Skip to Content

Category Archives: Sachwerte

Zweitmarktumsätze von Schiffsfonds schießen auf Rekordhoch

©www.shutterstock.com

©www.shutterstock.com

Hamburg, 16.03.2015 – Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG verzeichnete im Februar einen deutlichen Anstieg des nominalen Handelsvolumen auf dem Zweitmarkt geschlossener Fonds um 78,51 Prozent auf 18,75 Millionen Euro (Januar: 10,50 Millionen Euro).

Für private und institutionelle Akteure wurden 462 Transaktionen durchgeführt. Der Durchschnittskurs über alle Anlageklassen stieg von 43,31 Prozent im Januar auf 44,06 Prozent im Februar und zeigte sich damit stabil.  Das niedrige Zinsniveau und das eingeschränkte Angebot auf dem Erstmarkt rückten den Zweitmarkt immer mehr in den Fokus der Investoren.

Immobilienfonds bleiben mit 247 Transaktionen, einem nominalen Handelsumsatz von 9,34 Millionen Euro und einem Anteil von 49,82 Prozent das größte Anlagesegment. Der Monatsumsatz liegt damit im Februar über dem durchschnittlichen Monatsvolumen des Vorjahres in Höhe von 8,79 Millionen Euro. Die durchschnittlich erzielten Kurse der Immobilienfonds stiegen im Februar wieder um 7,83 Prozentpunkte auf 55,88 Prozent, nachdem sie in den vergangenen Monaten stetig gesunken waren.

Besonders erfreulich entwickelte sich im Februar die Nachfrage bei den Schiffsfonds. So stieg das nominale Handelsvolumen der Schiffsfonds auf ein Rekordhoch von 6,30 Millionen Euro, was einem Anteil am Gesamtvolumen von 33,62 Prozent entspricht (Januar: 2,34 Millionen / 22,28 Prozent). Das Volumen übertrifft damit den handelsstärksten Monat des Vorjahres um 89,72 Prozent (Juli 2014: 3,32 Millionen Euro). Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies gar eine Steigerung um 169,36 Prozent. Offenbar führten positive Meldungen aus den Schifffahrtsmärkten zu diesem unerwarteten Nachfrageschub. So sorgte etwa der niedrige Ölpreis für einen Anstieg der Charterraten von Tankschiffen, da viele Reedereien Tanker als schwimmende Öllager einsetzten. Aber auch die Charterraten der Containerschiffe und die allgemeinen Konjunkturdaten in Deutschland zeigten zuletzt positive Entwicklungen. Gleichzeitig gibt es derzeit kaum eine Möglichkeit, auf dem Erstmarkt in Schiffe zu investieren.

Sonstige Fondsklassen wie LV-, Flugzeug- oder Private Equity Fonds machten im Februar einen Handelsumsatz von 3,10 Millionen Euro aus (Vormonat: 2,22 MillionenEuro). In diesen Segmenten wurde ein Durchschnittskurs von 52,07 Prozent erzielt.

Quelle: Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG

0 Continue Reading →

IntReal und Bouwfonds Investment Management wählen CACEIS als Verwahrstelle für Immobilienfonds

 

©www.shutterstock.com

©www.shutterstock.com

München, 12.03.2015 – Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (IntReal) hat die CACEIS Bank Deutschland GmbH damit beauftragt, für einen Immobilienfonds die Verwahrstellenaufgaben nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) zu übernehmen.

Der geschlossene Publikums-AIF investiert in Parkhäuser in den Niederlanden. Als Assetmanager fungiert die Berliner Bouwfonds Investment Management Deutschland GmbH. Bis 2013 hatte die Bouwfonds Gruppe geschlossene Immobilienfonds eigenständig aufgelegt. Nach Einführung des KAGB nutzt das Unternehmen die Plattform der in Hamburg ansässigen Service-KVG IntReal

Quelle: CACEIS Investor Services

0 Continue Reading →

Lloyd Fonds AG: Vorläufiges positives Konzernergebnis für 2014

©www.shutterstock.com

©www.shutterstock.com

Hamburg, 12.03.2015 – Das vorläufige Ergebnis der Lloyd Fonds AG im Jahr 2014 erhöht sich von geplanten 0,7 Millionen Euro nach Steuern auf 1,2 Millionen Euro. Dieses Ergebnis steht jedoch noch unter dem Vorbehalt, dass die geplante Transaktion, bei der die Lloyd Fonds AG elf Schifffahrtsgesellschaften das Angebot zur Übernahme der Schiffsbetriebe im Rahmen einer Barkapitalerhöhung gemacht hat, realisiert wird. Andernfalls läge das Jahresergebnis wie geplant bei 0,7 Millionen Euro.

Nach dem Vorjahresergebnis von 1,1 Millionen Euro ist dies das zweite Jahr in Folge mit einem positiven Jahresergebnis. Neben der aktiven Verwaltung des Asset-Bestandes mit über 1,6 Milliarden Euro Eigenkapital under Management und den daraus generierten wiederkehrenden Erlösen bilden neue Strukturierungs- und Platzierungstätigkeiten das wirtschaftliche Fundament der Lloyd Fonds AG. Die positiven Ergebnisse der letzten beiden Jahre unterstreichen, dass die Lloyd Fonds AG ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell hat. Mit der geplanten Transaktion und der Entwicklung zur Schifffahrt AG wird dieses Geschäftsmodell weiter gestärkt werden. Wenn die Transaktion in diesem Jahr durchgeführt wird, werden – wie in solchen Fällen üblich – sämtliche mit der Transaktion verbundenen Kosten nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt, sondern direkt in das Eigenkapital gebucht.

Quelle: Lloyd Fonds AG

0 Continue Reading →

2015 weiterhin hohe Investmentdynamik auf europäischen Büroimmobilienmärkten

© www.shutterstock.com

© www.shutterstock.com

London/Frankfurt, 11.03.2015 – Die hohe Dynamik auf den europäischen Büroimmobilien-Investmentmärkten könnte auch 2015 anhalten, profitierend vom weiter starken Wettbewerb europäischen und globalen Eigenkapitals, das nach Investmentmöglichkeiten in ganz Europa sucht. Kreditfinanzierungen zu historisch niedrigen Kosten sorgen für zusätzliches Kapital, dynamisieren die Marktaktivitäten und die Preise. Asiatisches, US-amerikanisches und globales Kapital dürften die Performance der größten Büroimmobilien-Märkte in Europa durch Direktinvestitionen oder durch Partnerschaften mit europäischen Playern weiter vorantreiben. Neue Kapitalquellen werden europaweit darüber hinaus aber auch im Wettbewerb mit europäischen institutionellen Investoren stehen. Investoren werden ihren geografischen Anlagefokus auf der Suche nach adäquaten Renditen ausweiten. Auch Spanien und Italien werden von diesen Entwicklungen profitieren und mehr Kapital anziehen.

JLL geht davon aus, dass die starke Investoren-Nachfrage und attraktive Kreditmärkte weiter für Druck auf die Büro-Spitzenrenditen vor allem in den drei größten Märkten Großbritannien, Deutschland und Frankreich sorgen werden. Insgesamt ist 2014 die Spitzenrendite für Büroimmobilien in Europa um 20 Basispunkte auf 4,85% gesunken.

Neben der Kreditverfügbarkeit, den niedrigen Zinsen und dem billigen Euro, allesamt Treiber der bemerkenswerten Rallye auf den Investmentmärkten, zeigte sich in der zweiten Hälfte 2014 auch eine Erholung auf den Nutzermärkten mit anziehenden Aktivitäten ebenso in kleineren Märkten wie Brüssel, Luxemburg, Barcelona, Mailand und Prag. Diese Entwicklung dürfte 2015 eine Fortsetzung finden. In Märkten wie London City und West End wird der anhaltende Mangel von 1A-Büroflächen die Spitzenmieten weiter nach oben treiben. Ein starker Rückgang der Incentives in Madrid, Dublin und in geringerem Maße in Amsterdam deutet ebenfalls auf einen weiteren Mietpreisanstieg in diesem Jahr hin.

Quelle: JLL Germany


Pressemitteilung als PDF

0 Continue Reading →

Aus dem BR-Magazin: Deutsche lieben Autos – und Parkhausinvestments

Bouwfonds IM bringt den ersten Publikumsfonds nach neuem Recht auf den Markt

 

parkhaus_bouwfonds_im_web

Als AIF am Markt: zweites Parkhausportfolio für Retailanleger © Bouwfonds IM

Landshut, 10.03.2015 – Die deutsche Investmenttochter Bouwfonds IM der niederländischen Rabobank hat geschafft, was viele nicht geglaubt haben: ein zweites Parkhausportfolio als Publikums-AIF auf den Markt zu bringen. Nicht, dass man es der Truppe um Roman Menzel nicht zugetraut hätte. Nein, aber die Angebote rund um das Parken sind rar und selten. Hier zählt Marktzugang. Der erste Fonds dieser Machart wurde von den Anlegern bereits sehr positiv aufgenommen, nicht nur wegen einer zugrundgelegten 45-jährigen Mietvertragslaufzeit in allen sechs Parkhäusern, sondern weil Parkhausinvestments sich die privaten Investoren vorstellen können.

Beispielsweise in Mannheim, wo das nachfolgende Interview mit Roman Menzel und Arndt Wallenhorst im Januar 2015 geführt wurde, suchten Besucher des Fondskongresses oft über eine Stunde nach einer geeigneten Parkmöglichkeit, da alle Parkhäuser bereits kurz nach Beginn der Veranstaltung voll waren. Und so geht es vielen Autofahrern in den Innenstädten. Der BeteiligungsReport hat nachgefragt, wie Anleger von dieser Situation profitieren können und was sich durch die Regulierung am Fondskonzept geändert hat:

BeteiligungsReport®: Was sind die Parallelen zum Vorgängerfonds?

Arndt Wallenhorst: Der Fonds investiert wieder in den Niederlanden, und es sind wieder sechs konkrete Objekte zu einem Portfolio zusammengefügt. Beim ersten Parkingfonds hatten wir sechsmal  Q-Park als Mieter, diesmal werden fünf Objekte von Q-Park gemietet und bewirtschaftet. Beim sechsten Standort in Amsterdam ist die Gemeinde Amsterdam der Mieter.  Betrieben wird dieses Objekt von der Parkeergebouwen Amsterdam, dem städtischen Parkunternehmen der Gemeinde Amsterdam.

BeteiligungsReport®: Werden grundsätzlich alle durch Q-Park angebotenen Parkhäuser von Ihnen gekauft?

Roman Menzel: Nein, im konkreten Fall hat eines der angebotenen Parkhäuser unseren hauseigenen Due Diligence Prozess nicht bestanden und ist aussortiert worden. Denn alle Parkhäuser müssen den Wirtschaftlichkeits- und Qualitätskriterien von Bouwfonds IM entsprechen.

BeteiligungsReport®: Von welchem Investitionsvolumen sprechen wir hier?

Roman Menzel: Insgesamt werden 97 Millionen Euro Fondsvolumen investiert. Davon werden wir 55 Millionen Euro Eigenkapital einsammeln, und die verbleibende Summe wird über Fremdkapital dargestellt. Da wir als Bouwfonds IM nachhaltig an diese Asset Klasse Parking glauben, werden wir selbst mit drei Millionen Euro langfristig investiert bleiben. Das entspricht rund fünf Prozent des Eigenkapitals und ist selbstverständlich auch ein starkes Signal des Emittenten für die Anleger. Es unterstreicht das gleichgerichtete Interesse zwischen Anbieter und Anleger.

BeteiligungsReport®: Welche Unterschiede gibt es zum ersten Fonds, der ja noch in der alten Anlagewelt realisiert wurde?

Arndt Wallenhorst: Der Unterschied auf der Objektseite ist, dass neben fünf innerstädtische Lagen nun auch ein Kranken-hausstandort dazugekommen ist. Diesen sehen wir als komplett konjunkturunabhängig. Schließlich suchen sich die Menschen nicht aus, in welcher wirtschaftlichen Lage sie krank werden. Wir haben hier einen der bedeutendsten Klinikstandorte in den Niederlanden, der vom Betrieb des Parkhauses her eine absolute Cashcow darstellt. Hinzu kommt, dass das Fondsvolumen sich etwas vergrößert und sich die Ankaufsrendite auf 6,6 Prozent sogar leicht verbessert hat. Die Parkhäuser sind aber auch etwas größer geworden, von 900 Parkplätzen in Zaandam bis zu 1450 Stellplätzen bei dem Krankenhausstandort. Aber auch auf der Mietvertragsseite haben wir eine Verbesserung für den Anleger in Bezug auf die Instandhaltung erreicht. Neben der sehr dezidierten Zuordnung der einzelnen Leistung in diesem Punkt haben wir für den neuen Fonds bei den fünf Objekten, bei denen Q-Park Mieter ist, während der ersten zehn Jahre volle Mieterverantwortlichkeit der Kosten mit Ausnahme eines jährlich indexierten Pauschalbeitrags von 50 Euro pro Stellplatz pro Jahr. Das bedeutet eine gute Kostensicherheit für den Fonds und damit für den Anleger. Hinzu kommt eine durchschnittliche Mietlaufzeit von 38 Jahren.

Roman Menzel: Der Unterschied bei der Konzeption im Rahmen des Kapitalanlagegesetzbuchs liegt in der Neukonstellation unter Einbindung einer Kapitalverwaltungsgesellschaft. Wir haben uns für eine sehr erfahrene entschieden, die IntReal aus dem Warburg-Konzern. Dafür sind die Weichen schon früh gestellt worden, weil wir auch im Institutionellen Bereich mit externen Kompetenzunternehmen seit Jahren hier zusammenarbeiten. Eine eigene KVG ist nicht geplant. Neu ist auch die Verwahrstelle, die auch ihre Berechtigung hat. Hier haben wir uns für Caceis in München entschieden, auch ein erfahrener Player. Kostenmäßig gehen wir davon aus, dass es dem Anleger auf Dauer etwa 0,3 bis 0,5 Prozent Rendite kosten wird. Kurz gesagt: Beide Fonds sind ähnlich und doch leicht anders!

BeteiligungsReport®: Welche Fantasie besteht bei einem Parkhaus beim Verkauf?

Roman Menzel: Grundsätzlich planen wir ja mit einer Laufzeit des Fonds von elf Jahren. Nach zehn Jahren werden wir uns die Einnahmen der Parkhäuser ansehen und eventuelle Anpassungen bei den Mietverträgen vornehmen. Da ja auch Parkhäuser nach dem Ertragswert bewertet werden, steigt damit automatisch mit steigendem Mietertrag – wovon wir ausgehen – auch der Wert und damit ein möglicher Verkaufspreis. Hinzu kommt, dass insbesondere die Innenstadtlagen nicht so einfach duplizierbar sind und es sich deshalb um Unikate handelt. Und allein die Marktpreisanpassungen, aber auch Inflation in Kombination mit einem indexierten Mietvertrag wird unseres Erachtens zu steigenden Preisen führen. Nicht zu vergessen: Bei einem Verkauf in elf Jahren ist noch eine Mietvertragslaufzeit von durchschnittlich 27 Jahren vorhanden.

BeteiligungsReport®: Wie sieht die Renditeerwartung bei dem neuen Fonds aus?

Arndt Wallenhorst: Wir gehen derzeit von einer Anfangsausschüttung von sechs Prozent aus, stellen aber im Prospekt bewusst verschiedene Sensitivitäten dar. Wichtig ist uns, dass wir nur das auch ausschütten, was wir erwirtschaften. Alle Parkhäuser sind vermietet und in Betrieb. Keines muss erst noch etabliert werden. Wir sprechen also über ehrliche Cash-Flow-Überschüsse. Dies ist nicht nur für Publikumsanleger wichtig, sondern zum Beispiel auch für manchen institutionellen oder semiinstitutionellen Anleger wie Stiftungen. Denn diese dürfen für den Stiftungszweck nur den Teil der Auszahlungen verwenden, der auch dem handelsrechtlichen Ergebnis entspricht.

BeteiligungsReport®: Wie werden die Änderungen vom Markt angenommen?

Roman Menzel: Wir bekommen absolut positive Rückkopplung vom Markt. Auch die Darstellung eines Prognosekorridors, der verschiedene Sensitivitäten abbildet, wird von unseren Vertriebspartnern verstanden und akzeptiert. Alles andere in der Vergangenheit muss als Scheingenauigkeit gewertet werden.

BeteiligungsReport®: Wie sieht die Nachfrage aus?

Arndt Wallenhorst: Die Nachfrage im Vertrieb ist wirklich hoch. Wir rechnen mit einer raschen Platzierung. Viele kennen die Assetklasse aus dem Vorgängerfonds, und wir sind derzeit die einzigen Anbieter. Durch den notwendigen Marktzugang werden wir wahrscheinlich auch ein exklusiver Anbieter in diesem Marktsegment bleiben. Aber auch wir können nicht so einfach bereits heute einen Nachfolgefonds in Aussicht stellen, da die Projekte rar sind und die Beschaffungsseite sehr schwierig ist. Deshalb ist dieser AIF zunächst einmal wieder ein Unikat. Das wird sich auch in der schnellen Platzierungszeit zeigen, da viele Vertriebspartner aus dem ersten Publikumsfonds neben neuen Vertriebsadressen und institutionellen Investoren wieder mit an Bord sind.

BeteiligungsReport®: Zum Schluss: Was ist das Sahnehäubchen des Investments?

Roman Menzel: Die Assetklasse an sich, sehen sie allein die langfristen Mietverträge. Ein Parkhaus ist für den Anleger als Investition an sich plausibel. Die Akzeptanz bei dem Investor ist in der Regel von vorneherein da.


Interviewpartner der Bouwfonds IM Deutschland GmbH :
Roman Menzel, Head of Private Investors Germany
Arndt Wallenhorst, Product und Key Account Manager Private Funds

 

Zum Artikel im BeteiligungsReport (PDF)

Zum gesamten BeteiligungsReport (PDF)

0 Continue Reading →

Aus dem BR-Magazin: Zahlenwelt verwirrt Presse wie Branche gleichermaßen

Belastbare Zahlen der platzierten Sachwertanlagen werden von der Bundesbank erwartet – die Branche liefert diese nicht

zahlenwelt_br-1-2015

Bilder: shutterstock.com

 

 

Landshut, 10.03.2015 – Der bsi Summit – der Branchentreff des Sachwerteverbandes – war traditionsgemäß Anfang Februar jeden Jahres der Hort, an dem die Vertriebszahlen und die Bestandszahlen des Bundesverbandes Sachwerte und Investmentvermögen bekannt gegeben wurden. Seit 2015 ist dies nicht mehr der Fall. Die 35 Mitglieder haben entschieden, dass sie genügend andere Arbeit hätten, um belastbare Zahlen für die Veranstaltung aufzubereiten.

Zum Beispiel steht seit 8. Januar 2015 die Zahlenaufbereitung für die Bundesbank an, und auch die langwierigen Genehmigungsprozesse bei der Produktzulassung binden Ressourcen. Dies ist sicherlich richtig. Doch darf man deshalb diese wichtige Transparenzoffensive der Branchenzahlen vernachlässigen?

Die versammelten Journalisten waren sich am 3. Februar, dem Tag der Pressekonferenz, einig: dieses Defizit wird sich rächen. Und tatsächlich war es sogar schon einen Tag später der Fall. Journalisten der großen Zeitungen wie WELT und Handelsblatt interpretierten die Zahlen falsch. Es war von platziertem Eigenkapital von 700 Millionen Euro die Rede und nicht richtigerweise von 81 Millionen Euro. Und vor allem wurde die Sachwertewelt auf KAGB-konforme Produkte reduziert, was nicht der Realität entspricht. Allein Millionen an tatsächlich vertriebenem Eigenkapital wie zum Beispiel durch den US-Immobilienspezialisten TSO-DNL oder Windkraftfondsemittenten Lacuna tauchen in der Statistik nicht auf. Bei diesen Produkten handelt es sich nämlich um operative KG-Fonds mit BaFin-Gestattung nach dem Vermögensanlagegesetz. Aber auch zahlreiche Sachwertanlagen in Verpackung wie Anleihen, Zertifikaten oder SICAV wurden nicht gewertet.

Wurden diese anderen Strukturen generell missachtet? Nein, und das macht die Inkonsequenz dieser Darstellung des bsi aus. Denn im Segment der institutionellen Investoren wurde eine Zahl von 5,4 Milliarden Euro Anlage bei investierenden Bestandsfonds oder über ausländische Strukturen oder sonstige Strukturen für semiinstitutionelle bzw. professionelle Anleger gewertet. Vollens erstaunt ist man über den Begriff „investierende Bestandsfonds“. Das bedeutet wohl, wenn ein Altfonds sein Immobilienportfolio umschichtet, wird daraus kommunikativ ein Neugeschäft. Allein dadurch wird die Überschrift der bsi-Pressemeldung „bsi-Mitglieder investieren 2014 mehr als 10 Milliarden Euro neu in Sachwerte“ zu einer Aussage ohne Wert.

Offen bleibt auch, ob die erfolgreichen Platzierungen von Nicht-bsi-Mitgliedern in die Statistik eingeflossen sind. So ist als Beispiel der Hamburger Sozialimmobilienexperte IMMAC mit einem Platzierungsvolumen von um die 20 Millionen Euro Eigenkapital erfolgreich 2014 gestartet und konnte den ersten AIF-Fonds in Rekordzeit schließen. Inzwischen ist bereits der 4. AIF aus dem Hause IMMAC auf dem Markt. Also eigentlich ein Aushängeschild der neuen Welt, ohne dass dieses Haus Widerhall beim bsi Summit findet. Eine ähnliche Positivstory hatte der Zweitmarkt- und Immobilienfondsspezialist HTB mit der Zulassung eines AIF-Zweitmarktproduktes geschrieben. Aus dem bsi war noch 2014 zu hören, dass unter dem KAGB kein Zweitmarktfonds möglich ist. Schön, dass die Realität immer die besseren Geschichten schreibt.

Aber nicht nur im Bereich Neuprodukte werden Zahlen politisch interpretiert. Auch in der Kategorie Asset under Management geht der Verband diesen Weg. Die Bestandsverwaltung sieht die Verbandsspitze nun als Kernkompetenz der bsi-Mitglieder. Hier kann man mit dreistelligen Milliarden glänzen. Dort zu flunkern ist zwar verständlich und wahrscheinlich von den Mitgliedern so gewollt, ist aber kontraproduktiv, um neues Vertrauen bei Publikumsanlegern zu gewinnen. Bei der Präsentation der Zahlen war die Botschaft auf dem Summit, dass zumindestens bei der Bestandsverwaltung ein Zuwachs erzielt wurde. Die entsprechende Folie sprach von „Gehen aufwärts“ und hervorgehoben in einem gelben Kreis „um 18%“.

Steigerung um 18 Prozent mag ein unbefangener Beobachter sagen, das ist schon eine Hausnummer. In der nachfolgenden Folie wird die Zahl nun erläutert. Der Bestand des Vorjahres wurde mit 125,1 Milliarden Euro vorgeschrieben. Hinzugerechnet wurden die 10,3 Milliarden Euro, die weiter oben in diesem Text bereits als „neue“ Investitionen in Sachwerte durch Verbandsmitglieder kritisch kommentiert wurden. Weiter wird ein Netto-Zuwachs durch Bewertungsergebnisse von über 11,6 Milliarden Euro positiv verrechnet. Nun kann sich der kritische Autor zwar vorstellen, dass Immobilien an Wert zulegen konnten. Müssen dann aber nicht nahezu 100 Prozent der Schiffe abgewertet oder komplett abgeschrieben werden? Was bleibt dann noch übrig? Und selbst bei Immobilien stellen Büro- und Gewerbeimmobilien bei fehlenden Mietern durchaus Abschreibungspotentiale dar. Ich darf hier nur an die Berichterstattung über den Lebens- und Investitionszyklus der Immobilie Taunusanlage 11 erinnern. Zur kompletten Fehlinterpretation der Zahlen verleitet dann aber noch die Steigerung um 28 Prozent, wenn man die Mitgliederzugänge bsi berücksichtigt. Auch hier gilt wieder das alte Sprichwort: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Bei aller Kritik muss man aber sagen: Sachwerte haben in Zeiten von Nullzins und Geldschwemme nicht nur ihre Berechtigung, sondern sollten an Bedeutung gewinnen. Auch ist die Idee einer gemanagten Sachwertanlage weiterhin schick und sinnhaft, wenn man den richtigen Partner dazu findet. Ausdrücklich kann man auch die Richtigkeit der Aussage von bsi-Vorstandschef Oliver Porr hervorheben, dass jeder, der sich eine Eigentumswohnung kauft, über eine alternative Investiton in beispielsweise fünf Sachwertanlagen nachdenken sollte.

Sicher ist aber auch: Der Verband hat bei seiner Tagung trotz eines Plädoyers von Prof. Bert Rürup für Sachwerte ohne Gold durch die Angreifbarkeit seiner Zahlenwelt und das Signal von mangelnder Transparenz eine wichtige Chance verpasst, die Sachwertanlage für Publikumsanlagen nach dem geschichtsträchtigen Januar 2015 mit dem Verfall von Geldwerten als wichtige Anlagealternative zu empfehlen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Bundesbank diese wichtige Lücke schließt.

Vom bsi Summit 2015 wird die Botschaft bleiben: Dem Verband sind institutionelle Sachwertinvestoren am wichtigsten. Publikumsanleger sind als Beimischung ok, wenn sie aber nicht zu anspruchsvoll sind. Der in der Präsentation formulierte Satz „2015 gilt es, Privatanleger neu zu begeistern“, verhallte in den Hallen des Frankfurter Congress Centers scheinbar ungehört.
Edmund Pelikan, Quelle: Erstveröffentlichung im BeteiligungsReport 1-2015


Grafiken zum Artikel

Zum BeteiligungsReport (PDF)

 

0 Continue Reading →

Doric übernimmt neue Boeing 747 ins Asset Management

doric_pm_boeing_747

© Doric GmbH

Offenbach am Main, 05.03.2015 – Doric hat am 5. März 2015 in Seattle, USA, eine Boeing 747-8F Frachtmaschine mit der Herstellernummer 35823 in ihr Asset-Management-Portfolio übernommen. Das Flugzeug ist langfristig an Cargolux Airlines International S.A. vermietet.

Der Erwerb der an Cargolux verleasten Frachtmaschine wurde unter einer neuartigen Struktur finanziert. Darlehensgeber sind die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba) und die Deutsche Bank. Doric übernimmt langfristig das Asset Management für die Investorenseite. „Wir sind überaus erfreut, unser Portfolio weiter diversifiziert zu haben“, kommentierte Sibylle Pähler, Geschäftsführerin von Doric, den Abschluss der Transaktion.

Quelle: Doric GmbH

Pressemitteilung als PDF

0 Continue Reading →

Mark my words: Lloyd Fonds AG

mark-my-wordsDie Redaktion des BeteiligungsReport galt bisher nicht unbedingt als sehr kritisch. Wer den Herausgeber und Sachverständigen Edmund Pelikan bei seinen Prospektprüfungsseminaren oder bei seinen Vorträgen erlebte, weiß, dass er Tacheles reden kann. Inzwischen ist die Erkenntnis in der Redaktion gereift, dass man einen Markt wie die Sachwertbranche durchaus positiv begleiten kann, auch wenn man diesen öffentlich hinterfragt.

Frage zum Aktientauschangebot von Lloyd Fonds AG
• Welche 11 KG-Schiffe bzw. KG-Fonds erhalten eine Offerte zum Umtausch?
• Sind auch Problemfonds oder von der Insolvenz bedrohte Fonds unter den ausgewählten?
• Ihre Argumente für die Umsetzung Ihrer Pläne im Cash-Interview sind Flottenverbund, Handelbarkeit der Aktie und Kostenreduzierung.
 

Zum Flottenverbund:
• Kann durch einen Charterpool nicht das gleiche erreicht werden?

Zur Handelbarkeit:
• Die Börse hat die Lloyd Fonds Aktie nun lange Zeit im Korridor zwischen 1 und 2 Euro gesehen. Ihr vermeintlicher innerer Wert liegt bei 3,54 Euro. Woher kommt die Differenz?
• Sie sprechen von keinem funktionierenden Zweitmarkt und hatten selbst seit 2007 eine Zweitmarktfirma namens TradeOn. Was ist falsch gelaufen?

Zum Kostenargument:
• Sind derzeitige Management- und Treuhandgebühren Teil des Ertragswert, die die WP Gesellschaft RBS zum Ergebnis von 3,54 Euro gebracht hat?
• Würde bei einem geplanten Wegfall dieser Einnahmen nicht die Lloyd Fonds AG niedriger bewertet werden müssen?
• 18.000 Ihrer Anleger erhalten nach Ihren Worten im Cash-Interview vom 09.02.2015 eine zukunftsfähige Perspektive für ihr Investment. Und die restlichen 35.000 Anleger haben keine Zukunft?
• Sie sagen im Cash-Interview: „Anders als bei der bisherigen KG-Beteiligung sitzen dann alle – also Aktionäre, Mitarbeiter und Vorstand – gemeinsam in einem Boot und haben vollkommen gleiche Interessen.“
• Gab es demnach in der Lloyd Fonds eigenen Treunhandgesellschaft für die Treuhandkommanditisten keine Interessensgleichheit mit dem Unternehmen?
• Und in der Lloyd Fonds AG sind die Aktionäre vor den KG-Anleger bevorzugt worden?

 

Antwort der LLoyd Fonds AG
„Die Lloyd Fonds AG wird das erste deutsche börsennotierte Schifffahrtsunternehmen mit eigenen Schiffen und 20 Jahren Investmenterfahrung.

Die Schifffahrt AG bietet Anlegern eine zukunftsfähige Perspektive für ihr Investment.

Die Lloyd Fonds AG reagiert auf die Marktentwicklungen und stellt sich als börsennotiertes Schifffahrtsunternehmen neu auf: In einem ersten Schritt wird 11 von Lloyd Fonds initiierten Schifffahrtsgesellschaften das Angebot gemacht, ihre Schiffsbetriebe einschließlich der Schiffe in die Lloyd Fonds AG im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung einzubringen. Im Gegenzug erhalten die KG-Gesellschaften Aktien der Lloyd Fonds AG, die dann an die Kommanditisten ausgegeben werden. Wenn alle Gesellschaften das Angebot der Lloyd Fonds AG annehmen, hat die Sachkapitalerhöhung ein Volumen von 162 Mio. EUR. Innerhalb der kommenden zwei Jahre  sollen weitere KG-Schifffahrtsbetriebe einschließlich ihrer Schiffe in die AG übernommen werden. Mittelfristiges Ziel ist es, den Lloyd Fonds Konzern als international agierendes Schifffahrtsunternehmen zu etablieren. Die Lloyd Fonds AG will eine moderne Flotte mit einem kontinuierlichen Cash-Flow aufbauen und sich als Dividendentitel etablieren. Die „neue“ Lloyd Fonds AG wird hierfür ihre Börsennotierung nutzen, um zukünftig auch neue Schiffe zu erwerben.

Mit der Zusammenführung der KG-Schiffe in der bestehenden börsennotierten Aktiengesellschaft hat die Lloyd Fonds AG ein Konzept entwickelt, das den Anlegern eine zukunftsfähige Perspektive für ihr Investment bietet: Aus sechs Containerschiffen und fünf Tankern in unterschiedlichen Größenklassen soll ein gut aufgestellter, diversifizierter Flottenverbund entstehen. Die Neustrukturierung der Finanzierung dient dem Ziel, das Ausfallrisiko und ein damit verbundenes Risiko eines von der jeweils finanzierenden Bank erzwungenen kurzfristigen „Notverkaufs“ von Schiffen zu vermindern. Die geplanten Flottenfinanzierungen bieten den Vorteil, dass die Schiffe im Flottenverbund nach dem Solidaritätsprinzip füreinander einstehen können.

Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist die Handelbarkeit und beständige Bewertung der Lloyd Fonds Aktie im Vergleich zu einem weitgehend illiquiden Zweitmarkt für Geschlossene Fonds. Darüber hinaus werden Kosten reduziert, da Management- und Treuhandvergütungen sowie ein Teil der Fondsverwaltungskosten nach Umsetzung der Transaktion entfallen.

Die Reaktionen auf das neue Konzept sind positiv. Alle Geschäftsführungen der Schifffahrtsgesellschaften, mit einer einzigen Ausnahme, empfehlen den  Anlegern die Zustimmung zum Angebot der Lloyd Fonds AG.  Und auch alle Beiräte, mit einer einzigen Ausnahme, befürworten das Angebot der Lloyd Fonds AG. Dies ist ein eindrucksvolles Votum für das neue Geschäftsmodell. Und auch die Börse hat positiv auf die geplante Transaktion reagiert: Nachdem das Kursziel der Lloyd Fonds Aktie von den Analysten auf 4 Euro angehoben wurde, stiegt der Börsenkurs über 100 % auf 2,85 Euro.“

 

 

 

 

0 Continue Reading →

Ein Selbstdenker übernimmt die Bundesanstalt

hufeld_bafin_©frank-beer

Felix Hufeld © frank-beer

Felix Hufeld wird BaFin-Präsident

Landshut, 05.03.2015 – Als Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kann man sich nicht klassisch bewerben. Man wird vorgeschlagen und berufen. Und nicht durch irgendjemanden, sondern durch das Bundeskabinett. Dies ist am 04. Februar 2015 geschehen, nachdem die bisherige BaFin-Chefin Dr. Elke König nach Brüssel als Chefin des europäischen Abwicklungsmechanismus für Banken berufen wurde. Der Wechsel vollzieht sich im März 2015. Bereits König hatte ihre beruflichen Wurzeln in der freien Wirtschaft.

Und daran schließt sich der Werdegang von Felix Hufeld nahtlos an und potenziert sich in der Wirtschaftskompetenz. Geboren ist Hufeld in Mainz 1961. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der Jurist, der Rechtswissenschaft in Mainz und Freiburg studierte, hat seinen Abschluss in Havard mit einem Master ergänzt.

Allein das zeigt, dass nachhaltiges Interesse an der Logik der wirtschaftlichen Zusammenhänge besteht.

Nach einer Tätigkeit als Rechtanwalt schloss sich die Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Banken und Finanzdienstleister bei der Boston Consulting Group an. Es folgten als Arbeitgeber die Dresdner Bank und der internationale Versicherungsmakler und Risikoberatungsunternehmen Marsh. Danach kamen zwischen 2010 bis 2012 verschiedene Mandate als Geschäftsführer, Gesellschafter und Aufsichtsrat. Dieser Weg führte den Pfälzer dann zur BaFin als Exekutivdirektor für Versicherungsaufsicht.

In seiner jetzigen Funktion machte Hufeld vor einem Jahr positive Schlagzeile, als er vor Studenten Tacheles redete und dies den oft politisch geprägten Worthülsen von Spitzenbeamten entgegensetzte. Medien waren überrascht und erfreut zugleich. So ist aber Felix Hufeld auch in seinen früheren Positionen aufgefallen. Er gilt als direkt, kompetent und bisweilen fordernd. Ein Mitglied eines Bankprojektes aus Hufelds Boston Consulting Zeit ist heute noch beeindruckt von der zielorientierten, hochintelligenten und ausbalancierten Art und zieht als Resümee: „Felix Hufeld bringt einen unbedingten Gestaltungswillen mit.“ In der WamS vom 8. Februar wird der künftige BaFin-Präsident von einem hochrangigen Banker wie folgt beschrieben: „Felix ist ziemlich klug!“

Der künftige BaFin-Chef übernimmt keine leichte Aufgabe. Auch deshalb, da er sich auf einen Beamtenapparat stützen muss. Das ist nicht von vorneherein ein Manko, aber es ist nicht die freie Marktwirtschaft. Die Aufsicht über die größten systemrelevanten Finanzinstitute hat die Aufsichtsbehörde bereits an die EZB abgeben müssen. Als zukünftiger Schwerpunkt gilt eher der Verbraucherschutz. Sicher ist, dass Hufeld, wenn die Charakterisierung aus vielen Quellen zutrifft, diesen Ausverkauf der BaFin mit diplomatischem Geschick und politischer Finesse aufhalten wird. Klar ist aber auch, dass die BaFin einen Mann an die Spitze bekommt, der die Finanzwirtschaft nicht nur vom Hörensagen kennt. Das ist gut und darf einiges erwarten lassen. Wunder darf man weder erwarten noch fordern. Als größte Errungenschaft darf gesehen werden, dass nun neben der Bundesbank auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht einen Selbstdenker an der Spitze hat.
Quelle: Erstveröffentlichung im BeteiligungsReport 1-2015

 Beitrag aus dem BeteiligungsReport als PDF

 

0 Continue Reading →

PI Fondsmanagement erhält KVG-Erlaubnis von der BaFin

PI-logo_web_700px

© PI-Gruppe

Röthenbach a.d. Pegnitz, 04.03.2015 – Die PI Fondsmanagement GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der PI-Gruppe, hat am 18. Februar 2015 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Erlaubnis zur Geschäftstätigkeit als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) nach §§ 20, 22 KAGB erhalten. Mit dieser Erlaubnis kann das Unternehmen nach Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) nun sowohl geschlossene Publikums-AIF als auch geschlossene Spezial-AIF für Privatanleger und institutionelle Investoren in den Bereichen Immobilien und Erneuerbare Energien konzipieren und verwalten.

Im Zuge der Einführung des KAGB und der damit verbundenen Erweiterung der PI Gruppe, konnten für die PI Fondsmanagement GmbH & Co. KG als Kapitalverwaltungsgesellschaft mit Claus Burghardt (Portfoliomanagement) und Jürgen Wienold (Risikomanagement & Administration) zwei ausgewiesene Fachleute auf ihrem jeweiligen Gebiet als Geschäftsführer gewonnen werden.

„Nach der Registrierung im Sommer 2014 war die KVG-Lizenz der BaFin ein großer Schritt für das Unternehmen und eine wichtige Etappe für die weitere Entwicklung der KVG und die Zukunft der Pro Investor Unternehmensgruppe“, kommentiert PI Gesellschafter und Beiratsvorsitzender der KVG Klaus Wolfermann die Erlaubnis durch die BaFin.

Die PI Fondsmanagement GmbH & Co. KG wird in Zukunft als KVG für alle neuen geschlossenen Investmentvermögen der PI-Gruppe tätig sein und die Fonds nach den Richtlinien des KAGB verwalten. Darüber hinaus sollen diese KVG-Dienstleistungen auch Drittanbietern und Fondsinitiatoren zu Verfügung gestellt werden, die über keine eigene KVG verfügen.

Mit dem PI Spezial Wohnportfolio Deutschland befindet sich aktuell ein Spezial-AIF in der Platzierungsphase mit dem Investitionsschwerpunkt in deutsche Wohnbestandsimmobilien. Der erste Publikums-AIF befindet sich bereits in der Konzeption und soll ebenfalls in wenigen Monaten in den Vertrieb gehen.
Quelle: PI Fondsmanagement GmbH & Co. KG

 

Pressemitteilung als PDF

0 Continue Reading →