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BeteiligungsReport Sachwerte Spezial 132/133

Die Printexemplare unserer Spezialsausgabe des BeteiligungsReport 132/133 wurden postalisch versendet.

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BeteiligungsReport 132/133 – Am Anfang war der Sachwert

Neue Chance: Ist nach dem Duo Schiller/Strauß 1967 die Zeit für Habeck/Lindner im Jahr 2022 gekommen?

Wir stehen vor einer Zeitenwende – sagte der sonst so leise Bundeskanzler Olaf Scholz im Bundestag Ende Februar 2022. Und da-nach schwieg er wieder. Die Medien bezeichnen das als „laute Sprachlosigkeit“. Er selbst verteidigt sein Verhalten und erklärt, dass er dadurch führt, dass er (eben) nicht das macht, was andere von ihm erwarten. So spricht wohl ein durch und durch unsicherer Mensch, der auch schon mal ein existenzielles Gespräch über den Themenkomplex Cum-Ex in der Hamburger Bankenszene einfach vergisst.

Als finanzökonomischer Beobachter darf ich ein anderes Urteil fällen: Eigentlich ist es egal, wer unter einem vertrauensvoll kooperierenden Duo von Wirtschaft s- und Finanzminister Kanzler ist. Solange diese BEI-DEN gut und fähig sind. Das ist wichtig für die Innenpolitik. Eine starke Besetzung des Außenministeriums rundet das Bild ab und lässt den deutschen Richlinienkompetenzträger unwichtig erscheinen.

Eine ähnliche Situation hatten wir bereits 1967 unter Kurt Georg Kiesinger. Kiesinger war der erste deutsche Bundeskanzler, der mit einer Großen Koalition regierte. In sei-ne Amtszeit fielen die Einführung der Notstandsgesetze sowie Gesetze, die zur Verjährung von NS-Kriegsverbrechen führten (Art. 1 Ziff er 6 EGOWiG), und die Hauptphase der außerparlamentarischen Opposition. Seine frühere Karriere im Staatsapparat des NS-Regimes wurde während seiner Zeit als Politiker in der Bundesrepublik wiederholt öffentlich kritisiert. (Zitat aus Wikipedia)

Trotz dieses Problemkanzlers hat das Ministerduo Karl Schiller (Wirtschaft) und Franz-Josef Strauß (Finanzen) eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik betrieben und die Arbeits-losenzahlen deutlich reduziert. Die beiden erhielten wegen ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit in der Öffentlichkeit die von Will-helm Busch abgeleiteten Spitznamen Plisch und Plum.

Nun hat das Duo Robert Habeck und Christi an Lindner die Chance, in dieser schwierigen, kriegsgeschwängerten Umbruchszeit eine soziale ökologische Marktwirtschaft – wie es der Koalitionsvertrag nennt – zum Erfolg zu führen. Wirtschaftsminister Habeck sollte in seiner empathischen Art für die Vermittlung der Botschaft, die Visualisierung und die ökologische soziale Tragfähigkeit zu-ständig sein und Christi an Lindner in seiner analytischen finanzkompetenten Art muss den Haushalt im Griff behalten und die Wirtschaft im Sinn der sozialen Marktwirtschaft auf Kurs halten. Und wenn einer stürzt – und das kann in der aktuellen Gemengelage schneller passieren als man meint – hilft der Zweite des Duos solidarisch.

Nur ein parteiübergreifendes Miteinander kann die Lösung bringen, wenn das Duo Habeck/Lindner den Rücken durch eine agile und auch mal defensiv präsente Außenministerin, Annalena Baerbock, den außenpolitischen Rücken freigehalten bekommt. Dann kann ein Bundeskanzler – wer war das gleich noch mal – ach ja, der so erfolgreich beim Hamburger G7-Treffen abgetauchte Scholz, sich im Kanzleramt oder wo auch immer verstecken.

Fehler sollten jedoch vermieden werden, wie sie bei der KfW-Förderung für energetisch optimiertes Bauen zu Beginn der Legislatur-periode passiert waren. Zwar sind durch den Ukrainekrieg solche Probleme in den Hinter-grund getreten, sie werden aber wiederkommen, und dann mit voller Wucht. Die Kunst und Herausforderung wird sein, Klimaschutz bzw. Soziales und Wirtschaft zu vereinen. Und das nicht durch Gebote und Verbote, sondern nur und ausschließlich durch das Abholen der Menschen. Nicht alle werden dabei mitmachen, keine Querdenker, keine radikalen Klimaschützer, keine radikalen Rechten und auch Linken – aber auch keine radikalen Kapitalisten.  Egal: Wir brauchen schlicht und ergreifend eine deutliche Mehrheit in der erweiterten Mitte, das nennt man Demokratie!

Und das schreibe ich, der sich als demokratischen, freiheitsliebenden, sozialen und ökonomisch-orientierten Menschen positioniert. Wir müssen weiter gemeinsam über die Kraft und Bedeutung der Wirtschaft und der Finanzen informieren, vor allem wenn heute sogar Kriege über diesen Weg geführt werden. Ich bin fest überzeugt, dass wir als Vertreter der sozialen ökologischen Marktwirtschaft in Deutschland die Mehrheit stellen, und das ganz egal ob wir Anhänger der CDU, CSU, FDP, Grünen, SPD sind.  Deshalb sollten wir jetzt selbstbewusst und konsensfähig sein.

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BeteiligungsReport 131 I Himmel und Hölle der Sachwerte

Liebe Leser*innen,

die Welt steht Kopf und wir beobachten jeden Tag eine Aufweichung der Demokratie und der Wirtschaft. Die Lage an der Ostgrenze Europas spitzt sich immer weiter zu. Die Inflation hat mit zeitweise über 5 Prozent auf Monatsbasis und über 3 Prozent im Jahresschnitt 2021 inzwischen ungesunde Höhen erreicht, sodass die Negativrendite mit „sicheren“ Rentenpapieren immer deutlicher zu Tage tritt. Hinzukommen – besonders aus dem Mittelstand – Insolvenzen und betrügerische Pleiten. Und als ob das nicht alles schon genug wäre, legen die Probleme der Pandemie die organisatorische Überforderung der Verwaltung und den Nachteil einer 8to5-Beamtenmentalität schonungslos offen. Und zu guter Letzt stehen wir immer noch vor der Herausforderung des Jahrhunderts – dem Klimaschutz!

Fühlen Sie sich schon schlecht, hoffnungslos und deprimiert?

Das ist nicht meine Absicht!

Denn ich habe es mir mit meinen Medien und der Firmenfamilie epk media, Stiftung Finanzbildung, K&P unter der Marke Gentdwell zur Aufgabe gemacht, die positive Botschaft des Mediziners und Kämpfer für Weltgesundheit, Hans Rosling, dem Autor von „Factfullness“, auf die Finanz- bzw. Wirtschaftswelt zu übertragen.

Als Stiftung Finanzbildung werden wir die Fakten zu Geldwerten und als epk media / Gentdwell die Sachwert-Daten genau nach diesen Fragen ergebnisoffen durcharbeiten und auch aktiv nach Themen wie Nachhaltigkeit und Impact Investing in diesem Zusammenhang suchen, um dem negativen Bauchgefühl über böse Kapitalisten und Investoren mit (hoffentlich) positiven Tatsachen und Ergebnissen zu begegnen.

Bleiben wir alle kritisch und schaffen wir gemeinsam #finanzbewusstsein durch Daten.
Ihr / Euer
Edmund Pelikan.

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BeteiligungsReport 130 | Die Zukunft der Branche unter der neuen Regierung

Liebe Leser*innen,

alles neu macht der Dezember? Zumindestens gibt es einen Bundeskanzler Olaf Scholz – das geht noch etwas schwer zu tippen -, einen Klima- und Wirtschaftsminister Robert Habeck und eine Finanzminister Christian Lindner. Und ein Radfahrender Agrarminister Cem Özdemir kommt fasst zur Berufung beim Bundespräsidenten zu spät, da das Protokoll nur Staatskarossen mit Fahrer vorsieht und keinen Radfahrer. Ökonomen sind verhalten optimistisch angesichts des Koalitionsvertrages der drei, jetzt dürfen wir gespannt sein, wie es gelebt wird.
Ich war auf jeden Fall enttäuscht, als ich in der Bahn trotz 3G-Pflicht im ICE nicht auf meinen Impfstatus hin kontrolliert worden bin. Scheinbar dürfen Staatsunternehmen sich mehr Freiheiten erlauben, als der kleine Händler um die Ecke. Ich verstehe die Diskussion um neue Gesetze und Verordnungen nicht, wenn die bestehenden nicht kontrolliert werden.
Auf unserer Immpresseclub Tagung wurde 2G+ tatsächlich gelebt. Das war sicherlich mehr als ein positives Signal- Wir wollten uns wirklich wieder mal gerne sehen und austauschen. Herzlichen Dank an das Team um Werner Rohmert, Conny Wrede und Marion Götza, die uns die mit der einen oder anderen Zusatzschicht ermöglichten.
Das Team des BeteiligungsReport und der Schwesternmagazine FOR – family office report sowie finanzbildungsreport bedanken sich bei allen, die uns auch in diesem zweiten verrückten Coronajahr treu geblieben sind und wir wünschen Ihnen von Herzen eine schöne verbleibende Adventszeit, ein hoffentlich ruhiges und ereignisloses Weihnachtsfest sowie einen guten Start in Neue Jahr. Wir hoffen, Sie dort gesund und voller Tatendrang wiederzusehen. Es ist ja schließlich auch 2022 der Deutsche BeteiligungsPreis und unsere Trusted-Vertrauenssiegel zu vergeben.

Bleiben Sie kritisch und finanzbewusst
Ihr und Euer Edmund Pelikan
in der Unternehmensfamilie epk media + Stiftung Finanzbildung + K&P media-agentur

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BeteiligungsReport 126/2021 | Wahlkampfzeit bedeutet steigende Märkte

BeteiligungsReport 126 2021 online verfügbar

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BeteiligungsReport 119/2020 | Wesentliche Neuerungen in der Arbeit für FAVs Die Neuregelungen, die für Finanz-anlagenvermittler ab sofort gelten!

Im aktuellen BeteiligungsReport 119/2020 finden Sie folgende Themen:

2 EDITORIAL
3 Wir in den Medien
6 NEWS: Kurz notiert
8 ASSET: Scope Institutionelle Immobilienfonds; Wohnen statt Einzelhandel
10 ASSET: ASSET: FPRE: Metaanalyse
11 ASSET: Über Beteiligungen: Die neue Lust am Wohnen verspricht Stabilität im Portfolio
12 ASSET: Aktuelle Publikums-AIF am Markt
14 CONTROL: Fondsbesprechungen aktueller AIFs
16 CONTROL: RICS erwartet neuen Zyklus für Deutschland
17 CONTROL: Kritisches vom Markt
18 PERSONELLES
19 SOCIETY: Nominierungen zu Deutscher Beteiligungspreis 2020

Ihr Edmund Pelikan

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BeteiligungsReport 118/2020 | Ist die Finanzwelt noch zu retten? Investmentbranche braucht mehr denn je vertrauenswürdige Vorbilder !

Im aktuellen BeteiligungsReport Nr. 118/2020 finden Sie folgende Themen:

Seite 2 EDITORIAL

Seite 3 Wir in den Medien

Seite 4 NEWS – Kurzmeldungen

Seite 5 NEWS: Gesetzentwurf: Zentrale Beaufsichtigung von Finanzanlagenvermittlern durch BaFin

Seite 6 ASSET: kmi-Studie 2020 über Vermögensanlagen

Seite 8 ASSET: Scope Analysis: Offene Immobilienfonds- Covid- 19 erhöht Risiken und drückt Rankings

Seite 9 IN EIGENER SACHE: Empfehlung von Finanzexperten auf finanzberater.digital

Seite10 ASSET: FPRE: Metaanalyse

Seite 11 ASSET: KCD Catella Immobilienfonds

Seite 12 ASSET: Aktuelle Publikums-AIF am Markt

Seite 14 CONTROL: Fondsbesprechungen aktueller AIFs

Seite 15 PERSONELLES

Ihr Edmund Pelikan

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BeteiligungsReport 116/2020 | Handelt die Politik richtig? Wie ein Virus die Finanz-wirtschaft infiziert !

Im aktuellen BeteiligungsReport Nr. 116/2020 finden Sie folgende Themen:

Seite 2 EDITORIAL

Seite 3 Wir in den Medien

Seite 4 NEWS – Kurzmeldungen

Seite 6 FORECAST: Sieben nicht sehr wahrscheinliche finanzökonomische Vorhersagen

Seite 8 TITELSTORY: Immobilieninvestments sind die Lösung – aber richtig gemacht

Seite 10 ASSET: Marktberichte: Berichte der Sachwertbranche

Seite 12 ASSET: Aktuelle Publikums-AIF am Markt

Seite 14 RESEARCH: Kapitalmarkt – intern

Seite 16 CONTROL: Gothaer Anlegerstudie 2020

Seite 19 PERSONELLES

Seite 20 VERANSTALTUNGEN: Veranstaltungen und Veranstaltungshinweise 2020

Bleiben Sie kritisch – für mehr #finanzbewusstsein

Ihr Edmund Pelikan

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Jetzt verfügbar: BeteiligungsReport 115/2020 | Die Würze eines jeden Portfolios: Sachwertinvestments sind die Lösung – aber richtig gemacht

Im aktuellen BeteiligungsReport Nr. 115/2020 finden Sie folgende Themen:

Seite 2 EDITORIAL

Seite 3 Wir in den Medien

Seite 4 NEWS – Kurzmeldungen

Seite 6 FORECAST: Sieben nicht sehr wahrscheinliche finanzökonomische Vorhersagen

Seite 8 TITELSTORY: Immobilieninvestments sind die Lösung – aber richtig gemacht

Seite 10 ASSET: Marktberichte: Berichte der Sachwertbranche

Seite 12 ASSET: Aktuelle Publikums-AIF am Markt

Seite 14 RESEARCH: Kapitalmarkt – intern

Seite 16 CONTROL: Gothaer Anlegerstudie 2020

Seite 19 PERSONELLES

Seite 20 VERANSTALTUNGEN: Veranstaltungen und Veranstaltungshinweise 2020

Bleiben Sie kritisch – für mehr #finanzbewusstsein

Ihr Edmund Pelikan

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Aus dem BR-Magazin: Neuer USA Fonds von TSO-DNL wird operativ

Wolfgang Kunz im Interview

 

Freiheitsstatue_immobilie_usaLandshut, 20.03.2015 – Die DNL ist seit 2001 erfolgreich in Deutschland im Bereich geschlossene US-Immobilienfonds tätig und der Exklusivvertrieb der TSO in Europa. Zwischen 2004 und 2006 agierte die DNL als Krisenmanager für drei geschlossene US-Immobilienfonds eines Schweizer Initiators, rettete das Kapital von 512 deutschen Investoren und erreichte Kapitalrückführungen zwischen 152 Prozent und 168 Prozent. Ende 2005 gründete DNL eine eigene US-Gesellschaft in Atlanta, die DNL US-Invest, LLC, die die Interessen der deutschen Anleger in den USA als Teil des General Partners vertritt.

DNL hat sich für TSO als Asset-Manager entschieden, da kein Anleger seit der Gründung der TSO im Jahr 1988 nach eigenen Angaben Geld verloren hat. Nun ist seit Dezember 2014 der neue   TSO-DNL KG-Fonds auf dem Markt. Dazu traf die Redaktion des BeteiligungsReports den DNL Vertriebsdirektor Wolfgang Kunz am Rande einer Präsentation. Dass rege Nachfrage und Interesse für USA Fonds weiterhin bestehen, zeigen die überdurchschnittlichen Vertriebserfolge seit Vertriebsstart. Mühelos übersprang man die Rückabwicklungsschwelle von 3.000.000 US-Dollar nach wenigen Tagen.

BeteiligungsReport®: Sind geschlossene Beteiligungen nach altem Strickmuster in Zukunft darstellbar?

Wolfgang Kunz: Das sicher nicht. Es steht die Möglichkeit offen, eine Kapitalverwaltungsgesellschaft zu gründen. DNL hat sich mit seinem US-Partner TSO aber auf ihre Stärke besonnen und die operative KG-Gestaltung gewählt. Deshalb ist das aktuelle Produkt mit dem Namen TSO-DNL Active Property LP auf den Markt gekommen, was die Strategie unterstreicht.

BeteiligungsReport®: Der Erfolg liegt also im Zusammenspiel zwischen DNL Real Invest und TSO als Asset- Manager. Können Sie nochmals die Eckpunkte zusammenfassen?

Wolfgang Kunz: Zum einen betreut die DNL derzeit ca. 4.000 Anleger in allen Fragen rund um ihr Immobilieninvestment inklusive dem Thema Steuern. Die Anlegerbetreuung inklusive quartalsweiser Ausschüttungen erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache vom deutschen Standort aus. Diese Philosophie wird von Kunden und Geschäftspartnern der DNL Real Invest AG gleichermaßen geschätzt. Das Asset-Management-Team der „The Simpson Organization“ um Allan Boyd Simpson führt alle zentralen Tätigkeiten rund um die Projektentwicklung und den Handel mit Immobilien aus. Dass die TSO dies erfolgreich kann, hat sie die letzten Jahre bewiesen. Seit der Gründung wurden rund 80 Immobilientransaktionen mit einem Gesamtwert von 3,2 Milliarden US-Dollar  abgewickelt. Aktuell verwaltet unser Asset-Management-Partner ein Immobilienportfolio im Wert von rund 900 Millionen US-Dollar für deutsche und amerikanische Investoren. Dabei lag die durchschnittlich testierte Rendite bei rund 24 Prozent pro Jahr. Im TOP 50-Ranking der US Real Estate 2013 von Fondsmedia waren die besten 12 Projekte aus dem Hause TSO-DNL. Ich denke, das bestätigt unser Handeln.

BeteiligungsReport®: Was macht nun die operative Prägung aus?

Wolfgang Kunz: Unser Asset Manager kauft ein Projekt mit einer Vermietungsquote von etwas über 50 Prozent. Danach wird das Objekt entwickelt, Flächen umstrukturiert, eventuell teilrenoviert und die Vermietungsquote konsequent erhöht. Ab einem Vermietungsstand von 85 Prozent müssen bereits wieder Verkaufsbemühungen eingeleitet werden. Zentrale Änderung ist, dass langfristiges Halten, Vermieten und Verwalten der Immobilien künftig ausgeschlossen sind.

BeteiligungsReport®: Welche Rolle spielt der Dollar bei der Investition?

Wolfgang Kunz: Wir betonen immer, dass wir ein reines Dollarinvestment sind. Einzahlungen, Ausschüttungen und Rückzahlung erfolgen alle in US-Dollar. Wer dies nicht umtauschen möchte, hat die Möglichkeit, für kleines Geld ein Dollarkonto zu unterhalten, sodass er den aus seiner Sicht günstigsten Zeitpunkt eines Umtausches abwarten kann. In einer Simulation haben wir einmal durchgespielt, was bei einem extremen, unrealistischen Wertverfall des Dollars und gleichzeitiger unveränderter Annahme der Erlösprognose in Bezug auf die Rendite eintreten würde. Das Ergebnis ist ein Werterhalt nach Kapitalrückführung immerhin mit 7,85 Prozent jährlicher Rendite bei einem Dollarkurs von 2,13. Bei einem Kurs von 1,88 liegt der Anleger sogar noch im unteren zweistelligen Renditebereich. Es kommt also mehr auf die Qualität des Managements an als auf den Umtauschkurs des Dollars. Derzeit beobachtet man auf dem Markt eher die Tendenz zu einer Euro-Dollar-Parität.

BeteiligungsReport®: Dann sind wir wieder beim Thema. Was macht DNL Real Invest und ihr Exklusivpartner TSO anders?

Wolfgang Kunz: Erster erfolgskritischer Schritt ist der Einkauf – auf Englisch Closing genannt. Natürlich erfolgt bei jedem Objekt eine aufwendige Due Diligence. Schließlich wird der Vitalisierung des Gebäudes eine hohe Bedeutung eingeräumt. Ein kleines Beispiel ist, dass alle Gebäude über zehn Stockwerke eine eigene Kinderbetreuung bekommen. Das erhöht die Vermietbarkeit bei Firmen mit hohem Frauenanteil. Interessierte Finanzdienstleister und Anleger sind herzlich eingeladen, sich davon vor Ort zu überzeugen.

BeteiligungsReport®: Wer darf das neue Produkt von TSO-DNL vertreiben?

Wolfgang Kunz: Für den aktuellen KG-Fonds TSO-DNL Active Property LP, der als operativer US Immobilienfonds durch die BaFin bestätigt wurde, ist ein Vertrieb durch Finanzanlagenvermittler mit der Zulassung nach § 34f Absatz 1 Satz 1 Nr. 3 GewO – also für Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Absatz 2 des Vermögensanlagengesetzes – möglich. Davon gibt es knapp 6.700 in Deutschland und hinzu kommen natürlich alle Banken und Finanzinstitute mit §32-KWG-Zulassung. Wir im Vertrieb der DNL Real Invest AG betreuen derzeit in Europa über 600 Vertriebspartner, davon die Mehrzahl in Deutschland. Dabei führen wir laufend Onlineschulungen und auch Workshops durch. Ich selbst stehe gemeinsam mit bekannten Referenten bei Vortragsabenden für die Kunden aktiver Geschäftspartner zur Verfügung und präsentiere die DNL bei Kongressen und großen Vertriebstagungen. In regelmäßigen Abständen empfange ich Vertriebspartner und Kunden in Atlanta, um Objektbesichtigungen vorzunehmen. Die US-Reisen erfolgen in enger Kooperation mit der DNL US Invest Atlanta.

BeteiligungsReport®: Was hat DNL Real Invest in der Zukunft vor?

Wolfgang Kunz: Zunächst konzentrieren wir uns voll auf die Platzierung des anspruchsvollen Eigenkapitalvolumens von 125 Millionen US-Dollar bei unserem aktuellen TSO-DNL Active Property LP. Durch die Vorzugsrendite von acht Prozent und einer Planrendite im zweistelligen Bereich ist die Nachfrage hervorragend. Es ist meines Erachtens das richtige Produkt zur richtigen Zeit. Aber auch wir werden uns im Laufe des Jahres 2015 Gedanken machen, was danach kommt. Zwei Dinge stehen aber fest: Die DNL Real Invest wird im Markt bleiben und sicherlich sich weiter auf US-Immobilien fokussieren.

BeteiligungsReport®: Vielen Dank für das Gespräch.

 


 

Interviewpartner:
Wolfgang Kunz, Vertriebsdirektor der DNL REAL INVEST AG

Quelle: Erstveröffentlichung Beteiligungsreport 1/2015.

Zum gesamten Beteiligungsreport (PDF)

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