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Zweitmarktumsätze von Schiffsfonds schießen auf Rekordhoch

©www.shutterstock.com

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Hamburg, 16.03.2015 – Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG verzeichnete im Februar einen deutlichen Anstieg des nominalen Handelsvolumen auf dem Zweitmarkt geschlossener Fonds um 78,51 Prozent auf 18,75 Millionen Euro (Januar: 10,50 Millionen Euro).

Für private und institutionelle Akteure wurden 462 Transaktionen durchgeführt. Der Durchschnittskurs über alle Anlageklassen stieg von 43,31 Prozent im Januar auf 44,06 Prozent im Februar und zeigte sich damit stabil.  Das niedrige Zinsniveau und das eingeschränkte Angebot auf dem Erstmarkt rückten den Zweitmarkt immer mehr in den Fokus der Investoren.

Immobilienfonds bleiben mit 247 Transaktionen, einem nominalen Handelsumsatz von 9,34 Millionen Euro und einem Anteil von 49,82 Prozent das größte Anlagesegment. Der Monatsumsatz liegt damit im Februar über dem durchschnittlichen Monatsvolumen des Vorjahres in Höhe von 8,79 Millionen Euro. Die durchschnittlich erzielten Kurse der Immobilienfonds stiegen im Februar wieder um 7,83 Prozentpunkte auf 55,88 Prozent, nachdem sie in den vergangenen Monaten stetig gesunken waren.

Besonders erfreulich entwickelte sich im Februar die Nachfrage bei den Schiffsfonds. So stieg das nominale Handelsvolumen der Schiffsfonds auf ein Rekordhoch von 6,30 Millionen Euro, was einem Anteil am Gesamtvolumen von 33,62 Prozent entspricht (Januar: 2,34 Millionen / 22,28 Prozent). Das Volumen übertrifft damit den handelsstärksten Monat des Vorjahres um 89,72 Prozent (Juli 2014: 3,32 Millionen Euro). Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies gar eine Steigerung um 169,36 Prozent. Offenbar führten positive Meldungen aus den Schifffahrtsmärkten zu diesem unerwarteten Nachfrageschub. So sorgte etwa der niedrige Ölpreis für einen Anstieg der Charterraten von Tankschiffen, da viele Reedereien Tanker als schwimmende Öllager einsetzten. Aber auch die Charterraten der Containerschiffe und die allgemeinen Konjunkturdaten in Deutschland zeigten zuletzt positive Entwicklungen. Gleichzeitig gibt es derzeit kaum eine Möglichkeit, auf dem Erstmarkt in Schiffe zu investieren.

Sonstige Fondsklassen wie LV-, Flugzeug- oder Private Equity Fonds machten im Februar einen Handelsumsatz von 3,10 Millionen Euro aus (Vormonat: 2,22 MillionenEuro). In diesen Segmenten wurde ein Durchschnittskurs von 52,07 Prozent erzielt.

Quelle: Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG

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Finanziert der deutsche Steuerzahler indirekt den Vatikan mit?

 

Pseudologie-Finanzpolitik_cover_webStreitschrift „Pseudologie der Finanzpolitik“ legt Finger in die Wunde

Landshut, 12.03.2015 – Die Causa Tebartz-van Elst wirft weiterhin lange Schatten, wenn man diese erkennen will. Die Streitschrift „Pseudologie der Finanzpolitik“ des Wirtschaftspublizisten Edmund Pelikan greift in einem der Kapital die Frage nach der fehlenden Trennung von Staat und Kirche auf.

Der Fokus des Büchleins liegt dabei auf den finanziellen Dogmen und ihre Folgen. Fest steht, dass die öffentlichen Haushalte neben der Abwicklung der Kirchensteuer auch hohe Haushaltsposten an die zwei großen christlichen Kirchen überweisen. Einerseits sind Konkordate dafür die Basis, andererseits werden aber auch zahlreiche freiwilligen Leistungen erbracht.

An einem Punkt kommt wieder aktuell der Skandalbischof Tebartz-van Elst ins Spiel. Dieser ist nun „freiwillig“ im Ruhestand und bezieht etwa 6.000 Euro Pension im Monat. Nicht von der Kirche, sondern vom Staat, abgewickelt über sein ehemaliges Bistum. Mag sein, dass das dem deutschen Recht entspricht. Nun war aber in der Presse zur Jahreswende 2014/2015 zu lesen, dass der Bischof einen neuen Job in der römischen Kurie gefunden hat. Eine Rückfrage im Bistum Limburg ergab, dass Tebartz-van Elst aber weiterhin, scheinbar ohne Einschränkung, sein Ruhestandgeld bekommt. Das wirft natürlich auch die Frage bei anderen nach Rom gewechselten Bischöfen wie Gerhard Müller oder selbst Josef Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI auf. Zahlt hier auch der deutsche Steuerzahler weiter beziehungsweise wie lange zahlt der deutsche Staat? Finanziert damit der deutsche Steuerzahler Teile des Vatikans?

Fragen, die dringend einer Klärung bedürfen. Auch hierbei sollte die steuerliche Dimension nicht zu kurz kommen. Dieses Ärgernis wie auch andere Märchen über gesetzestreue Politiker, wahre Statistiken oder Anlegerschutz lesen Sie in der Streitschrift „Pseudologie der Finanzpolitik“ (ISBN 978-3-937853-25-3) von Edmund Pelikan, die ab sofort als E-Book z.B. bei Amazon für 4.99 Euro und als Printausgabe für 6,90 Euro ab Mitte März 2015 im Buchhandel erhältlich sein wird.

Pressemitteilung als PDF

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