtschaft in der Eurozone und relativ gesunde Aussichten sorgen für eine weiter verbesserte Stimmung unter den Nutzern mit deutlich erhöhten Anmietungsaktivitäten. Weder ein möglicher Zinsanstieg in den USA, noch eine drohende Bankenkrise in China, weder zunehmende Börsenschwankungen, noch geopolitische Konflikte trüben die Großwetterlage. Fakt bleibt aber auch, dass sich die Entwicklungen in den einzelnen Märkten mit unterschiedlichem Tempo vollziehen.

Europäischer Mietpreisindex von JLL mit weiterem Anstieg

Der europäische Mietpreisindex von JLL ist auch im 3. Quartal gestiegen. Nach einem bescheideneren Wachstum im 2. Quartal (+0,3%) lag der Zuwachs über die Monate Juli bis Ende September bei 1,2 %. Das Mietwachstum konzentriert sich dabei aber weiter auf ein paar wenige große Märkte. In der Tat zeigten von den 24 Index-Städten* lediglich sechs (London, Paris, Dublin, Barcelona, Madrid und Mailand) ein Mietpreiswachstum im Vergleich zum vorangegangenen Quartal. In den übrigen Märkten blieben die Mietpreise stabil. Moskau außen vorgelassen, wo die Währungsvolatilität durch die Berechnung der Mieten in US-Dollar deutliche Auswirkungen auf die Mietpreise hat, konnte im 3. Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres europaweit ein Mietpreiswachstum von 3,1% notiert werden. Das ist der stärkste prozentuale Jahreszuwachs innerhalb der letzten neun Monate.

Der wichtigste Motor dieses beschleunigten Wachstums waren die Mietsteigerungen in den größeren europäischen Märkten Paris und London. Die französische Hauptstadt, die am Ende des 1. Halbjahres 2015 zwei Quartale in Folge rückgängige Mieten zu verzeichnen hatte, weist im 3. Quartal bei den Spitzenmieten ein Plus von 2,8% auf. Die Nachfrageseite zeigt sich erholt. In London sorgte eine angespannte Angebotsseite bei gleichzeitig anmietungsfreudigen Mietern für einen Anstieg der Spitzenmieten in der City um 3,8 % und im West End um 2,1 %. Beide Märkte befinden sich nun auf der 9 Uhr-Position (vom beschleunigten zum verlangsamten Mietpreiswachstum). Es gibt keine Anzeichen, dass die Spitzenmieten abflachen, im Gegenteil: starke Wachstumsaussichten werden auch für 2016 und 2017 prognostiziert.

Dublin war im 3. Quartal einmal mehr Tabellenführer: die Spitzenmieten legten gegenüber dem vorangegangenen Quartal um 10% zu. Die Marktsituation in Dublin ist gekennzeichnet durch eine extreme Verknappung qualitativ hochwertiger Büroflächen. Zwar stieg das Flächenangebot sehr moderat, bleibt aber so niedrig wie zuletzt vor 15 Jahren. Und daran wird sich auch 2016 nichts ändern: es wird das sechste Jahr in Folge sein, in dem keine neuen Bürogebäude auf den Markt kommen werden.

Auch im südlichen Europa zeigen sich erfreuliche Mietpreis-Entwicklungen: Barcelona kommt nach vier Quartalen mit einem Anstieg auf ein Plus von 2,6 % über das 3. Quartal. Madrid notiert zum sechsten Mal in Folge positiv (Q 3 gegenüber Q 2: 1,9%).

Die Spitzenmieten in den sieben deutschen Immobilienhochburgen haben sich im dritten Quartal allesamt auf Halbjahresniveau stabilisiert. Im Jahresvergleich zeigen Berlin mit einem Plus von 4,5 % und München mit 3,1% die stärksten Entwicklungen. Bis Ende Dezember wird ein über diese Big 7 aggregierter Anstieg von 1,5 % erwartet, bei einem Zuwachs in Hamburg, München und Stuttgart jeweils um 50 Cent und in Berlin sogar um einen weiteren Euro/m²/Monat.

Höchster Umsatz in einem 3. Quartal

Mehr als 3 Mio. m² Büroflächen wurden im 3. Quartal europaweit vermietet. Noch nie lag der Umsatz zwischen Juli und Ende September so hoch. Im Jahresvergleich ist ein Plus von 29 % zu notieren. Insgesamt schlägt damit im Dreivierteljahreszeitraum ein Volumen von 8,3 Mio. m² zu Buche. Auf Basis eines starken letzten Quartals ist in 2015 ein Ergebnis von um die 11,5 Mio. m² möglich, ein Plus von 8% gegenüber 2014, der 5- und 10-Jahresschnitt wären damit um 13,2 % bzw. 5,4 % übertroffen. Auch im nächsten Jahr könnte sich das Wachstum fortsetzen, wenn immer mehr Märkte von besseren Konjunkturdaten profitieren und damit auch der Arbeitsmarkt und im Gefolge der Bedarf an zusätzlichen modernen Flächen.

Nicht unerheblich für das bemerkenswerte Volumen ist der Anteil der Umsatzaktivitäten in Paris. Die legten nach einem relativ schwachen ersten halben Jahr deutlich zu, und zwar um 39 % (Q3 2015 gegenüber Q3 2014). Angesichts der sich verbessernden Konjunkturaussichten dürfte die Dynamik auch in den nächsten 12 Monaten anhalten.

Auch der deutsche Büroflächenmarkt hat an Fahrt zugelegt. Von den sieben Immobilienhochburgen konnte für das 3. Quartal im Jahresvergleich ein Zuwachs in Berlin (+ 90 %), Düsseldorf (+ 100 %), Frankfurt (+ 9 %) und München (+ 89%) registriert werden. Trotz der gleichzeitigen Rückgänge in Hamburg (- 37 %) und den beiden kleineren Märkten Köln (-14 %) und Stuttgart (- 43 %) stellt das aggregierte Big 7-Umsatzvolumen zwischen Juli und Ende September mit 877.000 m² das beste Quartal insgesamt seit Jahresende 2011 dar.

Die robuste Nachfrageseite hatte die meisten deutschen Büroflächenmärkte in den letzten Jahren auf die „Wachstums-Seite“ in der Immobilienuhr befördert, in die beiden Quadranten Beschleunigtes und Verlangsamtes Mietpreiswachstum. Mit Ausnahme von Düsseldorf befinden sich im 3. Quartal 2015 Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart zwischen 9 und 12 Uhr.

17 der 24 analysierten europäischen Büroflächenmärkte verzeichneten im 3. Quartal 2015 ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, darunter nicht zuletzt Barcelona (Q3 2015 gegenüber Q3 2014: +135%) und Madrid (+74%). Erste Anzeichen einer Erholung sind auch in Moskau wahrnehmbar.

Fertigstellungsvolumen legt zu – Leerstandsquote relativ unbeeindruckt

Die meisten europäischen Büroflächenmärkte weisen Ende des 3. Quartals rückläufige Leerstandsquoten auf. Lediglich Rotterdam (+ 80 Basispunkte auf 18,2%), Luxemburg (+ 40 Basispunkte auf 4,2 %) und Den Haag (+ 10 Basispunkte auf 11,5 %) verzeichneten einen Anstieg.

Die europaweit aggregierte Leerstandsquote hat während des Quartals leicht um 20 Basispunkte auf 9,1% nachgegeben. Teilweise kann dies auf die stärker werdende Nachfrage zurückgeführt werden, teilweise auf das bis dato moderatere Fertigstellungsniveau. Ein Dreivierteljahresvolumen von 2,6 Mio. m² Bürofläche entspricht einem Rückgang von 25% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Allerdings: bis Ende des Jahres könnten noch einmal 2,5 Mio. m² auf den Markt kommen (wenn sich einige Fertigstellungen nicht ins kommende Jahr verschieben) und damit die Leerstandsquote leicht ansteigen lassen (um 10 Basispunkte).

Während sich die Leerstandsquote insgesamt immer noch deutlich über dem letzten Höchststand (7,1% im 2. Quartal 2008) bewegt, zeigen einige Märkte annähernd Rekord-Tiefstände bei Flächen erstklassiger Qualität. So zum Beispiel in London, Dublin, München, Hamburg und Berlin. Ein Mangel an Flächen erstklassiger Qualität hat in diesen Städten insbesondere denn auch zu einem Mietpreiswachstum beigetragen.

Insgesamt dürften die zunehmende Dynamik auf den Nutzermärkten und der Mangel an spekulativen Fertigstellungen die bereits angespannte Angebotssituation in vielen Büromärkten Europas 2016 weiter unter Druck setzen.

Quelle: JLL

 

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Scope bestätigt nach Ankauf des vierten Assets das a (AIF) Rating des TSO-DNL Active Property, LP

Scope logoBerlin, 07.10.2015 – Die als Limited Partnership konzipierte unternehmerische Beteiligung investiert in Gewerbeimmobilien und Projektentwicklungen im Südosten der USA. Per Juli hat die Gesellschaft 64 Mio. USD Eigenkapital eingesammelt und ist in vier Assets investiert.

Die von Scope erwartete Rendite liegt bei 12,23% p. a. mit einer abwärts gerichteten Volatilität von 6,66%. Das Rendite-Risiko-Verhältnis der Beteiligung lässt nach Einschätzung von Scope eine gute risiko-adjustierte Rendite erwarten.

Die operativ tätige Beteiligungsgesellschaft erwirbt mittelbar über Objektgesellschaften Gewerbeimmobilien, die aus Sicht des Initiators deutliches Aufholpotenzial in Hinblick auf Vermietungsquote, Mietniveau sowie Wertentwicklung aufweisen. Das Zielvolumen beträgt 125 Mio. USD Eigenkapital bei einer Laufzeit von zehn Jahren und einem Fremdkapitalanteil auf Objektebene von bis zu 60%. Mit Ankauf eines Büroimmobilienportfolios in Atlanta/Georgia hat die Beteiligungsgesellschaft aktuell vier Investitionen mit einem Volumen von 41 Mio. USD Limited Partner Kapital getätigt. Neben diesem Objekt ist der TSO-DNL Active Property, LP in Büroimmobilien in Memphis/Tennessee und Greensboro/North Carolina sowie in eine Projektentwicklung im Self-Storage-Bereich in Jacksonville/Florida investiert.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch:

– die regionale sowie nutzungsartenübergreifende Diversifikation der Immobilieninvestments,
– den langjährigen durchweg positiven Track Record des Asset Managers und dessen ausgewiesene Immobilieninvestment und -managementkompetenz, welches sich in einem guten Asset Manager Rating für TSO Europe Funds, Inc. von A+AMR im Segment Immobilien widergespiegelt,
– kein Kreditrisiko auf Ebene der Limited Partner aufgrund persönlicher Haftung durch General Partner und dessen Privatvermögen.

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem:

– die erzielbaren Vermietungsquoten und Verkaufserlöse,
– die Entwicklungsrisiken aufgrund des opportunistischen Charakters der Investmentstrategie,
– das bestehende Semi-Blindpool Risiko sowie
– eine erhöhte Volatilität aufgrund des dominanten Mietobjektes mit einem Anteil von 61% an den prognostizierten Mieteinnahmen des derzeitigen Immobilien-Portfolios

Die Scope Analyse hat für die Beteiligung folgende Kennzahlen ergeben:

– Break-even Wahrscheinlichkeit: 97,89%
– Verlustmöglichkeit: 2,11%
– Value-at-Risk: 12,14% (Ein Verlust von 12,14% wird in 99% aller Simulationen nicht überschritten.)
– Risikoklasse: 4

Für den Asset Manager TSO Europe Funds, Inc. liegt ein aktuelles Asset Management Rating durch Scope mit der Note A+AMR im Segment Immobilien vor, welches turnusgemäß im vierten Quartal 2015 aktualisiert wird. Aufgrund dieses guten Managementratings geht Scope davon aus, dass TSO in der Lage ist, weitere Assets vergleichbarer Qualität anzukaufen. Der Asset Manager kann zudem durch gezieltes Handeln die Performance der bereits bestehenden Assets beeinflussen, was in Bezug auf den langfristigen Vermietungsstand der Objekte, das Entwicklungsrisiko sowie die Entwicklungskosten berücksichtigt wurde.

Quelle: Scope Ratings AG

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Solar 9580 e.K. – Reiner Hamberger – CLLB Rechtsanwälte erstreiten weiteres Urteil

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München, Berlin 23.10.2015 – Mit Urteil vom Donnerstag, den 22.10.2015 wurde die Solar9580 erneut verurteilt, einem Anleger die ausstehenden Pachtzinsen zu bezahlen. Darüber hinaus wurde Solar9580 verurteilt, dem Kläger auch sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten zu erstatten.

Mit Urteil des AG Schwäbisch Hall, vom 22.07.2015, wurde der Inhaber der Solar 9580, Reiner Hamberger schon einmal zur Zahlung ausstehender Pachtzinsen in Höhe von € 2.846,00 nebst Zinsen verurteilt. Im Wege der Zwangsvollstreckung konnte der gesamte Urteilsbetrag beigetrieben werden.

Quelle: CLLB Rechtsanwälte

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Entwurf eines Gesetzes zur Novellierung von Finanzmarktvorschriften aufgrund europäischer Rechtsakte (Finanzmarktnovellierungsgesetz)

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Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen

Berlin, 19. Oktober 2015 – Das Bundesministerium der Finanzen hat am 16. Oktober 2015 den Ländern und Verbänden den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Novellierung von Finanzmarktvorschriften aufgrund europäischer Rechtsakte (Finanzmarktnovellierungsgesetz) zur Konsultation zugeleitet.

Das Finanzmarktnovellierungsgesetz setzt die Vorgaben der überarbeiteten Finanzmarktrichtlinie (MiFID II) nebst der dazugehörigen Verordnung (MiFIR), der überarbeiteten Marktmissbrauchsrichtlinie und -verordnung (CSMAD, MAR), der EU-Verordnung über Zentralverwahrer (CSDR) und der Verordnung über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte (PRIIP-VO) in nationales Recht um.

Zur Umsetzung dieser EU-Regelungen sind Anpassungen im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG), Kreditwesengesetz (KWG) und Börsengesetz (BörsG) erforderlich. Hinzu kommen Änderungen U.A. im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) und im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) sowie zahlreiche geringfügige Folgeänderungen in anderen Vorschriften, da das Gesetz zum Anlass genommen wird, das WpHG zur besseren Übersichtlichkeit neu zu nummerieren.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

 

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HANSA TREUHAND erhält KVG Erlaubnis

Hermann Ebel

Hermann Ebel

Hamburg, 22. Oktober 2015 – Die zur HANSA TREUHAND Gruppe gehörende HANSA TREUHAND Assetmanagement GmbH & Co. KG hat im Erlaubnisverfahren gemäß §§ 20, 22 KAGB die Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) erhalten und wird nun Produkte nach den neuen regulatorischen Vorgaben anbieten.

Die Geschäftsführer der HANSA TREUHAND Assetmanagement GmbH & Co. KG sind Hermann Ebel (Portfoliomanagement) und Torsten Schlüter (Risikomanagement).

Die HANSA TREUHAND plant, im kommenden Jahr den ersten geschlossenen Publikums-AIF (Alternativer Investmentfonds) im Bereich Luftfahrzeuge nach § 261 Abs. 2 Nr. 3 KAGB aufzulegen.

Quelle: HANSA TREUHAND

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Catella untersucht BIG DATA in der Immobilienwirtschaft – Digitalisierung oftmals unterschätzt, Innovationssprünge erwartet

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Frankfurt, 19 Oktober 2015 – In einer aktuellen Studie „BIG DATA in der Immobilienwirtschaft – Chance oder Branchenbedrohung?“ haben die Analysten von Catella den Status Quo und die Zukunftsfähigkeit der europäischen Immobilienbranche vor dem Hintergrund der Digitalisierung untersucht. Die Umfrage bei 468 europäischen Immobilienunternehmen hat dabei interessante Ergebnisse zu Tage gefördert.

Zentrales Ergebnis: „Big Data wird als relevant und revolutionär angesehen für die zukünftige Entwicklung der Immobilienbranche“, so Dr. Thomas Beyerle, Chefanalyst von Catella. „Zwar produzieren alle befragten Unternehmen Daten zuhauf, doch nur ein geringer Teil setzt diese umfassend als Prozesselement in die Leistungserstellung, in die Prognose und strategische Planung ein“. Bei den meisten Unternehmen haben die Daten eher einen flüchtigen Charakter und sind nur teilweise auf die Gebäude selbst fokussiert. Doch gerade Immobilien werden mehr denn je zum Softwareproduzenten und wirken damit direkt auf die Unternehmen – obwohl Gebäude seit Jahrtausenden der Begriff für Hardware schlichthin waren.

Weitere wichtige Ergebnisse:

  • Die Mehrzahl der Unternehmen trifft aktuell Entscheidungen zu 60,4% auf Basis von Erfahrungswerten, lediglich ein Viertel (23,4%) gab an sich primär auf Datenbasis zu entscheiden. Die Kombination „Daten & Erfahrung“ wurde von 11,7% gewählt
  • Als größte Transparenzdefizite an den Immobilienmärkten werden gesehen „Keine standardisierten Daten/Erhebungsmethoden“ (34,2%), „keine zentrale Datenquelle“ (21,1% und „keine Datenlage auf Teilmarktebene“ (19,2%)
  • Gefragt nach den größten sektoralen Veränderungen durch die fortschreitende Digitalisierung, erwarten 30,5% der Befragten Strukturbrüche im Bereich Immobilieninvestment, gefolgt von 23,8% bei der Transaktionsberatung. Lediglich 5,7% erwarten eine messbare Veränderung im Bereich Immobilienfinanzierung
  • Das größte Potenzial von Big Data wird gesehen im Bereich der Verbesserung der Entscheidungsfindung (77 Nennungen), gefolgt von Transparenz an den Immobilienmärkten (67) sowie der Risikominimierung (57)

Gerade in der Differenzierung auf Gebäude-, Dienstleistungs- und Marktebene werden die Vorteile von Big Data sichtbar: Auf Gebäudeebene können große Mengen an technischen Daten aufgezeichnet und in Echtzeit analysiert werden. Auf der Dienstleistungsebene kann durch transparente Kundenprofile ein verbesserter und auf den Klienten zugeschnittener Kundenservice angeboten werden. Auf Marktebene können Finanz- und Investment- und Marktdaten ähnlich wie bei Big Data Anwendungen im Finanzsektor unterstützend zur Kaufentscheidung und Risikoeinschätzung verwendet werden, so die Autoren der Catella Studie.

Dies wird zu Veränderungen in den Prognoseverfahren führen, Fragen nach dem immobilienwirtschaften Outsourcing oder make or buy werden auf der Agenda der Entscheider ganz oben stehen. Nicht nur neue Berufsbilder wie z.B. der Data Scientist werden entstehen, eine veränderte Preisgestaltung oder eine personalisierte Immobilienwerbung stehen auf der Liste der Veränderungen in den kommenden Jahren, so die Analysten. „Gerade in der kundenorientierten Spezialisierung und transparenter Preisgestaltung sehen wir einen sehr großen Strukturbruch auf die Branche zukommen“, so Beyerle. Aber auch Fragen zu den Eigentumsstrukturen der Daten werden beantwortet werden müssen. Die Gefahr der Entstehung von Datenoligopolen in der Branche wirkt dabei latent.

Doch die Catella Analysten geben sich überzeugt, dass gerade in der Immobilienwirtschaft die Möglichkeiten von Innovationssprüngen durch vermehrten Dateneinsatz gewaltig sind. Dies setzt zwangsweise voraus, dass nicht nur profane Dinge wie Verfügbarkeit der Daten, einheitliche Standards oder schlicht Transparenz die Entwicklung fördern, sondern die Erkenntnis, dass Daten der Schlüssel zum langfristigen wirtschaftlichen Erfolg sind. Absehbar ist bereits heute, dass diese neuen digital orientierten Immobilienunternehmen eine neue Wettbewerbssituation ausrufen mit Alteingesessenen.

Weitere Ergebnisse entnehmen Sie bitte der Studie

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Abbildung: In welchem Sektor der Immobilienwirtschaft erwarten Sie die größten Veränderungen durch Big Data?

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Abbildung: Welches Potenzial bietet Ihrer Meinung nach der Einsatz von Big Data in der Immobilienwirtschaft?

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Quelle: Catella

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Solvium bringt Containerinvestment für „alle“ Vermittler mit flexiblem Rücknah-mepreis

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Hamburg, 13. 10. 2015 –  Solvium Capital bringt in der gewohnten Form des Direktinvestments in Container das neue Angebot Container Invest 13-05 auf den Markt.

Das Hamburger Unternehmen will mit der Produktvariante „feste Miete und Rückkaufangebot zum Laufzeitende“ alle interessierten Vermittler mit der Gewerbeerlaubnis nach § 34c, § 34d und § 34f erreichen. In der Standardvariante läuft Container Invest 13-05 3 Jahre, und die Investoren erhalten Mietzahlungen von jährlich 10,17 Prozent. Sie können mit einer Rendite von 4,74 Prozent rechnen. Am Ende der Laufzeit macht Solvium Capital den Investoren ein Rückkaufangebot, das sich an den kalkulierten Restwerten orientiert. Höher wird die Rendite, wenn die Investoren die Verträge verlängern. Solvium Capital räumt dem Investor die einseitige Option ein, zweimal um jeweils 2 Jahre den Verwaltungsvertrag mit identischen Mietzahlun-gen zu verlängern. Bei 5 Jahren Laufzeit erhöht sich die Rendite auf jährlich 5,04 Prozent und bei 7 Jahren auf 5,36 Prozent. Zudem erhalten Investoren bereits nach 18 Monaten ein erstes Angebot zum Rückkauf der Container.

Solvium rechnet mit einem zügigen Abverkauf des Angebotes, da das Volumen derzeit auf etwas mehr als 4 Millionen Euro begrenzt ist und zum Zeitpunkt des Vertriebsstarts bereits größere Kontingentanfragen bestehen.

Quelle: Solvium Capital

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BVT bietet erstes Zweitmarkt-Immobilien-Investmentvermögen an

BVT_Logo_blau_neu_2013München,07.10.2015 – Die BVT beginnt aktuell mit dem Vertrieb ihres ersten vollregulierten Zweitmarkt-Investmentvermögens, das sich auf das Segment „Büroimmobilien“ konzentriert.

Der von der BVT-Kapitalverwaltungsgesellschaft derigo als Spezial-AIF im Sinne des KAGB konzipierte Real Select Secondary Office Fund baut ein ausgewogenes, breit diversifiziertes Portfolio aus geschlossenen Immobilienbeteiligungen mit Schwerpunkt auf der Nutzungsart Büro auf, die er am Zweitmarkt erwerben wird. Dabei konzentriert sich die Investmentgesellschaft vorwiegend auf Standorte in Deutschland und ausgewählten Ländern der übrigen EU, um den Ansprüchen der Investoren an Stabilität und Kalkulierbarkeit ihrer Investition gerecht zu werden.

Die Emission ermöglicht es professionellen und semiprofessionellen Anlegern, mit einer einzigen Investition ein ausgewogenes Portfolio von unterschiedlichen, sorgfältig geprüften Immobilien-Zielfonds an den unterschiedlichsten Standorten, mit einer Vielzahl von Mietern und Mietvertragslaufzeiten zu erwerben. Das Zielvolumen beläuft sich auf 15 Millionen Euro. Eine Beteiligung ist ab einer Anlagesumme von 200.000 Euro zzgl. 3 % Ausgabeaufschlag möglich. Die Anteile dürfen nicht an Privatanleger vertrieben werden.

Die geplante Laufzeit des Real Select Secondary Office Fund beträgt rund 16 Jahre (zuzüglich der Liquidationsphase). Die Investoren erhalten prognosegemäß anfängliche Ausschüttungen von 6,5 % p. a. Der geplante Gesamtmittelrückfluss vor Steuern beläuft sich auf rund 215 % der Nominalbeteiligung.

Quelle: BVT Beratungs-, Verwaltungs- und Treuhandgesellschaft für internationale Vermögensanlagen GmbH

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Europäische Gewerbeimmobilien auch im 3. Quartal begehrt

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Frankfurt, 6. Oktober 2015 – Die vorläufigen Zahlen von JLL zeigen allein im 3. Quartal 2015 für Europa ein Transaktionsvolumen in Gewerbeimmobilien von 59,3 Mrd. Euro, entsprechend einem Zuwachs von 24 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Richard Bloxam, bei JLL Head of EMEA Capital Markets: „Seit Beginn des Jahres 2015 bewegen sich die Investitionen in Gewerbeimmobilien in der EMEA-Region auf einem hohen Niveau. Mit einem Zuwachs von 19% liegt das Gesamtvolumen bei ca. 162 Mrd. Euro. Die EMEA Region profitiert von dem weiter gestiegenen Interesse der Investoren an sicheren Anlagen mit stabilen Erträgen in Verbindung mit viel Liquidität. Viele Transaktionen sind noch in Verhandlungen, so dass wir von einem starken letzten Quartal ausgehen“.

Während das Transaktionsvolumen in Deutschland im dritten Quartal um deutlich mehr als die Hälfte zugelegt hat,* ist das Volumen in Großbritannien in diesem Zeitraum um 18% zurückgegangen. Trotzdem bleibt UK das Land mit dem höchsten Ergebnis: Zwischen Januar und Ende September floss Kapital in Höhe von 60 Mrd. Euro in den Gewebeimmobilienbereich (+11 %). Stark präsentierten sich die skandinavischen Länder mit einem Zuwachs von 61% seit Jahresbeginn (gegenüber Q 1- Q3 2014) auf insgesamt über 21,6 Mrd. Euro. In Frankreich hat sich das Volumen nach einem relativ schwachen 2. Quartal im 3. Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erholt und um 56% zugelegt. Das führte zu einem Dreivierteljahresergebnis von knapp über 13 Mrd. Euro.

Quelle: JLL

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