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Solvium Capital – Weitere Millioneninvestitionen mit Rendite über Plan

www.solvium-capital.de

Hamburg, 31.03.2020 (OPM): Die Mietrendite der laufenden Investitionen in Höhe von inzwischen über 11,50 Millionen Euro für das aktuelle Angebot Logistik Opportunitäten Nr. 1 liegt mit 16,33 Prozent deutlich über der prospektierten Untergrenze von 13,5 Prozent. Diese neue Bestmarke überschreitet sogar die Mietrendite der ersten Investitionen bis zum 31. Dezember 2019, die die Zielmarke mit 15,19 Prozent ebenfalls übertroffen haben. Das bescheinigt die aktuelle Investitionsbeurteilung der Prüfungsgesellschaft. Zudem teilt das Unternehmen mit, dass die Vermögensanlage mittlerweile zu fast 70 Prozent ausplatziert ist.

Die erst im Oktober letzten Jahres emittierte Vermögensanlage sieht für die Investitionen mehrere Stichtage vor, an denen eine externe Prüfungsgesellschaft unter anderem die Rendite der erworbenen Investitionsgüter beurteilen soll. Zum zweiten Stichtag (29. Februar 2020) hatte Solvium über 11,50 Millionen Euro in Logistik-Equipment investiert. Diese Investitionen erwirtschaften aufs Jahr gerechnet rund 1,9 Millionen Euro. Die Rendite von 16,33 Prozent pro Jahr lag für den Berichtszeitraum also rund 20 Prozent über der prospektierten Mindestrendite von 13,50 Prozent pro Jahr.

„Mit der zweiten nachgelagerten Investitionsbeurteilung haben wir erneut den Beweis angetreten, dass unser Konzept aufgeht. Auch bei der nächsten Investitionsphase werden wir eine Mindestinvestitionsrentabilität von jährlich 13,50 Prozent (vor Abnutzung) für die Portfolien erreichen“, so Solvium-Geschäftsführer Marc Schumann. Und weiter: „Als Nächstes werden wir ein Portfolio mit ca. 1.000 gebrauchten Standardcontainern und Standard-Tankcontainern einkaufen.“

Die Vermögensanlage mit einer Festzinslaufzeit von drei Jahren und einem Basiszins von jährlich 4,70 Prozent kann durch verschiedene Boni Zinszahlungen in Höhe von bis zu 5,14 Prozent jährlich erreichen. Die reguläre Zinslaufzeit von 3 Jahren können Anleger auf Wunsch zweimal um je 24 Monate verlängern. Bei Verlängerung steigt die jährliche Basisverzinsung, die monatlich anteilig ausgezahlt wird, für diesen Zeitraum auf 4,85 Prozent. Anleger, die vorzeitig über ihr Kapital verfügen wollen, können ohne Angabe von Gründen bereits nach 24 Monaten den Vertrag an die Anbieterin übertragen. Die Mindestanlage beträgt 10.000 Euro; zusätzlich ist ein Agio von bis zu 2 Prozent fällig.

Solvium verfügt seit der Unternehmensgründung 2011 über einen ausgezeichneten Track Record. Mit mehr als 25 Mitarbeitern in Deutschland betreut Solvium Kunden mit insgesamt über 11.000 geschlossenen Verträgen und hat bislang mehr als 280 Millionen Euro Anlegerkapital investiert. Alle Miet-, Zins- und Rückzahlungen, mittlerweile mehr als 80 Mio. Euro, wurden planmäßig und pünktlich geleistet. Das Unternehmen wird geleitet von den Geschäftsführern Marc Schumann und André Wreth. Jürgen Kestler und André Wreth sind Geschäftsführer der Solvium Capital Vertriebs GmbH.

Quelle: Solvium Capital

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Metaanalyse Immobilien Deutschland März 2020

©shutterstock

Rezession der deutschen Wirtschaft
Metaanalyse Immobilien Deutschland
Zürich, 27. März 2020 (OPM): Um dem erhöhten Informationsbedarf angesichts der durch die Corona-Krise verursachten Unsicherheit gerecht zu werden, publiziert Fahrländer Partner (FPRE) seine Metaanalyse Immobilien Deutschland ab sofort monatlich anstatt wie bisher quartalsweise.

Die Metaanalyse stellt eine Aufbereitung wesentlicher konjunktureller und immobilienmarktrelevanter Kennzahlen dar und soll es dem Leser erlauben, sich einen schnellen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen und Prognosen in diesen Bereichen zu verschaffen.
Seit Anfang 2019 veröffentlicht FPRE die „Metaanalyse Immobilien Deutschland“ mit wichtigen Kennzahlen zu konjunkturellen Rahmenbedingungen, Angebots- und Nachfrageindikatoren, Zins- und Preisentwicklungen sowie Prognosen, die den deutschen Immobilienmarkt und seine Teilmärkte betreffen. Bislang wurde die Metaanalyse quartalsweise veröffentlicht; seit der Ausbreitung des Corona-Virus und den Maßnahmen zu dessen Eindämmung hat die rasche Verfügbarkeit von Daten deutlich zugenommen. Zudem gibt es fast täglich neue Einschätzungen von Experten, so dass insbesondere Prognosen schneller veralten.
Diese Entwicklung ist momentan besonders eindrucksvoll an den Veröffentlichungen großer deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute zu erkennen, die ihre BIP-Wachstums-Prognosen nur wenige Tage nach Veröffentlichung ihrer Frühjahrsgutachten Mitte März nach unten korrigierten. Mit der Krise ist auch die Bandbreite der Prognosen deutlich angestiegen: Während sich die BIP-Wachstumsprognosen ausgewählter Institute im 4. Quartal 2019 für das Jahr 2020 noch zwischen 0,9% und 1,2% befanden, liegt die Bandbreite derselben Institute inzwischen bei -0,1% und -4,5% (siehe Abbildung 1), wobei diese noch nicht die Ergebnisse so genannter „Risiko-Szenarien“ beinhalten. Diese unterstellen länger anhaltende Beeinträchtigungen für Teile der Wirtschaft, als dies in den „Basisszenarien“ der Fall ist, und gehen dementsprechend von einer noch stärkeren Rezession der deutschen Wirtschaft aus.
Vor dem Hintergrund des erhöhten Informationsbedarfs der Marktteilnehmer sowie der schnelleren Verfügbarkeit neuer Analysen und Prognosen wegen publiziert FPRE die Metaanalyse Immobilien Deutschland ab sofort monatlich. Zudem wurde die Metaanalyse um zeitnahe konjunkturelle Indikatoren erweitert, um die aktuellen Entwicklungen besser abzubilden.
Die Metaanalyse Immobilien Deutschland wird laufend weiterentwickelt.

Quelle: Dr. Stefan Fahrländer – Fahrländer Partner AG

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Jahresabschluss 2019: Hahn Gruppe steigert den Konzerngewinn nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr

Bergisch Gladbach, 27. März 2020 (OPM): Die HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG (Hahn Gruppe) konnte im Geschäftsjahr 2019 das gute Konzernergebnis des Vorjahrs nochmals verbessern. Der Konzerngewinn nach Steuern lag bei 5,5 Mio. Euro (Vorjahr: 5,0 Mio. Euro) und bewegte sich damit innerhalb der prognostizierten Bandbreite. Zu der guten Geschäftsentwicklung trug insbesondere das Neugeschäft bei. Mit einem eingeworbenen Eigenkapital von rund 445 Mio. Euro und einem Immobilien-Transaktionsvolumen in Höhe von 546 Mio. Euro wurden Bestmarken gesetzt und die Vorjahreswerte deutlich übertroffen.

Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe: „Der Erfolg der Hahn Gruppe baut darauf auf, dass wir mit unseren Kompetenzen im Asset und Investment Management sowie einer eigenen Kapitalverwaltungsgesellschaft alle wichtigen Wertbeiträge für ein nachhaltig erfolgreiches Immobilieninvestment aus einer Hand anbieten können. Diese ganzheitliche Kompetenz wird am Markt zunehmend nachgefragt, sowohl von institutionellen Investoren als auch von privaten Anlegern.“

Das verwaltete Immobilienvermögen erhöhte sich zum Jahresende 2019 auf 3,0 Mrd. Euro (31.12.2018: 2,8 Mrd. Euro). Auf dieser Basis wurde eine weitere Steigerung der Managementgebühren um 3,8 Prozent auf 19,5 Mio. Euro verzeichnet. Den größten Beitrag zu diesem Zuwachs leisteten das Portfolio- und das Asset-Management der Hahn Gruppe. In Verbindung mit einer Vermietungsleistung von 93.000 m² konnte die hohe Vermietungsquote von über 98 Prozent zum Jahresende bestätigt werden.

Das Eigenkapital nahm zum 31. Dezember 2019 gegenüber dem Jahresende 2018 auf 51,0 Mio. Euro zu. Bereinigt um die stichtagsbedingt ausgewiesenen Vorratsimmobilienbestände belief sich die Eigenkapitalquote auf 42,4 Prozent (Vorjahr 49,8 Prozent). Vor dem Hintergrund der guten Ertragslage schlagen der Vorstand und der Aufsichtsrat der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,23 Euro je Namensaktie vor (Vorjahr: 0,23 Euro).

Ausblick

Thomas Kuhlmann: „Der Konzern befindet sich in einer guten wirtschaftlichen Ausgangsposition, um bestehende und zukünftige Verpflichtungen zu erfüllen und seine strategischen Ziele zu erreichen. Auf Grundlage der im Geschäftsbericht aufgestellten Prognosen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2020 ein Ergebnis nach Steuern, das sich in einer Bandbreite zwischen 5,5 und 6,0 Mio. Euro bewegen wird. Dabei streben wir an, Neuinvestitionen mit einem Volumen von 275 Mio. Euro für unsere Immobilienfonds zu tätigen.“

Dieser Ausblick basiert auf der Planung vor der sprunghaften Ausweitung der Corona-Pandemie. Es ist derzeitig nicht abschließend zu beurteilen, welchen Einfluss das Virus auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben wird. Kommt es durch die Pandemie zu einem deutlichen Konjunktureinbruch, wird dies auch den Geschäftsverlauf der Hahn Gruppe im Jahr 2020 beeinflussen.

Jörn Burghardt, Mitglied des Vorstands der Hahn Gruppe: „Unser starker Fokus auf großflächige Handelsimmobilien wird sich auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten stabilisierend auswirken: Unsere Ankermieter aus dem großflächigen Einzelhandel dienen überwiegend der Grundversorgung der Bevölkerung. Sie sind deshalb von den aktuellen Schließungsanweisungen überwiegend ausgenommen.“

Den Jahresabschluss 2019 finden Sie unter www.hahnag.de.

Quelle: Hahn Gruppe

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ZIA verlangt mehr Ausgewogenheit beim Mietenmoratorium

Berlin, 23.03.2020 (OPM): „Mit atemberaubendem Tempo bemühen sich die Bundesregierung und die Immobilienwirtschaft ausgewogene Lösungen für ein Mietenmoratorium und Hilfsprogramme zu finden”, kommentierte der Präsident des Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, Dr. Andreas Mattner die heutigen Beschlüsse des Kabinetts.

Es gebe dabei gute und schlechte Weiterentwicklungen. So sei der Erstentwurf zum “Mietenmoratorium” ausgewogener gewesen, so Mattner. Dort seien auch die Lasten etwa für Verpflichtungen des Vermieters z.B. Stromzahlung auf alle Mietverhältnisse, nicht nur Verbraucher berücksichtigt gewesen.

„Positiv ist die Übernahme unseres Vorschlages für die Geltung der Vorschriften erst mal nur für drei Monate. Jeder Tag zählt, um am Ende der Branche, die 10 Prozent der Arbeitnehmer beschäftigt, vor Massenpleiten zu bewahren.“ Wichtig sei es, die Frist zur Nachzahlung der versäumten Miete auf fünf Jahre zu strecken. Alles andere sei unrealistisch für Vermieter und Mieter. 

Mattner kritisierte: „Bei den Hilfsprogrammen muss die Mitte zwischen den kleinen Unternehmen und den großen ab 2000 Mitarbeitern, in der sich die Branche überwiegend bewegt, noch stärker berücksichtigt werden. Alle Beteiligten müssen auch nach Verabschiedung aller Gesetze und Programme weiter an Änderungen arbeiten.“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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Corona-Krise: ZIA fordert Hilfen für Gewerbe

Berlin, 18.03.2020 (OPM): Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, sieht vor dem Hintergrund der Corona-Krise Gewerbemieter und Bestandshalter vor existenziellen Problemen. Besonders weil im Handel bereits die ersten Geschäfte schließen mussten. Ähnliche Entwicklungen setzen nunmehr auch bei Hotelpächtern und werden sich im abzusehenden Fall von Liquiditätsproblemen noch bei Büromietern ereignen. Dies wiederum führe zu Krisen bei den Bestandshaltern, die weiterhin und vor allem nach der Krise für Gewerberaum sorgen mussten.

Im ZIA sind 37.000 Mitglieder der Immobilienbranche organisiert. ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner empfiehlt sich über individuelle Lösungen wie Mietstundungen zu verständigen. „Dort wo Kurzarbeit möglich ist, kann dies eine Hilfe sein. Die Bundesregierung muss jetzt bei der Einrichtung von Sonderfonds und Rettungsprogrammen für Firmen an die Gewerbeimmobilienwirtschaft, speziell an kleine und mittlere Unternehmen denken“, sagte Mattner. 

Die Immobilienwirtschaft erwirtschaftet in Deutschland fast 19 Prozent des Bruttosozialproduktes, sie ist eine Schlüsselindustrie und hat in früheren Krisen stets eine Rolle als stabiler Anker wahrgenommen. Mattner betonte: „Diesmal handelt es sich jedoch um eine Gefahr nicht gekannten Ausmaßes und Tragweite, die ein sofortiges Eingreifen erfordert.“ 

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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Börsencrash zwingt EZB zu stärkerer Reaktion und Saudi-Arabien kann nicht allzu lang gegen Russland spielen

Ein Kommentar von Andreas Billmeier, Sovereign Research Analystder Legg-Mason-Tochter Western AssetManagement

© pixabay

Bis zum Wochenende bestand die wahrscheinlichste Vorgehensweise für die EZB darin, ausreichend Liquidität für die Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Eine Zinssenkung um zehnBasispunkte war zwar voll eingepreist, aber nur ein entfernter zweiter Schritt. Dies hat sich jetzt geändert. Für die Sitzung der EZB am Donnerstag (12. März 2020) sind nun eine Zinssenkung, Liquiditätsmaßnahmen und möglicherweise auch eine Verstärkung des Programms zum Asset-Ankauf zu erwarten.

Warum? Seit Donnerstag gab eszwei zusätzliche Schocks: Erstens hat Italien zunächst das Kernindustriegebiet Lombardei und 14 benachbarte Provinzen geschlossen, was ungefähr 45bis 50Prozentdes nationalen BIP ausmacht, und mittlerweile das ganze Land unter Quarantäne gestellt. Während Italien deshalb im ersten Quartal 2020 sehr wahrscheinlich in eine Rezession gerät, wird diese Maßnahme zumindest sehr deutliche Auswirkungen auf die europäische Kernproduktions-und Logistikkette haben. Dies betrifft Italien, Teile Österreichs, der Schweiz und Süddeutschlands.

Deutschland und die Eurozone können zwar aus definitorischer Sicht im ersten Quartal nicht in eine Rezession fallen, da dazu zwei aufeinanderfolgende Quartale mit negativen Vorzeichen beim Wachstum stehen müssen. Aber dieser Punkt ist im Wesentlichen akademisch –der wirtschaftliche Schock wird stark sein und die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in der Eurozone steigt zum zweiten Quartal. Mit anderen Worten: Auch die Wahrscheinlichkeit eines schnellen Wiederaufschwungs schwindet.

Deshalb kann die EZB den erweiterten Charakter des Schocks nicht länger ignorieren, muss handeln und das geeignete Instrument ist eine Zinssenkung. Zu bedenken ist auch, dass der Euro nach der jüngsten Aufwertung nicht mehr in seiner Komfortzone um die 1,15 liegt und die EZB zu diesem Zeitpunkt sicherlich nicht sehr an einer Aufwertung der Währung interessiert ist.

Zudem werden der Zusammenbruch des OPEC+-Abkommens und die offensichtlichen Auswirkungen auf den Rohölpreis zusätzlich zum stärkeren Euro die Gesamtinflation in der Eurozone auf nullund möglicherweise sogar noch darunter drücken, wenn der Ölpreisschock nicht schnell rückgängig gemacht wird. Während die Auswirkungen auf die Kerninflation weniger stark sein werden, wird sich die Übertragung auf die Inflationserwartungen verändern: Nur weil einige Prognosen zu niedrigeren Inflationserwartungen kommen, würde die EZB nicht zu weiteren Schritten greifen. Jetzt aber hat sich die Situation umgekehrt: Wenn zu erwarten ist, dass die Gesamtinflation auf oder sogar unter null sinkt, ist fast sicher, dass die Analystenschätzungen für die Inflation absacken. Dann aber kann sie genauso gut schon jetzt dagegen vorgehen, indem sie den Betrag der gekauften Vermögenswerte von 20 auf 30 oder 40 Milliarden Euro erhöht und möglicherweise die Mischung ein wenig verändert.

Insofern ist von der EZB-Sitzung am Donnerstag nun ein relativ breites Maßnahmenpaket zu erwarten, das eine Zinssenkung, erhebliche Anstrengungen auf der Seite der Liquiditätsversorgung und auch eine Erhöhung des Programms zum Ankauf von Vermögenswerten umfasst.

Exkurs zu Opec, Saudi-Arabien und Russland

Die Inflationserwartungen stehen insofern unter einer gewissen Unsicherheit, als sich die angespannte Lage zwischen Saudi-Arabien und Russland fast ebenso schnell wieder auflösen könnte, wie sie entstanden ist. Der wirtschaftliche und politische Druck auf Saudi-Arabien ist viel größer als auf Russland. Die russische Wirtschaft ist durch die Anhäufung von Reserven (+150 Milliardenin den letzten fünfJahren) seit geraumer Zeit viel immuner geworden, während für Saudi-Arabien das Gegenteil zutrifft: Die offiziellen Reserven sind im gleichen Zeitraum um etwa 250 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Aus fiskalischer Sicht betragen die Haushaltsdefizite außerhalb des Ölsektors nach den entsprechenden Berichten des IWF etwa 30 Prozent des BIP in Saudi-Arabien im Gegensatz zu etwa sechs Prozent des BIP in Russland. Saudi-Arabien kann dieses Spiel nicht sehr lange spielen.

Quelle: Legg Mason Investments (Ireland) Limited

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Habona Invest legt fürDeka offenen Immobilienspezial-fonds mit Schwerpunkt Nahversorgung auf

©Habona – Johannes Palla

Frankfurt, 10. März 2020 (OPM): Die Frankfurter Habona Invest Gruppe hat ihren ersten offenen Immobilienspezialfonds aufgelegt. Der Fonds „Habona Deutsche Nahversorger (Inst.)“ legt seinen Investmentfokus auf onlineresistente Nahversorgungsimmobilien mit bonitätsstarken Hauptmietern aus dem Lebensmitteleinzelhandel und wurde ausschließlich für institutionelle Anleger aus dem Sparkassenbereich konzipiert.

Das angestrebte Investitionsvolumen in Höhe von 350 Mio. Euro soll durch überwiegend großvolumige Portfolio-Ankäufe erreicht werden. Die für die Eigenkapitalplatzierung verantwortliche Dekahat die dafür erforderlichen Kapitalzusagen bereits vollständig eingeworben. Service-KVG ist die HANSAINVESTHanseatische Investment-GmbH. Als Verwahrstelle fungiert das Frankfurter Institut Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG. Habona Invest übernimmt wesentliche Bereiche des Fonds-, Asset-und Transaktionsmanagements. Erste Investitionen sollen bereits im ersten Halbjahr 2020 erfolgen. „Wir freuen uns außerordentlich über die langfristig angelegte Zusammenarbeit mit der Deka im Spezialfondsbereich“, so Johannes Palla, Geschäftsführer der Habona Invest. „Damit wird unser Produkt-und Anlageportfolio sehr sinnvoll erweitert –bei perfekter Abgrenzung zu unseren Publikums-AIF“. Esteban de Lope, Geschäftsführer der DekaImmobilien: „Mit dem langjährigen und spezialisierten Immobilien-Knowhow der Habona Invest erschließen wir für unsere institutionellen Anleger die attraktive Assetklasse Nahversorgung.“

Quelle: Habona Invest Gruppe

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DEUTSCHE FINANCE GROUP erhält institutionelles Mandat über USD 400 Mio. und erwirbt die Immobilie „530 Broadway“ in New York City

München, 10.03.2020 (OPM): Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat als Investmentmanager in New York für rund 400 Mio. USD die Immobilie „530 Broadway“ erworben und in ein institutionelles Mandat überführt.

Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat als Investmentmanager in New York für rund 400 Mio. USD die Immobilie „530 Broadway“ erworben und in ein institutionelles Mandat überführt. Die Prime-Immobilie liegt am Broadway, Ecke Spring Street, und befindet sich inmitten des renommierten SoHo Districts in einer der attraktivsten und gefragtesten Einzelhandels- und Bürolagen in New York City.

„Das Gebäude hat durch langfristige Mietverträge von Beginn an eine hohe cash on cash Verzinsung“, so Sven Neubauer, Executive Partner der DEUTSCHE FINANCE GROUP. „In den letzten 24 Monaten haben wir 11 Transaktionen mit einem Gegenwert von mehr als 3,1 Mrd. USD erfolgreich in den USA durchgeführt, auch über den Erwerb dieser attraktiven Immobilie sind wir sehr stolz und bedanken uns bei unseren institutionellen Kunden für das uns entgegengebrachte Vertrauen.“, so Sven Neubauer weiter.

Quelle: DEUTSCHE FINANCE GROUP

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Dr. Theissen GmbH geht neue Wege

Hubertus J. Theissen

Die Dr. Theissen GmbH ist eine der erfolgreichsten deutschen Sachwertvertriebe im Mittelstand und war über Jahrzehnte untrennbar mit dem Erfolg der sogenannten Geschlossenen Fonds verbunden. Nun las man unter anderem in der Frankfurter Zeitung  „Wir stellen uns neu auf“. Spannend genug, um ein Gespräch mit Gründer Diplom-Betriebswirt Hubertus J. Theissen zu führen. Lesen Sie hier nun das Interview:

BeteiligungsReport: Herr Theissen, auf Ihrer Homepage ist zu lesen, dass Sie seit 34 Jahren Vermögensanlagen an vermögende Privatkunden aus ganz Deutschland vermittelten. Wie kam es dazu?

Hubertus J. Theissen (lächelnd): Das ist nur die halbe Wahrheit. Bereits während meines BWL-Studiums gründete ich 1976 ein Immobilienbüro in Münster und Norderney. Zunächst konzentrierte ich mich auf die Vermietung von Wohnungen. Mit Immobilien kam ich bereits mit etwa 14 Jahren erstmals durch meinen Vater – Architekt und später Bauträger – in Berührung. In seinem Büro arbeitete ich in den Schulferien oder alternativ auf seinen Baustellen. Das prägt fürs Leben.

BeteiligungsReport: Und dann fanden Sie Gefallen an strukturierten Immobilienanlagen in Form von geschlossenen Fonds?

Hubertus J. Theissen: Mit der Schwerpunktverschiebung zum Verkauf von Wohnungen kamen auch Kontakte zu Emissionshäusern – zuallererst zu Hans-Peter Gippert von Wertkonzept. Aus meiner lokalen Arbeit wurde ein nationales Geschäft. Und so lernte ich sukzessiv nahezu alle Größen der Branche – ob Dr. Görlich, Christoph Kahl oder Harald von Scharfenberg – kennen.

BeteiligungsReport: Sie müssen ja noch sehr jung in Ihrem Geschäftsfeld gewesen sein – und Ihre Kunden meist älter. Wie funktionierte das?

Hubertus J. Theissen: Ja, das war spannend. Ich war erst 28. Aber vergessen Sie nicht, dass sich auch die Branche erst noch entwickelte. Eine lustige Anekdote: Bei meinem ersten Eintreffen ließen die Kunden nicht selten die Eingangstür offen – sie dachten, es müsse ja noch ein älterer Partner oder gar mein Vater nachkommen. (Theissen lacht) Verblüfft merkten die Kunden dann im Gespräch, dass ich ihnen zwar kein hohes Alter, dafür aber sehr gute Sachargumente liefern konnte. Das überzeugte sie wieder und wieder.

BeteiligungsReport: Und später? Mit stundenlangen persönlichen Gesprächen wird man nicht einer der Marktführer?

Hubertus J. Theissen: Richtig. Wir konnten schnell wachsen und viele Kunden bedienen, weil wir nicht beraten haben, sondern die Geschäfte transaktional abwickelten. Unsere Kunden brachten sehr bald selbst hohen Sachverstand mit. Wir vermittelten die Investitionen effizient und kannten die verfügbaren Opportunitäten am Markt. In dieser Zeit waren wir sehr gut vernetzt: bei den Kunden und bei den Initiatoren. Das brachte Volumen.

BeteiligungsReport: Wie verarbeitet man so einen Erfolg?

Hubertus J. Theissen: Man ist sehr dankbar, arbeitet fleißig weiter und bleibt sparsam. Vor allem der christliche Glaube gibt uns als Familie Halt und Orientierung. Typisch westfälisch. Ab 2000 haben wir „Private Office“–Strukturen aufgebaut. Neben einem professionellen Sekretariat und einer Fachkraft für Steuern haben wir auch einen Mitarbeiter beschäftigt, der ausschließlich Wertpapiere direkt für uns handelte. Die wichtigste Asset-Klasse aber blieb die Immobilie. Wir haben selber gebaut und zugekauft, um ein kleines Portfolio aufzubauen. Meine beiden Söhne haben mich dabei früh unterstützt.

BeteiligungsReport: Nun liest man, dass sich die Dr. Theissen GmbH neu aufstellt. Was dürfen wir hier erwarten?

Hubertus J. Theissen: Die steuerliche Begünstigung von KG-Fonds in Deutschland ist Geschichte. Zudem belasten die neuen Vorgaben zur Dokumentation gute Kundenbeziehungen zu Vermögensträgern. Wir vermitteln daher keine Fonds mehr. Wir nutzen nun unser Wissen zu Immobilien für Projektentwicklungen und den Handel mit Immobilien. Wir sind mit Standorten auf Sylt, in Münster und in Garmisch-Partenkirchen vertreten. Immobilien – das passt zu uns, bereits in der 3. Generation. Als Jugendlicher habe ich Essen und Getränke zu den Baustellen meines Vaters gebracht. Noch immer freue ich mich über den Kontakt zu den Handwerkern – heute als Eigentümer und Entwickler von Immobilien.

Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg und danken Ihnen für das Gespräch.

Quelle: Redaktion epk media GmbH Co. & KG

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k-mi-Platzierungszahlen: Vermögensanlagen und Anlageklassen

©pixabay: Gerhard Altmann

Am 14.02.2020 hatten wir Ihnen die Volumina der geschlossenen Sachwertemissionen bei Privatanlegern und institutionellen Anlegern im Jahr 2019 präsentiert und das Anlagesegment der Publikums-AIF beleuchtet (vgl. ‘k-mi’ 07/20).

Die Eckdaten des Marktes im Jahr 2019: Privatanleger zeichneten 2,127 Mrd. € im Bereich der geschlossenen Sachwertinvestments (+34 % im Vergleich zu 2018). Ca. 60 % bzw. 1,283 Mrd. € entfallen hiervon auf geschlossene Publikums-AIF (vgl. ‘k-mi’ 07/20). Vermögensanlagen kommen in 2019 auf einen Marktanteil von ca. 36 % , der somit etwas höher als im Vorjahr liegt (32 % in 2018). In absoluten Zahlen platzierten Anbieter von Vermögensanlagen im Jahr 2019 knapp 770 Mio. € bei Privatanlegern. Gegenüber 2018 (505 Mio. €) entspricht dies einem Anstieg von 52,5 %. Der Aufwärtstrend belegt, dass Vermögensanlagen zunehmend eine substantielle Rolle bei der Emission von Sachwerten einnehmen. Während die relative Verteilung der Anlagevehikel – knapp 2/3 Publikums-AIF, ca. 1/3 Vermögensanlagen – zuletzt nur geringfügig variierte, untermauert der Zuwachs der Vermögensanlagen in absoluten Zahlen am deutlichsten den Aufwärtstrend bei den geschlossenen Sachwert-Emissionen.

Bemerkenswert ist ein weiterer Aspekt: Der Aufwärtstrend wird mittels immer weniger Einzel-Emissionen getragen. Während 2017 die BaFin 93 Prospekte für Vermögensanlagen billigte (ohne Crowdinvestments), waren es 2018 nur noch 84. Im Jahr 2019 wird die Zahl deutlich darunter liegen, bei nur noch ca. 40 prospektpflichtigen Emissionen (die offizielle Anzahl der Gestattungen veröffentlicht die BaFin im Rahmen des Jahresberichts im Mai). Dieser Trend gilt im Übrigen auch für Publikums-AIF: Wurden im Jahr 2018 36 Publikums-AIF angeboten, waren es im Jahr 2019 nur noch 25.

Die Marktanteile der Unterkategorien von Vermögensanlagen am Gesamt-Platzierungsergebnis bei Privatanlegern im Jahr 2019 verteilen sich wie folgt: ++ Unternehmensbeteiligung (§ 1 Abs. 2 Ziffer 1 VermAnlG) 18,2 % ++ Namensschuldverschreibung gemäß (§ 1 Abs. 2 Ziffer 6) 10,2 % ++ Private Placement (§ 2 Abs. 1 Ziffer 3) 2,3 % ++ Nachrangdarlehen (§ 1 Abs. 2 Ziffer 4) 2,2 % ++ Direktinvestment (§ 1 Abs. 2 Ziffer 7) 1,7 % ++ Genussrecht (§ 1 Abs. 2 Ziffer 5) 1,6 %. Die gravierendste Veränderung gegenüber 2018 besteht darin, dass der Anteil der Direktinvestments von 7,3 auf 1,7 % gefallen ist.

Der Spitzenreiter im Jahr 2019 ist die ThomasLloyd Group mit einem Platzierungsvolumen von 308,51 Mio. € im deutschen Absatzmarkt im Bereich Vermögensanlagen. Hiermit nimmt ThomasLloyd in 2019 auch im Gesamtmarkt wie im Vorjahr bei den Privatanlegern den 1. Platz ein. Inklusive des Platzierungsanteils am geschlossenen AIF CTI 6 beläuft sich somit die  Gesamtvertriebsleistung von ThomasLloyd in 2019 im deutschen Privatkundengeschäft auf 309,75 Mio. €. Auf Platz 2 liegt die One Group mit einem Ergebnis von 151,2 Mio. €, auf Platz 3 TSO-DNL mit 108,3 Mio. € (umgerechnet). Die Top 10 wird komplettiert von asuco, Wattner, Solvium, DEGAG, Deutsche Lichtmiete, IMMAC und Hahn. Der nebenstehenden Tabelle können Sie die einzelnen Ergebnisse entnehmen. Hinweis: Die dort aufgeführten Umsätze enthalten neben Vermögensanlagen zu einem geringeren Teil auch ‘sonstige’ Vehikel wie stille Beteiligungen oder Privatanlegerumsätze aus Spezial-AIF etc.

Bei der Verteilung der Anlageklassen – vehikelübergreifend – im Gesamtmarkt der Privatanleger ergeben sich im langjährigen Vergleich keine signifikanten Verschiebungen: ++ Nahezu die Hälfte (48,8 %) des Privatanlager-Kapitals fließt in die Assetklasse ‘Immobilien Deutschland’ (inkl. Zweitmarktbeteiligungen) ++ ‘Internationale Immobilieninvestitionen’ akquirieren 23 %, nachdem u. a. Jamestown im Jahr 2019 wieder mit einem Fonds vertreten war  ++ Er-neuerbare Energien (inkl. energienahe Infrastruktur) kommen auf 18,6 %. Die weiteren Assetklassen können Sie der Tabelle entnehmen: Der Anteil von Container-(Direkt)-Investments nimmt weiter ab. Auch Private Equity konnte den Marktanteil des letzten Jahres (ca. 7 %) nicht halten.

‘k-mi’-Fazit: Trotz einiger Unsicherheiten aufgrund der Regulierungspläne der Politik haben sich Vermögensanlagen als wichtiges konzeptionelles Instrument für Sachwertemissionen etabliert. Bei den Anlageklassen lagen im Jahr 2019 deutsche Immobilien wieder vorn, gefolgt von den Assetklassen Internationale Immobilien und Erneuerbare Energien/Infrastruktur, die sich beide im Aufwärtstrend befinden. In den kommenden Wochen werfen wir einen detaillierten Blick in die einzelnen Anlageklassen.

Verantwortlich für den Inhalt: kapital-markt intern Verlag GmbH, Grafenberger Allee 337a, 40235 Düsseldorf, Tel: +49(0)211 6698-199, www.kapital-markt-intern.de

Quelle: wmd-brokerchannel

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