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Category Archives: Sachwerte

BeteiligungsReport 132/133 – Am Anfang war der Sachwert

Neue Chance: Ist nach dem Duo Schiller/Strauß 1967 die Zeit für Habeck/Lindner im Jahr 2022 gekommen?

Wir stehen vor einer Zeitenwende – sagte der sonst so leise Bundeskanzler Olaf Scholz im Bundestag Ende Februar 2022. Und da-nach schwieg er wieder. Die Medien bezeichnen das als „laute Sprachlosigkeit“. Er selbst verteidigt sein Verhalten und erklärt, dass er dadurch führt, dass er (eben) nicht das macht, was andere von ihm erwarten. So spricht wohl ein durch und durch unsicherer Mensch, der auch schon mal ein existenzielles Gespräch über den Themenkomplex Cum-Ex in der Hamburger Bankenszene einfach vergisst.

Als finanzökonomischer Beobachter darf ich ein anderes Urteil fällen: Eigentlich ist es egal, wer unter einem vertrauensvoll kooperierenden Duo von Wirtschaft s- und Finanzminister Kanzler ist. Solange diese BEI-DEN gut und fähig sind. Das ist wichtig für die Innenpolitik. Eine starke Besetzung des Außenministeriums rundet das Bild ab und lässt den deutschen Richlinienkompetenzträger unwichtig erscheinen.

Eine ähnliche Situation hatten wir bereits 1967 unter Kurt Georg Kiesinger. Kiesinger war der erste deutsche Bundeskanzler, der mit einer Großen Koalition regierte. In sei-ne Amtszeit fielen die Einführung der Notstandsgesetze sowie Gesetze, die zur Verjährung von NS-Kriegsverbrechen führten (Art. 1 Ziff er 6 EGOWiG), und die Hauptphase der außerparlamentarischen Opposition. Seine frühere Karriere im Staatsapparat des NS-Regimes wurde während seiner Zeit als Politiker in der Bundesrepublik wiederholt öffentlich kritisiert. (Zitat aus Wikipedia)

Trotz dieses Problemkanzlers hat das Ministerduo Karl Schiller (Wirtschaft) und Franz-Josef Strauß (Finanzen) eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik betrieben und die Arbeits-losenzahlen deutlich reduziert. Die beiden erhielten wegen ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit in der Öffentlichkeit die von Will-helm Busch abgeleiteten Spitznamen Plisch und Plum.

Nun hat das Duo Robert Habeck und Christi an Lindner die Chance, in dieser schwierigen, kriegsgeschwängerten Umbruchszeit eine soziale ökologische Marktwirtschaft – wie es der Koalitionsvertrag nennt – zum Erfolg zu führen. Wirtschaftsminister Habeck sollte in seiner empathischen Art für die Vermittlung der Botschaft, die Visualisierung und die ökologische soziale Tragfähigkeit zu-ständig sein und Christi an Lindner in seiner analytischen finanzkompetenten Art muss den Haushalt im Griff behalten und die Wirtschaft im Sinn der sozialen Marktwirtschaft auf Kurs halten. Und wenn einer stürzt – und das kann in der aktuellen Gemengelage schneller passieren als man meint – hilft der Zweite des Duos solidarisch.

Nur ein parteiübergreifendes Miteinander kann die Lösung bringen, wenn das Duo Habeck/Lindner den Rücken durch eine agile und auch mal defensiv präsente Außenministerin, Annalena Baerbock, den außenpolitischen Rücken freigehalten bekommt. Dann kann ein Bundeskanzler – wer war das gleich noch mal – ach ja, der so erfolgreich beim Hamburger G7-Treffen abgetauchte Scholz, sich im Kanzleramt oder wo auch immer verstecken.

Fehler sollten jedoch vermieden werden, wie sie bei der KfW-Förderung für energetisch optimiertes Bauen zu Beginn der Legislatur-periode passiert waren. Zwar sind durch den Ukrainekrieg solche Probleme in den Hinter-grund getreten, sie werden aber wiederkommen, und dann mit voller Wucht. Die Kunst und Herausforderung wird sein, Klimaschutz bzw. Soziales und Wirtschaft zu vereinen. Und das nicht durch Gebote und Verbote, sondern nur und ausschließlich durch das Abholen der Menschen. Nicht alle werden dabei mitmachen, keine Querdenker, keine radikalen Klimaschützer, keine radikalen Rechten und auch Linken – aber auch keine radikalen Kapitalisten.  Egal: Wir brauchen schlicht und ergreifend eine deutliche Mehrheit in der erweiterten Mitte, das nennt man Demokratie!

Und das schreibe ich, der sich als demokratischen, freiheitsliebenden, sozialen und ökonomisch-orientierten Menschen positioniert. Wir müssen weiter gemeinsam über die Kraft und Bedeutung der Wirtschaft und der Finanzen informieren, vor allem wenn heute sogar Kriege über diesen Weg geführt werden. Ich bin fest überzeugt, dass wir als Vertreter der sozialen ökologischen Marktwirtschaft in Deutschland die Mehrheit stellen, und das ganz egal ob wir Anhänger der CDU, CSU, FDP, Grünen, SPD sind.  Deshalb sollten wir jetzt selbstbewusst und konsensfähig sein.

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IMMAC group erwirbt Pflegeeinrichtung in Norderstedt

Das Pflegeheim Scheel in Norderstedt © APHScheel

Hamburg, 09.05.2022 – Mit dem Altenpflegeheim Scheel erweitert sich das Bestandsportfolio des Healthcare-Investors auf über 10.300 vollstationäre Pflegeplätze und mehr als 1.250 Einheiten des betreuten Wohnens.

Die Hamburger IMMAC group hat zum 1. Mai 2022 das Altenpflegeheim Scheel im schleswig-holsteinischen Norderstedt von der Anneliese Scheel GmbH & Co. KG für rund 15 Millionen Euro übernommen.

Die ursprünglich 1979 erbaute und zwischenzeitlich mehrfach erweiterte Einrichtung verfügt über 107 vollstationäre Pflegeplätze und 24 Einheiten des betreuten Wohnens. An die Einrichtung angeschlossen ist darüber hinaus eine Kindertagesstätte, die insbesondere den Kindern der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflegeeinrichtung zur Verfügung steht.

Die Einrichtung wird künftig von der inter pares Sozialholding GmbH betrieben. Dies ist für IMMAC die erste Zusammenarbeit mit der in Berlin ansässigen Betreibergruppe.

„Wir freuen uns, neben dem Seniorenpflegeheim Steertpogghof mit 124 Pflegeplätzen, nun eine zweite Einrichtung am Standort Norderstedt erworben zu haben. Wir sind davon überzeugt, gemeinsam mit der inter pares Sozialholding den hohen Bedarf an pflegerischen Angeboten auch in der neuen Konstellation langfristig bedienen zu können“, kommentiert Andreas Jantsch, IMMAC-Transaktionsleiter Healthcare, die erfolgreiche Transaktion.

Quelle: IMMAC group (PM vom 09.05.2022)

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Deutscher BeteiligungsPreis zeichnet PATRIZIA für den EduCare Europe Fund ihrer Stiftung aus

© PATRIZIA Foundation
  • Sonderpreis für „Corporate Social Responsibility”
  • EduCare Europe Fund unterstützt Kinder aus der Ukraine– durch Education & Care
  • Jeder gespendete Euro fließt zu 100 % in das unterstützte Projekt

Landshut, 10. Mai 2022 – Die PATRIZIA erhält den Sonderpreis „Corporate Social Responsibility“ für den EduCare Europe Fund ihrer Stiftung im Rahmen der Vergabe des Deutschen BeteiligungsPreis 2022. Seit 2008 wird der Deutsche BeteiligungsPreis jährlich vom Fachmagazin BeteiligungsReport vergeben und zeichnet besondere unternehmerische Leistungen und nachhaltige Investments aus. “Seit über 20 Jahren ermöglicht die PATRIZIA über ihre Stiftung Kindern weltweit Zugang zu Bildung. So konnte die PATRIZIA Foundation bereits rund 250.000 Kindern den Weg hin zur Bildung ebnen“, sagt Edmund Pelikan, Juryvorsitzender des Deutschen BeteiligungsPreises. „Mit der Auflage des EduCare Europe Fund hat die PATRIZIA Foundation in kürzester Zeit gezielt auf die akute Situation in der Ukraine reagiert. Der Fonds unterstützt vom Krieg entwurzelte Menschen, insbesondere Kinder, dabei, wieder in den Alltag zu finden. Über Traumatherapie und Notfallpädagogik zurück zu Bildung und aktiver Lebensgestaltung.“  

Einrichtung von „Safe Spaces“

Mit Mitteln aus dem EduCare Europe Fund unterstützt die PATRIZIA Foundation die Einrichtung von sicheren, kindgerechten Orten, wo Kindern, Müttern und Begleitpersonen ein geschützter Raum geboten wird, an welchem Spielen, Lernen oder einfach nur das Gefühl von Geborgenheit möglich ist. Geplant und ausgelegt sind sie als mittelfristige Maßnahme, zunächst für eine Dauer von drei bis 12 Monaten, abhängig vom Bedarf. Ganz aktuell planen die Pallottiner in der Nähe von Warschau einen solchen „Safe Space“.

Notfallpädagogik – Erste Hilfe für die Seele

Traumatisierte Menschen haben verletzte Seelen. Mittels pädagogischer Intervention werden Kinder und Jugendliche bei der Verarbeitung traumatischer Erfahrungen unterstützt. Professionelle und fundierte notfallpädagogische Therapien helfen dabei, seelische Wunden zu heilen. Im Fokus stehen dabei Sicherheitserleben, Beziehungsarbeit, Bewegung und künstlerische Aktivitäten als Kommunikations- bzw. Lehrmittel. Mit den Mitteln aus dem EduCare Europe Fund findet Hilfe in zwei Richtungen statt: Kinder werden betreut und therapiert und Lehrerinnen und Lehrer, ebenso wie Mütter und Betreuungspersonen von Fachleuten in Notfallpädagogik weitergebildet und angeleitet.

Jeder gespendete Euro fließt zu 100 % in das unterstützte Projekt

Die international tätige PATRIZIA Foundation setzt sich für Bildung von Kindern und Jugendlichen weltweit ein. 1999 wurde die PATRIZIA Foundation unter dem Namen PATRIZIA KinderHaus Stiftung ins Leben gerufen. Mehr als 20 Jahre und 19 PATRIZIA KinderHäuser später trägt die Arbeit der Stiftung auf der ganzen Welt Früchte – frei nach dem Stiftungsmotto „Building better futures“. Wie immer bei der PATRIZIA Foundation fließt natürlich auch beim EduCare Europe Fund jeder gespendete Euro zu 100 % in das unterstützte Projekt. Mehr über den EduCare Europe Fund und die PATRIZIA Foundation finden Sie hier.

epk media GmbH & Co. KG

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Hans-Peter Hesse wird neuer CIO der ZBI

Erlangen, 6. Mai 2022 Hans-Peter Hesse ergänzt seit dem 1. Mai 2022 die Geschäftsleitung der ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe als Chief Investment Officer. Er ist für den Bereich des Investmentmanagements sowie für An- und Verkäufe der ZBI Gruppe zuständig. Er löst damit Thomas Wirtz ab, der den Bereich interimsweise geleitet hat. Herr Wirtz verantwortet weiterhin als Geschäftsführer die Vertriebsaktivitäten der Fonds bzw. das Kundenmanagement.
Die ZBI Gruppe verfolgt eine ambitionierte Wachstumsstrategie: Es ist geplant, durch Zukäufe zur Spitzengruppe der größten Vermieter in Deutschland aufzuschließen. Als äußerst eigenkapitalstarker Investor sieht die ZBI gerade im aktuellen sich eintrübenden Marktumfeld große Chancen, erfolgreich Transaktionen für die Fondsanleger zu realisieren. Dabei ist die ZBI unverändert in der Lage, sowohl kleinere Zukäufe zu tätigen als auch milliardenschwere Großtransaktionen zu realisieren.


„Es ist uns eine große Freude, Hans-Peter Hesse in unserem Team begrüßen zu dürfen. Mit seiner umfassenden und internationalen Erfahrung in der Immobilienwirtschaft sowie seiner Kompetenz als Führungskraft treibt er unsere Expansionsstrategie voran und ist ein großer Gewinn für unser Haus. Die ZBI ist mit der Unterstützung von Herrn Hesse als Experten im Bereich Transaktionen bestens für neue Herausforderungen des Markts sowie für das Erreichen unserer selbst gesetzten ambitionierten Unternehmensziele aufgestellt. Gleichzeitig bedanken wir uns herzlich für die gute Leistung und das hohe Engagement von Thomas Wirtz, der sich dieses Aufgabenbereichs übergangsweise angenommen hatte“, sagt Jörg Kotzenbauer, CEO der ZBI Gruppe.


Hans-Peter Hesse ist studierter Betriebswirt mit einem Master of Business Administration (MBA)
im Real-Estate-Management und blickt auf 15 Jahre Erfahrung im internationalen Transaktionsgeschäft zurück. Er verantwortete zuletzt als Managing Director sämtliche Transaktionen des DAX-Konzerns Deutsche Wohnen. Davor war er unter anderem als Managing Director UK für die Akelius-Gruppe in London tätig, wo er das Geschäft der Unternehmung im Vereinigten Königreich verantwortete.


Quelle: Pressemitteilung der ZBI Zentral Boden Immobilen Gruppe (06.05.2022)

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PROJECT entwickelt Wohnanlage in der Metropolregion Nürnberg im Wert von rund 69,4 Millionen Euro

© PROJECT

Bamberg, 05.05.2022 – Das circa 10.200 Quadratmeter große Baugrundstück Deutenbacher Straße 3 in Stein bei Nürnberg ist das neueste von PROJECT gestartete Immobilienentwicklungsprojekt. Die PROJECT-eigenen Architekten planen die Entwicklung eines Wohnareals im Effizienzhaus-Standard. Das Wohnungsbauvorhaben gehört unter anderem zum Portfolio des Immobilienentwicklungsfonds PROJECT Metropolen 20, der zum 30. Juni 2022 geschlossen wird.

Der Bebauungsplan sieht eine aufgelockerte Bebauung mit insgesamt sechs Baukörpern und über 100 Eigentumswohnungen vor. Das Bebauungskonzept besteht im nördlichen Grundstücksteil aus drei geschwungenen, längsgerichteten Baukörpern. Diese sind so angeordnet, dass sie das Baufeld auf der Westseite zur Deutenbacher Straße hin schallschutztechnisch abschirmen und nach Osten hin dem natürlichen Grünzug der Baumschutzzone zum Rednitzgrund hin folgen. Im südlichen Bereich der Grundstücksfläche befinden sich drei Solitärbaukörper in Form von Stadtvillen. Umgesetzt werden soll ein Wohnungsmix aus Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen. Um den hohen Nachhaltigkeitsansprüchen der PROJECT Gruppe als ökologisch verantwortungevollem Immobilienmanager gerecht zu werden, haben die Architekten neben dem fortschrittlichen Energieeffizienzstandard eine extensive Dachbegrünung vorgesehen. Zudem ist die Verwendung nachhaltiger Baustoffe sowie der Bau von E-Ladestationen und Vorrichtungen für Pkw zur Schaffung von Lademöglichkeiten von E-Autos vorgesehen. Außerdem wird der alte Baumbestand am Rande des Baugebietes durch Integration der natürlichen Flächen in die Bauplanung erhalten.

Naturnahe Lage und sehr gute Nahversorgungsmöglichkeiten

Die Deutenbacher Straße ist am nord-östlichen Rand von Stein bei Nürnberg gelegen. Direkt östlich an das Projektgrundstück angrenzend erstrecken sich der weitläufige Wiesengrund und die Rednitzauen. Westlich befindet sich das Forum Stein, ein kleines Einkaufszentrum mit sämtlichen Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, zahlreiche Cafés und Imbisse. Weitere Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Einzelhandel sind in der Umgebung an der Hauptstraße Stein fußläufig zu erreichen. Direkt vor dem Grundstück bzw. in 400 Metern Entfernung bieten diverse Bushaltestellen u.a. mit direkter Erschließung der U-Bahnstation Röthenbach eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Quelle: PROJECT (PM 05.05.2022)

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PROJECT Research: Nach kurzzeitiger Entspannung ist das Angebot an Neubauwohnungen wieder rückläufig

© PROJECT

Bamberg, 04.05.2022 – Noch im vierten Quartal des vergangenen Jahres hat sich das Angebot am Markt für Neubauwohnungen etwas stabiler gezeigt. Doch bereits das erste Quartal 2022 deutet an, dass sich hier keine Trendwende einstellt und die Anzahl an verfügbaren Objekten wieder sinkt. Eine Ausnahme bilden Düsseldorf und das Berliner Umland, wo im Vergleich zu anderen Städten die Objektanzahl zunimmt. In den meisten Metropolregionen sind weiterhin Preissteigerungen bemerkbar. Zu erwähnen ist, dass die Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Berlin seit dem vierten Quartal 2021 stagnieren. Betrachtet man die gesamte Hautstadtregion, ist im Vergleich zum vorherigen Quartal sogar ein Preisrückgang von etwa 0,9 Prozent zu beobachten. 

Die Verteilung der Objekte in den einzelnen Städten und Regionen ist oft ein Grund für die hohe Preisdynamik. Das Angebot an Wohnungen in Gebieten mit niedrigerem Preisniveau nimmt ab, das Angebot in höherpreisigen Stadtteilen bleibt gleich oder nimmt zu. »Die Situation am Angebotsmarkt bleibt angespannt und uns fehlt weiterhin wichtiger Wohnraum, der auch so schnell nicht zur Verfügung stehen wird. Diese Knappheit zeigt sich ebenfalls in steigenden Preisen, die fast überall zu beobachten sind und die sich auch auf die weitere Entwicklung von Städten, Stadtteilen und Umland auswirken«, erklärt Dr. Matthias Schindler, Vorstand der PROJECT Real Estate AG.

Berlin: Preise liegen unter Höchstniveau

Nach einem Preisanstieg auf über 8.200 Euro pro Quadratmeter zum Jahreswechsel und einem Rückgang im Februar, steigen die Preise für Eigentumswohnungen im März zwar wieder, erreichen jedoch nicht das bisherige Höchstniveau und liegen bei ca. 8.150 Euro pro Quadratmeter. Trotz der Stagnation ist die Jahresentwicklung der Preise mit einem Plus von 8,7 Prozent weiterhin positiv. Für die gesamte Hauptstadtregion ist im Hinblick auf das vierte Quartal 2021 sogar ein Rückgang der Preise von rund 0,9 Prozent erkennbar. Das liegt neben den stagnierenden Preisen in Berlin vor allem an der erhöhten Objektanzahl im günstigeren Berliner Umland.

Die kräftigsten Preissteigerungen gibt es weiterhin im Bezirk Mitte mit einem Plus von 17,3 Prozent. Auch Pankow erreicht diesen Wert. Dass sich die Preise dennoch seitwärts bewegen liegt unter anderem daran, dass es wenige neue Wohnungen in den teuersten Bezirken gibt und sich neue Objekte auf dem Markt in eher günstigeren Lagen wie dem Norden von Pankow oder in Marzahn-Hellersdorf befinden. Insgesamt bewegt sich das Wohnungsangebot wieder nach unten.

Das Berliner Umland weist mit 9,5 Prozent höhere Preissteigerungen auf, doch auch diese sind leicht rückläufig. Das Preisniveau liegt bei knapp 5.250 Euro pro Quadratmeter. Im Gegensatz zur Hauptstadt erhöht sich hier jedoch das Neubauangebot. In Potsdam liegen die Preise weiterhin bei etwas über 7.300 Euro pro Quadratmeter.

Das Mietpreisniveau im Neubau in Berlin befindet sich zum Stand viertes Quartal 2021 bei 18,69 Euro pro Quadratmeter. Mit einem Plus von 9,9 Prozent in den letzten zwölf Monaten ist die Mietpreissteigerung damit höher als die aktuelle Steigerung der Preise für Eigentumswohnungen, was eine Ausnahme am aktuellen Markt darstellt. Das Angebot hat sich im vierten Quartal wieder erholt, nachdem die Zahlen in den Vorquartalen stark rückläufig waren. Im Durchschnitt sind aktuell monatlich etwa 560 Neubauangebote zu finden. Im Bestand sind die Mietpreise nach Scheitern des Mietendeckels deutlich gestiegen und liegen aktuell bei 13,80 Euro pro Quadratmeter, was einer Steigerung von 11,4 Prozent entspricht. Das Angebot im Bestand ist stabil und liegt im vierten Quartal monatlich bei ca. 2.650 Wohnungen.

München: Preissteigerung setzt sich wieder fort

Nachdem die Preise über den Jahreswechsel kurzzeitig stagnierten, setzt sich die seit Jahren beobachtete Preissteigerung in München wieder fort und das Preisniveau liegt bei ca. 13.350 Euro pro Quadratmeter. Mit einem Wert von 15,3 Prozent ist die jährliche Entwicklung weiterhin sehr hoch. Ein Grund für die hohe Preisdynamik ist die Objektverteilung. Das Angebot in den teuren Bezirken bleibt in den letzten Monaten etwa auf demselben Niveau, in den Bezirken mit unterdurchschnittlichem Preisniveau verringern sich die Zahlen um knapp 20 Prozent. Ein stärker rückläufiges Angebot sowohl im Münchner Umland als auch in Augsburg und Ingolstadt erhöhen den Münchner Einfluss auf die Preise der gesamten Metropolregion. Hier ist folglich eine Preissteigerung von 21,8 Prozent zu beobachten.

Auch das nähere Münchner Umland (ohne Augsburg und Ingolstadt) weist mit einer Jahresentwicklung von 13,3 Prozent einen hohen Wert auf. Hier ist der Objektrückgang noch einmal stärker ausgeprägt als in München. Das Preisniveau liegt mittlerweile bei knapp 9.400 Euro pro Quadratmeter.

Mit rund 6.950 Euro pro Quadratmeter sind die Verkaufspreise in Augsburg im ersten Quartal deutlich gestiegen und weisen mittlerweile mit 11,9 Prozent ebenfalls zweistellige Steigerungsraten auf. Das Preisniveau in Ingolstadt liegt bei knapp 5.900 Euro pro Quadratmeter.

Die Münchner Mietpreise steigen nur gering. Im Neubau kostet der Quadratmeter im vergangenen vierten Quartal 22,15 Euro und damit 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Bestand liegt der Mietpreis bei 19,82 Euro pro Quadratmeter, was eine jährliche Steigerung von 1,5 Prozent bedeutet. Das Angebot ist sowohl im Neubau als auch im Bestand rückläufig. Wurden im Neubau im vierten Quartal 2020 noch rund 650 Angebote pro Monat erfasst, sind es aktuell nur noch ca. 450. Das Bestandsangebot bewegte sich im letzten Jahr in einem Bereich zwischen 3.000 und 3.800 Wohnungen monatlich. Das Angebot wird seit dem zweiten Quartal 2021 weniger.

Hamburg: Preise bei 8.450 Euro pro Quadratmeter

Die Preise in Hamburg steigen im ersten Quartal 2022 wieder deutlich an und der Quadratmeterpreis beträgt aktuell 8.450 Euro. Damit liegt die jährliche Preissteigerungsrate bei 9,5 Prozent. In Hamburg ist die Preisdynamik auf ein verringertes Wohnungsangebot in günstigeren Lagen und ein erhöhtes Angebot in exklusiven Lagen wie der Hafencity oder den Stadtteilen Groß Flottbek oder Groß Borstel zurückzuführen. Die meisten neuen Wohnungen bietet der Bezirk Wandsbek mit durchschnittlichen Preisen von ca. 7.700 Euro pro Quadratmeter, die damit über dem Durchschnitt des Bezirks von ca. 7.050 Euro pro Quadratmeter liegen. Die höchsten Preissteigerungen auf Bezirksebene werden mit 19 Prozent im Bezirk Nord beobachtet. Damit ist Hamburg-Nord nach Hamburg-Mitte der zweite Bezirk mit einem fünfstelligen Quadratmeter-Preisniveau. Insgesamt ist auch in Hamburg das Wohnungsangebot rückläufig. Mit einem Rückgang von etwa zehn Prozent innerhalb eines Jahres sind die Zahlen allerdings moderater als beispielsweise in Berlin oder München. Im Hamburger Umland sind Preissteigerungen von 15 Prozent zu beobachten, was einen Quadratmeterpreis von ca. 5.650 Euro zur Folge hat.

Das Mietpreisniveau in Hamburg liegt im Neubau im vierten Quartal 2021 bei 16,66 Euro pro Quadratmeter, eine Steigerung um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Bestand steigen die Preise um 3,6 Prozent auf 13,57 Euro pro Quadratmeter. Das Neubauangebot ist auch in Hamburg rückläufig, wenn auch weniger stark als in München. Aktuell werden monatlich knapp 400 Neubaumietwohnungen angeboten. Im Bereich der Bestandswohnungen liegt das Angebot zwischen 3.000 und 3.700 Wohnungen. Parallel zu München ist hier ein Rückgang seit dem zweiten Quartal 2021 zu beobachten.

Frankfurt: Preissprünge innerhalb kurzer Zeit

Die rasante Entwicklung in Frankfurt führt zu Preisen von knapp 9.000 Euro pro Quadratmeter. Dies entspricht einer Jahresentwicklung von rund 10,5 Prozent. Der größte Teil dieser Entwicklung, nämlich 9,5 Prozent, wurde in den letzten sechs Monaten erreicht. Solche Preissprünge innerhalb kurzer Zeit wurden bisher nur in München beobachtet. Die Preissteigerungen wurden unter anderem durch neu verfügbare Wohnungen in exklusiven Lagen ausgelöst, wie Nordend, Ostend oder Bockenheim. Mehr als die Hälfte der neuen Objekte weisen Preise um bzw. über 10.000 Euro pro Quadratmeter auf. Auffällig ist, dass mittlerweile auch in den Randlagen sehr hohe Verkaufspreise generiert werden. Wie auch in München weist die Metropolregion Frankfurt mit 14,7 Prozent einen stärkeren Preisanstieg auf als die Kernstadt, was auf einen deutlichen Rückgang der Wohnungsangebote im Umland zurückzuführen ist.

Im Frankfurter Umland (ohne Mainz, Wiesbaden und Darmstadt) bleiben die Preise im vierten Quartal mit 5.900 Euro pro Quadratmeter unverändert. Aufgrund der starken Anstiege in den Vorquartalen ist die jährliche Steigerungsrate mit 13,4 Prozent weiterhin hoch.

Dagegen ist Frankfurt die einzige Metropole mit fallenden Mietpreisen. Im vierten Quartal 2021 liegen die Neubaumieten bei 18,65 Euro pro Quadratmeter und damit 5,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Auch im Bestand sind die Mietpreise mit 15,23 Euro pro Quadratmeter, ein Minus von 2,4 Prozent zum Vorjahr, rückläufig. Auffällig ist, dass sich die Angebote im Neubau im Bezirk Innenstadt I seit dem zweiten Quartal 2021 etwa halbiert haben. Viele dieser früheren Angebote stammten aus hochpreisigen Lagen im Europaviertel bzw. aus den Hochhausobjekten nördlich des Hauptbahnhofs, was die statistische Mietpreisentwicklung der gesamten Stadt beeinflusst. Das Angebot im Neubau liegt monatlich meist zwischen 300 und 400 Wohnungen. Im Bestand werden 2021 pro Monat zwischen 2.950 und 3.250 Mietwohnungen angeboten.

Düsseldorf: Preise wieder über 8.000 Euro

Nachdem die Preise im vergangenen Quartal kurz unterhalb von 8.000 Euro lagen, konnte jetzt wieder ein Anstieg auf knapp 8.250 Euro pro Quadratmeter festgestellt werden. Mit einer Steigerung von 5,7 Prozent ist die Jahresentwicklung vergleichsweise moderat. Alle Vertriebsstarts im ersten Quartal lagen in den Stadtbezirken 1, 3 bzw. 4, in denen in der Regel höhere Preise erzielt werden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Metropolen nehmen die Objektanzahl sowie das Angebot an verfügbaren Einheiten in Düsseldorf zu. Im Düsseldorfer Umland steigen die Preise ebenfalls wieder etwas stärker an und liegen aktuell bei knapp 5.000 Euro pro Quadratmeter. Dies entspricht in der Jahresentwicklung einem Plus von 6,9 Prozent.

Das Mietpreisniveau im Neubau in Düsseldorf entwickelt sich sehr dynamisch. Im vierten Quartal beträgt der Mietpreis hier 16,68 Euro pro Quadratmeter, ein Plus von 15 Prozent zum Vorjahr. Das Gesamtangebot an Neubauten ist mit 100 bis 160 Wohnungen pro Monat eher gering, weshalb die großen Preissprünge mit Vorsicht zu betrachten sind. Im Bestand liegt der Mietpreis relativ stabil bei 12,31 Euro pro Quadratmeter. Die Steigerungsrate zum Vorjahr liegt bei 2,2 Prozent. Das Angebot im Bestand ist zwischen dem zweiten und dem vierten Quartal 2021 von ca. 3.050 auf ca. 2.400 Wohnungen gesunken.

Köln: Höchste Preisdynamik nach München

Mit einer jährlichen Steigerungsrate von 14,5 Prozent weist Köln nach München die höchste Preisdynamik auf. Der Quadratmeter kostet aktuell knapp 7.000 Euro. Diese rasante Entwicklung ist durch die Objektverteilung erklärbar. Während das Wohnungsangebot in der Stadt insgesamt deutlich zurückgeht, hat sich das Angebot in den beiden teuersten Bezirken Innenstadt und Lindenthal erhöht bzw. ist gleichgeblieben. Allein in den letzten drei Monaten gab es mehrere Vertriebsstarts mit Preisen über 8.000 Euro pro Quadratmeter.

Im nahegelegenen Bonn liegt das jährliche Preiswachstum mit einem Wert von 23 Prozent auf einem sehr hohen Niveau und der Quadratmeterpreis beträgt derzeit 6.550 Euro. Neue Objekte mit Preisen von teilweise über 8.000 Euro pro Quadratmeter in den Bezirken Bonn und Beuel treiben die Preise immer weiter in die Höhe. Im restlichen Kölner Umland liegt das Preisniveau bei etwa 5.100 Euro pro Quadratmeter.

Die Kölner Mietpreise im Neubau betragen durchschnittlich 15,77 Euro pro Quadratmeter, was einem Preisanstieg von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt entspricht. Im Bestand entwickelt sich der Mietpreis moderater mit einer Rate von 2,7 Prozent und liegt aktuell bei 13,05 Euro pro Quadratmeter. Das Neubauangebot ist mit 85 bis 100 monatlichen Inseraten begrenzt. Das Wohnungsangebot im Bestand ist rückläufig mit aktuell rund 1.600 monatlichen Angeboten. Der höchste Wert wurde im zweiten Quartal 2021 mit 2.150 Angeboten erreicht.

Nürnberg: Deutlicher Preissprung

Nach unwesentlichen Veränderungen im letzten Quartal ist in Nürnberg nun wieder ein deutlicher Preissprung von 6.250 Euro auf ca. 6.650 Euro pro Quadratmeter bemerkbar. Durch diese Steigerung erhöht sich die Wachstumsrate von 5,2 auf 9,3 im ersten Quartal 2022. Mehr als 75 Prozent der Vertriebsstarts von Januar bis März weisen ein Preisniveau von über 7.000 Euro pro Quadratmeter auf. Dabei ist keine besondere Verteilung hinsichtlich einzelner Stadtteile zu beobachten. Besonders teuer sind Stadtrandlagen wie Marienberg, Thon oder Laufamholz.

Im Nürnberger Umland gehen die Objektzahlen weiter zurück. Das Preisniveau liegt bei 5.600 Euro pro Quadratmeter. Im benachbarten Fürth ist die Preisdynamik mit einem Plus von 8,7 Prozent ähnlich hoch wie in Nürnberg. Der Quadratmeter kostet im Durchschnitt 5.850 Euro.

Das Nürnberger Mietpreisniveau im Neubau ist in den letzten Quartalen rückläufig. Im Vergleich der letzten zwölf Monate ist die Preisentwicklung mit einem Plus von 2,5 Prozent allerdings weiterhin positiv. Der Mietpreis liegt im vierten Quartal 2021 bei 13,41 Euro pro Quadratmeter. Die Bestandspreise entwickeln sich eher seitwärts und betragen rund 10,75 Euro pro Quadratmeter. Im Neubau ist das Angebot in den letzten Quartalen gestiegen, liegt jedoch nur bei knapp über 100 Wohnungen im Monat. Im Bestand werden 2021 monatlich zwischen 1.800 und 2.000 Wohnungen angeboten.

Wien: Preisdynamik setzt sich fort

In Wien kostet der Quadratmeter mittlerweile etwa 7.450 Euro, was einer Steigerung von 10,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Damit setzt sich die hohe Preisdynamik mit zweistelligen Wachstumsraten im neuen Jahr fort. Die Objektzahlen sind weiterhin rückläufig. Dies betrifft in erster Linie die günstigen Randbezirke links der Donau (Donaustadt und Floridsdorf) sowie Liesing. Dies hat einen Effekt auf das Preisniveau der Gesamtstadt. Am stärksten steigt der Preis in den westlichen Randbezirken Hietzing und Hernals mit 16,4 bzw. 14,7 Prozent sowie in der Donaustadt mit einem Wert von 14,3 Prozent. Im Wiener Umland ziehen die Preise mit einer Steigerung von 9,7 Prozent wieder stärker an und das Preisniveau liegt bei rund 5.350 Euro pro Quadratmeter. Der Mietpreis in Wien beträgt im Neubau ca. 17,42 Euro pro Quadratmeter und im Bestand ca. 14,30 Euro pro Quadratmeter.

Seit 2017 veröffentlicht PROJECT Research quartalsweise die Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen«. Analysiert werden die Angebotskaufpreise im privat finanzierten Geschoss- und Mietwohnungsbau für die Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München, Nürnberg. Düsseldorf, Köln und Wien. Weitere Informationen unter www.project-research.de.

Die Mietpreise für Wien erhebt PROJECT Research nicht selbst, sondern entnimmt diese den regelmäßigen Veröffentlichungen in der österreichischen Tageszeitung »Der Standard«. Hierbei handelt es sich um Brutto-Mieten.

Quelle: PROJECT (PM vom 04.05.2022)

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Scope: Asset Management Rating der Hannover Leasing von A+ (AMR) bestätigt

© shutterstock

Berlin 03.05.2022 – Somit wird dem Unternehmen weiterhin eine gute Qualität und Kompetenz im Asset Management von Immobilien bescheinigt.

Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Pullach wurde im Jahr 1981 gegründet und beschäftigt aktuell 97 Mitarbeiter. Im Dezember 2016 erwarb die Corestate Capital Holding S.A. 94,9% der Anteile, was die Plattform der Corestate um das Privatkundensegment erweiterte. Hannover Leasing bildet damit zudem die Asset Management Plattform für Gewerbeimmobilien innerhalb der Corestate-Gruppe. Des Weiteren erbringt Hannover Leasing zunehmend auch Dienstleistungen für weitere Corestate Konzerngesellschaften im Bereich Back Office.

Historisch fokussierte sich Hannover Leasing auf die vier Bereiche Immobilien Inland, Immobilien Ausland, Flugzeuge sowie „alternative Investments“. Seit 2015 konzentriert sich Hannover Leasing strategisch ausschließlich auf die Assetklasse Immobilien, auf welche dieses Rating abstellt. Im Segment Immobilien hat Hannover Leasing in ihrer Firmenhistorie bislang 125 Fonds sowie 53 strukturierte Finanzierungen aufgelegt. Dabei wurde ein Volumen von ca. 10,9 Mrd. Euro investiert. Per 31.12.2021 werden 54 Immobilien mit einem Immobilienvermögen von 4,1 Mrd. Euro aktiv – d.h. außerhalb von Leasingkonstrukten – verwaltet. Die Assets under Management verteilen sich hierbei nahezu hälftig auf das In- und das Ausland.

Das Rating wird wesentlich gestützt durch (1) das sehr gute Asset Sourcing und operationale Asset Management, (2) die sehr weitreichende Branchenerfahrung der ersten und zweiten Führungsebene, (3) die sehr hohe Qualifikation des für Transaktionen zuständigen Teams sowie (4) die Qualität der Investmentprozesse und des Risikomanagements.

Im Segment Immobilien stellt sich der Track Record insgesamt als im Branchenvergleich leicht überdurchschnittlich dar. Das sehr gut gemanagte Bestandsportfolio kann eine faktische Vollvermietung der rund 1,1 Mio. Quadratmeter Mietfläche mit seinen rund 500 Mietern vorweisen.

Generell beurteilt Scope die Managementstruktur als für den Geschäftszweck gut aufgestellt. Die Funktionsbereiche sind voneinander abgetrennt und Verantwortungen klar zugeteilt sowie angemessene Backup-Funktionen eingerichtet. Darüber hinaus begrüßt Scope, dass die Themenkomplexe Research und Nachhaltigkeit gruppenübergreifend auf Ebene der Corestate gesteuert werden.

Bezüglich der Covid19-Krise ist positiv anzumerken, dass nur ein sehr geringer Anteil auf Hotel- und kritische Einzelhandelssegmente entfällt. Das Gros der Investments (>80%) entfällt auf den Bürosektor. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Risiken in diesem Sektor im aktuellen Marktumfeld weiter ansteigen werden.

Das Management der Hannover Leasing zeichnet sich durch vorausschauendes Handeln und Agieren aus, so dass sich zum Ratingzeitpunkt auf der Investmentseite weiterhin keine nennenswerten Auswirkungen auf das Immobilienportfolio und damit den Geschäftserfolg abzeichnen.

Zum Teil wegen der während der Pandemie notwendig gewordenen verstärkten Fokussierung auf den Immobilienbestand bestehen Herausforderungen auf der Vertriebsseite. Im Jahr 2021 blieb die Eigenkapitaleinwerbung hinter den Erwartungen zurück. Es wurden rund 141 Mio. Euro Eigenkapital platziert und das Neugeschäftsvolumen lag bei 249 Mio. Euro. Damit hat die Hannover Leasing-Gruppe das Platzierungsvolumen aus 2020 um circa 20 % verfehlt. Für 2022 erwartet die Geschäftsführung ein wieder ansteigendes Neugeschäftsvolumen. Die Personalfluktuation hat die letzten Jahre kontinuierlich abgenommen und Scope geht davon aus, dass sich dieser Trend weiter anhalten wird, da der aufgrund der Übernahme vollzogene Organisationsumbau nun weitestgehend abgeschlossen ist.

Besonders bei der Nachhaltigkeit sind Weiterentwicklungen im Vergleich zum Vorjahresrating erkennbar. ESG-Aspekte sind in den Investmentprozess der Hannover Leasing implementiert und 2019 wurde der erste ESG-Bericht auf Ebene der Muttergesellschaft Corestate veröffentlicht. Dieser sollte aus Sicht von Scope künftig jedoch noch detaillierter auf die Tochtergesellschaften und das Immobilienportfolio abstellen. Erste GRESB-Assessments für institutionelle Investoren wurden darüber hinaus auf Produktebene durchgeführt, was positiv in die Bewertung einging. Für 2022 wird zudem der erste Spezialfonds als Artikel 9-Produkt erwartet.

Quelle: Scope (03.05.2022)

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Sachwerte-Kolloquium am 25. Mai 2022 in München

Ort: München, Flughafen München im Tagungscenter municon
Termin: 25. Mai 2022 – Tagesveranstaltung 9:30 Uhr bis ca. 17:30 Uhr

© pixabay

Das Sachwerte-Kolloquium startet am 24.5.2022 mit einem Kennenlernen oder Wiedersehen am Vorabend, zu dem alle Teilnehmer herzlich eingeladen sind.

Am 25. Mai 2022 moderieren die Gastgeber ab 9.30 Uhr jeweils einen der vier Themenblöcke mit Vorträgen und Diskussionsrunden der Experten:

  1. „Wie kann privates Kapital die Energiewende unterstützen?“
  2. „Sachwert-Investments: Vertrieb und Produkte im digitalen Wandel“.
  3. „Welche Immobilien sind in der Zukunft noch fonds- und kapitalmarktfähig?“
  4. „Nachhaltigkeit und andere Anforderungen. Wohin geht die Reise auf dem Markt der Sachwerte?“

Und – mindestens genauso wichtig – in den Pausen bieten sich Möglichkeiten zu weiterführenden Diskussionen oder persönlichen Gesprächen mit interessanten Gesprächspartnern aus Branche, Vertrieben, Asset-Spezialisten oder Dienstleistern.

Die reguläre Teilnehmergebühr je Person beträgt 895* Euro zzgl. MwSt. Für Frühbucher mit Verweis auf diese Einladung bzw. als Leser von „Der Immobilienbrief“ oder „Der Fondsbrief“ gilt bis zum 30. April 2022 der Sonderpreis von 695* Euro zzgl. MwSt.

Die „Europäische Akademie für Finanzplanung“ www.eafp.com stellt den Teilnehmern den Nachweis einer Qualifizierungsmaßnahme aus. Sie ist als Bildungsanbieterin seit Jahren von der BaFin anerkannt. Der dahinterstehende Verband ist die EFFP „European Federation of Financial Professionals“.

Ihr Gastgeber: Werner Rohmert, Markus Gotzi, Stefan Loipfinger und Friedrich Andreas Wanschka sind jedem erfahrenen Branchenteilnehmer seit über 20 Jahren bekannt.

Nähere Infos und Anmeldung unter: www.sachwerte-kolloquium.de

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Ausschreibung Thesis-Preis der Stiftung Finanzbildung für Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten

Unsere Ausschreibung richtet sich an Studenten und Absolventen und deren Professoren. Bewerben können Sie sich mit Ihrer Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit, wenn diese in den Jahren 2020, 2021 und/oder 2022 entstanden ist. Preiswürdige Arbeiten sollen dann auf dem Deutschen FinanzbildungsForum am 29. Juni 2022 ausgezeichnet werden und dienen gleichzeitig als Teaser und Impuls für die Diskussionsrunden der Experten.

Die drei vorgegebenen Themenwelten sind

+ Sustainabilty Finance und Impact Investment
+ Soziale Marktwirtschaft gestern, heute und morgen
+ Blockchain und Kryptowährungen: Zukunft und Lösung für die Investmentwelt.

Passt Ihre Thesis bzw. die Arbeiten ihrer Studenten in diese Themenwelten?

Dann reichen Sie uns diese an info@stiftung-finanzbildung.de über WeTransfer als PDF ein oder schicken Sie uns eine Kopie per Post oder auf einem USB Stick an Stiftung Finanzbildung, Altstadt 296, 84028 Landshut.

Einsendeschluss ist der 20. Mai 2022

Der/die Thesis-Preis/e der Stiftung Finanzbildung ist/sind mit jeweils 500 Euro dotiert.

Die Jury wird von dem wissenschaftlichen Leiter des Deutschen FinanzbildungsForum, Herrn Prof. Dr. Erwin Blum, geleitet. Die Bekanntgabe findet am 29.06.2022 statt.

Falls Unternehmen oder Marktteilnehmer die Initiative der Stiftung Finanzbildung unterstützen und fördern wollen, laden wir Sie herzlich ein, uns als Spender, Fördermitglieder oder strategische Partner des Think und Do Tanks die finanziellen Mittel zukommen zu lassen, um nicht nur ein oder zwei Thesis-Preise 2022 zu vergeben, sondern mehrere Studenten bzw. Absolventen auszeichnen zu können. Gerne stehe ich (Edmund Pelikan)  Stiftungsgeschäftsführer unter den bekannten Kontaktdaten für Fragen zur Verfügung.

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Hahn Gruppe legt Baumarktfonds auf

Bergisch Gladbach, 29. April 2022 – Die Hahn Gruppe hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH einen neuen geschlossenen Publikums-AIF aufgelegt, dessen Vertrieb zwischenzeitlich von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gestattet wurde. Der Immobilienfonds „Hahn Pluswertfonds 179 – Baumarktportfolio“ investiert mit einem Gesamtvolumen von rund 58,15 Mio. Euro (inkl. Agio) in ein Portfolio aus drei Handelsimmobilien, die sich in Herzogenrath, Hückelhoven und Schwandorf befinden und alle den Bau- und Gartenmarktbetreiber OBI als Ankermieter aufweisen.

Die Investitionsobjekte sind etablierte Einkaufsstandorte in deutschen Mittelstädten, die in ihrem regionalen Einzugsgebiet jeweils eine führende Marktstellung einnehmen. Der Hauptmieter OBI – rund 89,6 Prozent Mietanteil – verfügt national über rund 350 Filialen und war 2020 erneut der umsatzstärkste Baumarktbetreiber Deutschlands.

Portfolioimmobilien in Herzogenrath, Hückelhoven und Schwandorf

Das 2009 erbaute Fachmarktzentrum Herzogenrath befindet sich in verkehrsgünstiger Lage, auf einem Areal mit 38.190 m² Fläche im nördlichen Siedlungsbereich von Herzogenrath, Nordstern-Park 11, Nordrhein-Westfalen. Die zweiteilige Handelsimmobilie verfügt über insgesamt 11.290 m² ebenerdige Mietfläche und 405 PKW-Stellplätze. Der größere Gebäudekörper mit rund 8.040 m² Fläche ist an OBI vermietet. Im gegenüberliegenden Gebäudeteil befinden sich drei Fachmärkte mit den Sortimentsschwerpunkten Tiernahrung, Getränkehandel und Bettwaren auf ca. 3.250 m² Mietfläche. Das Umfeld des gut eingeführten Standortes ist überwiegend durch Einfamilienhäuser und weitere Einzelhandels- bzw. Gewerbebetriebe geprägt. In unmittelbarer Nähe, auf westlicher Seite, entsteht aktuell ein Wohngebiet mit rund 275 Wohneinheiten.

Das zweite Anlageobjekt, ein OBI-Bau- und Gartenmarkt in Hückelhoven, Am Landabsatz 10, Nordrhein-Westfalen, befindet sich in einer gut erreichbaren Fachmarktlage. Die 2012 errichtete Handelsimmobilie weist rund 11.370 m² ebenerdige Mietfläche auf, die Platz für den einzigen Mieter OBI und 333 PKW-Stellplätze auf einem Grundstück mit 30.276 m² bietet. Der etablierte Baumarkt profitiert von den Synergien der umliegenden Handelsbetriebe, darunter ein SB-Warenhaus, ein Elektronikfachmarkt und zahlreiche weitere Fachmärkte.

Der OBI-Markt in Schwandorf, Bayern, ist das dritte Investitionsobjekt. Die Immobilie befindet sich auf einem Areal mit 22.514 m² Größe und 234 PKW-Stellplätzen, Am Brunnfeld 6, welches umgeben ist von zahlreichen weiteren Handelsnutzungen. Der Bau- und Gartenmarkt wurde 2009 errichtet und weist eine ebenerdige Gesamtmietfläche von 8.093 m² auf. Die verkehrsgünstige Lage schafft eine optimale Anbindung an die Stadt sowie auch an den überregionalen Verkehr.

Konservative Fondskonzeption mit attraktiven Ausschüttungen

Das anteilige Eigenkapital des Pluswertfonds 179 beläuft sich auf 33,0 Mio. Euro. Qualifizierte Privatanleger können sich mit einer Mindestbeteiligungssumme von 20.000 Euro zzgl. 5 Prozent Ausgabeaufschlag an dem Publikums-AIF beteiligen. Die langfristigen Mietverträge mit mehrfachen Verlängerungsoptionen stellen ein nachhaltig attraktives Renditeniveau in Aussicht. Die anfängliche jährliche Ausschüttung liegt bei 4,25 Prozent. Mit einer niedrigen Fremdfinanzierungsquote von ca. 40,4 Prozent sowie einem Tilgungssatz in Höhe von 1,5 Prozent wurde das Beteiligungsangebot bewusst konservativ kalkuliert. Die Laufzeit der Beteiligung ist bis zum 31.12.2037 geplant. Der prognostizierte Gesamtmittelrückfluss liegt bei 161,5 Prozent vor Steuern.

Obi Bau-und Gartenmarkt in Hückelhoven, Pressefoto © Hahn Gruppe

Pressemitteilung vom 29.05.2022, Hahn Gruppe

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